Fortbildungsseminar "Schnittstelle Gesellschafts-/ Steuer-/ Erb-/ Familienrecht" in Frankfurt/Main am 13. Dezember 2019

Freitag, den 13. Dezember 2019, von 14.15 Uhr bis 19.45 Uhr
5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Handels- und Gesellschaftsrecht oder im Steuerrecht oder im Erbrecht oder im Familienrecht

Seminar-Kennziffer: 220191702

Tagungsort:

Das Spenerhaus am Dominikanerkloster
Dominikanergasse 5
60311 Frankfurt am Main
www.spenerhaus.de
Das Spenerhaus liegt im Zentrum, östlich des Doms. Haltestelle (U- und S-Bahn Konstablerwache, Bus und Straßenbahn Börneplatz)
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise

Thema: Nachfolgeplanung für Eheleute und Unternehmer - Güterstand, Berliner Testament, Unternehmertestament, Erbschaftssteuer

Referent(en): NEU: Rechtsanwalt Dr. Christopher Riedel, LL.M., Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Düsseldorf

 

Die gegenseitige rechtliche und wirtschaftliche Absicherung gehört zu den wesentlichen Vorsorgemaßnahmen, die Ehegatten „für den Fall der Fälle“ gemeinsam planen und umsetzen sollten. Das gilt natürlich in besonderer Weise für Unternehmer. Für alle Eheleute geht es dabei nicht nur um die wirtschaftliche Versorgung, sondern auch um den Erhalt der Handlungsfähigkeit (und die Vermeidung einer Erbengemeinschaft, insbesondere mit minderjährigen Kindern).
Überdies spielen natürlich auch verschiedene steuerliche Aspekte sowie güterrechtliche Einflüsse (sowohl auf das gesetzliche Erb- und Pflichtteilsrecht als auch auf die steuerliche Situation) eine entscheidende Rolle.

Der Referent erörtert für die rechtlichen Grundlagen sowohl der erb- und güterrechtlichen sowie der gesellschafts- und steuerrechtlichen Aspekte und stellt auf dieser Grundlagen konkrete Gestaltungsansätze für die erforderlichen bzw. empfehlenswerten Sicherungsmaßnahmen dar. Die Veranstaltung ist praxisorientiert und ermöglicht es dem Berater, die Inhalte in seine tägliche Mandatsarbeit zu übertragen.

I. Ehegattenerbrecht – Grundsätzliches

  1. Gesetzliches Erbrecht in Abhängigkeit vom Güterstand
  2. Pflichtteilsrecht des überlebenden Ehegatten, insbesondere in der Zugewinngemeinschaft
  3. Erbschaftsbesteuerung beim überlebenden Ehegatten
    a) Freibeträge
    b) § 5 ErbStG
    c) § 13 Nr. 4a und Nr. 4b ErbStG

II. Typische Zielsetzungen für die Erbfall-Planung

III. Gestaltungsansatz: Berliner Testament

  1. Alleinerbeneinsetzung des überlebenden Ehegatten
  2. Schlusserbeneinsetzung der (gemeinsamen) Kinder
  3. Zielkonflikte / Probleme
    a) Alleinerbenstellung – Pflichtteile der Kinder
    b) Alleinerbenstellung – Streitvermeidung
    c) Entscheidungsmöglichkeiten – Sicherung des Vermögens für die Kinder
    d) Alleinerbenstellung – Steueroptimierung
    e) Problem: qualifizierte Nachfolgeklausel im Gesellschaftsvertrag

IV. Optimierungs-Potentiale beim Ehegattentestament

  1. Pflichtteils-Klausel
    a) Was bedeutet Geltendmachung?
    b) Wann greift die Sanktion?
    c) Welche Sanktion?: Anrechnung, Ausschluss, Jastrow’sche Klausel
  2. Supervermächtnis
  3. Ausschlagungsmöglichkeit für den überlebenden Ehegatten
    a) Ersatzerbenregelung
    b) Vermächtnisse für den überlebenden Ehegatten
        - Hausrat, persönliche Gegenstände, Fahrzeuge
        - Geldvermögen
        - Familienheim
        - Nießbrauchsrechte
        - Rentenvermächtnis
  4. Bindungswirkung und Öffnungsmöglichkeiten
  5. Steueroptimierung nach dem Erbfall
    a) Ausschlagung (gegen Abfindung)
    b) Pflichtteilsgeltendmachung durch die Kinder/Verzicht auf Geltendmachung

V. Besonderheiten beim Unternehmertestament

  1. Definition „Unternehmen“
  2. Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen
    a) Vererblichkeit von Einzelunternehmen
    b) Nachfolge in Personengesellschaften
    c) Nachfolge in Kapitalgesellschaften
  3. Steuerrechtliche Rahmenbedingungen
    a) Ertragsteuern
    b) Erbschaftsteue
  4. Gestaltungsansätze
    a) „Alleinerben“-Modell
    b) Vermächtnis-Modell

VI. Güterrechtliche Gestaltungen zur Erbschaftssteueroptimierung


 

"Tagesaktuelle" Entscheidungen werden selbstverständlich von den Referenten aufgenommen!

Zeitplan:

nachmittags - 5 Stunden Unterricht

14.15 bis 15.45 Uhr Unterricht
15.45 bis 16.00 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Kuchen
16.00 bis 17.00 Uhr Unterricht
17.00 bis 17.10 Uhr "Cola"-Pause
17.10 bis 18.40 Uhr Unterricht
18.40 bis 18.45 Uhr "Zigaretten"-Pause
18.45 bis 19.45 Uhr Unterricht

insgesamt 5 Stunden Unterricht

Die Teilnahmegebühren im Inland:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: ab dem 2. Seminar im Kalendarjahr, personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5h- oder 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Mallorca im Frühjahr 12./13./14. März 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

NEU Mallorca im Mai 14./15./16. Mai 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht (nur 14. und 15. Mai 2020 möglich), Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht (nur 16. Mai 2020 möglich), Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht

Venedig im Herbst 1./2./3. Oktober 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Herbst 22./23./24. Oktober 2020 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

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