Fortbildungsseminar "Familienrecht Intensiv" in Bonn am 15. März 2019

Freitag, den 15. März 2019, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Familienrecht an einem Tag!
10, 7,5 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

Seminar-Kennziffer: 12019058

Tagungsort:

Hotel HILTON
Berliner Freiheit 2
53111 Bonn
Tel.: 0228-7269-0
http://www.hilton.com/
Das Hotel befindet sich am Rande der Innenstadt, direkt am Rhein und an der Kennedybrücke (nach Beuel). Vom Bonner Hauptbahnhof gehen Sie max. 15 Minuten.
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise

Teil 1: 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Zeitstunden

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Familienrecht

Neues Thema: Eheverträge und Scheidungs(folgen)vereinbarung unter Berücksichtigung der akt. Rspr. im Unterhalts-, Güter- und Nebengüterrecht sicher gestalten

Referent(en): Rechtsanwalt Dr. Franz Roßmann, Fachanwalt für Familienrecht, Volkach

Im Einzelnen:

Dargestellt werden die maßgeblichen Bausteine solcher Vereinbarungen, also zum einen die Gestaltung von Eheverträgen, insbesondere

  • Unterhalt (z.B. unterhaltsverstärkende Vereinbarungen)
  • Funktionsäquivalenz von Versorgungsausgleich und Güterrecht
  • Güterstandsschaukel, u.a.

zum anderen die Gestaltung der wesentlichen Trennungs- und Scheidungsfolgen

  • Unterhalt (KU, EU)
  • Versorgungsausgleich
  • Zugewinnausgleich
  • Hausrat
  • elterliche Sorge, Umgang

sowie schließlich der nebengüterrechtliche Vermögensausgleich, hier insbesondere auch Update (neue Rechtsprechung) zum

  • Gesamtschuldnerausgleich
  • Auseinandersetzung einer Ehegatteninnengesellschaft
  • Übertragung von Miteigentum (Immobilien), Teilungsversteigerung
  • Konten- und Wertpapieraufteilung
  • Schwiegerelternzuwendungen.

Die zu regelnden Bereiche bei Eheverträgen, Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarungen bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, die auf die einzelnen Zielsetzungen und individuellen Gegebenheiten der Mandantschaft angepasst werden können.

Die Bedeutung der Eheverträge nimmt in der Praxis erheblich zu, weil das Familienrecht des BGB auf die Hausfrauenehe zugeschnitten ist, die eine immer geringere Bedeutung hat. Häufig werden Eheverträge auch bei intakter Ehe geschlossen, weil die Beteiligten auf Veränderungen in ihrem Leben reagieren, wie z.B. die Geburt von Kindern, der Erwerb von Immobilien oder die Gründung eines Unternehmens. Mitunter werden Eheverträge auch aus steuerlichen oder haftungsrechtlichen Gründen geschlossen (Güterstandsschaukel).

Die anwaltliche Tätigkeit ist mitunter auch darauf gerichtet, für die Mandantschaft im Wege der Verhandlung mit der Gegenseite eine Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung herbeizuführen, die natürlich möglichst günstig ausfallen soll. Häufig kommt es auch vor, dass die Beteiligten selbst bereits einig sind und die anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, um diese Einigung sicher und formal korrekt abfassen zu lassen (Quittungsklauseln usw.).

Der Vorteil der Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung liegt für die Mandanten in der Ersparnis von Zeit, Kosten und Nerven gegenüber einem streitigen Gerichtsverfahren; für Anwälte ist diese Alternative gegenüber dem gerichtlichen Verfahren ausgesprochen wirtschaftlich (mitunter werden sehr hohe Geschäftswerte abgerechnet, insbes. bei Immobilienmiteigentum). Wichtig ist jedoch, die rechtlichen Rahmenbedingungen der o.a. Bausteine sowie die aktuelle Rechtsprechung zu derartigen Vereinbarungen zu kennen, um Chancen zu erkennen und Haftungsrisiken zu vermeiden.
Beispiele, Formulierungshinweise und Muster werden besprochen.

Änderungen aus Gründen der Aktualität bleiben vorbehalten.

Teil 2: 14.15 bis 19.45 Uhr - 5 Zeitstunden

5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Familienrecht

Thema: UPDATE Unterhaltsrecht - Schwerpunkte Befristung und Begrenzung des Nachscheidungsunterhaltes, Elternunterhalt

Referent(en): Dr. Wolfram Viefhues, weiterer Aufsicht führender Richter am Amtsgericht Oberhausen a.D.

 

Das Unterhaltsrecht bietet eine Vielzahl von Herausforderungen aufgrund der sehr aktiven Rechtsprechung und der intensiven Verknüpfungen zwischen materiellem Recht und Verfahrensrecht. Das Seminar soll ein Update über die bis zum Seminartag veröffentlichte Rechtsprechung geben.

Schwerpunkte des Seminars werden sein:

  • Die Fragen der Befristung und Begrenzung des Nachscheidungsunterhaltes gem. § 1587b BGB bei dem die Begriffe „ehebedingter Nachteil“ und „nacheheliche Solidarität“ eine Rolle spielen und auch die verfahrensrechtlich korrekte Vorgehensweise einige Schwierigkeiten bietet.
  • Auch der Elternunterhalt hat angesichts einer immer längeren Lebenserwartung der Menschen eine große praktische Bedeutung erlangt. Hier geht es nicht nur um die Frage des Bedarfes des alt gewordenen Elternteils und dessen eigene Bedürftigkeit, sondern auch um die Leistungsfähigkeit des unterhaltspflichtigen Kindes aus seinem Einkommen und seinem Vermögen und ggf. die Haftungsverteilung zwischen Geschwistern.

Im Übrigen werden auch weitere aktuelle unterhaltsrechtliche Entscheidungen in das Seminar einbezogen.


 

"Tagesaktuelle" Entscheidungen werden selbstverständlich von den Referenten aufgenommen!

Zur Anmeldung Fortbildung gem. § 15 FAO

Familienrecht Bonn Fr. 15. März 2019

Zeitplan:

vormittags - 5 Stunden Unterricht

08.30 bis 11.00 Uhr Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Snacks und Obst
11.15 bis 13.45 Uhr Unterricht
13.45 bis 14.15 Uhr Mittagessen/Mittagspause

nachmittags - 5 Stunden Unterricht

14.15 bis 15.45 Uhr Unterricht
15.45 bis 16.00 Uhr Pause mit Kaffee/Tee, Kuchen
16.00 bis 17.00 Uhr Unterricht
17.00 bis 17.10 Uhr "Cola"-Pause
17.10 bis 18.40 Uhr Unterricht
18.40 bis 18.45 Uhr "Zigaretten"-Pause
18.45 bis 19.45 Uhr Unterricht

insgesamt 10 Stunden Unterricht

Die Teilnahmegebühren im Inland:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: ab dem 2. Seminar im Kalendarjahr, personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5h- oder 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Mallorca im Frühjahr 21./22./23. März 2019 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht

Gardasee im Herbst 3./4./5. Oktober 2019 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Herbst 24./25./26. Oktober 2019 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, DVEV Testamentsvollstrecker-Lehrgang, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht