In der täglichen Praxis im Verkehrsrecht sind Personenschäden, die sich nur schwer objektivieren lassen (insbes. HWS und psychische Schäden), ein ständiges Problem.
Das Seminar gibt einen Überblick über die Rechtsprechung des BGH zu dem Themenkomplex.
A. Der psychische Primärschaden
- Schockschäden naher Angehöriger
- Posttraumatische Belastungsstörungen
- Zurechenbarkeit von psychischen Gesundheitsverletzungen von Polizeibeamten und Rettungskräften
B. Der psychische Folgeschaden
- Physische Primärverletzung (z.B. HWS) mit psychischem Folgeschaden
- Bedeutung psychischer Prädispositionen
- Die Bedeutung des haftungsrechtlichen Zurechnungszusammenhangs (z.B. bei Begehrensneurose)
- Beweisprobleme im Rahmen von §§ 286, 287 ZPO (Harmlosigkeitsgrenze & Co.)