Save the date for MALLORCA: NEU Mai 14. bis 16. Mai 2020, Herbst 22. bis 24. Okt. 2020, Frühjahr 11. bis 13. März 2021, Mai vom 13. bis 15. Mai 2021, Herbst vom 21. bis 23. Oktober 2021

Durchführung sicher, Anmeldung noch möglich!

Mehr zum Seminar "Straf-/Verkehrs-/Verwaltungsrecht" auf Mallorca vom 14. bis 16. Mai 2020

3 x 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Strafrecht oder Verkehrsrecht oder im Verwaltungsrecht
15, 10 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

Donnerstag, den 14. Mai 2020, 08.30 bis 11.00 Uhr

2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Strafrecht oder Verkehrsrecht oder im Verwaltungsrecht

Thema: Forensische Anthropologie/Bildidentifikationsgutachten - Hier geht noch was!

Referent(en): Prof. Dr. Jochen Buck, Dipl.-Ing. und Sachverständiger, Direktor des Instituts für forensisches Sachverständigenwesen (IfoSA), München und Lehrbeauftragter für Versicherungsrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

 

Die forensische Anthropologie und die Bildidentifikationsbegutachtung haben in der juristischen Sachbearbeitung einen zunehmenden Stellenwert erfahren. Nicht nur sind diese Begutachtungen relevant für die Auswertung von Blitzerfotos. Kann der Fahrer erkannt werden, kann er beweissicher erkannt werden und kann er dann von den Behörden überführt werden? Gerade in der Frage des Fahrerlaubnisrechts/Verwaltungsrechts geht es darum, dass "Punkte in Flensburg", nachdem bereits nach 8 Punkten der komplette Führerscheinentzug droht, eine große berufliche Bedrohung darstellt. Deshalb ist der Vortrag didaktisch so aufgebaut, dass die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, hier durch Kenntnis von forensischen Einwänden gegenüber den Behörden zur Erkennbarkeit von Personen, präventiv auf Bußgeldbescheide mit Punkten in der Flensburger Verkehrssünderdatei einzugehen. Sie sind in die Lage versetzt, bereits im Vorfeld durch Beweisanträge zum Einholen entsprechender Gutachten gegen Bußgeldbescheide vorzugehen, dann auch im Rahmen von gerichtlichen Verfahren (OWi-Verfahren) ebenfalls gegen derartige Bußgeldbescheide vorzugehen, um für die Mandanten positiv "Punkte in Flensburg" zu verhindern.

Auch hat die Begutachtung einen sehr hohen Stellenwert in der strafrechtlichen Fragestellung, insbesondere bei allen Fällen, in denen Überwachungsvideos zum Einsatz kommen. Nachdem die behördliche Überwachung sowohl von den Verwaltungsbehörden, als auch von den klassischen Ermittlungsbehörden immer mehr zunimmt, hat auch der Stellenwert dieser Begutachtung an Relevanz gewonnen. Anzuführen sind Strafprozesse, bei denen Täter überwacht werden, es sind dann Bildidentifikationsgutachten zu erstatten, Gutachten zur Körperhöhenrekonstruktion und Gangbildanalysen sind durchzuführen. Im Rahmen der Fortbildung werden diese Fragestellungen bezüglich der Methodik erläutert und gelehrt. Es wird über einen Kasuistikteil die Praxisrelevanz bewertet. Es werden Beispielfälle aus der gerichtlichen Praxis des Referenten mit den Teilnehmern erarbeitet.

Stichworte:

  • forensiche Anthropologie/Bildidentifikation
  • forensische Morphologie
  • Körperhöhenrekonstruktion
  • Gangbildanalyse

Donnerstag, den 14. Mai 2020, 11.15 bis 13.45 Uhr

2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Strafrecht oder Verkehrsrecht oder im Verwaltungsrecht

Thema: Wahrnehmbarkeit bei Unfallflucht und Neues zu behördlichen Messverfahren

Referent(en): Prof. Dr. Jochen Buck, Dipl.-Ing. und Sachverständiger, Direktor des Instituts für forensisches Sachverständigenwesen (IfoSA), München und Lehrbeauftragter für Versicherungsrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

 

Im Einzelnen:

Zum einen werden sämtliche behördliche Messverfahren vorgestellt und deren Schwachpunkte erläutert, zum anderen wird die Unfallfluchtproblematik eingehend beleuchtet.

Schwerpunkte:

  • Radar-, Lichtschranken- (ESO), Piezokabel-, Laser-, Nachfahrmessungen
  • Neueste Verfahren wie die eher umstrittene Poliscan-Vitronic-Messmethode
  • Schwachpunkte der Messmethoden - technischer Art oder auch menschliches Fehlverhalten
  • Worauf ist bereits im Frühstadium eines Bußgeldverfahrens zu achten?
  • Technisch sinnvolle Beweisantragsformulierungen
  • Rotlichtüberwachungen und die Problematik der Ladungssicherheit bei NFZ
  • Unfallflucht: experimentelle Bestimmung von Wahrnehmungsgrenzwerten
  • Wahrnehmungsmöglichkeit einer Leichtkollision

 

Freitag, den 15. Mai 2020, 08.30 bis 13.45 Uhr und Samstag, den 16. Mai 2020, 08.30 bis 13.45 Uhr

10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Strafrecht oder Verkehrsrecht oder im Verwaltungsrecht

Thema: Aktuelles Fahrerlaubnisrecht inklusive Fragen zur Anerkennung ausländischer Fahrerlaubnisse

Referentin: Gracia Dahmen, Oberamtsanwältin, Staatsanwaltschaft Duisburg

 

Gegenstand des praxisorientierten Seminars ist das Fahrerlaubnisrecht.
Das Seminar beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fragen zum Entzug und der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (einschl. aktueller Rechtsprechung), gibt zahlreiche Hilfestellungen durch Praxistipps und Mustertexte. Beleuchtet wird hierbei das verwaltungs- und strafrechtliche Verfahren. Inhalte u.a.:

  • "Wann ist der Lappen weg und wie bekomme ich ihn wieder?"
  • Ein Herz für Kiffer hat das BVerwG: Urteil v. 11.04.2019, 3 C 13.17.
  • Oder „Kiffen, wenn der Arzt kommt“? Zur Fahreignung bei Einnahme von medizinischen Cannabis: BayVGH, Beschluss v. 29.04.2019, 11 B 18.2482; VG Düsseldorf, Urteil v. 24.10.2019, 6 K 4574/18.
  • Oder doch lieber E-Scooter fahren? Zur Frage der Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen des alkoholisierten E-Scooter-Fahrers AG Dortmund, Urteil v. 21.01.2020, 729 Ds 349/19 und LG Münster, Beschluss v. 19.12.2019, 3 Qs 61/19.

Die Veranstaltung beschäftigt sich ferner mit dem Führerscheintourismus, also mit Fragen der Anerkennung von ausländischen Fahrerlaubnissen und einer eventuellen Strafbarkeit wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis von Inhabern ausländischer Fahrerlaubnisse. Hierbei wird die Entwicklung des ausländischen Fahrerlaubnisrechts sowie die Anwendbarkeit der Fahrerlaubnisverordnung unter Berücksichtigung der EuGH-Rechtsprechung diskutiert. Inhalte u.a.:

  • Führen Umwege zu einer anerkennungsfähigen Fahrerlaubnis, ohne eine MPU absolvieren zu müssen? BVerwG, Urteil v. 12.09.2019, 3 C 26/17
  • Hilft der Umtausch eines mängelbehafteten Führerscheins weiter? BVerwG, Urteil v. 06.09.2018, 3 C 31.16
  • Klappt es vielleicht mit einer neuen Fahrerlaubnis der Klasse C trotz Entzugs der Klasse B in Deutschland?

Unser neuer Zeitplan - täglich:

08.30 bis 11.00 Uhr - 2,5 h Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr - Kaffeepause mit Obst, Snacks und Süßem
11.15 bis 13.45 Uhr - 2,5 h Unterricht

Nachmittags haben Sie nun mehr Zeit zur freien Verfügung! Kombinieren Sie den attraktiven Tagungsort mit Ihrer persönlichen Freizeitgestaltung!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, nachmittags und / oder abends mit anderen Teilnehmern an einem Rahmenprogramm teilzunehmen!

 

Tagungshotel Seminar Straf-/Verkehrs-/Verwaltungsrecht:

Hotel H10 Punta Negra****
C/ Punta Negra, 12
E-07181-Costa d'en Blanes
Tel.: 0034 971 68 07 62
Fax: 0034 971 68 39 19
EMail: h10.puntanegra@h10hotels.com
WEB: https://www.h10hotels.com/es/hoteles-mallorca/h10-punta-negra
Hotelanlage an imposanter Felszunge bei Portal Nous, in ruhiger Lage direkt am Meer gelegen.

Näheres zum Tagungshotel Hotel H10 Punta Negra****

Teilnahmegebühren Mallorca 2020:

€ 590,- umsatzsteuerfrei (15 Zeitstunden)
€ 450,- umsatzsteuerfrei (10 Zeitstunden)
€ 290,- umsatzsteuerfrei (5 Zeitstunden)

Unsere Leistungen:

- täglich 5 Stunden Unterricht gem. § 15 FAO mit Topreferenten
- kostenloser Empfang am Vorabend (einschl. Begleitperson)
- umfangreiche Pausenverpflegung täglich mit Kaffee, Tee, Früchten, Gebäck, Snacks (landestypisch)
- Tagungsgetränke
- umfangreiches, ausgedrucktes, gebundenes Skript (auf Wunsch als PDF)
- attraktives Rahmenprogramm für Sie und Ihre Begleitperson(en)
- 100% Durchführungsgarantie

Zur Anmeldung Mai 2020:

Mallorca 14./15./16. Mai 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht (nur 14. und 15. Mai 2020 möglich), Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht (nur 16. Mai 2020 möglich), Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht

Sonderregelung Stornierungsfristen bei den Seminaren Mallorca Mai 2020:

Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis zu 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren. Danach ist die volle Teilnahmegebühr zu entrichten oder Sie benennen uns einen Ersatzteilnehmer!

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