Save the date: MALLORCA im Herbst 24. bis 26. Okt. 2019, MALLORCA im Frühling 12. bis 14. März 2020, NEU MALLORCA im Mai 14. bis 16. Mai 2020, MALLORCA im Herbst 22. bis 24. Okt. 2020

Durchführung sicher, Anmeldung noch möglich!

Mehr zum Seminar "PRAXISFORUM Bank- und Kapitalmarktrecht 2019" auf Mallorca vom 12. bis 14. März 2020

3 x 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Bank- und Kapitalmarktrecht
15, 10 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

 

Einzigartig!

Das jährliche PRAXISFORUM im Frühjahr auf Mallorca bietet den Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet einen kompakten Überblick über die aktuellen und die kommenden Trends in den Teilgebieten des Bank- und Kapitalmarktrechts, vor allem im Kredit- und Kreditsicherungsrecht, Kontoführungs-/ Zahlungsverkehrsrecht und im Wertpapierrecht. Diese werden in die bisherigen Zusammenhänge eingeordnet, was den Zugriff auf die neuen Strukturen erleichtert und zugleich Handlungsnotwendigkeiten und -spielräume plastisch aufzeigt. Die Themengewichtung folgt jeweils dem aktuellen Stand, damit die knappe Tagungszeit für alle Teilnehmer sinnvoll und effektiv genutzt werden kann.

Schwerpunktsetzung, Präsentation und Diskussion setzen auf den produktiven und kontroversen Dialog von Richter und Fachanwalt. Aus den Wortmeldungen des bundesweiten Fachpublikums ergeben sich fruchtbare Diskussionen, in denen die lokalen Trends in Praxis und Rechtsprechung in den überregionalen Kontext gestellt werden. Die mit den nötigen Original-Quelltexten ausgestatteten Kursunterlagen gehen über die im PRAXISFORUM behandelten Entwicklungen dort hinaus, wo dies zur Einordnung geboten erscheint. Sie bieten damit auch dem nicht täglich mit der Materie befassten Kursteilnehmer das nötige Handwerkszeug, um ohne große Einarbeitung sicher und erfolgreich arbeiten zu können.

 

Das Referenten-DUO an allen drei Tagen:

Dr. Bernhard Dietrich, Richter am Kammergericht (Senat für Streitigkeiten aus ‎Bank- und Finanzgeschäften), Berlin und Rechtsanwalt René Richardt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Lehmann & Richardt Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, Berlin

Donnerstag, den 12. März 2020, 08.30 bis 13.45 Uhr

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Bank- und Kapitalmarktrecht

Bankrecht, Block 1: Zahlungsverkehr

Im Einzelnen:

  • PSD2-Umsetzung, v. a. starke Kundenauthentifizierung (ab 14. September 2019) im Praxischeck: Apps und kein Ende? Was bringen die neuen FinTechs und wo sind die rechtlichen Schwachstellen?
  • fehlgehende Überweisungen (fehlerhafte Kundenidentifikatoren, Eingänge nach dem Tod des Kontoinhabers u. a.), Widerruf des Zahlungsauftrages
  • Zahlungsverkehr und unerlaubtes Online-Glücksspiel
  • Diskussionsentwurf des Pfändungsschutzkonto-Fortentwicklungsgesetzes (PKoFoG)
  • Europäische Konten- und Einlagensicherung (u. a. Latvijas Krajbanka, Korporativna Targovska Banka)
  • Bankentgelte im Zahlungsverkehr (Wirksamkeit von Preisklauseln über die Bar-Auszahlung an Geldautomaten, Entgeltklauseln für die Erbringung von Zahlungsdienstleistungen im Rahmen eines Basiskontos u. a.)
  • Bankentgelte im Aktiv- und Passivgeschäft („Individuelle Beratungsleistung“, Entgelte in der Sparphase eines Bausparvertrags, Verjährungsfrist für Rückforderungsansprüche wegen unwirksamer Bearbeitungsentgelte u. a.)

