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Durchführung sicher, Anmeldung noch möglich!

Mehr zum Seminar "Familien- und Erbrecht" auf Mallorca vom 14. bis 16. Mai 2020

3 x 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Familienrecht oder im Erbrecht
15, 10 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

Donnerstag, den 14. Mai 2020, 08.30 bis 13.45 Uhr

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Familienrecht oder im Erbrecht

Thema: Strategien bei der Teilungsversteigerung in der familien- und erbrechtlichen Praxis

Referent(en): Peter Mock, Dipl.-Rechtspfleger (FH) und Fachbuchautor, AG Koblenz

 

Der Trend bricht nicht ab: Immer häufiger müssen sich die Gerichte mit Teilungsversteigerungen befassen: Insbesondere die gestiegene Ehescheidungsrate hat in den letzten Jahren zu einem drastischen Anstieg der Zahl der Verfahren geführt. Aber auch wenn Erbengemeinschaften hoffnungslos zerstritten sind und eine gütliche Einigung nicht mehr möglich erscheint, bleibt nur noch der Gang zum Gericht. Die Miteigentümer zerstrittener Eigentümergemeinschaften stehen dabei oft allein da. Gute Berater sind dünn gesät. Auch viele Rechtsanwälte kennen sich in dieser komplexen Materie oftmals nicht zuverlässig aus. Aber nur fundiertes Wissen und eine gute Vorbereitung ist man in der Lage für die Mandantschaft ein optimales Ergebnis zu erzielen. Das Intensivseminar informiert umfassend und praxisorientiert über die bestmögliche Vorbereitung und den Ablauf des Verfahrens.

Sie erfahren unter Einbeziehung obergerichtlicher Rechtsprechung, wie Sie

  • taktisch am besten in jeder Verfahrenslage vorgehen
  • die starke Stellung des (Pfändungs)Gläubigers/Antragstellers vollständig ausschöpfen und
  • erhalten praxiserprobte Anleitungen, Probleme in der Auseinandersetzungsversteigerung zu lösen.

Zahlreiche taktische Tipps für eine erfolgreiche Strategie, um eine für den Mandanten günstige Auseinandersetzung zu erreichen, runden das Seminar ab. Die Themen werden anhand von Beispielen erläutert und gleichzeitig werden Einflussmöglichkeiten auf den Verfahrensablauf aufgezeigt.

Themenschwerpunkte:

  • Wesen und Bedeutung der Teilungsversteigerung
  • Festlegung der Strategie zu Beginn des Mandats anhand Grundbuchauswertung
  • Gegenstände der Teilungsversteigerung (Bruchteilsgemeinschaft, Gesamthandgemeinschaft, Erbengemeinschaft, GbR, eheliche Gütergemeinschaft etc.)
  • Anordnungsvoraussetzungen/Beitritt - Kosten / Möglichkeit der PKH nutzen
  • entgegenstehende Rechte bzw. Vereinbarungen bei Ehegatten (§ 1365 Abs. 1 BGB; BGH-Rechtsprechung beachten)
  • Verfahrensablauf, insbesondere Unterschiede zum Zwangsversteigerungsverfahren bei Forderungen
  • Möglichkeiten der Verfahrenseinstellung (§§ 180 ZVG, 765a ZPO)
  • Kernstück des Verfahrens: das geringstes Gebot bei gleicher und unterschiedlicher Grundbuchbelastung (Einzel-, Gruppen-, Gesamtausgebot - richtige Taktik wählen)
  • Verkehrswertermittlung - Taktik: Zugangsverweigerung zum Objekt
  • Versteigerungstermin und Ablauf
  • Haftungsverband des Grundpfandrechtes/Zubehör
  • Gestaltungsspielräume im Verfahren: Taktik der Einstellungsmöglichkeiten und Gegenstrategie
  • Problem: die bestehende Grundschuld (Strategien und Gegenstrategie durch Beantragung von Doppelausgebot)
  • Anmeldungen / Einhaltung von Fristen zwecks Vermeidung von Regressen
  • Rechtsstellung von Mietern / Pächtern
  • Bietverhalten (Ausschalten des „Gegners“ durch Sicherheitsleistung)
  • Zuschlagsversagung durch Einstellungsbewilligung
  • Zuschlag und Zuschlagsformen
  • Erlösverteilung und Vermeidung von Problemen

Freitag, den 15. Mai 2020, 08.30 bis 13.45 Uhr

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Familienrecht oder im Erbrecht

Thema: Aktuelle grenzüberschreitende Problembereiche im Familien- und Erbrecht, insb. das Zusammenspiel von GüterrechtVO und EuErbVO

Referent(en): Prof. Dr. Ansgar Staudinger, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privat-, Verfahrens- und Wirtschaftsrecht, Universität Bielefeld

 

Im Einzelnen:

Der Dozent geht auf die ersten Erfahrungen mit der Europäischen Erbrechts-Verordnung ein. Erörtert werden auch etwaige Folgen des Brexit. Gegenstand des Kurses sind überdies die beiden neuen Rechtsakte
zum Internationalen Güterrecht. Gerade auf der Schnittstelle zwischen Internationalem Erb- und Güterrecht zeigt der Dozent auf, ob und inwieweit sich aus den zukünftigen Rechtsquellen Veränderungen mit Blick auf das deutsche „Mischmodell“ von § 1931 und § 1371 BGB ergeben.

