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Verbraucherrechtsreformen 2026: Neue Vorgaben für Widerruf, Verbraucherkredite und Reparaturanspruch (18.11.2026)

Die Verbraucherrechtsreformen 2026 bringen in Umsetzung der novellierten EU-Verbraucherrechte- und Verbraucherkreditrichtlinie sowie der EU-Recht-auf-Reparatur-Richtlinie wichtige und weitreichende Änderungen im allgemeinen Verbrauchervertrags- und im Verbraucherkreditrecht mit sich.

Das Webinar vermittelt praxisnah die wichtigsten Neuerungen rund um Widerrufsrechte, Informationspflichten, Verbraucherdarlehen und „Buy now, pay later“-Modelle. Behandelt werden insbesondere neue Vorgaben zur Widerrufsfrist und zum elektronischen Widerrufsbutton, verschärfte Anforderungen an Kreditwürdigkeitsprüfungen sowie neue Informations- und Transparenzpflichten.

Darüber hinaus werden die gesetzlichen Neuerungen zum Recht des Verbrauchers auf Reparatur mit korrespondierender Reparaturverpflichtung des Herstellers sowie zu Ersatzteilen und den hierzu notwendigen Verbraucherinformationen dargestellt.

Inhalt

  • Neue Vorgaben zum Widerrufsrecht
  • Elektronischer Widerrufsbutton
  • Informationspflichten nach EGBGB
  • Reform des Verbraucherdarlehensrechts
  • „Buy now, pay later“ und kurzfristige Kreditmodelle
  • Kreditwürdigkeitsprüfung und Darlehensvergabe
  • Werbung für Verbraucherkredite und Warnhinweise
  • Notwendigkeit der Anpassung von Vertrags- und Informationsunterlagen
  • Recht auf Reparatur („Reparatur ist besser als Wegwerfen“)

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Rechtsanwälte, Unternehmensjuristen sowie Mitarbeitende aus Banken, Finanzdienstleistungsinstituten und Compliance-Abteilungen, die sich mit den neuen Vorgaben zu Widerruf, Verbraucherkrediten und dem Recht auf Reparatur befassen.

Normalpreis: 109,- € zzgl. MwSt., inklusive Unterlagen und Zugriff auf die vollständige Videoaufzeichnung.

Für das Webinar erhalten Sie eine Fortbildungsbescheinigung gem. § 15 FAO vom Deutschen Anwaltverlag.
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Ihr Referent: Prof. Dr. Gerhard Ring

Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Saarbrücken und der Verwaltungswissenschaften an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. 1982 erstes juristisches Staatsexamen. 1984 Magister der Verwaltungswissenschaften. 1985 zweites juristisches Staatsexamen und Lizentiat der Rechte. 1985-1988 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier. Promotion zum Dr. iur. 1989. 1988-1996 Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW (zuletzt Ministerialrat). Externe Habilitation an der Universität Trier zum Dr. iur. habil. 1995.

1996 bis März 2023 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht an der TU Bergakademie Freiberg. Seither Autor und Publizist.

Herr Prof. Ring ist (zusammen mit Prof. Barbara Dauner-Lieb und Dr. Thomas Heidel) Mitgesamtherausgeber des Nomos Kommentars BGB (5. Aufl. 2026 ff.); sowie zusammen mit Prof. Herbert Grziwotz Herausgeber des Systematischen Praxiskommentars Personengesellschaftsrecht (demnächst 3. Aufl. 2027) und des Systematischer Praxiskommentar GmbH-Recht (demnächst 4. Aufl. 2027). Von 2009 bis 2015 war Herr Prof. Ring Schriftleiter der Zeitschrift „Neue Justiz (NJ)“ und ist seither einer ihrer Mitherausgeber. Insbesondere: Ring, Reform des Personengesellschaftsrechts, 2023 und Ring, Kommentierung des Verbraucherschutzrecht (§§ 312 ff. und §§ 355 ff. BGB) im Nomos Kommentar BGB.

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