Fortbildungsseminar "Forum Personenschaden" in Düsseldorf am 13. Dezember 2019

Freitag, den 13. Dezember 2019, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Verkehrsrecht oder im Versicherungsrecht oder im Medizinrecht
10, 7,5 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

Seminar-Kennziffer: 22019220

Tagungsort:

Meliá Düsseldorf am Hofgarten
Inselstr. 2
40479 Düsseldorf
Tel: 0211 522 84-0
Fax: 0211 522 84-2199
melia.duesseldorf@melia.com
http://www.melia.com/de/hotels/deutschland/dusseldorf/melia-dusseldorf/index.html
Nördlich am Hofgarten, Nähe Rheinterrasse/Tonhalle
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise

Teil 1: 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Zeitstunden

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Verkehrsrecht oder im Versicherungsrecht oder im Medizinrecht

Thema: Nachweis und Höhe des Personenschadens 2019: Was ist neu? Was bleibt wichtig?

Referent(en): Hans-Günter Ernst, Vors. Richter am OLG Düsseldorf (vormals Fachsenat für Verkehrsrecht und Fachsenat für Arzthaftungssachen)

Die Rechtsprechung zum Personenschaden - insbesondere zur Höhe - bleibt in Bewegung. In dem Seminar werden die aktuellen Entscheidungen analysiert und für die anwaltliche Praxis strategisch aufbereitet. Chancen und Risiken des Abfindungsvergleichs werden ebenso besprochen wie Besonderheiten zum Erwerbschaden, den Vermehrten Bedürfnissen und dem Haushaltsführungsschaden und dem Schmerzensgeld. Zur erfolgreichen Beweisführung werden wiederum Fragetechniken, der optimale Umgang mit dem medizinischen Sachverständigen und dessen Haftungsrisiken erläutert.

Im Einzelnen u.a.:

Zum Abfindungsvergleich

  • Der Einfluss von Drittleistungen
  • Häufige Fehlerquellen / Haftungsfallen
  • Notwendige Vorbehalte aus Sicht des Geschädigten
  • Erforderlichkeit der Genehmigung durch das Betreuungsgericht
  • Gegenstandswert
  • Umfang des Verzichts auf immaterielle und materielle Zukunftsansprüche
  • Anfechtung/Störung der Geschäftsgrundlage
  • Belehrungspflichten

Zur Beweisführung

  • Kausalität/Zurechnungszusammenhang
  • Zutreffende Befragung des medizinischen Sachverständigen
  • Haftung des gerichtlichen Sachverständigen
  • Haftung auf Grund einer psychischen Erkrankung eines geschädigten Straßenbahnfahrers
  • Ererbter Schadenersatz- und Schmerzensgeldanspruch aufgrund eines groben Behandlungsfehlers
  • Verjährung von Ansprüchen aufgrund einer durch den Tod des Vaters verursachten psychischen Schädigung

Zum Haushaltsführungsschaden

  • Berechnung: Sind die gebräuchlichen Quellen (Pardey, Haushaltsführungsschaden) noch zeitgemäß?
  • Verletzungsbedingte Einschränkung der wegen einer sittlichen Verpflichtung erfolgenden Haushaltsführung bei den betagten Eltern
  • Ist ein Stundensatz von 8,00 € für normale Haushaltstätigkeiten angemessen und ausreichend ?
  • Ausschluss des Haushaltsführungsschadens bei MDE unter 20% oder etwa bei nur (starker) Einschränkung der rechten Hand?
  • Verletzter/Getöteter Haushaltsführer/Eheähnliche Lebensgemeinschaften: Einfluss von Drittleistungen

