Fortbildungsseminar "Arbeitsrecht Aktuell" in Bonn am 24. November 2017

Freitag, den 24. November 2017, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Arbeitsrecht an einem Tag!
10, 7,5 oder 5 Stunden Fortbildung buchbar!

 

 

Tagungsort:
Hotel Königshof
Adenauerallee 9
53111 Bonn
Telefon: 02 28 / 26 01 - 0
Telefax: 02 28 / 26 01 - 529
info@hotel-koenigshof-bonn.de
www.hotel-koenigshof-bonn.de
Das Hotel liegt direkt am Rhein und am Zentrum. Nähe Universität / Hofgarten/ Juridicum. Zum Uniclub 200m.
mehr Infos zum Tagungsort: Anfahrt/Parkhinweis/Hotelhinweise



 

 

 

Freitag, den 24. November 2017, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr - 10 Stunden
Fortbildung gem. § 15 FAO im Arbeitsrecht, auch 7,5 oder 5 Stunden buchbar!

Teil 1: Freitag, den 24. November 2017, von 08.30 bis 11.00 Uhr - 2,5 Zeitstunden
2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Arbeitsrecht

Referent(en): Rechtsanwalt Prof. Dr. Björn Gaul, Fachanwalt für Arbeitsrecht, CMS Hasche Sigle, Köln

Thema: Aktuelle Rechtsprechung im Kündigungsrecht

Im Einzelnen:

  • Anwendbarkeit des KSchG im Kleinbetrieb
  • Kündigungsschutz in der Matrix
  • Zukunftsprognose bei krankheitsbedingter Kündigung
  • Außerordentliche Kündigung wegen Drogen-Konsums
  • Außerordentliche Kündigung bei Vermögensdelikten
  • Kündigung wegen beharrlicher Verweigerung zur Übernahme übertragener Aufgaben
  • Prozessuale Verwertbarkeit verdeckter Überwachungsmaßnahmen
  • Sonderkündigungsschutz schwerbehinderter Menschen
  • Neues zur Betriebsratsanhörung nach § 102 BetrVG
  • Betriebsbedingte Kündigung wegen verändertem Anforderungsprofils
  • Aktuelle Rechtsprechung zur Massenentlassung
  • Aufhebungsvertrag oder befristeter Arbeitsvertrag

 

 

Teil 2: Freitag, den 24. November 2017, von 11.15 bis 17.00 Uhr - 5 Zeitstunden
5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Arbeitsrecht

Referent(en): Olaf Möllenkamp, Richter und stellv. Direktor am Arbeitsgericht Lübeck

Thema: Arbeitsrecht im digitalen Zeitalter - Arbeitsrecht 4.0

Hinter den Schlagwörtern „Industrie 4.0“, „Arbeit 4.0“ und „Arbeitsrecht 4.0“ verbergen sich mittlerweile umfangreiche Themenkomplexe, die infolge der fortschreitenden Digitalisierung zunehmend intensiv auf das deutsche Arbeitsrecht einwirken. Insbesondere in den Bereichen Arbeitszeit, Beschäftigungsort, Arbeitnehmerdatenschutz, Beschäftigungsstatus und betriebliche Mitbestimmung ergeben sich zahlreiche Probleme, für die hergebrachte Lösungsansätze nicht optimal passen. Hierneben ergeben sich zahlreiche weitere Fragestellungen, die aus der sich zunehmend beschleunigenden Entwicklung hin zu „Arbeitswelt 4.0“ resultieren und vorgestellt werden.

Im Einzelnen:

  • Arbeitsrecht 4.0 – Begriffsklärung und Bestandsaufnahme
  • „Typische“ und problematische Arbeitsvertragsgestaltungen der Industrie 4.0
  • Arbeitnehmerbegriff und abweichende Vertragsarten der digitalen Arbeitswelt
  • Arbeitszeitrecht am Limit – Kollision mit Höchstarbeitszeiten, Ruhezeiten und Pausenvorgaben
  • Durchgehende mobile Erreichbarkeit und Entgrenzung der Arbeitszeit, Vertrauensarbeitszeit
  • Auswirkungen auf das Urlaubsrecht
  • Rechtsprobleme des Homeoffice und der Arbeit an beliebigen Orten
  • BYOD – Bring Your Own Device, Wearables am Arbeitsplatz
  • Beschäftigtendatenschutz und Datentransfer ins Ausland – EU-US-Privacy-Shield statt Safe Harbor, Cloud-Speicherung
  • Big-Data-Analysen im Personalbereich
  • EU-Datenschutzgrundverordnung und Auswirkungen in der Industrie 4.0
  • Fortschreitende Digitalisierung der Arbeit, Geheimnisschutz und Verschwiegenheit
  • Arbeitsrecht 4.0 – Auswirkungen auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Mitbestimmung in der Digitalisierung und bei Veränderung laufender Systeme
  • Mitbestimmung in besonderen betriebsverfassungsrechtlichen Strukturen der Industrie 4.0

 

 

Teil 3: Freitag, den 24. November 2017, von 17.10 bis 19.45 Uhr - 2,5 Zeitstunden
2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Arbeitsrecht

Referent(en): Prof. Dr. Gregor Thüsing LL.M., Institut für Arbeitsrecht und Recht der sozialen Sicherheit, Universität Bonn

Thema: Datenschutz nach neuem Recht, AGG

Der Referent vermag in seiner unnachahmlichen Art auch in diesem Bereich gekonnt die neuen gesetzlichen Regelungen darzustellen und den Teilnehmern neben der Vermittlung des nötigen Wissens über das neue Gesetz Lösungsmöglichkeiten der damit einhergehenden Probleme an die Hand zu geben.

Ad Datenschutz nach neuem Recht

Der Deutsche Bundestag hat am 27. April 2017 hat ein vollständig neues Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verabschiedet, das an die Stelle des seit 40 Jahren geltenden bisherigen BDSG tritt.

Die Komplexität des neuen Gesetzes führt zu nicht unerheblichen Folgeproblemen in der Praxis, mit denen sich sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmervertreter konfrontiert sehen. Der Referent vermag diese in seiner unnachahmlichen Art gekonnt darzustellen und gibt den Teilnehmern neben der Vermittlung des nötigen Wissens über das neue Gesetz auch Lösungsmöglichkeiten an die Hand. Im Einzelnen, u. a.:

  • Die Struktur der DSGVO
  • Der neue § 26 BDSG: Geklärtes und Ungeklärtes im Beschäftigtendatenschutz
  • Sanktionen rechtswidriger Datenverarbeitung: Strafen, Bußen, Schadensersatz, Verwertungsverbote
  • Stellenausschreibungen - aber richtig
  • Beweislastumkehr: Der Arbeitgeber muss die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen nachweisen.
  • Compliance-Kontrollen
  • Rechte des Betriebsrats

 

Ad AGG - eine Bilanz

Das in 2006 in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wirkt sich auf alle Bereiche des Arbeitslebens aus, das heißt von der Stellenausschreibung bis zur Kündigung. Wir ziehen Bilanz. Im Einzelnen:

  • Diskriminierungsformen und -merkmale
  • Rechtsfolgen bei unzulässiger Diskriminierung
  • Pflichten des Arbeitgebers
  • Besonders betroffene Bereiche
  • Diskriminierungsbeschwerden und -tatbestände
  • Rechtsmissbräuchliche AGG-Entschädigungsklagen
  • Urteil des EuGH zum sog. AGG-Hopping
  • Rechte und Pflichten des Betriebsrats

 

Zeitplan:

vormittags

08.30 bis 11.00 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

11.15 bis 13.45 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

13.45 bis 14.15 Uhr Mittagsimbiss/Mittagspause

nachmittags

14.15 bis 15.45 Uhr Unterricht
16.00 bis 17.00 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

17.10 bis 18.40 Uhr Unterricht
18.45 bis 19.45 Uhr Unterricht

- 2,5 Stunden -

insgesamt 10 Stunden

Die Teilnahmegebühren im Inland:

enthalten umfangreiche, aktuelle und gedruckte Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss** sowie Tagungs- und Pausengetränke.

Zeitdauer    Standard    Ermäßigung* Ihr Preisvorteil 
10-Std. € 329,-    € 279,-  € 50,-
7,5-Std.     € 279,-    € 229,-   € 50,-
5-Std.     € 219,-    € 169,-   € 50,-

Alle Teilnahmegebühren für Fortbildungsseminare zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

* Ermäßigung:
für Referendare
für Assessoren
(Examen nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Junganwälte (Zulassung nicht länger als 3 Jahre zurückliegend)
für Mehrbucher: personengebunden, nicht Kanzlei bezogen

** Der Mittagimbiss ist nur bei den 7,5h- oder 10h-Tagesseminaren enthalten!

Hinweis:
Sie können die Fortbildungsveranstaltungen schriftlich bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenlos stornieren.
Nach diesem Zeitpunkt ist auch bei Nichtteilnahme der volle Seminarpreis zu zahlen. Natürlich können Sie ohne Mehrkosten einen Ersatzteilnehmer benennen.

Zur Anmeldung


Zu unseren Fortbildungsseminaren gem. § 15 FAO im Ausland:

Mallorca im Frühjahr 8./9./10. März 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Meran/Südtirol 4. bis 6. Oktober 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht

Mallorca im Herbst 25./26./27. Oktober 2018 (Do., Fr., Sa.)
FAO-Fortbildung im Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht