SAVE THE DATE: Bardolino/Gardasee vom 5. bis 7. Oktober 2017

Mehr zum Seminar Familien-/Erbrecht am Gardasee 2017

Schnittstellen Familien-/Erbrecht; Strategien bei der Teilungsversteigerung

3 x 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Familienrecht oder im Erbrecht
15, 10 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

 

1. Tag: Donnerstag, den 5. Oktober 2017, 08.30-13.45 Uhr (5 Std.)

Referent(en): Rechtsanwalt Erik Pauly, Fachanwalt für Erbrecht, Freiburg (Unser zunächst angekündigter Referent, Herrn Walter Krug, ist verhindert!)

"sehr lebendiger und von viel Praxiswissen gekennzeichneter Vortrag" (3/2017)

Thema: Schnittmengen zwischen Familienrecht und Erbrecht, Tag 1: Das Familienrecht im gesetzlichen Erbrecht

Im Einzelnen:

  • Das gesetzliche Erbrecht, Überblick
  • Zusammenhang und Grenzbereiche Familienrecht - Erbrecht
  • Das Verwandtenerbrecht nach Ordnungen
  • Die Adoption mit den rechtlichen Wirkungen
  • Adoption und Eheschließung - Auswirkungen auf das Erbrecht
  • Veränderung der Pflichtteilsquoten
  • Differenzierung eheliche / nichteheliche Kinder
  • Entstehen und Wegfall des gesetzlichen Erbrechts des Ehegatten
  • Inhalt des gesetzlichen Erbrechts und Verhältnis zum Güterrecht
  • Der Voraus / der Dreißigste
  • Der Zugewinnausgleich im Todesfall beim gesetzlichen Güterrecht
  • § 1371 BGB - der Pflichtteilsanspruch bei der Ausschlagung
  • Wahlrecht des Ehegatten erbrechtliche – güterrechtliche Lösung
  • Das „Verschwinden“ des rechtshängigen Zugewinnausgleichsanspruchs
  • Prüfungsreihenfolge beim pauschalierten Zugewinnausgleich
  • Erbrechtliche Besonderheiten bei der Gütertrennung
  • Rechtslage bei Gütergemeinschaft
  • Das gesetzliche Erbrecht des Lebenspartners


2. Tag: Freitag, den 6. Oktober 2017, 08.30-13.45 Uhr (5 Std.)

Referent(en): Rechtsanwalt Erik Pauly, Fachanwalt für Erbrecht, Freiburg (Unser zunächst angekündigter Referent, Herrn Walter Krug, ist verhindert!)

Thema: Schnittmengen zwischen Familienrecht und Erbrecht, Tag 2: Das Familienrecht bei letztwilligen Verfügungen

Im Einzelnen:

  • Grundsätzliches zur letztwilligen Verfügung
  • Das gemeinschaftliche Testament
  • Darstellung von Gestaltungsrechten
  • Vor- und Nacherbschaft
  • Die Wiederverheiratungsklausel
  • Das systematische Vorgehen bei der Errichtung eines Testaments
  • Lebzeitige Gestaltungen mit erbrechtlichen Auswirkungen
  • Verfügungen unter Lebenden mit Auswirkungen auf das Erbrecht
  • Anrechnung von Schenkungen auf den Erbteil
  • Anrechnung von Schenkungen auf den Pflichtteil
  • Grundstücksübergabe auf Abkömmlinge - Pflichtteilsergänzung
  • Nießbrauch oder Wohnrecht beim Fristbeginn von Pflichtteilsergänzungsansprüchen
  • Die Patchworkfamilie - häufige Fallgestaltungen
  • Erbrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten im Detail

 


3. Tag: Samstag, den 7. Oktober 2017, 08.30-13.45 Uhr (5 Std.)

Referent(en): Peter Mock, Dipl.-Rechtspfleger (FH) und Fachbuchautor, AG Koblenz

Thema: Strategien bei der Teilungsversteigerung in der familien- und erbrechtlichen Praxis

Der Trend bricht nicht ab: Immer häufiger müssen sich die Gerichte mit Teilungsversteigerungen befassen: Insbesondere die gestiegene Ehescheidungsrate hat in den letzten Jahren zu einem drastischen Anstieg der Zahl der Verfahren geführt. Aber auch wenn Erbengemeinschaften hoffnungslos zerstritten sind und eine gütliche Einigung nicht mehr möglich erscheint, bleibt nur noch der Gang zum Gericht. Die Miteigentümer zerstrittener Eigentümergemeinschaften stehen dabei oft allein da. Gute Berater sind dünn gesät. Auch viele Rechtsanwälte kennen sich in dieser komplexen Materie oftmals nicht zuverlässig aus. Aber nur durch fundiertes Wissen und eine gute Vorbereitung ist man in der Lage für die Mandantschaft ein optimales Ergebnis zu erzielen. Das Intensivseminar informiert umfassend und praxisorientiert über die bestmögliche Vorbereitung und den Ablauf des Verfahrens.

Sie erfahren unter Einbeziehung obergerichtlicher Rechtsprechung, wie Sie

  • taktisch am besten in jeder Verfahrenslage vorgehen
  • die starke Stellung des (Pfändungs)Gläubigers/Antragstellers vollständig ausschöpfen und
  • erhalten praxiserprobte Anleitungen, Probleme in der Auseinandersetzungsversteigerung zu lösen.

Zahlreiche taktische Tipps für eine erfolgreiche Strategie, um eine für den Mandanten günstige Auseinandersetzung zu erreichen, runden das Seminar ab. Die Themen werden anhand von Beispielen erläutert und gleichzeitig werden Einflussmöglichkeiten auf den Verfahrensablauf aufgezeigt.

Themenschwerpunkte:

  • Wesen und Bedeutung der Teilungsversteigerung
  • Festlegung der Strategie zu Beginn des Mandats anhand Grundbuchauswertung
  • Gegenstände der Teilungsversteigerung (Bruchteilsgemeinschaft, Gesamthandsgemeinschaft, Erbengemeinschaft, GbR, eheliche Gütergemeinschaft etc.)
  • Anordnungsvoraussetzungen/Beitritt - Kosten / Möglichkeit der PKH nutzen
  • entgegenstehende Rechte bzw. Vereinbarungen bei Ehegatten (§ 1365 Abs. 1 BGB; BGH-Rechtsprechung beachten)
  • Verfahrensablauf, insbesondere Unterschiede zum Zwangsversteigerungsverfahren bei Forderungen
  • Möglichkeiten der Verfahrenseinstellung (§§ 180 ZVG, 765a ZPO)
  • Kernstück des Verfahrens: das geringstes Gebot bei gleicher und unterschiedlicher Grundbuchbelastung (Einzel-, Gruppen-, Gesamtausgebot - richtige Taktik wählen)
  • Verkehrswertermittlung - Taktik: Zugangsverweigerung zum Objekt
  • Versteigerungstermin und Ablauf
  • Haftungsverband des Grundpfandrechtes/Zubehör
  • Gestaltungsspielräume im Verfahren: Taktik der Einstellungsmöglichkeiten und Gegenstrategie
  • Problem: die bestehende Grundschuld (Strategien und Gegenstrategie durch Beantragung von Doppelausgebot)
  • Anmeldungen / Einhaltung von Fristen zwecks Vermeidung von Regressen
  • Rechtsstellung von Mietern / Pächtern
  • Bietverhalten (Ausschalten des „Gegners“ durch Sicherheitsleistung)
  • Zuschlagsversagung durch Einstellungsbewilligung
  • Zuschlag und Zuschlagsformen
  • Erlösverteilung und Vermeidung von Problemen

"Tagesaktuelle" Entscheidungen werden selbstverständlich von den Referenten aufgenommen!

Unser neuer Zeitplan - täglich:

08.30 bis 11.00 Uhr - 2,5 h Unterricht
11.00 bis 11.15 Uhr - Kaffeepause mit Obst, lokalen Snacks und Dolci
11.15 bis 13.45 Uhr - 2,5 h Unterricht

Nachmittags haben Sie nun mehr Zeit zur freien Verfügung! Kombinieren Sie den attraktiven Tagungsort mit Ihrer persönlichen Freizeitgestaltung!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, nachmittags und / oder abends mit anderen Teilnehmern an einem Rahmenprogramm teilzunehmen!

 

Attraktive Teilnahmegebühren:

€ 590,- umsatzsteuerfrei (15 Zeitstunden)
€ 390,- umsatzsteuerfrei (10 Zeitstunden)
€ 290,- umsatzsteuerfrei (5 Zeitstunden)

Unsere Leistungen:

- Unterricht gem. § 15 FAO 5 Stunden täglich mit Topreferenten
- Pausenverpflegung mit Obst, lokalen Snacks und Dolci
- Tagungsgetränke
- umfangreiches, ausgedrucktes Skript (gebunden)
- Informationsbroschüre über Kultur, Küche & Weine der Region

Zur Anmeldung:

Bardolino/Gardasee 5. bis 7. Okt. 2017 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

zur Anmeldung Rahmenprogramm Gardasee 2017