Fortbildungsseminar "Verkehrsrecht Intensiv" in Neumarkt/Oberpfalz am 10. Juli 2020

Freitag, den 10. Juli 2020, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Verkehrsrecht an einem Tag!
Teil 2: zugleich 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Strafrecht oder im Verwaltungsrecht
10, 7,5 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

Seminar-Kennziffer: 12020293

Tagungsort:

Park Inn by Radisson Neumarkt
Nürnberger Str. 4
92318 Neumarkt in der Oberpfalz
Telefon: 09181 89890
https://www.parkinn-hotel-neumarkt.de/lage-anfahrt/
im Zentrum "Neuer Markt" vom Neumarkt, große Tiefgarage mit Einfahrt über Dammstraße.
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise

Teil 1: 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Zeitstunden

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Verkehrsrecht

Thema: Die aktuelle Rechtsprechung des BGH zum Personen- und Sachschaden

Referent(en): Rechtsanwalt Wolfgang Wellner, Richter am Bundesgerichtshof (VI. Senat) a.D., Karlsruhe

 

Im Einzelnen:

A. Personenschaden

  1. Haftungsprivilegien und SVT-Regress
  2. Beweismaß bei Primär- und Sekundärschäden (§ 286 oder § 287 ZPO)
  3. Schmerzensgeld und Hinterbliebenengeld
  4. Gefährdungshaftung, Kausalität und Zurechnungszusammenhang
  5. Problematische Personenschäden
  6. Prozessrecht
  7. Brandaktuelle Entscheidungen des Jahres 2019

B. Sachschaden

  1. Sachverständigenkosten
  2. Mietwagenkosten
  3. Probleme der fiktiven und konkreten Schadensabrechnung
  4. Restwertprobleme
  5. Aktuelle Probleme der Reparaturkostenabrechnung
  6. Bedeutung der Umsatzsteuer bei der Schadensabrechnung
  7. Schadensersatz bei Beschädigung von Leasingfahrzeugen
  8. Prozessrecht
  9. Brandaktuelle Entscheidungen des Jahres 2019

 

Teil 2: 14.15 bis 17.00 Uhr - 2,5 Zeitstunden

2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Strafrecht oder Verkehrsrecht oder im Verwaltungsrecht

Thema: Wahrnehmbarkeit bei Unfallflucht und Neues zu behördlichen Messverfahren

Referent(en): Prof. Dr. Jochen Buck, Dipl.-Ing. und Sachverständiger, Direktor des Instituts für forensisches Sachverständigenwesen (IfoSA), München und Lehrbeauftragter für Versicherungsrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

 

Im Einzelnen:

Zum einen werden sämtliche behördliche Messverfahren vorgestellt und deren Schwachpunkte erläutert, zum anderen wird die Unfallfluchtproblematik eingehend beleuchtet.

Schwerpunkte:

  • Radar-, Lichtschranken- (ESO), Piezokabel-, Laser-, Nachfahrmessungen
  • Neueste Verfahren wie die eher umstrittene Poliscan-Vitronic-Messmethode
  • Schwachpunkte der Messmethoden - technischer Art oder auch menschliches Fehlverhalten
  • Worauf ist bereits im Frühstadium eines Bußgeldverfahrens zu achten?
  • Technisch sinnvolle Beweisantragsformulierungen
  • Rotlichtüberwachungen und die Problematik der Ladungssicherheit bei NFZ
  • Unfallflucht: experimentelle Bestimmung von Wahrnehmungsgrenzwerten
  • Wahrnehmungsmöglichkeit einer Leichtkollision

 

Teil 3: 17.00 bis 19.45 Uhr - 2,5 Zeitstunden

2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Strafrecht oder Verkehrsrecht oder im Verwaltungsrecht

Thema: Forensische Anthropologie/Bildidentifikationsgutachten - Hier geht noch was!

Referent(en): Prof. Dr. Jochen Buck, Dipl.-Ing. und Sachverständiger, Direktor des Instituts für forensisches Sachverständigenwesen (IfoSA), München und Lehrbeauftragter für Versicherungsrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

 

Die forensische Anthropologie und die Bildidentifikationsbegutachtung haben in der juristischen Sachbearbeitung einen zunehmenden Stellenwert erfahren. Nicht nur sind diese Begutachtungen relevant für die Auswertung von Blitzerfotos. Kann der Fahrer erkannt werden, kann er beweissicher erkannt werden und kann er dann von den Behörden überführt werden? Gerade in der Frage des Fahrerlaubnisrechts/Verwaltungsrechts geht es darum, dass "Punkte in Flensburg", nachdem bereits nach 8 Punkten der komplette Führerscheinentzug droht, eine große berufliche Bedrohung darstellt. Deshalb ist der Vortrag didaktisch so aufgebaut, dass die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, hier durch Kenntnis von forensischen Einwänden gegenüber den Behörden zur Erkennbarkeit von Personen, präventiv auf Bußgeldbescheide mit Punkten in der Flensburger Verkehrssünderdatei einzugehen. Sie sind in die Lage versetzt, bereits im Vorfeld durch Beweisanträge zum Einholen entsprechender Gutachten gegen Bußgeldbescheide vorzugehen, dann auch im Rahmen von gerichtlichen Verfahren (OWi-Verfahren) ebenfalls gegen derartige Bußgeldbescheide vorzugehen, um für die Mandanten positiv "Punkte in Flensburg" zu verhindern.

Auch hat die Begutachtung einen sehr hohen Stellenwert in der strafrechtlichen Fragestellung, insbesondere bei allen Fällen, in denen Überwachungsvideos zum Einsatz kommen. Nachdem die behördliche Überwachung sowohl von den Verwaltungsbehörden, als auch von den klassischen Ermittlungsbehörden immer mehr zunimmt, hat auch der Stellenwert dieser Begutachtung an Relevanz gewonnen. Anzuführen sind Strafprozesse, bei denen Täter überwacht werden, es sind dann Bildidentifikationsgutachten zu erstatten, Gutachten zur Körperhöhenrekonstruktion und Gangbildanalysen sind durchzuführen. Im Rahmen der Fortbildung werden diese Fragestellungen bezüglich der Methodik erläutert und gelehrt. Es wird über einen Kasuistikteil die Praxisrelevanz bewertet. Es werden Beispielfälle aus der gerichtlichen Praxis des Referenten mit den Teilnehmern erarbeitet.

Stichworte:

  • forensiche Anthropologie/Bildidentifikation
  • forensische Morphologie
  • Körperhöhenrekonstruktion
  • Gangbildanalyse

"Tagesaktuelle" Entscheidungen werden selbstverständlich von den Referenten aufgenommen!

Zeitplan:

vormittags - 5 Stunden Unterricht

08.30 bis 11.00 Uhr Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Snacks und Obst
11.15 bis 13.45 Uhr Unterricht
13.45 bis 14.15 Uhr Mittagessen/Mittagspause

nachmittags - 5 Stunden Unterricht

14.15 bis 15.45 Uhr Unterricht
15.45 bis 16.00 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Kuchen
16.00 bis 17.00 Uhr Unterricht
17.00 bis 17.10 Uhr "Cola"-Pause
17.10 bis 18.40 Uhr Unterricht
18.40 bis 18.45 Uhr Kleine Pause
18.45 bis 19.45 Uhr Unterricht

insgesamt 10 Stunden Unterricht

Die Teilnahmegebühren im Inland:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: ab dem 2. Seminar im Kalendarjahr, personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5h- oder 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Venedig im Herbst 1./2./3. Oktober 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Herbst 22./23./24. Oktober 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca 11./12./13. März 2021 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

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