Sind Sie auf diese Neuerungen vorbereitet?

Das Kreditrecht ist nach der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und dem Finanzaufsichtsrechtergänzungsgesetz kaum wiederzuerkennen - zugleich bemüht es sich um die Herausbildung stringenter Strukturen beim Widerruf. Der Zahlungsverkehr steht mit der PSD2-Richtlinie vor den größten Umwälzungen seit 2009! Auch das Kapitalmarktrecht steht mit der Umsetzung der MiFID II- Richtlinie ebenfalls vor einem Umbruch. Darüber hinaus müssen alle Bereiche auf die Digitalisierung reagieren.

Unsere Veranstaltungen setzen in Schwerpunktsetzung, Präsentation und Diskussion auf die verschiedenen Sichtweisen von Richter und Rechtsanwalt. Die Teilnehmer erhalten als Arbeitsunterlage die aktuellen „Rechtsprechungs- und Quellenauszüge“ mit den grundlegenden Strukturen und allen Leitsätzen und Originaltexten zum schnellen Zugriff bei der Mandatsbearbeitung. Sie erhalten zudem ergänzend gedruckte Auszüge aus den PP-Präsentationen der Referenten.

Praxisseminar "Praxisforum Bankrecht 2018" in Hamburg am 29. Juni 2018

Mit umfangreichem Skriptum mit den wichtigsten Grundlagen und den aktuellen Entwicklungen – nicht nur für Fachanwälte geeignet!

Tagungsort:

Empire Riverside Hotel
Bernhard-Nocht-Str. 97
20359 Hamburg
Telefon 040 / 31 11 9 - 0
http://www.empire-riverside.de
Das Hotel liegt auf der Reeperbahn/St. Pauli in exponierter Lage und ist sehr gut auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise

 

Unsere Referenten:

Dr. Bernhard Dietrich, Richter am Kammergericht (Senat für Streitigkeiten aus ‎Bank- und Finanzgeschäften), Berlin

Rechtsanwalt René Richardt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Lehmann & Richardt Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, Berlin

Inhalt der einzelnen Blöcke:

Freitag, den 29. Juni 2018, Block 1: 08.30 bis 11.00 Uhr - 2,5 Stunden (Dr. Dietrich)

Update moderner europäischer Zahlungsverkehr 2018

  1. Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2)
    - Regelungsidee der Richtlinie (u. a. Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdienste)
    - Zahlungsverkehr ab 13. Januar 2018 (u. a. Entgeltverbote, Informationspflichten, Zugangsrechte und Folgen der Zugangsverweigerung, Kostenoption bei Verlust des Zahlungsinstruments, besondere Wirksamkeitskontrolle für Bedingungen über Zahlungsinstrumente, verspätete Ausführung)
    - neues Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG), Änderungen im EGBGB, UKlaG und KWG
  2. Schwerpunkt: Autorisierung von Zahlungsvorgängen nach PSD1 und PSD2
    - (Instanzen-) Praxis zum „neuen“ Anscheinsbeweis beim Online-Banking, Ausstrahlung auf das Kartenbanking
    - Idee und Technik der starken Kundenauthentifizierung nach § 1 Abs. 24 ZAG
    - Haftung des Zahlers bei missbräuchlicher Nutzung des Zahlungsinstruments: Das geschachtelte Regel-Ausnahme-System des neuen § 675v BGB n. F.
    - unverzügliche Erstattung bei fehlender Autorisierung, § 675u BGB n. F.
  3. Aktuelles Bankgebührenrecht im Zahlungsverkehr
    - u. a. smsTAN, Ablehnung von Transaktionen, Streichung von Ordern etc., Bargeldverkehr

Freitag, den 29. Juni 2018, Block 2: 11.15 bis 13.45 Uhr - 2,5 Stunden (Dr. Dietrich)

Update Kreditrecht 2018

  1. Die nicht enden wollende Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie
    - Kreditwürdigkeitsprüfung, Definitionsversuche („wahrscheinlich“, „keine erheblichen Zweifel“)
    - Segen und Fluch des § 505b Abs. 2 Satz 3 BGB n. F., best practice und die Folgen von Fehlern
  2. Finanzaufsichtsrechtergänzungsgesetz (Juni 2017) – „Rolle rückwärts“ oder Schritt voran?
    - Sonderregel für Darlehen zum Bau oder zur Renovierung einer Wohnimmobilie
    - (Entwurf der) Verordnung nach § 505e BGB n. F. über die Kreditwürdigkeitsprüfung
    - Anschlussfinanzierungen und Umschuldungen bei demselben Kreditinstitut
    - Immobilienverzehrkreditverträge (Phänomen, Rahmenvorgaben)
    - Kopplungsgeschäfte (u. a. Genehmigung nach § 18a Abs. 8a KWG)
    - Stabilitätsrisikosteuerung durch § 48u KWG n. F.
  3. P2P-Kredite und Crowdlending in der Praxis
    - Phänomen und aktueller market standard, Zivilrecht, KWG, ZAG, Gewerberecht - denkbare und weniger denkbare Mandatskonstellationen
  4. Kündigung des Bausparvertrages durch die Bausparkasse
  5. Bankgebühren im Aktivgeschäft
    - Nach der Entscheidung des BGH zu Unternehmerdarlehen: Alles geklärt? Alternative Gestaltungen? 

Freitag, den 29. Juni 2018, Block 3: 14.15 bis 17.00 Uhr - 2,5 Stunden (Richardt)

Update Kreditsicherungsrecht 2018

  1. Auslegung von (Sicherungs-) Klauseln, AGB-Recht, Schutz- und Gestaltungsrechte von Drittsicherungsgebern
  2. Sicherungsklauseln in der Unternehmensfinanzierung, Muster der Loan Market Association unter Anwendung deutschen Rechts
  3. Sicherheiten für Sanierungs- und Überbrückungskredite in der Insolvenz
  4. Kollision von Sicherungsinteressen und Kapitalerhaltungsregeln in AG und GmbH
  5. Anfängliche und nachträgliche Unter- oder Übersicherung; Ansprüche der Beteiligten auf Nachbesicherung/Sicherheitenfreigabe
  6. Personalsicherheiten (Bürgschaft, Mithaftung, Schuldbeitritt)
    - Fälligkeit, Erlöschen und Verjährung von Bürgschaftsforderungen
    - Aktuelles zur Sittenwidrigkeit von Ehegattenbürgschaften
    - Ausstellung und Verlust von Bürgschaftsurkunden
  7. Grundpfandrechte
    - Bestellung und Verwertung von Grundpfandrechten
    - Abtretung von Grundschulden, Bedeutung und Auswirkung von § 1192 Abs. 1a BGB
    - freihändiger Verkauf, Zwangsvollstreckung und Ausbietungsgarantien
  8. Handel mit Kreditforderungen
    - Abtretung von Darlehensforderungen und Übertragung von Sicherheiten

Freitag, den 29. Juni 2018, Block 4: 17.10 bis 19.45 Uhr - 2,5 Stunden (Dr. Dietrich/Richardt)

Update Widerruf des Verbraucherkredites 2018

  1. Ankernormen, Beginn und Ende der „Ewigkeit“ des Widerrufsrechts, Verbraucherbegriff
  2. Belehrungsfehler und Musterverwendung – nach dem Paradigmenwechsel des BGH
    - Verfassungs- und europarechtliche Implikationen, insbesondere im Hinblick auf den Musterschutz
  3. Verwirkung und unzulässige Rechtsausübung
    - Rahmenvorgaben durch den BGH
    - Instanzenpraxis zu abgelösten und abbezahlten Darlehen
  4. Grundidee und Fallstricke der „großen Lösung“ des BGH für die §§ 346ff BGB
    - Ermittlung der wechselseitigen Forderungen (mit Instanzenpraxis)
    - Widerlegung der Nutzungsvermutungen
    - Umgang mit Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag
  5. Prozessführung im Widerrufsmandat
    - positive und negative Feststellungsklage, Leistungsklage, Definition des Klagebegehrens
    - Antragsänderungen nach Hinweis und in der Berufungsinstanz
    - Notwendigkeit und Risiken von (Hilfs-) Widerklagen
    - Ablösung während des Widerrufsprozesses: Wirklich alles erledigt?
    - Streitwert und der Streit um den Streitwert, Auswirkungen auf die Prozesstaktik

Zeitplan:

Freitag vormittags

08.30 bis 11.00 Uhr Unterricht - 2,5 Stunden
11.15 bis 13.45 Uhr Unterricht - 2,5 Stunden

11.00 bis 11.15 Uhr Kaffeepause
13.45 bis 14.15 Uhr Mittagessen/-imbiss/Mittagspause

Freitag nachmittags

14.15 bis 17.00 Uhr Unterricht - 2,5 Stunden
17.10 bis 19.45 Uhr Unterricht - 2,5 Stunden

15.45 bis 16.00 Uhr Kaffeepause
17.00 bis 17.10 Uhr "Cola"-Pause
18.40 bis 18.45 Uhr "Zigaretten"-Pause


 

Die Teilnahmegebühren:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: ab dem 2. Seminar im Kalendarjahr, personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5 h, 6 h und 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Meran/Südtirol im Herbst 4./5./6. Oktober 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Herbst 25./26./27. Oktober 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Frühjahr 21./22./23. März 2019 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht

Gardasee im Herbst 3./4./5. Oktober 2019 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht