Fortbildungsseminar "Erb- und Familienrecht Intensiv" in München am 20. Oktober 2017

Freitag, den 20. Oktober 2017, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
5 plus 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Erbrecht oder im Familienrecht an einem Tag!
10, 7,5 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

 

 

 

Tagungsort:
Tagungszentrum im Kolpinghaus München-Zentral
Adolf-Kolping-Str. 1
80336 München
Zwischen Hauptbahnhof und Stachus (Karlsplatz)
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise

 

 

 

Freitag, den 20. Oktober 2017, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr - 10 Stunden
Fortbildung gem. § 15 FAO im Erbrecht oder im Familienrecht, auch 7,5 oder 5 Stunden buchbar!

Teil 1: Freitag, den 20. Oktober 2017, von 08.30 bis 13.45 Uhr - 5 Zeitstunden
5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Erbrecht oder im Familienrecht

Referent(en): Prof. Dr. Ansgar Staudinger, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privat-, Verfahrens- und Wirtschaftsrecht, Universität Bielefeld

Thema: Neues zum Internationalem Erbrecht: vom Brexit, über erste Entscheidungen des EuGH zur EU-ErRVO bis zum kommenden Internationalen Güterrecht; Digitaler Nachlaß; Aktuelle Rechtsprechung

Im Einzelnen: folgt!

 

 

 

Teil 2: Freitag, den 20. Oktober 2017, von 14.15 bis 17.00 Uhr - 2,5 Stunden
2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Erbrecht oder im Familienrecht

Referent(en): Dr. Rainer Kemper, Universität Münster und anerkannter Autor

Thema: Autonomie am Lebensende

Das Betreuungsrecht hat sich in den letzten Jahren unter dem Druck der Rechtsprechung des BVerfG, das auch die Rechtssubjektivität und Autonomie des Betreuten bzw. Betroffenen immer wieder betont, ganz wesentlich verändert. Der vorläufige Endpunkt war die Neuregelung der Zwangsbehandlungen durch das Gesetz zur Änderung der materiellen Zulässigkeitsvoraussetzungen von ärztlichen Zwangsmaßnahmen und zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Betreuten v. 17.07.2017 (BGBl I 2017, 2426).

Als Exkurs (und im Zusammenhang mit der Behandlung der Freiheitsentziehung durch Betreuer und Vorsorgebevollmächtigte soll auch auf Gesetz zur Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehaltes für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern v. 17.07.2017 (BGBl I 2017, 2424) eingegangen werden.

Im Übrigen sind Gegenstand des Seminars die gerade durch den BGH konkretisierten Anforderungen an Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten, die Rechtsprechung des BVerwG (Urt. v. 2.3.2017 – 3 C 19.15) zur Beschaffung von zur Selbsttötung benötigten Medikamenten und das System der Regelungen zur Sterbehilfe.

Im Einzelnen:

  • Patientenverfügung (Zustandekommen, Form, Bestimmtheitsgrundsatz, Bindungswirkung)
  • Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung (Zustandekommen, Form, Bestimmtheitsgrundsatz, Verhältnis zur Patientenverfügung),
  • Betreuungsnotwendigkeit neben Vorsorgevollmacht,
  • Finanzierung von Betreuung und Pflege,
  • Die neuen Vergütungsregelungen des VBVG, (wenn das Gesetz zur Verbesserung der Beistandsmöglichkeiten unter Ehegatten und Lebenspartnern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge und in Fürsorgeangelegenheiten doch noch in dieser Legislaturperiode vom Bundesrat verabschiedet wird, der Bundestag hat zugestimmt),
  • Freiheitsentzug, freiheitsbeschränkende Maßnahmen und Zwangsbehandlungen bei Betreuten,
  • Sterbehilfe zwischen Verbot und Rechtsanspruch auf staatliche Unterstützung bei der Medikamentenbeschaffung.

 

 

Teil 3: Freitag, den 20. Oktober 2017, von 17.10 bis 19.45 Uhr - 2,5 Stunden
2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Erbrecht oder im Familienrecht

Referent(en): Notar Dr. Thomas Wachter, München

Thema: Güterstandsschaukel zur Vermeidung der Erbschaftsteuer und Schenkungssteuer

Im Einzelnen:

  • Typische Motive für die Güterstandsschaukel: Steuern, Asset Protection und Pflichtteilansprüche
  • Überlegungen zur Gestaltung und Abwicklung der Eheverträge
  • Steuerliche Anerkennung der Rückwirkung
  • Besonderheiten bei Ehen mit Auslandsbezug
  • "Werkstattbericht" aus der Praxis der Finanzverwaltung

 

 

Zeitplan:

vormittags

08.30 bis 11.00 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

11.15 bis 13.45 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

13.45 bis 14.15 Uhr Mittagsimbiss/Mittagspause

nachmittags

14.15 bis 15.45 Uhr Unterricht
16.00 bis 17.00 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

17.10 bis 18.40 Uhr Unterricht
18.45 bis 19.45 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

insgesamt 10 Stunden

Die Teilnahmegebühren im Inland:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: ab dem 2. Seminar im Kalendarjahr, personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5 h oder 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.

Zur Anmeldung


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Bardolino/Gardasee 5. bis 7. Okt. 2017 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca 8./9./10. März 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht