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Joachim Cornelius-Winkler
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Versicherungsrecht in Berlin sowie
Lehrbeauftragter für Versicherungsrecht an der HWR Berlin (Bachelor Studiengang)
und der HfWU Nürtigen-Geislingen (Master Studiengang)
.... hat in Freiburg/ Breisgau Rechtswissenschaft studiert und 1983 seine
Ausbildung mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abgeschlossen. Vor seiner
Tätigkeit als Rechtsanwalt war er langjährig in leitender Stellung in der
Versicherungswirtschaft tätig, u.a. als Schadenleiter/ Abteilungsdirektor der
GENERALI Rechtsschutzversicherung AG. Das Versicherungsrecht stellt zusammen mit
dem Haftungs- bzw. Schadensersatzrecht auch den Schwerpunkt seiner anwaltlichen
Beratungs- und Vertretungstätigkeit in der Anwaltskooperation jurakontor dar. Im
Bereich der Rechtsschutzversicherung ist Joachim Cornelius-Winkler einer der
wenigen anwaltlichen Spezialisten und im ganzen Bundesgebiet beratend und
forensisch tätig. Näheres unter http://www.jurakontor.de !
Rechtsanwalt Cornelius-Winkler ist Autor/Mitautor folgender
Buchveröffentlichungen:
- Cornelius-Winkler: Rechtsschutzversicherung - Ein
Leitfaden für die Praxis mit Übungsaufgaben, Kontrollfragen und Checklisten.
Verlag Versicherungswirtschaft, 3. Aufl., Karlsruhe 2008
- Harbauer, Rechtschutzversicherung, ARB-Komentar, C.H.
Beck Verlag, 8. Aufl. 2010
- Cornelius-Winkler / Ennemann: Rechtsschutzversicherung und
Gebühren im Arbeitsrecht, 1. Aufl., Münster 2008
- Veith/Gräfe (Hrsg.): Der Versicherungsprozess, C.H.
Beck-Verlag, 2. Auflage, 2011.
sowie Veröffentlichungen in Fachzeitschriften (Auszug):
- Anmerkung zu OLG München 25 W 999/05 (Ausschlusstatbestand
Insolvenzverfahren) in: r +s 2007, 375;
- Basiswissen Rechtsschutzversicherung in : Kammermitteilungen RAK
Düsseldorf 2005, 128
- Deckungszusage im Arbeitsrechtsschutz unter Vorbehalt?, in: VersR 06, 194
ff. Mitversicherungskonstellationen in der Verkehrsrechtsschutzversicherung,
in: SVR 2005, 321 ff.
- Die Entwicklung der Allgemeinen Rechtsschutzversicherungsbedingungen (ARB
75) und die Beratungspflichten des Rechtsanwalts, Interview im Newsletter Nr.
10 der Anwaltlichen Verrechnungsstelle 2008.
- Zur Unwirksamkeit des § 17 Abs. 5 c) cc) ARB 2000 in: r+s 2010,89
- Zur Neufassung der Obliegenheiten nach Eintritt eines Versicherungsfalls
in den ARB 2010 in: r+s 2011, 141.
In unseren Fachanwaltslehrgängen im Versicherungsrecht referiert Herr
Rechtsanwalt Cornelius-Winkler ab 2006 den Themenbereich
„Rechtsschutzversicherungsrecht",
"Bauwesenversicherung" und "Recht der
Versicherungsaufsicht".
Dr. med. Dirk Havenstein
Untersuchungsstellenleiter in Berlin und stellvertretender Leiter der
Ärztlichen Abteilung der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg
(frühere LVA Berlin)
... absolvierte die chirurgische Facharztausbildung überwiegend am
Evangelischen Waldkrankenhaus Berlin, wo er über zehn Jahre tätig war.
Kurzzeitig war er zudem am Unfallkrankenhaus Berlin auf der Unfallchirurgie
beschäftigt.
Seit Oktober 2003 ist Dr. Havenstein bei der "Deutsche Rentenversicherung
Berlin-Brandenburg" (frühere LVA Berlin) angestellt. Die Tätigkeit umfasst
überwiegend Gutachtenerstellungen hinsichtlich chirurgisch-orthopädischen
Fragestellungen und Kausalitätsbeurteilungen nach Unfällen
(Regress). Ferner ist er seit 2001 als sachverständiger Gutachter für
das Landgericht Berlin tätig und verfasst Gutachten für den MDK
Berlin-Brandenburg. Außerdem hat er zahlreiche Gutachten für verschiedene
private Unfallversicherer erstellt.
