Im ersten Teil der Veranstaltung sollen typische prozessuale Problemlagen der Berufsunfähigkeitsversicherung anhand aktueller Entscheidungen besprechen werden, und zwar:
- Was heißt „infolge Krankheit usw.“? – OLG Frankfurt v. 27.3.2025
- Was ist der maßgebliche Zeitpunkt für die Prüfung von Berufsunfähigkeit („zum“, „seitdem“ und vor allem „bis wann“?) – OLG Celle v. 27.2. und 18.9.2025, OLG Saarbrücken v. 7.5.2025
- Welche Anforderungen sind an eine wirksames Nachprüfungsentscheidung zu stellen: Setzt der Wegfall von Berufsunfähigkeit „spiegelbildliche“ Berufsfähigkeit voraus? zB OLG München v. 13.11.2025, OLG Oldenburg v. 9.12.2024, OLG Hamm v. 16.2.2024
Im zweiten Teil wollen wir für die anwaltliche Praxis bedeutsame aktuelle Entscheidungen zu klassischen Fragen der Unfallversicherung ansprechen:
- Welche Anforderungen sind an eine rechtzeitige ärztliche Invaliditätsfeststellung zu stellen? z.B. OLG Bamberg v. 3.7.2025
- Kann eine ärztliche Invaliditätsfeststellung eine Schmerzsymptomatik auch ohne ausdrückliche Erwähnung erfassen? – OLG Nürnberg v. 29.9.2025
- Ist eine ärztliche Invaliditätsfeststellung noch erforderlich, auch wenn der Versicherer sich auf den Fristablauf nicht berufen kann? – OLG Stuttgart v. 4.12.2025
- Sind bei der „Mitwirkungsklausel“ auch mittelbare Mitwirkungen (zB Medikamenteneinnahme) zu berücksichtigen? – BGH v. 3.12.2025
Im dritten Teil soll die aktuelle Entscheidung des BGH v. 12.3.2025 zur Frage der Wirksamkeit einseitiger Ersetzung der unwirksamen Klausel über die Herabsetzung des Krankentagegeldes in den Blick genommen werden.
Aktualisierungen bleiben vorbehalten!