Darüber hinaus werden grenzüberschreitende Fragestellungen beim digitalen Nachlass beleuchtet. Dies betrifft zum einen etwa auch Fragen der Internationalen Zuständigkeit wie des anwendbaren Rechts in Bezug auf Ansprüche von Angehörigen gegenüber im Ausland angesiedelten Sozialnetzwerken. Ferner wird der Anspruch auf Hinterbliebenengeld in Deutschland behandelt. Zudem geht der Dozent auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der gleichgeschlechtlichen Ehe, der Kinderehe und des Familiennachzuges ein.

Schließlich werden die jüngsten Gesetzesänderungen im Rahmen von Privatscheidungen mit Blick auf Art. 17 EGBGB beleuchtet.

Auf jeden Fall: Kompakt, verständlich, kurzweilig, unverwechselbar!

Samstag, den 16. Mai 2020, 08.30 bis 13.45 Uhr

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Familienrecht oder im Erbrecht

Thema: Optionen der Vertragsgestaltung unter Eheleuten für den Fall der Trennung, Scheidung und im Todesfall

Referent(en): Notar Dr. Wolfgang Reetz, Köln

 

Im Einzelnen:

  • Eheverträge, Getrenntlebens- und Scheidungsvereinbarungen
  • verschiedene Ehekonstellationen: partnerschaftliche Doppelverdiener, Differenzehen, Unternehmerehen, verschuldeter Ehegatte
  • Wiederverheiratung
  • nichteheliche Lebensgemeinschaften
  • Vorsorge von Todes wegen
  • Erb- und Pflichtteilsrecht unter Ehegatten
  • Erbverträge, Testamente und Strategien zur Pflichtteilsreduzierung
  • Geschiedenentestament
  • Patchworktestament
  • Lebensversicherungen, Bezugsberechtigung
  • betreuungsrechtliche Vorsorge im Familienkreis
  • Vorsorgevollmachten, Betreuungsvollmachten
  • Vorsorgevollmachten und Unternehmer
  • Grundstücksübertragungen: Trennung, Scheidung
  • Grundstücksübertragungen: Vorweggenommene Erbfolge, Nießbrauch, Rückforderung
  • Vereinbarungen von Versorgungsleistungen
  • steuerrechtliche Auswirkungen von Gestaltungen

Unser neuer Zeitplan - täglich:

08.30 bis 11.00 Uhr - 2,5 h Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr - Kaffeepause mit Obst, Snacks und Süßem
11.15 bis 13.45 Uhr - 2,5 h Unterricht

Nachmittags haben Sie nun mehr Zeit zur freien Verfügung! Kombinieren Sie den attraktiven Tagungsort mit Ihrer persönlichen Freizeitgestaltung!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, nachmittags und / oder abends mit anderen Teilnehmern an einem Rahmenprogramm teilzunehmen!

 

Tagungshotel Seminar Familien- und Erbrecht:

SPA Oasis****Hotel Son Caliu
Avda. Son Caliu, nº 8
07181 Son Caliu (Palmanova)
Telefon: +34 971 68 22 00
Fax: +34 971 68 37 20
Email: soncaliu@soncaliu.com
www.soncaliu.com

Das Hotel liegt an einer kleinen Bucht zwischen Palmanova und Puerto Portals, komplett renoviertes, klassisches Seminarhotel mit grossem SPA-Bereich. Näheres unter http://www.soncaliu.com !

Näheres zum Tagungshotel SPA Oasis****Hotel Son Caliu

Teilnahmegebühren Mallorca 2020:

€ 590,- umsatzsteuerfrei (15 Zeitstunden)
€ 450,- umsatzsteuerfrei (10 Zeitstunden)
€ 290,- umsatzsteuerfrei (5 Zeitstunden)

Unsere Leistungen:

- täglich 5 Stunden Unterricht gem. § 15 FAO mit Topreferenten
- kostenloser Empfang am Vorabend (einschl. Begleitperson)
- umfangreiche Pausenverpflegung täglich mit Kaffee, Tee, Früchten, Gebäck, Snacks (landestypisch)
- Tagungsgetränke
- umfangreiches, ausgedrucktes, gebundenes Skript (auf Wunsch als PDF)
- attraktives Rahmenprogramm für Sie und Ihre Begleitperson(en)
- 100% Durchführungsgarantie

Zur Anmeldung Mai 2020:

Mallorca 14./15./16. Mai 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht (nur 14. und 15. Mai 2020 möglich), Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht (nur 16. Mai 2020 möglich), Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht

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