Hier wächst zusammen, was nur scheinbar nicht zusammen gehört. Das Recht der Untermiete und des in der gerichtlichen Praxis immer häufiger prozessentscheidenden Sozialwiderspruchs:
Die Veranstaltung beschäftigt sich im ersten Teil mit dem Recht der Untervermietung in der Wohn- und Geschäftsraummiete:
Der Bundesgerichtshof hat mit seiner Entscheidung vom 28. Januar 2025 (VIII ZR 228/23) das Recht der Untervermietung neu justiert. Die Veranstaltung nimmt eine kritische Einordnung der Entscheidung vor und zeigt Lösungsansätze für die sich daraus ergebenden Folgefragen auf.
Daneben behandelt die Veranstaltung die wesentlichen rechtlichen Grundlagen der Genehmigung einer beabsichtigten Untervermietung sowie der Kündigung wegen unerlaubter Untervermietung und der damit in Zusammenhang stehenden Problemfelder.
Im zweiten Teil geht es um den Sozialwiderspruch (§§ 574 ff. BGB), dem mittlerweile ziemlich „scharfen Schwert“ des Mieters im Räumungsprozess. Der Referent zeigt unter Zugrundelegung der aktuellen Rechtsprechung des BGH und der Instanzgerichte die unterschiedlichen Möglichkeiten zur prozessualen Geltendmachung des Sozialwiderspruchs auf. Dargestellt werden dabei neben den materiellen Grundlagen die häufig prozessentscheidenden verfahrensrechtlichen Problemstellungen, deren Kenntnis für eine erfolgreiche Durchsetzung oder Abwehr des Sozialwiderspruchs unerlässlich ist.
Wie immer praxisgerecht und tagesaktuell au Grundlage der neuesten Rechtsprechung des BGH und der Instanzgerichte.