Bankrecht, Block 2: Bankrecht und Insolvenz

Im Einzelnen:

  • Insolvenz von Bankkunden:
    - Kreditsicherheiten in der Insolvenz:
    Bestand der Sicherheiten und Insolvenzanfechtung;
    Verwertung bei Absonderungs- und Aussonderungsrechten, Verhältnis zum Insolvenzverwalter, kollektive Verwertung nach § 166 InsO und Anspruch der Masse auf Beteiligung der Bank an den Feststellungskosten; Verwertungsrecht der Bank bei Abrechnungssystemen und Finanzsicherheiten
    - Finanzierung in der Unternehmenskrise:
    Haftungsrisiken der Bank bei der Vergabe von Überbrückungs- und Sanierungskrediten, Anforderungen an Sanierungskonzepte nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes; Vermeidung der Anfechtungstatbestände nach den §§ 129 ff., insb. §§ 133 u. 135 InsO; Übernahme von Geschäftsanteilen und Sanierungsprivileg nach § 39 Abs. 4 Satz 2 InsO, Gesellschaftersicherheiten für Unternehmenskredite und Risiko der Anfechtung nach § 135 Abs. 2 InsO
    - Kontokorrent und Girokonten: Kontobewegungen nach (erstmaligem) Vorliegen von Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung, Bedeutung des AGB Pfandrechts; aktuelle Rechtsprechung zur Haftung der Geschäftsführer nach § 64 GmbHG; Sicherheitentausch bei Wechsel von Globalzession zum Kontopfandrecht
  • Bankenrettung:
    - Vom SoFFIN zur VO (EU) NR. 806/2014 und der Fall Banca Monte di Paschi di Siena
  • „Insolvenz“ von Staaten:
    - Schuldenschnitt bei Staatsanleihen, aktuelle Anleihebedingungen, Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union vom 23.05.2019, T-107/17 zu den Folgen eines Zwangsumtauschs griechischer Staatsanleihen
    - Anleihenkaufprogramm der EZB, deren (vorläufiges) Ende und mögliche Wiederaufnahme

 

Freitag, den 13. März 2020, 08.30 bis 13.45 Uhr

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Bank- und Kapitalmarktrecht

Verbraucherkreditrecht, Block 1: Verbraucherkreditrecht und Widerruf I

Im Einzelnen:

  • aktuelle Fragen im Verbraucherkreditrecht:
    - Vorfälligkeitsentschädigung, Berechnungsfragen, Abschlussbericht der AG VFE
    - Negativzinsen im Aktiv- und Passivgeschäft
    - Indextransparenz nach der BMR, Wegfall von (UK-)Benchmarks
    - Euro Short-Term Rate (ESTER) seit Oktober 2019
    - Zivilrechtliche Folgen eines (harten) Brexit
  • Widerruf von Verbraucherkrediten:
    - Belehrungsfehler – gestalterische und inhaltliche Deutlichkeit
    - Gesetzlichkeitsfiktion bei Musterverwendung
    - Pflichtangaben
    - Einfluss des Europarechts: Vereinbarkeit der jüngsten Rechtsprechung des BGH und des gesetzlichen Musterschutzes mit der RL 2008/48/EG, Vorlage des LG Saarbrücken; Anforderungen an die Gestaltung der Pflichtangaben, EuGH C-42/15
  • Verwirkung und Rechtsmissbrauch:
    - nach der neueren Rechtsprechung des BGH; Vereinbarkeit mit Europarecht, insb. Schlussanträge der Generalanwältin beim EuGH in den Rechtssachen C-355/18, C-356/18, C-357/18 und C-479/18 betreffend österreichische Lebensversicherungen und deren Übertragbarkeit auf das Verbraucherkreditrecht
  • Wechselseitige Ansprüche für die Zeit bis zur Erklärung des Widerrufs (Systemfrage für Leistungen des Kunden vor und nach Widerruf, EuGH-Vorlage zur Vereinbarkeit mit der RL 2002/65/EG, C-301/18 (Vorlage des LG Bonn)
  • Wechselseitige Ansprüche für die Zeit nach Erklärung des Widerrufs (u. a. Pflicht der Bank zur Herausgabe von Nutzungen)
  • Prolongation im Fernabsatz: aktuelle Rechtsprechung des BGH und Vereinbarkeit mit Europarecht, Rechtssachen C-639/18 Sparkasse Südholstein (Vorlage des LG Kiel) und C-143/18 DSL-Bank (Vorlage des LG Bonn)

Verbraucherkreditrecht, Block 2: Widerruf II und VW Dieselkrise

Im Einzelnen:

  • Prozessführung im Widerrufsmandat und Frage der Antragsstellung, Zulässigkeit von Klagebegehren über und unter Wasser (Feststellungsinteresse, lokale Besonderheiten, risikooptimierter Umgang mit den Hinweisen)
  • Ablösung im laufenden Rechtsstreit (Klageänderung, Kostenfallen)
  • Praxisfallen des Berufungsrechtsstreits in Widerrufsachen (Ausübung von Gestaltungs-rechten im Berufungsverfahren, Ablösung im Berufungsverfahren, Zulassung der Revision u. a.)
  • Widerruf von verbundenen Geschäften, insb. Widerruf von KFZ-Finanzierungen; Voraussetzungen des Widerrufsrechts, typische Fehler bei den Pflichtangaben, Rechtsfolgen des Widerrufs
  • Insb. Wertersatzanspruch nach § 357 Abs. 7 BGB, Voraussetzungen und Rechtsfolgen: Gibt es den Widerrufs-Joker zum Nulltarif?
  • Verhältnis zu anderen Anspruchsgrundlagen: Sachmängelgewährleistung und Deliktsrecht, insb. § 826 BGB
  • Widerruf von Leasing-Verträgen: Leasing als entgeltliche Finanzierungshilfe? Wie wird der Wertersatzanspruch nach § 357a BGB berechnet?

Samstag, den 14. März 2020, 08.30 bis 13.45 Uhr

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Bank- und Kapitalmarktrecht

Kapitalmarktrecht, Block 1:

Im Einzelnen:

  • Regulierung des Wertpapierhandels durch Marktmissbrauchsverordnung (MAR) und WpHG, börslicher/außerbörslicher Handel, organisierter Markt, multilaterale Handelssysteme
  • Ordnungswidrigkeiten und Straftaten nach MAR: Insiderhandel, Marktmanipulation, Ad-Hoc-Mitteilungen
  • Sog. Dividenstripping (Cum-Ex, Cum-Cum, Haftungsfolgen für Kreditinstitute, Haftung der Depotbank, Haftung von Bankvorständen, Ansprüche von Anlegern)
  • Recht der Publikums-KG (Einlage in geschlossene Fonds in Krise, Liquidation und Insolvenz, Ausschüttungen aus geschlossenen Fonds, Haftung des Anlegers bei negativem Kapitalkonto, Auseinandersetzung und Liquidation)
  • Treuhand bei geschlossenen Fonds (Beitritt über einen Treuhänder, Anbahnungsverschulden bei Abschluss des Treuhandvertrages und des Gesellschaftsvertrages, Freizeichnung, Freihaltung, Verjährung)
  • Risiken und Haftungsfallen bei Vergleichen über Rückzahlungsverpflichtungen nach § 172 HGB zwischen Treuhänder und Treugebern Drohpotential des Aufwendungsersatzanspruches zahlender Anleger nach § 110 HGB
  • Recht der Genussscheine (Klauselkontrolle, Verlustbeteiligung, Anfechtung von Ausschüttungen)

Kapitalmarktrecht, Block 2:

Im Einzelnen:

  • System und Stand des kapitalanlagerechtlichen Schadensbegriffs (u. a. Streitgegenstand, Vorteilsausgleich, Rechtsanwaltskosten)
  • Der neue kapitalanlagerechtliche Schadensbegriff des BGH (u. a. Schadensrecht und Gewährleistungsidee, Beweislast dem Grunde und der Höhe nach, Praktische Brauchbarkeit des Ansatzes, Auswirkungen auf das Klageverfahren in Kapitalanlagesachen u. a.)
  • Kapitalanlageschaden und Verjährung (u. a. Verjährungsbeginn, Sonderverjährung nach InvG, Hemmung durch Mahnbescheid, Auswirkung auf Kündigungsrechte)
  • Mündliche Aufklärung des Anlegers (aktueller Stand der Beweisführung im Anlageprozess ohne/mit Dokumentation sowie ohne/mit Zeugen, „Waffengleichheit“ und Parteivernehmung, Berufungsrecht)
  • Kurz- und Langinformationen am Point of Sale (EU-Prospektverordnung (2017/1129/EU, neues Wertpapier-Informationsblatt, Beweislastregime zur Prospektübergabe, sog. Vergewisserungslasten u. a.)
  • Rechtsschutzversicherung in Kapitalanlagesachen (u. a. Ausschlüsse, Praxis, Ausblick)
  • Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (Rechtsfragen, Praxischeck und die 2020 anstehende Verlängerung der Gültigkeit des KapMuGu. a.)
  • Chancen und Risiken der Musterfeststellungsklage (u. a. Aktivlegitimation, Verfahrenscharakteristika, Individualklage, sog. Trick-Anmeldung, fehlerhafte Anmeldung)
  • Verhältnis der Musterfeststellungsklage zum New Collective Redress Mechanism der EU

"Tagesaktuelle" Entscheidungen werden selbstverständlich von den Referenten aufgenommen!

Unser neuer Zeitplan - täglich:

08.30 bis 11.00 Uhr - 2,5 h Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr - Kaffeepause mit Obst, Snacks und Süßem
11.15 bis 13.45 Uhr - 2,5 h Unterricht

Nachmittags haben Sie nun mehr Zeit zur freien Verfügung! Kombinieren Sie den attraktiven Tagungsort mit Ihrer persönlichen Freizeitgestaltung!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, nachmittags und / oder abends mit anderen Teilnehmern an einem Rahmenprogramm teilzunehmen!

 

Tagungshotel Seminar Bank- und Kapitalmarktrecht:

Lindner Golf & Wellness Resort Portals Nous
C/ Arquitecto Francisco Casas, 18
07181 Portals Nous - Mallorca
Tel.: 0034 971 707 777
Fax: 0034 971 707 676
E-Mail: info.portalsnous@lindnerhotels.com
https://www.lindner.de/mallorca-portals-nous-golf-wellness-resort/ankommen.html

Golf-Hotel mit schöner Gartenanlage. Räume mit einem "Hauch von Afrika". 118 Zimmer inkl. 31 Suiten mit 30 - 48 m² Alle Zimmer verfügen über eine Terrasse oder einen Balkon.

Näheres zum Tagungshotel Lindner Golf & Wellness Resort Portals Nous

Wegbeschreibung

Teilnahmegebühren Mallorca 2020:

€ 590,- umsatzsteuerfrei (15 Zeitstunden)
€ 450,- umsatzsteuerfrei (10 Zeitstunden)
€ 290,- umsatzsteuerfrei (5 Zeitstunden)

Unsere Leistungen:

- täglich 5 Stunden Unterricht gem. § 15 FAO mit Topreferenten
- kostenloser Empfang am Vorabend (einschl. Begleitperson)
- umfangreiche Pausenverpflegung täglich mit Kaffee, Tee, Früchten, Gebäck, Snacks (landestypisch)
- Tagungsgetränke
- umfangreiches, ausgedrucktes, gebundenes Skript (auf Wunsch als PDF)
- attraktives Rahmenprogramm für Sie und Ihre Begleitperson(en)
- 100% Durchführungsgarantie

Zur Anmeldung MALLORCA März 2020:

Mallorca 12./13./14. März 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht,

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