Zum Verdienstausfall

  • Darlegung und Beweis bei unfallbedingter Verzögerung einer Unternehmensgründung
  • Schätzung des Verdienstausfallschadens eines Rechtsanwalts im Rahmen der Schmerzensgeldbemessung; Feststellungsinteresse für immateriellen Vorbehalt
  • Erwerbsausfallschaden der bei einem Motorradunfall als Beifahrerin verletzten Ehefrau gegen Haftpflichtversicherer des Ehemanns
  • Geltendmachung unfallbedingt entgangener Bonuszahlungen durch einen Medizinproduktberater

Zum Schmerzensgeld

  • Neue Methoden der Bemessung
  • Taktik: Wahl einer offenen Schmerzensgeldteilklage
  • Schmerzensgeld für erlittene Körperverletzungen: Vom Klageantrag erfasste Schadensfolgen

Zu Vermehrten Bedürfnissen

  • Beschäftigung einer Pflegeperson/Betreuungsaufwand naher Angehöriger
  • Ersatzfähiger Aufwand zur Befriedigung vermehrter Bedürfnisse: Zumutbare Lebensgestaltung
  • Gibt es eine allgemeine Obergrenze auf den doppelten Betrag (oder ein anderes Vielfaches) der jeweiligen Heimunterbringungskosten?

 

Änderungen aus Gründen der Aktualität bleiben vorbehalten!

 

Teil 2: 14.15 bis 19.45 Uhr - 5 Zeitstunden

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Verkehrsrecht oder im Versicherungsrecht oder im Medizinrecht

Thema: Der Todesfall im Personenschaden

Referent(en): Dr. Jan Luckey LL.M. LL.M., Richter am OLG Köln, u.a. Autor „Personenschaden“, Mitautor "Schmerzensgeld“

 

Der Todesfall ist im Verkehrsunfall- und Arzthaftungsrecht eine eher seltene, aber umso haftungsträchtigere Materie. Im Seminar werden die mit einem Todesfall zusammenhängenden Ansprüche umfassend dargestellt; der praxisrelevante Fall des Unterhaltsausfalls wird mit konkreten Fall- und Berechnungsbeispielen in sämtlichen Varianten erläutert. Das neue Hinterbliebenengeld wird ausführlich dargestellt, auch die Besonderheiten des Schmerzensgelds im Todesfall finden Beachtung. Versicherungsrechtliche Überlagerung werden ebenso wie die (sozial-)versicherungsrechtlichen Leistungen im Todesfall dargestellt.

Themenschwerpunkte:

  • Unterhaltsausfall: Fallgruppen, Berechnungen, Fallbeispiele, Drittleistungen
  • Beerdigungskosten
  • Hinterbliebenengeld und Schmerzensgeld: Baldiger Tod und Schockschaden
  • Drittleistungen (Privatversicherungsrecht, Sozialversicherungsrecht) im Todesfall"

"Tagesaktuelle" Entscheidungen werden selbstverständlich von den Referenten aufgenommen!

Zeitplan:

vormittags - 5 Stunden Unterricht

08.30 bis 11.00 Uhr Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Snacks und Obst
11.15 bis 13.45 Uhr Unterricht
13.45 bis 14.15 Uhr Mittagessen/Mittagspause

nachmittags - 5 Stunden Unterricht

14.15 bis 15.45 Uhr Unterricht
15.45 bis 16.00 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Kuchen
16.00 bis 17.00 Uhr Unterricht
17.00 bis 17.10 Uhr "Cola"-Pause
17.10 bis 18.40 Uhr Unterricht
18.40 bis 18.45 Uhr "Zigaretten"-Pause
18.45 bis 19.45 Uhr Unterricht

insgesamt 10 Stunden Unterricht

Die Teilnahmegebühren im Inland:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: ab dem 2. Seminar im Kalendarjahr, personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5h- oder 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Mallorca im Frühjahr 12./13./14. März 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

NEU Mallorca im Mai 14./15./16. Mai 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht (nur 14. und 15. Mai 2020 möglich), Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht (nur 16. Mai 2020 möglich), Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht

Venedig im Herbst 1./2./3. Oktober 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Herbst 22./23./24. Oktober 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

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