Das Ergebnis einer Zugewinnausgleichsberechnung wird maßgeblich davon beeinflusst, mit welchem Wert einzelne Vermögenspositionen anzusetzen sind. Ausgehend von der Prämisse, dass es nicht einen einzigen richtigen Wert gibt, eröffnet sich mit dem passenden Handwerkszeug die faszinierende Welt anwaltlicher Tätigkeit. Ausgehend von klaren Strukturen der Bewertung zeigt sich, worauf es im Einzelfall ankommt. Dazu werden im Seminar u.a. erörtert:
- Grundsätze: gesetzliche Regelungen, Bewertungsprinzipien, Bewertungsmethoden
- Aufgabenteilung und Verantwortung zwischen Anwalt – Gericht – evtl. Sachverständigem
- Doppelverwertungsproblematik: Ausschluss von Vermögenspositionen oder abweichende Bewertung
- Ausgewählte Bewertungssituationen (u.a. Forderungen – z.B. Gesamtschulden -, Immobilien, Freiberuflerpraxen)
- Vereinbarungen zur Bewertung (im Streitfall, bei vorsorgender Vertragsgestaltung)