SAVE THE DATE: Mallorca 8. bis 10. März 2018

Mehr zum Versicherungsrecht Mallorca März 2018

Immer am Puls des Versicherungsrecht (einschl. neues Reiserecht)

15 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Versicherungsrecht
15, 10 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

 

1. Tag: Donnerstag, den 8. März 2018, 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Stunden
2. Tag: Freitag, den 9. März 2018, 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Stunden
10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Versicherungsrecht

Referent(en): DAS DUO: Dr. Sven Marlow, Vors. Richter am Landgericht Berlin (Versicherungskammer) und Udo Spuhl, Vors. Richter am Landgericht Berlin (Versicherungskammer)

Teil 1: Aktuelle Rechtsprechung und aktuelle Entwicklungen zu BUZ, Kranken- und Krankentagegeld

Im Einzelnen (wird entsprechend bis zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktualisiert):

  1. Berufsunfähigkeitsversicherung
    - Wichtig bei Verweisung: Bisherige Lebensstellung - Mehr Freizeit und Arbeitserleichterungen der Verweistätigkeit sind nicht zu berücksichtigen; keine Verweisung bei Teilzeittätigkeit (BGH v. 7.12.2016; OLG Stuttgart v. 31.3.2016)
    - Bei der Mandatsbearbeitung beachten: Erneute Leistungspflicht des VR nach wirksamer Nachprüfung bei Ende der (konkreten) Verweistätigkeit – (BGH v. 14.12.2016) 
    - Unwirksamkeit einer modifizierten Erwerbsunfähigkeitsklausel (BGH v. 15.2.2017)
    - „Leistungs- und Servicegarantie“ von BUZ- und KT-VR bei Berufsunfähigkeit (OLG Köln v. 7.11.2014)
    - Typische Fehler: unzulässige Regulierungsvereinbarungen - „Flucht in Kulanzleistungen“ – fingierte Berufsunfähigkeit - fingiertes Anerkenntnis – (LG Berlin v. 3.8.2016)
  2. Krankentagegeldversicherung
    - Neu: Änderung (Erhöhung) der Streitwertberechnung (BGH v. 14.12.2016)
    - Berufsunfähigkeit: Alles nur ein Missverständnis (BGH v. 14.12.2016)
    - Vorsicht: Rentenbezug kann zum (rückwirkenden) Verlust des Krankentagegeldanspruchs führen (OLG Schleswig v. 14.3.2016; OLG Hamm v. 10.2.2016)
    – Vereinbartes Vertragsende wirklich wirksam?
    - Wichtig: Herabsetzungsrecht des VR intransparent (BGH v. 6.7.2016)
    - Beachte: Anrechnung von Verletztengeld unzulässig (OLG Dresden v. 13.12.2016)
  3. Krankheitskostenversicherung
    - Zur Rückwirkung des Notlagentarifs (BGH v. 6.7.2016)
    - Neues zur Kostenerstattung bei künstlicher Befruchtung (OLG Hamm v. 11.11.2016, OLG Koblenz v. 21.9.2016)

 

Teil 2: Aktuelle Rechtsprechung und aktuelle Entwicklungen im Versicherungsrecht zu Haftpflichtversicherung, Rechtschutzversicherung

Im Einzelnen (wird entsprechend bis zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktualisiert):

  1. Haftpflichtversicherung
    - BGH v. 20.4.2016 - Unter welchen Voraussetzungen kann der Geschädigte den Versicherer unmittelbar in Anspruch nehmen?
    - BGH v. 7.4.2016 - Zu den Möglichkeiten des Geschädigten bei Freigabe der Versicherungsforderung durch den Insolvenzverwalter des Schädigers
    - BGH v. 28.10.2015 - Wann greift die Forderungsausfallversicherung?
  2. Rechtsschutzversicherung
    - BGH v. 21.10.2015 - Zur Abwehrdeckung für anwaltliche Gebührenansprüche gegen den VN
    - OLG Köln v. 16.2.2016 - Was ist der Rechtsschutzfall beim Widerruf von Darlehensverträgen?
    - OLG Stuttgart v. 14.7.2016 - Wann verstößt der VN gegen seine Schadensminderungsobliegenheit?


 

 

3. Tag: Samstag, den 10. März 2018, 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Stunden
5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Versicherungsrecht

Referent(en): Prof. Dr. Ansgar Staudinger, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privat-, Verfahrens- und Wirtschaftsrecht, Universität Bielefeld

Teil 1: Das Rundum-sorglos-Versicherungspaket unter Palmen

Die Umsetzung der zweiten Vermittler- sowie der neuen Pauschalreiserichtlinie führt teils zu tiefgreifenden Veränderungen nicht nur für Reiseveranstalter und klassische wie virtuelle Reisebüros, sondern auch Versicherer und deren Vertrieb.

Der Dozent geht auf die Reform im Pauschalreiserecht ein und zeigt die Folgerungen für die Kundengeldabsicherung und Produkte wie etwa die Reiserücktrittsversicherung auf. Er erläutert ebenso die neue Form der verbundenen Reiseleistungen und zeigt die damit einhergehenden versicherungsrechtlichen Konsequenzen auf.

Von der Reisegepäck ist es bis zur Hausratversicherung nicht weit. Und so erfolgt schließlich ein Update im Sachversicherungsrecht anhand der aktuellen Judikatur.

 

Teil 2: Aktuelle Rechtsprechung und aktuelle Entwicklungen im Versicherungsrecht zu Sachversicherung

Im Einzelnen (wird entsprechend bis zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktualisiert):

Gegenstand sind aktuelle Entscheidungen der Eingangs- und Berufungsinstanzen, des BGH sowie EuGH aus den Jahren 2015/16/17.

Ausbildungsinhalte:

  • EuGH, BeckRS 2016, 80187 (Anwendbares Recht auf den Ausgleichsanspruch zwischen Versicherern)
  • EuGH, DAR 2016, 79 (Klagemöglichkeit des Sozialversicherungsträgers am Forum des Hauptprozesses nach Art. 6 Nr. 2 Brüssel I-VO)
  • EuGH, NJW 2016, 466 (Erfolgsortrecht gem. Art. 4 Rom II-VO für indirekte Schäden)
  • BVerfG, VersR 2016, 1037 (Verfassungskonformität des „ewigen“ Widerspruchsrechtes bei Lebensversicherungen nach dem Policenmodell)
  • BGH, VersR 2017, 36 (Regressverzicht des Gebäudeversicherers)
  • BGH, VersR 2016, 1564 (Gebäudeversicherung einer WEG)
  • BGH, VersR 2016, 1044 (Widerspruch bei abweichendem Versicherungsschein)
  • OLG Düsseldorf, VersR 2017, 38 (Regressverzicht bei Leitungswasserschaden)
  • OLG Karlsruhe, BeckRS 2016, 16381 (Zum Diebstahl iRe Oldtimer-Versicherung)
  • OLG Karlsruhe, VersR 2016, 1494 (Trickdiebstahl einer Armbanduhr)
  • OLG Saarbrücken, VersR 2016, 1368 (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort)
  • OLG Köln, VersR 2016, 1311 (Indizienbeweis bei Gebäudebrand)
  • LG Düsseldorf, VersR 2017, 97 (Leitungswasserschaden)
  • LG München I, VersR 2016, 1435 (Beweis bei Fahrzeugentwendung)

 

Teil 3: Aktuelle Rechtsprechung und aktuelle Entwicklungen im Versicherungsrecht zu D&O-Versicherung und Internationales Versicherungsrecht

Im Einzelnen (wird entsprechend bis zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktualisiert):

1. Schwerpunkt „D&O-Versicherung"

  • OGH, VersR 2016, 949 (Begriff des Versicherungsfalls)
  • BGH, Urteile vom 13.4.2016 (IV ZR 304/13 = VersR 2016, 786 und IV ZR 51/14 = BeckRS 2016, 07881) zur über die schriftliche Inanspruchnahme hinaus darzulegenden Ernstlichkeit und zur Zulässigkeit der Abtretung eines Freistellungsanspruchs
  • BGH, r+s 2015, 386 (Leistungsausschluss bei un- sowie zugleich wissentlicher Pflichtverletzung)
  • OLG München, r+s 2016, 123 (zum Vorliegen einer wissentlichen Pflichtverletzung)
  • OLG Hamburg, VersR 2016, 245 (Die Wirksamkeit des Claims-Made-Prinzips und der Ausschluss der Nachmeldefrist für den Insolvenzfall)
  • OLG Frankfurt, r+s 2015, 347 (Beitritt des D&O-Versicherers im Prozess)
  • Nicht ernstliche Inanspruchnahme der versicherten Person: Urteil OLG Düsseldorf vom 31.1.2014, I-4 U 176/11
  • Kostenanrechnungsklausel und Verteilungsverfahrens bei nicht ausreichender Versicherungssumme
  • Beweislastverteilung bei Abtretung des D&O-Freistellungsanspruches
  • BGH-Urteil vom 19.2.2014, IV ZR 389/12 zur Kollision einfacher und qualifizierter Subsidiaritätsklauseln

2. Schwerpunkt „Internationales Versicherungsrecht"

  • OGH, VersR 2016, 881 (Anspruch des Haftpflichtversicherers eines Schädigers gegen den Versicherungsverband nach dem Grüne-Karte-System)
  • EuGH, BeckEuRS 2016, 480695 (Missbräuchlichkeit von Rechtwahlklauseln bei Verbraucherverträgen)
  • Offene Fragen nach dem Germanwings-Absturz
  • Neuerungen durch Brüssel Ia-VO (gilt seit dem 10.1.2015) und Rom II-VO
  • EuGH, BeckRS 2016, 80187 (Anwendbares Recht auf den Ausgleichsanspruch des Erst- gegen den Zweitversicherer)
  • EuGH, DAR 2016, 79 (Klagemöglichkeit des Sozialversicherungsträgers am Forum des Hauptprozesses nach Art. 6 Nr. 2 Brüssel I-VO [Rs. SOVAG])
  • EuGH, NJW 2016, 466 (Erfolgsortrecht gem. Art. 4 Rom II-VO für indirekte Schäden)
  • EuGH, BeckRS 2015, 81092 (Zulässigkeit der Direktklage nach Art. 18 Rom II-VO)
  • Mit Blick auf grenzüberschreitende Verkehrsunfälle wird der Kreis der unmittelbar Geschädigten etwa in Form einer Leasinggesellschaft (OLG Frankfurt, NJW-Spezial 2014, 586) erörtert
  • Negative Feststellungsklage gegen den gegnerischen Haftpflichtversicherer
  • Die Rolle des Schadensregulierungsbeauftragten
  • Entwicklung der Angehörigenentschädigung in ausgewählten europäischen Ländern unter Einschluss gesetzgeberischer Aktivitäten auf Bundes- und Landesebene
  • Einen weiteren Ausschnitt bildet der grenzüberschreitende Autokauf mit einer Reihe praxisrelevanter EuGH- und BGH-Entscheidungen
  • Welcher Gerichtsstand und welches Recht gelten beim internationalen Autohandel? 

 

Unser neuer Zeitplan - täglich:

08.30 bis 11.00 Uhr - 2,5 h Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr - Kaffeepause mit Obst, Snacks und Süßem
11.15 bis 13.45 Uhr - 2,5 h Unterricht

Nachmittags haben Sie nun mehr Zeit zur freien Verfügung! Kombinieren Sie den attraktiven Tagungsort mit Ihrer persönlichen Freizeitgestaltung!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, nachmittags und / oder abends mit anderen Teilnehmern an einem Rahmenprogramm teilzunehmen!

 

Tagungshotel von Versicherungsrecht:

Hotel H10 Punta Negra****
C/ Punta Negra, 12
E-07181-Costa d'en Blanes
Tel.: 0034 971 68 07 62
Fax: 0034 971 68 39 19
EMail: h10.puntanegra@h10hotels.com
WEB: www.hotelh10puntanegra.com
Hotelanlage an imposanter Felszunge bei Portal Nous, in ruhiger Lage direkt am Meer gelegen.

Näheres zum Tagungshotel Hotel H10 Punta Negra****

Teilnahmegebühren Mallorca 2018:

€ 590,- umsatzsteuerfrei (15 Zeitstunden)
€ 450,- umsatzsteuerfrei (10 Zeitstunden)
€ 290,- umsatzsteuerfrei (5 Zeitstunden)

Unsere Leistungen:

- täglich 5 Stunden Unterricht gem. § 15 FAO mit Topreferenten
- kostenloser Empfang am Vorabend (einschl. Begleitperson)
- umfangreiche Pausenverpflegung täglich mit Kaffee, Tee, Früchten, Gebäck, Snacks
- Tagungsgetränke
- umfangreiches, ausgedrucktes, gebundenes Skript (auf Wunsch zusätzlich als PDF)

Zur Anmeldung Mallorca

Mallorca 8./9./10. März 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht