Fortbildungsseminar "FORUM Update Vermögensnachfolge" in Berlin am 24. Mai 2019

Freitag, den 24. Mai 2019, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Erbrecht oder im Handel- und Gesellschaftsrecht oder im Steuerrecht
10, 7,5 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

Seminar-Kennziffer: 12019080

Tagungsort:*

Hollywood Media Hotel
Kurfürstendamm 202
10719 Berlin
Fon: +49 (0)30 889 10-0
http://www.filmhotel.de/
Ecke Kurfürstendamm / Knesebeckstrasse, 500m von der S-Bahnhof "Savignyplatz"
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise

* Einen eventuellen Tagungshotelwechsel behalten wir uns vor!

Teil 1: 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Zeitstunden

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Erbrecht oder im Handel- und Gesellschaftsrecht oder im Steuerrecht

Neues Thema: Die Familienstiftung als Instrument der Vermögens- und Unternehmensnachfolge

Referent(en): Notar a.D. Dr. Sebastian Spiegelberger, Rosenheim und Autor „Vermögensnachfolge“ mit allen Varianten der privaten Vermögensübertragung, C.H.BECK, 3. Auflage (erscheint Mitte 2019)


 

Durch die Unternehmenserbschaftsteuerreform wurde ein hoch komplexes erb-schaft- und schenkungsteuerliches Verschonungssystem für Unternehmen etabliert. Daraus ergeben sich neben den bisherigen Einsatzmöglichkeiten neue Gestaltungschancen für die Familienstiftung. Die Familienstiftung gilt als eine „Gewinner“ der Unternehmenserbschaftsteuerreform. Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit der Familienstiftung, ihre Gründung, die laufende Besteuerung und auch die Auflösung werden neben den weiteren Programmpunkten detailliert erörtert. Gegenstand des Seminars sind auch die Besteuerungsfolgen von ausländischen Familienstiftungen und Trusts, mit denen man als Berater immer häufiger in der Beratungspraxis konfrontiert ist, sowie Doppelstiftungsmodelle und die gemeinnützige Stiftung, die sich als Alternative anbieten, wenn der Stifter „stiftungsreif“ ist.

Darüber hinaus spielt in der Praxis auch nießbrauchbelastetes Vermögen, das in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht wird, eine große Bedeutung. Die ursprünglich ablehnende Haltung der Finanzverwaltung wurde durch das BFH-Urteil, BStBl. 1998, II, 758, korrigiert. Danach wird § 58 Nr. 6 AO, wonach eine gemeinnützige Stiftung 1/3 ihres Einkommens verwenden kann, um den Stifter und seinen nächsten Angehörigen zu versorgen, in der Weise optimiert, dass das in die gemeinnützige Stiftung eingebrachte Vermögen mit einem Quotennießbrauch belastet ist, sodass vorab die Nießbrauchquote dem Stifter und seinen Angehörigen zufließt und darüber hinaus aus dem eingebrachten Vermögen der 1/3-Anteil des Einkommens dem Stifter und seinen Angehörigen zufließen kann.

Der Quotennießbrauch hat den Vorteil, dass – anders als bei § 58 Nr. 6 AO – es nicht darauf ankommt, ob der Stifter und die Angehörigen „angemessener Weise“ versorgt werden, d.h. in praxi: auch hohe widerkehrende Nießbrauchbezüge stören die Anerkennung der Gemeinnützigkeit nicht, vgl. Klein, AO, 14. Auflage 2018, § 58, Rn. 8 und AEAO zu § 55 Nr. 6 i.V.m. AEAO zu § 55 Nr. 12 bis 14.

 

Gliederung folgt!

Teil 2: 14.15 bis 19.45 Uhr - 5 Zeitstunden

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Erbrecht oder im Handel- und Gesellschaftsrecht oder im Steuerrecht

Thema: Ausgewählte Nachfolgeregelungen und ihre steuerrechtlichen Implikationen

Referent(en): Rechtsanwalt Dr. Sebastian Korts MBA, M.I.Tax, Fachanwalt für Steuerrecht / Handels- und Gesellschaftsrecht, Köln

 

Im Einzelnen:

  1. Darstellung verschiedener Nachfolgeklauseln in Personen- und Kapitalgesellschaften
  2. Darstellung der steuerlichen Folgen (z. B. gem. § 3 Abs. 2, S. 2 und § 7 Abs. 7 ErbStG)
  3. „Verlust der Verluste“: Steuerfalle bei gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen
  4. Steuerliche Folgen beim Wegzug eines Gesellschafters ins Ausland
    a. Begriffliche Grundlagen des Internationalen Erbschaftsteuerrechts
    b. Anknüpfungspunkte für die Steuerpflicht und Umfang der Besteuerung
    c. Bewertung
    d. Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung

"Tagesaktuelle" Entscheidungen werden selbstverständlich von den Referenten aufgenommen!

Zeitplan:

vormittags - 5 Stunden Unterricht

08.30 bis 11.00 Uhr Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Snacks und Obst
11.15 bis 13.45 Uhr Unterricht
13.45 bis 14.15 Uhr Mittagessen/Mittagspause

nachmittags - 5 Stunden Unterricht

14.15 bis 15.45 Uhr Unterricht
15.45 bis 16.00 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Kuchen
16.00 bis 17.00 Uhr Unterricht
17.00 bis 17.10 Uhr "Cola"-Pause
17.10 bis 18.40 Uhr Unterricht
18.40 bis 18.45 Uhr "Zigaretten"-Pause
18.45 bis 19.45 Uhr Unterricht

insgesamt 10 Stunden Unterricht

Die Teilnahmegebühren im Inland:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: ab dem 2. Seminar im Kalendarjahr, personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5h- oder 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Gardasee im Herbst 3./4./5. Oktober 2019 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Herbst 24./25./26. Oktober 2019 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, DVEV Testamentsvollstrecker-Lehrgang, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Frühjahr 12./13./14. März 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht