Fortbildungsseminar "Update FORUM Vermögensnachfolge" in Frankfurt/Main am 15. Dezember 2017

Freitag, den 15. Dezember 2017, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Handel- und Gesellschaftsrecht oder im Steuerrecht oder im Erbrecht an einem Tag!
10, 7,5 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

 

 

Tagungsort:
Das Spenerhaus am Dominikanerkloster
Dominikanergasse 5
60311 Frankfurt am Main
www.spenerhaus.de
Das Spenerhaus liegt im Zentrum, östlich des Doms. Haltestelle (U- und S-Bahn Konstablerwache, Bus und Straßenbahn Börneplatz)
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise

 

 

 

 

Update FORUM Vermögensnachfolge: Welche Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich 2017 für die Vermögensnachfolge?

Erfahren Sie von ausgewiesenen Praktikern und Spezialisten auf dem Gebiet des Erbschaftsteuerrechts aktuelle Gestaltungshinweise und münzen Sie dies für Ihre eigene Beratungspraxis um.

 

Freitag, den 15. Dezember 2017, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr - 10 Stunden
Fortbildung gem. § 15 FAO im Handel- und Gesellschaftsrecht oder im Steuerrecht oder im Erbrecht, auch 7,5 oder 5 Stunden buchbar!

Teil 1: Freitag, den 15. Dezember 2017, von 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Zeitstunden
5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Handel- und Gesellschaftsrecht oder im Steuerrecht oder im Erbrecht

Referent(en): Notar a.D. Dr. Sebastian Spiegelberger, Rosenheim u.a. Autor im Münchner Vertragshandbuch, 7. Auflage 2014 und im Becksche Notarhandbuch, 6. Auflage 2014

Thema: Praxisorientierte Gestaltungen für die Vermögensnachfolge: Familiengesellschaften und –stiftungen

Im Einzelnen:

Durch frühzeitig errichtete Familiengesellschaften und Familienstiftungen können familien- und erbrechtliche Ansprüche ausgeschlossen und steuerliche Risiken minimiert werden, zumal die Erbschaftsteuerreform 2016 durch die hohe Besteuerung von Verwaltungsvermögen neue Belastungen für alle Betriebe mit sich gebracht hat. Die Arbeitsunterlage enthält zahlreiche praxisorientierte Gestaltungen und Vertragsmuster unter Berücksichtigung der gesellschafts- und erbrechtlichen sowie steuerlichen Verflechtung. Der Referent ist aufgrund seiner jahrzehntelangen Praxis und als Autor mehrerer Werke zur Vermögens- und Unternehmensnachfolge bestens legitimiert.

 

 

Teil 2: Freitag, den 15. Dezember 2017, von 14.15 bis 17.00 Uhr - 2,5 Zeitstunden
2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Handel- und Gesellschaftsrecht oder im Steuerrecht oder im Erbrecht

Referent(en): Steuerberater Jan König, FLICK GOCKE SCHAUMBURG, Bonn 

Thema: Unternehmensbewertungen, insb. bei Pflichtteils-/Zugewinnausgleichsansprüchen und bei gesellschaftsrechtlichen Abfindungsklauseln

Der rechtliche Berater wird im Rahmen verschiedener Anlässe regelmäßig mit Fragen zur Unternehmensbewertung konfrontiert. Sei es bspw. bei der Ermittlung des Zugewinnausgleichs/Pflichtteilsanspruchs, bei gesellschaftsrechtlichen Abfindungsklauseln oder diversen steuerlichen Anlässen.

Der Referent vermittelt anschaulich, kompakt und praxisnah die verschiedenen Problemstellungen von Unternehmensbewertungen. Aufbauend auf allgemeinen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen zur Unternehmensbewertung (IDW S1) werden die bewertungsspezifischen Besonderheiten anhand von Praxisbeispielen besprochen und ein Verständnis für die entscheidenden Parameter vermittelt. Darüber hinaus werden die rechtlichen Vorgaben für die verschiedenen Anlässe der Unternehmensbewertung erläutert.

Im Mittelpunkt steht hier der mit Datum vom 20. Juni 2016 veröffentlichte Standard zu den „Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung zur Bestimmung von Ansprüchen im Familien- und Erbrecht“ (IDW S 13). Der Standard greift die in der Rechtsprechung formulierten Anforderungen an die sachgerechte Berücksichtigung inhaberbezogener Einflüsse auf die Ertragskraft auf und stellt ein methodisches Vorgehen zur Ableitung des Ausgleichs- oder Auseinandersetzungsanspruchs dar. Darüber hinaus soll die von der Rechtsprechung unterstellte Veräußerungsfiktion und die daraus resultierende Berücksichtigung latenter Ertragsteuern intensiv besprochen werden. Insbesondere soll dargestellt werden, welche weiteren - ggf. sogar kompensatorischen - Effekte sich aus einer konsequenten Umsetzung der Veräußerungsfiktion ergeben können.

Auch die Bewertung für steuerliche Zwecke hat in den letzten Jahren, u.a. durch die ErbStR 2016 einen erheblichen Bedeutungszuwachs erhalten. Steuerliche Wertermittlungen rücken immer stärker in den Fokus der Finanzverwaltung und sind zunehmend ein wichtiger Bestandteil von Betriebsprüfungen. Hier wird insbesondere aufgezeigt, wie und in welchen Fällen der Wert des vereinfachten Verfahrens nach §§ 199ff. BewG widerlegt werden kann.

Zudem werden Hinweise gegeben, die bei Abfindungsregelungen in Gesellschaftsverträgen beachtet werden sollten.

 

 

Teil 3: Freitag, den 15. Dezember 2017, von 17.10 bis 19.45 Uhr - 2,5 Zeitstunden
2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Handel- und Gesellschaftsrecht oder im Steuerrecht oder im Erbrecht

Referent(en): Dr. Nils Trossen, Richter am Bundesfinanzhof (IX. Senat: Vermietung und Verpachtung, private Veräußerungsgeschäfte), München

Thema: Änderungen bei der steuerlichen Behandlung der Erbfolge und vorweggenommenen Erbfolge durch die ErbSt-Reform 2016 sowie Nießbrauch, Stiftung und Erwachsenenadoption

Im Einzelnen:

  1. Folgen aus dem neuen Erbschaftsteuerrecht für die Gestaltungsberatung
    - Änderungen der Bewertungsregelungen
    - Neue Systematik bei Regel- und Optionsverschonung
    - Stundungsmöglichkeiten
    - Änderungen bei der Lohnsummenregelung
  2. Aktuelles zu Nießbrauchsgestaltungen
    - Nießbrauch an Unternehmen und Anteilen an Personengesellschaften
    - Nießbrauch bei Kapitalgesellschaften
    - Nießbrauch bei Immobilienvermögen
  3. Klassische Modelle der Erbschaftsteuervermeidung
    - Ausnutzen der (allgemeinen und speziellen) Freibeträge
    - Erwachsenenadoption
    - Gründung einer Familienstiftung

 

Zeitplan:

vormittags

08.30 bis 11.00 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

11.15 bis 13.45 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

13.45 bis 14.15 Uhr Mittagsimbiss/Mittagspause

nachmittags

14.15 bis 15.45 Uhr Unterricht
16.00 bis 17.00 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

17.10 bis 18.40 Uhr Unterricht
18.45 bis 19.45 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

insgesamt 10 Stunden

Die Teilnahmegebühren im Inland:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: ab dem 2. Seminar im Kalendarjahr, personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5h- oder 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.

Zur Anmeldung


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Mallorca im Frühjahr 8./9./10. März 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Meran/Südtirol 4. bis 6. Oktober 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Herbst 25./26./27. Oktober 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht