Save the date for MALLORCA: Frühjahr vom 17. bis 19. März 2022 sowie Herbst vom 20. bis 22. Okt. 2022

Mehr zum Seminar "Forum Personenschaden und Versicherungsrecht" auf Mallorca vom 17. bis 19. März 2022

3 x 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Verkehrsrecht oder Medizinrecht oder Versicherungsrecht
15, 10 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!


Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an (Fach-)Anwälte aus den Bereichen Versicherungs- und Personenschadensrecht.

Ein Personenschaden kann typischerweise zugleich eine Vielzahl (privat-) versicherungsrechtlicher Ansprüche auslösen; sei es etwa aus der Berufsunfähigkeits-, Unfall- oder Krankenversicherung oder aber auch aus der Haftpflicht-, Forderungsausfall- oder Rechtsschutzversicherung.

In der Veranstaltung werden jeweils wichtige und aktuelle Entscheidungen des BGH und aus der Instanz sowie aktuelle Fragen aus diesen versicherungsrechtlichen Bereichen dargestellt und besprochen werden und dabei auch jeweils die Bezüge und Besonderheiten zum Personenschaden herausgearbeitet und erläutert werden.

Donnerstag, den 17. März 2022, 08.30 bis 13.45 Uhr

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Verkehrsrecht oder Medizinrecht oder Versicherungsrecht

Thema: Personenschaden und Versicherungsrecht

Referent(en): Prof. Dr. Ansgar Staudinger, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privat-, Verfahrens- und Wirtschaftsrecht, Universität Bielefeld und Präsident des Verkehrsgerichtstags (VGT)


 

Prof. Dr. Staudinger behandelt insbesondere aktuelle Fälle zum

  • Verdienstausfallschaden
  • Ersatz von Unterhaltsschäden 
  • Schmerzensgeld (nach Schockschaden)
  • Trauergeld von Angehörigen
  • Anspruchsübergang auf den Sozialversicherer
  • Mitverschulden als Aufhänger für eine Anspruchskürzung

Ferner:

  • Verkehrsunfälle mit Personenschaden und Auslandsbezug
  • Internationale und örtliche Zuständigkeit für Direktklagen gegen ausländische Haftpflichtversicherer (nach Brexit)
  • Ermittlung des anwendbaren Rechts für die Haftung und Deckung
  • Reichweite des Regresses zwischen zwei Haftpflichtversicherern bei Unfällen mit Gespannen


Freitag, den 18. März 2022, 08.30 bis 13.45 Uhr

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Verkehrsrecht oder Medizinrecht oder Versicherungsrecht

Thema: Personenversicherung und Personenschaden

Referent(en): DAS DUO: Dr. Sven Marlow, Vors. Richter am Landgericht Berlin (Versicherungskammer) und Udo Spuhl, Vors. Richter am Landgericht Berlin am Landgericht Berlin (Versicherungskammer)

 

Im Einzelnen:


Immer wieder Thema bei Streitigkeiten aus der Berufsunfa¨higkeitsversicherung und Gegenstand einer aktuellen Entscheidung des BGH: Welche Anforderungen sind an die Darlegungslast des VN für „Berufsunfähigkeit“ zu stellen (BGH v. 21.4.2021)? Und auch dazu hat sich der BGH geäußert: Welches ist der richtige Zeitpunkt des Eintritts des Versicherungsfalls „Berufsunfa¨higkeit“ (BGH v. 14.7.2021)? Und COVID-19 hat die Instanz erreicht (LG Mu¨nster v. 8.4.2021)! Nach der grundlegenden Entscheidung des BGH v. 9.10.2019 zu den Anforderungen an eine wirksame Befristung eines Anerkenntnisses, beschäftigen vermehrt unwirksam – da die Anforderungen des BGH nicht erfüllende – befristete Anerkenntnisse die Rechtsprechung: Was gilt nun? Nachprüfung – mit Beweislast beim VR - gilt! Drum wichtig, wer weiß wie richtig nachgeprüft wird, vor allem: Was heißt „Wegfall von Berufsunfähigkeit“ (LG Berlin v. 18.11.2020)? Nachprüfung und Obliegenheiten (OLG Hamm v. 6.8.2020), Nachprüfung und Verweisung auch das wird Thema sein (OLG Köln v. 15.1.2021; OLG Brandenburg v. 24.3.2021)


Der Schwerpunkt der privaten Unfallversicherung in der Praxis liegt klar im Bereich der Bemessung unfallbedingter Invalidität; hier kann schnell viel falsch gemacht werden. Anhand aktueller Entscheidungen werden die wichtigsten Tools und Fallstricke besprochen, um „Unfälle“ zu vermeiden; und zwar u.a. zum Versicherungsfall „Unfall (OLG Brandenburg v. 20.1.2021: Aufstehen vom Fußboden oder OLG Saarbrücken v. 20.11.2020: plötzliches Umknicken und Distorsionstrauma am Sprunggelenk: Unfall oder nicht?), zu Voraussetzungen eines Anspruchs auf Invaliditätsleistungen (OLG Celle v. 22.02.2021, OLG Saarbrücken v. 20.11.2020, OLG Dresden v. 2.11. 2020, OLG Stuttgart v. 10.12.2020: Invalidität und „Invaliditätsfristen“, insbesondere rechtzeitige ärztliche Invaliditätsfeststellung) und zur Invaliditätsbemessung (OLG Nu¨rnberg v. 19.8.2021: Invaliditätsbemessung – Gutachten oder nicht?; OLG Dresden v. 5.8.2020, OLG Celle v. 22.02.2021: Zeitpunkt der Invaliditätsbemessung; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 28. Oktober 2019, LG Krefeld, Urteil vom 21. Juli 2021: Schmerzen und Invaliditätsbemessung; OLG Saarbrücken v. 20.11.2020: Bemessung der Invalidita¨t bei Distorsion des oberen und unteren Sprunggelenks; OLG Hamm v. 11.10.2019: Mehrere Verletzungen/Beeinträchtigungen einer Gliedmaße: Addition oder nicht?) und dem Rückforderungsrisiko bei Invaliditätsleistungen (- OLG Hamm v. 8.1.2020)

Samstag, den 19. März 2022, 08.30 bis 13.45 Uhr

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Verkehrsrecht oder Medizinrecht oder Versicherungsrecht

Thema: Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung und Personenschaden

Referent(en): DAS DUO: Dr. Sven Marlow, Vors. Richter am Landgericht Berlin (Versicherungskammer) und Udo Spuhl, Vors. Richter am Landgericht Berlin am Landgericht Berlin (Versicherungskammer)

 

Der eine oder andere Prozess kann/sollte nur nach einer Deckungszusage des  Rechtsschutzversicherers geführt werden. Hierbei können verschiedene Probleme auftreten, die sich grob wie folgt einteilen lassen: 

  • der Versicherer erhebt sog. deckungsrechtliche Einwendungen,
  • der Versicherer sagt (teilweise) nur Abwehrdeckung zu,
  • der Versicherer bemängelt die Erfolgsaussichten des beabsichtigten Prozesses.

Unterschiedliche Probleme können unterschiedliche Lösungen erfordern, die wir anhand aktueller Rechtsprechung und mit Blick auf die grundlegenden Entscheidungen des BGH vertieft erörtern werden. U.a. werden wir uns mit den Rechtsfragen rund um den Stichentscheid (Anforderungen, Bindungswirkung, Präklusion, Kostenschuldner, Belehrungspflicht; z.B. OLG Hamm v. 12.5.2021) beschäftigen und mit den Entscheidungen des BGH dem Versicherungsfall im Aktiv- und Passivprozess (z.B. BGH v. 31.3.2021). 

Weiterhin große Bedeutung hat das Thema: Regress des Rechtsschutzversicherers beim Rechtsanwalt (z.B. OLG Köln v. 3.3.2020 zum Regress nach einer erfolglosen Klage auf Krankentagegeld). Hierzu werden wir u.a. eine Verteidigungsmöglichkeit beleuchten, die bisher nicht hinreichend erörtert scheint. 


Zur Haftpflichtversicherung hat sich der BGH jüngst (Urteil v. 10.3.2021) mit der wichtigen Frage der Bindungswirkung einer Festlegung im Haftpflichtverhältnis für das Deckungsverhältnis befasst; wir werden die Grundlagen erörtern. 

Daneben zeigen wir die versicherungsrechtliche Konsequenzen eines Abfindungsvergleichs mit dem Haftpflichtversicherer auf und beleuchten die Rechtsstellung des Geschädigten anhand der BGH-Rechtsprechung. 

Letztlich geben wir einen kurzen Überblick über grundlegende Entscheidungen des BGH zur Forderungsausfallversicherung, als Teil der Privathaftpflichtversicherung.





Geplantes Tagungshotel Seminar Verkehrs-/Medizin-/Versicherungsrecht:

Hotel H10 Punta Negra****
C/ Punta Negra, 12
E-07181-Costa d'en Blanes
Tel.: 0034 971 68 07 62
Fax: 0034 971 68 39 19
EMail: h10.puntanegra@h10hotels.com
WEB: https://www.h10hotels.com/es/hoteles-mallorca/h10-punta-negra
Hotelanlage an imposanter Felszunge bei Portal Nous, in ruhiger Lage direkt am Meer gelegen.

Näheres zum Tagungshotel Hotel H10 Punta Negra****

Unser Zeitplan - täglich:

08.30 bis 11.00 Uhr - 2,5 h Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr - Kaffeepause mit Obst, Herzhaftem und Süßem
11.15 bis 13.45 Uhr - 2,5 h Unterricht

Nachmittags haben Sie nun mehr Zeit zur freien Verfügung! Kombinieren Sie den attraktiven Tagungsort mit Ihrer persönlichen Freizeitgestaltung!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, nachmittags und / oder abends mit anderen Teilnehmern an einem Rahmenprogramm teilzunehmen! Dies steht allerdings noch unter dem Vorbehalt von Corona-Restriktionen!

 

Teilnahmegebühren:

€ 690,- umsatzsteuerfrei (15 Zeitstunden)
€ 540,- umsatzsteuerfrei (10 Zeitstunden)
€ 320,- umsatzsteuerfrei (5 Zeitstunden)

Unsere Leistungen:

- täglich 5 Stunden Unterricht gem. § 15 FAO mit Topreferenten
- umfangreiche Pausenverpflegung täglich mit Kaffee, Tee, Früchten, Gebäck, Snacks (landestypisch)
- Tagungsgetränke
- umfangreiches, ausgedrucktes, gebundenes Skript (auf Wunsch als PDF)
- Empfang am Vorabend
- attraktives Rahmenprogramm für Sie und Ihre Begleitperson(en)

Zur Anmeldung März 2022:

Mallorca 17./18./19. März 2022 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Familienrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Stornierungsfristen bei unseren Seminaren im Ausland:

Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis zu 1 Monat vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren. Danach ist die volle Teilnahmegebühr zu entrichten oder Sie benennen uns einen Ersatzteilnehmer!