Fortbildungsseminar "Verkehrsversicherungsrecht Intensiv" in Mannheim am 20. Oktober 2017

Freitag, den 20. Oktober 2017, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Versicherungsrecht an einem Tag!
zugleich 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Verkehrsrecht
10, 7,5 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

 

 

Tagungsort:
MARITIM Parkhotel Mannheim
Friedrichsplatz 2
68165 Mannheim
Telefon: +49 (0) 621 1588-0
Fax: +49 (0) 621 1588-800
Reservierung: +49 (0) 621 1588-834
E-Mail: info.man@maritim.de
http://www.maritim.de/de/hotels/deutschland/parkhotel-mannheim
zentral am Friedrichsplatz, traditionsreiches Haus gegenüber dem Wasserturm und „Rosengarten" 
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise


 

 

 

Freitag, den 20. Oktober 2017, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr - 10 Stunden
Fortbildung gem. § 15 FAO im Versicherungsrecht, auch 7,5 oder 5 Stunden buchbar!

Teil 1: Freitag, den 20. Oktober 2017, von 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Zeitstunden
5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Versicherungsrecht oder im Verkehrsrecht

Referent(en): Prof. Dr. Karl Maier, Direktor der Forschungsstelle Versicherungsrecht am Institut für Versicherungswesen (IVW) der Fachhochschule Köln

Thema: Update im Verkehrsversicherungsrecht

Im Einzelnen:

  1. Haftungsverzicht und Gefälligkeitsverhältnisse bei der Kfz - Überlassung Versicherungsschutz für Insassen eines Kfz
    a) Grundsätzliches zu Ansprüchen verletzter Insassen eines Kfz
    b) Grundsätzliches zur Haftung und zum Versicherungsschutz bei Gefälligkeitsverhältnissen (BGH VI ZR 467/15:Haftung des Nachbarn beim Gießen)
    c) (Stillschweigende) Haftungsbeschränkungen bei
    - Übernahme des Steuers aus Gefälligkeit (OLG Frankfurt NJW 2006, 1004; BGH VI ZR 191/78)
    - Mietfahrzeugen (BGH NJW 2014, 3234)
    - Probefahrten BGH (BGH VIII ZR 35/71; OLG Koblenz 12 U 1360/01; OLG Hamm 29 U 54/99
    - Gemeinsamen Urlaubsfahrten (OLG Köln BeckRS 2008, 17386; BGH NJW 2009, 1406; BGH NJW 79, 414)
    - Im Arbeitsrecht (BAG NJW 1988, 2820)
    - Bei Rennveranstaltungen (BGH VersR 2003, 775)
  2. Grundlagen der Personenversicherung bei Verkehrsunfällen
    a) Insassenunfallversicherung
    b) Allgemeines Unfallversicherung
    c) Fahrerschutz – Versicherung
    d) Berufsunfähigkeitsversicherung
  3. Aktuelles zur Verkehrs – Rechtsschutzversicherung
    a) Grundsätzliches, Insassen als mitversicherte Personen, RS für Fußgänger
    b) Reichweite des RS bei verkehrsrechtlichen Straftaten
    c) Abgrenzung zum Allgemeinen Straf - RS
    d) Ab wann muss VN rechtsschutzversichert sein bei - Fahrerlaubnisentzug - Straftaten - Kaufrechtlichen Streitigkeiten - Streitigkeiten mit der Kaskoversicherung
    e) Versicherungsschutz bei nur teilweisem Rechtsschutz (Teildeckung: LG Freiburg 3 S 147/12)
    f) Reaktionsmöglichkeiten bei Berufung des VR auf fehlende Erfolgsaussicht
  4. Beweislast und prozessuale Besonderheiten in der Kaskoversicherung beim Diebstahl eines Kfz 

 

 

Teil 2: Freitag, den 20. Oktober 2017, von 14.15 bis 17.00 Uhr - 2,5 Zeitstunden
2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Versicherungsrecht

Referent(en): DAS DUO: Dr. Sven Marlow, Vors. Richter am Landgericht Berlin (Versicherungskammer) und Udo Spuhl, Vors. Richter am Landgericht Berlin (Versicherungskammer)

Thema: Aktuelle Rechtsprechung und aktuelle Entwicklungen zu BUZ, Unfallversicherung, Krankenversicherung

Für die anwaltliche Beratung Wichtiges zu konkreter Verweisung bei der Nachprüfung ((Teilzeittätigkeit / Beendigung der konkreten Verweistätigkeit / Bezugspunkt der Prüfung / Lohn- und Preissteigerungen usw.) in der Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es aktuell vom BGH. Daneben wird über typische Fehler in der Regulierungspraxis aus Sicht der Instanz berichtet. Zum Klassiker „Regulierungsvereinbarung“ hat auch der BGH jüngst entschieden. In der Unfallversicherung gibt es Neues vom BGH zu Kausalität und Gelegenheitsursache sowie zur Mitwirkungsklausel. Folgen der BGH-Rspr zu „Arm ohne Schultergelenk“: und jetzt – Konsensempfehlung oder was? Und eines noch: Wo sitzt die distale Radiusfraktur in der Gliedertaxe? Im Bereich der Krankentagegeldversicherung sind zwei aktuelle Entscheidungen des BGH für die versicherungsrechtliche Praxis bedeutsam: Herabsetzungsrecht wegen Intransparenz unwirksam (Weiterungen: OLG Dresden) und „mehr“ Streitwert! Und in der Krankheitskostenversicherung hat der BGH zur Kostenerstattung von Lasik-Behandlungen bei Fehlsichtigkeit und Eizellspende im Ausland bei künstlicher Befruchtung entschieden.

Im Einzelnen:

  1. Berufsunfähigkeitsversicherung
    - Einzel- oder Gesamtbetrachtung bei Bemessung des BU-Grades (BGH v. 19.7.2017)
    - Bei der Mandatsbearbeitung beachten: Erneute Leistungsflicht des VR nach wirksamer Nachprüfung bei Ende der konkreten Verweistätigkeit – (BGH v. 14.12.2016)
    - Wichtig bei Verweisung: Bisherige Lebensstellung – Teilzeittätigkeit kann wirksame Verweisung hindern (BGH v. 7.12.2016)
    - Unzulässige modifizierte Erwerbsunfähigkeitsklausel (BGH v. 15.2.2017)
    - Klassische Problemfelder: unzulässige Regulierungsvereinbarungen (BGH v. 15.2.2107) - „Flucht in Kulanzleistungen“ – fingierte Berufsunfähigkeit - fingiertes Anerkenntnis –(LG Berlin v. 3.8.2016)
    - Unwirksame Mitwirkungsobliegenheiten im Nachprüfungsverfahren - Erste Lösungswege der Instanzrechtsprechung (OLG HH; LG Berlin)
  2. Unfallversicherung
    - Gelegenheitsursache kausal? (BGH v. 19.10.2016)
    - Invaliditätsbemessung: Schulter bei „Arm“ (ohne Schultergelenk“ - und jetzt? (OLG Karlsruhe v. 30.12.2016)
    - Wo sitzt die distale Radiusfraktur im System der Gliedertaxe ? (OLG Naumburg v. 27.10.2016)
  3. Krankentagegeldversicherung
    - Neu: Änderung (Erhöhung) der
    Streitwertberechnung (BGH v. 14.12.2016)
    – Berufsunfähigkeit: Alles nur ein Missverständnis (BGH v. 14.12.2016)
    - Vorsicht: Rentenbezug (auch wegen „fingierter Berfsunfähigkeit“) kann zum (rückwirkenden) Verlust des Krankentagegeldanspruchs führen (OLG Schleswig v. 14.3.2016; OLG Hamm v. 10.2.2016)
    - Wichtig: Herabsetzungsrecht des VR intransparent (BGH v. 6.7.2016)
    - Beachte: Anrechnung von Verletztengeld unzulässig (OLG Dresden v. 13.12.2016)
  4. Krankheitskostenversicherung
    - Lasik – endlich geklärt!? (BGH v. 29.3.2017)
    - Unzulässige Eizellspende im Ausland bei künstlicher Befruchtung (BGH v. 14.6.2017)

 

 

Teil 3: Freitag, den 20. Oktober 2017, von 17.10 bis 19.45 Uhr - 2,5 Stunden
2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Versicherungsrecht

Referent(en): DAS DUO: Dr. Sven Marlow, Vors. Richter am Landgericht Berlin (Versicherungskammer) und Udo Spuhl, Richter am Landgericht Berlin (Versicherungskammer)

Thema: Aktuelle Rechtsprechung und aktuelle Entwicklungen im Versicherungsrecht zu Haftpflichtversicherung, Lebensversicherung, Rechtschutzversicherung

Im Einzelnen:

  1. Anfechtung wegen arglistiger Täuschung
    - BGH v. 5.7.2017 - Zur gebotenen Sachaufklärung bei der Prüfung des Anfechtungsrechts
    - BGH v. 10.5.2017 - Zur Bedeutung einer Erklärung vor dem Arzt für das Anfechtungsrecht
    - BGH v. 5.7.2017 - Kann es bei rechtswidriger Datenerhebung ein „Verwertungsverbot" selbst bei einer arglistigen Täuschung geben?
    - LG Heidelberg v. 8.11.2016 - Spontane Offenbarungspflicht = Arglistanfechtung wegen Verschweigens einer nicht erfragten Vorerkrankung?
  2. Fälligkeit und Umfang der Mitwirkungsobliegenheit
    - BGH v. 22.2.2017 - Grenzen für vertragliche Obliegenheiten und Anforderungen an die Datenerhebung durch den VR
  3. Kapitalbildende Lebensversicherung
    - BGH v. 5.4.2017 - Wann gelten die Beratungspflichten für Kapitalanlageprodukte für die Lebensversicherung?
    - BGH v. 28.6.2017 - Ist ein Anspruch auf Schadensersatz bei der Verletzung von Informationspflichten möglich?
    - BGH v. 21.6.2017 - Neues und Wichtiges zu § 5a VVG aF.
  4.  Rechtsschutzversicherung
    - OLG Düsseldorf v. 22.7.; 28.7.2016 - Rechtliche Risiken, wenn der Rechtsschutzversicherer Abwehrdeckung zusagt
    - OLG Stuttgart v. 14.7.2016 - Zur Schadensminderungsobliegenheit in der Rechtsschutzversicherung

 

"Tagesaktuelle" Entscheidungen werden selbstverständlich von den Referenten aufgenommen!

Zeitplan:

vormittags

08.30 bis 11.00 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

11.15 bis 13.45 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

13.45 bis 14.15 Uhr Mittagsimbiss/Mittagspause

nachmittags

14.15 bis 15.45 Uhr Unterricht
16.00 bis 17.00 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

17.10 bis 18.40 Uhr Unterricht
18.45 bis 19.45 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

insgesamt 10 Stunden

Die Teilnahmegebühren im Inland:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: ab dem 2. Seminar im Kalendarjahr, personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5h- oder 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.

Zur Anmeldung


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Bardolino/Gardasee 5. bis 7. Okt. 2017 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca 8./9./10. März 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht