Fortbildungsseminar "Miet- und Wohnungseigentumsrecht Aktuell" in Berlin am 29. November 2019

Freitag, den 29. November 2019, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Miet- und Wohnungseigentumsrecht
zugleich 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Insolvenzrecht
10, 7,5 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

Seminar-Kennziffer: 22019196

Tagungsort:

SANA Berlin Hotel****
Nürnberger Str. 33 / Eckhaus Lietzenburger Str.
10777 Berlin
Tel.: 030 2005 1510
FAX: 030 2005 1519
sanaberlin@sanahotels.com
http://www.berlin.sanahotels.com/de/
am Kreuzung zur Lietzenburger Str., 500m vom KaDeWe, U-Bahnhof "Wittenbergplatz" oder "Spichernstr."
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise

Teil 1: 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Zeitstunden

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Thema: Das Wohnungseigentumsrecht im Spiegel der höchstrichterlichen Rechtsprechung

Referent(en): Prof. Dr. Florian Jacoby, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrens-, Insolvenz- und Gesellschaftsrecht der Universität Bielefeld

Im Einzelnen:

Die Veranstaltung knüpft an das im Jahre 2017 unter gleichem Thema durchgeführte Seminar an, ohne dass es zu thematischen Überschneidungen kommt. Nach wie vor will das Seminar zu ausgewählten Themenbereichen die einschlägige Rechtsprechung vorstellen, verallgemeinerungsfähige Grundsätze herausarbeiten, um so auch für noch offene Fragen Lösungsansätze vorzustellen.

Das Seminar beginnt mit einem Überblick über die Entwicklung der höchstrichterlichen WEG-Rechtsprechung in den vergangenen 12 Monaten. Im Anschluss daran widmet es sich ausgewählten Themen, zu denen die Rechtsprechung in den letzten Jahren klare Leitlinien entwickelt hat. Im Mittelpunkt dieses Seminars sollen folgende Themen stehen: vermietete Eigentumswohnung, die Entstehungsphase der Wohnungseigentümergemeinschaft, unklare Regelungen in der Teilungserklärung sowie die Beschlussfassung in der Eigentümerversammlung.

In den letzten 12 Monaten hat der BGH nicht weniger als 25, teilweise wegweisende Entscheidungen erlassen, u.a. zu:

  • Fälligkeitstheorie bestätigt (BGH v. 15.12.2017 - V ZR 257/16)
  • Abrechnungspflicht bei Verwalterwechsel (BGH v. 16.2.2018 - V ZR 89/17)
  • Haftungsrisiken der Beteiligten bei verzögerter Sanierung (BGH v. 23.2.2018 – V ZR 101/16)
  • Regelung der Instandsetzungsverantwortlichkeit in der Teilungserklärung (BGH v. 4.5.2018 - V ZR 163/17).

Teil 2: 14.15 bis 19.45 Uhr - 5 Zeitstunden

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Miet- und Wohnungseigentumsrecht oder im Insolvenzrecht

Neues Thema: Behandlung von Hausgeldforderungen und Mieten/Pachten im Zwangsversteigerungs-, Zwangsverwaltungs- und Insolvenzverfahren

Referent(en): Peter Mock, Dipl.-Rechtspfleger (FH) und Fachbuchautor, AG Koblenz

 

Praktisch in jedem Insolvenzverfahren sind Miet- bzw. Pachtverhältnisse betroffen, oftmals auch in der Zwangsversteigerung. Insbesondere beim Wohnungseigentum spielen zudem Hausgeldforderungen eine sehr große Rolle. Hierdurch werden auf Seiten des Insolvenzverwalters/Zwangsverwalters und des (Ver)Mieters/(Ver)Pächters und Wohnungseigentümergemeinschaften besondere Situationen geschaffen, die es zu bewältigen gilt. Nur wer die gesamtvollstreckungsspezifischen Zusammenhänge aller drei Verfahrensarten kennt, kann für den (Ver)Mieter/(Ver)Pächter/WE-Gemeinschaften geeignete Lösungsmöglichkeiten finden. Das Seminar zeigt auf, worauf die Betroffenen zu achten haben, um für den Mandanten die bestmöglichste Strategie und Lösung zu finden.

Themenschwerpunkte:

Ablauf und Wirkungen des Zwangsversteigerungs-, Zwangsverwaltungsverfahrens

  • Rangklassensystem; begrenztes Vorrecht bei rückständigen Hausgeldforderungen unter Beachtung der BGH-Rechtsprechung zur Regressvermeidung; Praxis der Anmeldung zum geringsten Gebot; Darstellung des geringsten Gebots als „Kernstück“ des Verfahrens
  • Beschlagnahmewirkung hinsichtlich Mieten/Pachten
  • Taktiken durch Innehaben mehrerer Rangklassen
  • frühzeitige Zwangssicherungshypothek im Hinblick auf drohende Insolvenz: „Zuschlagen“ bei freihändiger Veräußerung durch Insolvenzverwalter
  • Mieten/Pachten: Kollision von Pfändungsgläubiger und Zwangsverwaltung
  • Zubehör; Mietvorauszahlungen; (verlorener) Baukostenzuschuss
  • Zuschlag und Wirkungen; Sonderkündigungsrecht durch Ersteher; Räumung durch Ersteher

Ablauf des Insolvenzverfahrens

  • Grundsatz: Übernahme des Mietvertrages durch Insolvenzverwalter; Enthaftungserklärung bei Wohnraum; Sonderkündigungsrechte
  • Gläubigereigenschaften als Mieter/Pächter/WEG-Hausgeldrückständen erkennen: hier kann ggf. doppelt „kassiert“ werden
  • Taktik beim Anmeldeverfahren
  • Mieten/Pachten: Kollision von Pfändungsgläubiger, Zwangsverwaltung und Insolvenz
  • Achtung bei Räumungs- Herausgabeklage

"Tagesaktuelle" Entscheidungen werden selbstverständlich von den Referenten aufgenommen!

Zeitplan:

vormittags - 5 Stunden Unterricht

08.30 bis 11.00 Uhr Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Snacks und Obst
11.15 bis 13.45 Uhr Unterricht
13.45 bis 14.15 Uhr Mittagessen/Mittagspause

nachmittags - 5 Stunden Unterricht

14.15 bis 15.45 Uhr Unterricht
15.45 bis 16.00 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Kuchen
16.00 bis 17.00 Uhr Unterricht
17.00 bis 17.10 Uhr "Cola"-Pause
17.10 bis 18.40 Uhr Unterricht
18.40 bis 18.45 Uhr "Zigaretten"-Pause
18.45 bis 19.45 Uhr Unterricht

insgesamt 10 Stunden Unterricht

Die Teilnahmegebühren im Inland:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: ab dem 2. Seminar im Kalendarjahr, personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5h- oder 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Mallorca im Herbst 24./25./26. Oktober 2019 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, DVEV Testamentsvollstrecker-Lehrgang, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Frühjahr 12./13./14. März 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

NEU Mallorca im Mai 14./15./16. Mai 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht (nur 14. und 15. Mai 2020 möglich), Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht (nur 16. Mai 2020 möglich), Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht

Venedig im Herbst 1./2./3. Oktober 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Herbst 22./23./24. Oktober 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

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