Seit Juni 2009 ist Dr. Havenstein Untersuchungsstellenleiter in Berlin und
stellvertretender Leiter der Ärztlichen Abteilung der Deutschen
Rentenversicherung Berlin-Brandenburg.
Dr. med. Helge Hölzer
Rechtsanwalt und Facharzt für Chirurgie, Ratajczak & Partner,
Rechtsanwälte, Partnerschaftsgesellschaft, Sindelfingen
... Erstes juristisches Staatsexamen 1979, zweites juristisches Staatsexamen
1982. Ab 1986 Ausbildung zum Arzt für Chirurgie an den Städt. Kliniken Dortmund.
1987 Wechsel an die Chirurgische Klinik der Universität Tübingen. Juli 1989
Promotion über den „Einfluss der Pankreasdenervation auf die Freisetzung von
Pankreatischem Polypeptid“. 1989 bis 1991 Stipendiat der Deutschen
Forschungsgemeinschaft an der University of California, Los Angeles. 1991 – 1994
Chirurgische Abteilung der Universitätsklinik Tübingen und
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen mit Prüfung zum Facharzt für
Chirurgie.
Als Rechtsanwalt ist Herr Dr. Helge Hölzer seit 1994 ausschließlich im
Medizinrecht tätig. Herr Rechtsanwalt Dr. Helge Hölzer ist als Rechtsanwalt in
Sindelfingen in einer bekannten medizinrechtlichen Kanzlei tätig. Näheres www.rpmed.de Zudem ist er
reguläres Mitglied des Prüfungsausschusses "Medizinrecht" der
Rechtsanwaltskammer Stuttgart.
Durch seine Doppelqualifikation als Arzt/Chirurg und als Rechtsanwalt ist Dr.
Helge Hölzer prädestiniert für das Tätigkeitsgebiet des Medizinrechts.
Seine Tätigkeitsgebiete liegen im Recht der Heilberufe, insb. Kassenarztrecht,
im Berufsrecht der Zahnärzte und Ärzte, im (Zahn)arzthaftungsrecht sowie im
Krankenhausrecht.
Dr. Sven Marlow
Vors. Richter am Landgericht Berlin (Spezialkammer für
Versicherungsrecht) und u.a. Lehrbeauftragter für
Personenversicherungsrecht an der FU Berlin
....war nach seinem 2. juristischen Staatsexamen zunächst Rechtsanwalt in
Köln in der Kanzlei „Dres. Bach, Langheid & Dallmayr“, einer
versicherungsrechtlichen Spezialkanzlei. Er promovierte im Versicherungsrecht am
Lehrstuhl Prof. Dr. Schirmer in Berlin. Seit 1997 ist er Richter in Berlin und
seit 2000 Richter am Landgericht in der 7. Zivilkammer, einer Spezialkammer, die
sich mit Ausnahme der Kraftfahrtversicherung mit dem Privatversicherungsrecht
befasst. Von Juni 2010 bis Februar 2011 war er an das Kammergericht Berlin
abgeordnet und ist seitdem wieder am Landgericht Berlin in der dort seit Mitte
April 2011 neu eingerichteten 2. Versicherungskammer tätig, deren Vorsitz er
seit Oktober 2011 übernommen hat.
Im Jahr 2008 war er an den BGH (Versicherungssenat) abgeordnet. Er ist seit
vielen Jahren als Referent im Versicherungsrecht tätig. Seit 2007 ist Dr. Marlow
Lehrbeauftragter für das Personenversicherungsrecht an der FU Berlin und seit
2009 Lehrbeauftragter der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin für den
Bereich Versicherungsrecht.
Herr Dr. Marlow hat zahlreiche Veröffentlichungen publiziert (u.a. als
ständiger Mitarbeiter von Versicherung und Recht kompakt in den Bereichen
Kranken- und Lebensversicherung sowie seit 2004 jährliche Beiträge zu aktuellen
Fragen in der Unfallversicherung in r+s), in jüngster Zeit u.a.:
- Marlow/Spuhl, Das Neue VVG kompakt, Ein Handbuch für die
Rechtspraxis, 4. erweiterte Aufl., Verlag Versicherungswirtschaft,
Karlsruhe, Juni 2010 (unter Mitarbeit u.a. von Prof. Dr. Helmut Schirmer
(Mitglied der VVG-Reformkommission): Kraftfahrtversicherung, und Dr. Joachim
Grote: Lebensversicherung)
- Marlow/Tschersich, Die private Unfallversicherung – Aktuelles aus
Rechtsprechung, Praxis und VVG-Reform, r+s 2011, 367 ff. (Teil 1) und r+s
2011, 453 ff. (Teil 2)
- Marlow, Auszubildender: Umfang der Bindungswirkung des Anerkenntnisses bei
der Verweisungsprüfung (BGH v. 30.3.2011). VK 2011, 116 ff.
- Marlow, Arbeitsunfähigkeit kann auch bei - empfundener - Mobbingsitaution
vorliegen (BGH v. 9.3.2011), VK 2011, 82 ff.
- Marlow, Anmerkung zu LG Dortmund v. 28.05. und 12.8.2009 (Zur Frage, ob
die Klagefrist des § 12 Absatz 3 VVG alter Fassung bei Alterverträgen auch
2008 noch wirksam gesetzt werden kann) VersR 2010, 198 ff.
- Marlow, Anmerkung zu LG Dortmund v. 16.11.2009 (Zur Geltung des neuen VVG
für Altfälle) VersR 2010, 516 f.
- Marlow, Anmerkung zu LG Dortmund v. 17.12.2009 (Anforderungen an den
Hinweis nach § 19 Abs. 5 S. 1 VVG über die Rechtsfolgen einer vorvertraglichen
Anzeigepflichtverletzung) VersR 2010, 468 f.
- Marlow, in Veith/Gräfe, Der Versicherungsprozes“, „§ 8 Unfallversicherung“
2. Aufl. vorr. August 2010
- Marlow, in Beckmann/Matusche-Beckmann, „Versicherungsrechts-Handbuch“, 2.
Aufl. 2009, „§ 13 Grundlagen zu den Obliegenheiten des Versicherungsnehmers“
- Marlow, Lebensversicherung – Versicherungsschein: Gilt auch bei einer
gefälschten Kündigung die Legitimationswirkung? (BGH), VK 2009, 170
- Marlow, Krankentagegeldversicherung - Arbeitsunfähigkeit trotz möglicher
Arbeitsumorganisation? (BGH), VK 2009, 136 ff.
- Marlow/Spuhl, Die Neuregelungen der Privaten Krankenversicherung durch das
VVG09 – Einige versicherungs- und verfassungsrechtliche Betrachtungen, VersR
2009, 593 ff.
- Marlow/Spuhl, Zur (Un-)Wirksamkeit von Ausschlussklauseln für „bekannte
ernstliche Erkrankungen“ in Restschuldversicherungsverträgen, r+s 2009, 177
ff.
- Marlow, Transparenzmangel von AVB: Heilung durch Übergabe eines
Versicherungsverlaufs?, VK 2008, 206 ff.
- Marlow,Intransparenz und Rückkaufswertberechnung auch bei fondsgebundener
Lebensversicherung?, VK 2008, 44 ff.
- Marlow, Ab wann gilt das neue VVG? – Regeln, Ausnahmen und
Übergangsfristen“, VK 2007, 199 ff.
- Marlow, Sicherungsabtretung nur der Ansprüche auf den Todesfall – Ist der
Rückkaufswert miterfasst?, VK 2007, 134 f.
- Marlow, Kostenerstattung für künstliche Befruchtung: Beschränkung auf
Ehepaare verfassungswidrig?, VK 2007, 62 f.
- Marlow, Krankheitskostenversicherung - Voraussetzungen der
Kostenerstattung für Lasik-Operation, VK 2007, 28 ff.
- Marlow/Spuhl, Aktuelles aus Rechtsprechung und VVG-Reform zum Begriff der
medizinische Notwendigkeit in der Privaten Krankenversicherung, VersR 2006,
1334 ff.
- Marlow/Spuhl, Künstliche Befruchtung und kein Ende, VersR 2006, 1193 ff.
- Marlow, Aktuelles aus Rechtsprechung und Praxis zur privaten
Unfallversicherung, r+s 2006, 362 ff. und 397 ff.
- Marlow, Insolvenzfestigkeit einer Direktversicherung zur betrieblichen
Altersversorgung?, VK 2006, 165 ff.
Herr Dr. Marlow referiert in unseren Fachanwaltslehrgängen im
Versicherungsrecht die Themenbereiche "Allgemeines
Versicherungsvertragsrecht" und "Private
Personenversicherung".
Prof. Dr. Karl Maier
Direktor der Forschungsstelle Versicherungsrecht am Institut für
Versicherungswesen (IVW) der Fachhochschule Köln
... nach Studium und Promotion an der Universität Freiburg arbeitete
Prof. Maier von 1984 bis 1992 als Sozius einer wirtschafts- und
versicherungsrechtlich ausgerichteten Rechtsanwaltskanzlei in Freiburg und war
als Konkursverwalter tätig. Von 1992 bis 1994 hielt er eine Professur an
der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Köln inne. Seit 1994 ist er
Professor an der Fachhochschule Köln, Institut für Versicherungswesen, mit den
Fächern Wirtschaftsrecht, Kraftfahrt-, Unfall- und Rechtsschutzversicherung.
Prof. Dr. Karl Maier ist als Referent tätig beim C.H. Beck Verlag,
Versicherungsforum, DAV sowie bei den Masterstudiengängen der Uni Münster und
Hamburg.
Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen:
- Münchener Kommentar zum Versicherungsrecht Bd. 2, Teil
Kraftfahrtversicherung, C. H. Beck Verlag, München 2011
- Stiefel/Maier, AKB Kommentar, 18. Aufl., C. H. Beck Verlag, München 2010
- Harbauer Walter / Maier Karl / Bauer Günter / Stahl Peter:
Rechtschutzversicherung, 8. Auflage, C.H. Beck Verlag 2010
- Maier/Stadler: AKB 2008 und VVG - Reform, Auswirkungen auf die
Kraftfahrtversicherung, C.H.Beck, Verlag, 2008
- Maier Karl / Biela Anno: Die Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung, C.H.
Beck Verlag 2001
- Maier Karl / Biela Anno: Die Kaskoversicherung, C.H. Beck Verlag
1998.
Weitere Veröffentlichungen aus neuerer Zeit in den
Fachzeitschriften:
- Betriebsschäden und Betriebsvorgänge in der Kaskoversicherung in:
Festschrift für Hermann Lemcke, in: r+s Sonderheft 2011, S. 85
- Die Anpassung von Allgemeinen Versicherungsbedingungen nach § 1 Abs. 3
EGVVG – kann oder muss umgestellt werden? in: VW 2008, S. 968
- Der Versicherungsfall in der Rechtsschutzversicherung - zur inhaltlichen
Angemessenheit und Verständlichkeit von § 4 ARB 2000, in: Versicherung, Recht
und Schaden. Festschrift für Johannes Wälder zum 75. Geburtstag, C. H. Beck,
München 2009, S. 37 - 51
- Aller Anfang ist schwer - erste Urteile zur Kaskoversicherung nach der VVG
- Reform, in: r+s 2010, 497
- Die Eintrittspflicht des Rechtsschutzversicherers für eine
Drittschuldnerklage, in: r+s 2007, S. 312.
- Die vorläufige Deckung nach dem Regierungsentwurf zur VVG Reform, in: r+s
2006, S. 485
- Die Leistungsfreiheit bei Obliegenheitsverletzungen nach dem
Regierungsentwurf zur VVG-Reform, in: r+s 2007, S. 89 ff.
Oliver Meixner
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Versicherungsrecht, JOHANNSEN Rechtsanwälte,
Hamburg
... Jahrgang 1964 und Rechtsanwalt seit 1994. Rechtsanwalt Oliver Meixner ist
Fachanwalt für Versicherungsrecht und bei der seit Gründung im Jahre 1925 auf
die Prozessvertretung und die Beratung von Versicherungsunternehmen
spezialisierten Kanzlei "Johannsen Rechtsanwälte" mit Standorten in Hamburg,
Frankfurt am Main und Berlin tätig. Näheres unter www.kanzlei-johannsen.de .
Rechtsanwalt Oliver Meixner ist Leiter des Arbeitskreises Sachversicherung in
der ARGE Versicherungsrecht im DAV, Mitglied des Fachausschusses
Versicherungsrecht in der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer und Dozent, u.a. bei
der Deutschen Anwaltakademie.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen:
- Meixner, Oliver; Steinbeck, René: Das neue Versicherungsvertragsrecht,
Beck Juristischer Verlag, 1. Aufl. 2008.
- Meixner, Oliver; Steinbeck, René: Versicherungsvertragsrecht (Rechtsstand:
Oktober 2009), Beck Juristischer Verlag 2010.
Dr. Jens Muschner
Rechtsanwalt, Kanzlei Dres. Bach, Langheid & Dallmayr, Berlin
... ist seit 1998 Rechtsanwalt und seit 2007 Partner in der Kanzlei "Dres.
Bach, Langheid & Dallmayr", einer versicherungsrechtlichen Spezialkanzlei
mit Niederlassungen in Köln, München, Frankfurt/M. und Berlin (näheres
unter http://www.bld.de). Er
promovierte im Bereich des Arzthaftungsrechts an der Universität Leipzig bei
Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern.
Schwerpunkt ist die forensische und beratende Tätigkeit im
Haftpflichtversicherungsrecht und Haftungsrecht, insbesondere bei
Arzthaftung und Allgemeine Haftpflicht, darüber hinaus im Bereich des
Personenversicherungsrechts, insbesondere Recht der privaten
Krankenversicherung, Recht der privaten Unfallversicherung und Recht der
Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen:
- Die Verjährung im Versicherungsvertragsrecht (zus. mit Domenik Henning
Wendt), MDR 2008, 609ff.
- Zur fortdauernden Anwendbarkeit der Klagefrist des § 12 Abs. 3 VVG a. F.
im Jahr 2008, VersR 2008, 317 ff.
- Anmerkung zum Urteil des OLG Brandenburg vom 2.8.2006 - 7 U 215/05, VersR
2007, 1134 f.
- Der prozessuale Beweiswert ärztlicher (EDV-)Dokumentation, VersR 2006, 621
- Haftungsrechtliche Besonderheiten bei der Aufklärung ausländischer
Patienten, VersR 2003, 826.
Dr. Martin Pöll
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Versicherungsrecht, NÜRNBERGER
Versicherungsgruppe, Nürnberg
... ist Rechtsanwalt und Leiter des Bereichs Leben-Vertrag der
NÜRNBERGER Versicherungsgruppe.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg,
der Referendarzeit beim OLG Nürnberg und anschließender Promotion widmete sich
Herr Rechtsanwalt Dr. Pöll bereits zu Beginn seiner anwaltlichen Laufbahn
überwiegend versicherungsrechtlichen Themen, als er zwei große Versicherer in
den Bereichen der Schadenversicherung und der Deckungsprozesse im Bereich der
Haftpflichtversicherung in Prozessen vertrat.
Als Fachanwalt für Versicherungsrecht, der nahezu ausschließlich
versicherungsrechtliche Mandate bearbeitete, vertrat er mehrere deutsche
Versicherungskonzerne in gerichtlichen Verfahren und beriet diese im
außergerichtlichen Bereich, so etwa im Rahmen der Vorbereitung auf die
Auswirkungen der VVG-Reform, der Bedingungsgestaltung oder der Weiterbildung von
Mitarbeitern der Versicherer. Sein versicherungsrechtliches Spektrum war dabei
vor allem auf die Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung, die
Schadenversicherung mit den Sparten der Sach-, Haftpflicht-, Unfall- und
Kaskoversicherung und die Krankenversicherung fokussiert.
Seit 01.05.2008 leitet er bei der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, die mit
über 4 Milliarden Euro Umsatz zu den großen deutschen Erstversicherern gehört,
den Bereich Leben-Vertrag, in dem mit fast 400 Mitarbeitern über 3,1 Mio.
Versicherungsverträge verwaltet werden.
Prof. em. Dr. Helmut Schirmer
em. Univ.-Prof. an der Freie Universität Berlin (FU Berlin)
... Prof. em. Dr. Helmut Schirmer, der von 1972 dem Fachbereich
Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin angehörte und dort u. a. das
Privat- und Sozialversicherungsrecht lehrte, ist einer der führenden
Versicherungsrechtler Deutschlands.
Er war u. a. Mitglied der Kommission zur Reform des VVG und
weist eine langjährige und umfangreiche Referententätigkeit vor allem auf dem
Gebiet des Versicherungsrechts auf.
Prof. em. Dr. Helmut Schirmer ist Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen;
aus jüngster Zeit u.a.:
- Schirmer, Neues VVG und die Kraftfahrzeughaftpflicht- und
Kaskoversicherung - Teil I, DAR 2008, 181 - 187, Teil II, DAR 2008, 319-327
- Schirmer/Sandkühler, VVG-Reform: Vertragsschlussmodelle und ihre Bedeutung
für das Maklergeschäft, ZfV 2007, 771 - 776
- Schrimer, Die nichteheliche Lebensgemeinschaft im Versicherung- und
Verkehrsrecht, DAR 2007, 2-12
- Schirmer, Die Haftpflichtversicherung nach der VVG-Reform, ZVersWiss 2006,
427-458.
Udo Spuhl
Richter am Landgericht Berlin (Spezialkammer für Versicherungsrecht) und
Lehrbeauftragter der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin Bereich
Versicherungsrecht
.... studierte von 1992 bis 1995 an der Fachhochschule des Bundes für
öffentliche Verwaltung, Fachbereich Sozialversicherung mit dem Abschluss als
Diplom – Verwaltungswirt (FH). Von 1995 bis 1999 absolvierte er das Studium
der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin, Wahlfach: Privat- und
Sozialversicherungsrecht.
Seit 2002 ist Herr Udo Spuhl als Richter tätig, dabei seit 2005 am
Landgericht Berlin als Mitglied der dortigen, für das Privatversicherungsrecht
zuständigen Spezialkammer. Seit 2006 ist er zudem Dozent für Versicherungsrecht
für die Deutsche Richterakademie und für das gemeinsame Juristische Prüfungsamt
der Länder Berlin und Brandenburg. Herr Spuhl ist zudem Lehrbeauftragter der
Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin für den Bereich
"Versicherungsrecht".
Seine Veröffentlichungen:
- Dr. Sven Marlow, Udo Spuhl, Dr. Volker Marko, Dr. Joachim Grote:
Das Neue VVG kompakt, Ein Handbuch für die Rechtspraxis, 3. Aufl.,
Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2008
- Marlow/Spuhl, Zu den Voraussetzungen für die Erstattungsfähigkeit der
Kosten einer auf die Geburt eines zweiten Kindes abzielenden homologen
In-vitro-Fertilisation (Urteilsanmerkung), VersR 2005, S. 1673
- Marlow/Spuhl, Künstliche Befruchtung und kein Ende, VersR 2006, S. 1193
- Marlow/Spuhl, Aktuelles aus Rechtsprechung und VVG-Reform zum Begriff der
medizinischen Notwendigkeit in der Privaten Krankenversicherung, VersR 2006,
S. 1334.
Prof. Dr. Ansgar Staudinger
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privat-, Verfahrens- und
Wirtschaftsrecht, Universität Bielefeld, Präsident der Deutschen Gesellschaft
für Reiserecht und früher im Nebenamt Richter beim Oberlandesgericht Hamm
... geboren 1968, legte sein erstes Staatsexamen an der
Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg (1993) und daraufhin das Assessorexamen
in Düsseldorf ab (1995). Danach folgte eine Assistententätigkeit zunächst an der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (dort Promotion 1998 und
Dissertationspreis der Juristischen Fakultät) und später an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster. Die Habilitationsschrift trägt den Titel: "Der
Prozessvergleich und andere Formen konsensualer Streitbeilegung - Auf dem Weg zu
einem Europäischen Zivilverfahrensrecht".
Im Frühjahr 2003 ist er zum Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht,
Internationales Privat-, Verfahrens- und Wirtschaftsrecht in Bielefeld ernannt
worden. Prof. Dr. Staudinger leitet die Forschungsstelle Reiserecht und ist seit
2007 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Reiserecht. Ab 2005 bis 2008
zählte Prof. Dr. Staudinger zum Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums
für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Berlin. Der
Lehrstuhlinhaber war ferner im Jahr 2008 beim Oberlandesgericht Hamm im Nebenamt
als Richter und ist seit 2005 als Gastprofessor an der Universität Paris
Ouest-Nanterre-La Défense tätig. Prof. Dr. Staudinger führte überdies für die
Europäische Kommission, die Stiftung für Internationale Rechtliche
Zusammenarbeit in Bonn sowie das Bundesjustizministerium in Berlin in den
Ländern des ehemaligen Jugoslawien und Albanien bis 2006 Seminare mit Vertretern
der dortigen Justiz durch.
Zur Veröffentlichungsliste aus dem Sachversicherungsrecht, Internationales
Versicherungsrecht zählen (Ausgewählte aktuelle
Veröffentlichungen):
Internationales Versicherungsrecht:
- Internationales Versicherungsrecht: Kommentierung der Rom I-VO in:
Handkommentar zum BGB, 7. Auflage, 2011, Nomos, Baden-Baden.
- Kommentierung der Rom I-VO in: Ferrari/Kieninger/Mankowski/Otte/Saenger/
Staudinger, Internationales Vertragsrecht, 2. Auflage, 2011, C.H. Beck,
München.
- Kommentierung des Abschnitts über Versicherungssachen nach der Brüssel
I-VO in: Rauscher (Hrsg.), Kommentar zum "Europäischen Zivilprozess- und
Kollisionsrecht EuZPR / EuIPR", Bearbeitung 2011, Sellier European Law
Publishers, München.
- Kommentierung der Rom II-VO in: Gebauer/Wiedmann (Hrsg.), Zivilrecht unter
europäischem Einfluss, 2. Auflage, 2010, Boorberg, Stuttgart.
- Kommentierung des Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht in:
Schulze/Zuleeg/Kadelbach (Hrsg.), Europarecht – Handbuch für die deutsche
Rechtspraxis, 2. Auflage, 2010, Nomos, Baden-Baden.
Nationales Versicherungsrecht:
- Kommentierung der §§ 142 – 149 VVG im Münchener Kommentar zum VVG (Band
2), 2011, C.H. Beck-Verlag, München.
- Kommentierung der §§ 33 - 42 sowie §§ 88 - 94 VVG im Münchener Kommentar
zum VVG (Band 1), 2010, C.H. Beck-Verlag, München.
- Kommentierung §§ 95 - 99 VVG im Kommentar zum VVG (Band 3), Bruck/Möller
(Hrsg.), 9. Auflage, 2010, De Gruyter, Berlin.
- „Versicherte Gefahr – Versicherungsfall – Versicherter Schaden/Bedarf“,
„Vorbemerkungen zu den §§ 192 - 208, 213 VVG“, in: Private Krankversicherung,
Bach/Moser (Hrsg.), 4. Auflage, 2009, C.H. Beck, München.
- Aktuelle Streitfragen zur D&O-Versicherung“ in: Düsseldorfer Vorträge
zum Versicherungsrecht 2009, 2010, S. 19 ff., Verlag Versicherungswirtschaft.
- Ausgewählte Probleme der D&O-Versicherung im Internationalen
Zivilverfahrens-, Kollisions- und Sachenrecht“, in: Egon Lorenz (Hrsg.),
Karlsruher Forum 2009: Managerhaftung (VersR-Schriften 43), 2010, S. 41 ff.,
Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe.
Prof. Dr. Staudinger ist seit Jahren als Dozent an der Deutschen
Richterakademie in Trier sowie bei der dortigen Europäischen Rechtsakademie
tätig. Er hat in der Vergangenheit inner- (etwa in Belgien, Italien, Luxemburg,
Niederlande, Österreich, Polen, Spanien, Ungarn), sowie außerhalb Europas
(beispielsweise in Argentinien, China, Schweiz, Türkei, Vietnam) zahlreiche
Vorträge gerade auf den Feldern des Internationalen Zivilverfahrens- wie Privat
und Versicherungsrechts gehalten. Herr Prof. Dr. Ansgar
Staudinger referiert in unseren Fachanwaltslehrgängen die Bereiche
"Sachversicherungsrecht", insb. Recht der Gebäude-, Hausrat-,
Reisegepäck-, Feuer- und Einbruchdiebstahlversicherung)
sowie "Reiserücktrittsversicherung" und "Grundzüge
des internationalen Versicherungsrechts".
Dr. Karl-Heinz Thume
Fachanwalt für Versicherungsrecht und Fachanwalt für Transport- und
Speditionsrecht, Sozietät Fries Rechtsanwälte, Nürnberg
....ist seit 1966 Rechtsanwalt. Von 1988 bis 1995 war er Richter am
Anwaltsgericht in Nürnberg und bis Oktober 2003 Richter am Bayerischen
Anwaltsgerichtshof in München. Dr. Thume war Vorstandsmitglied der
deutschen Gesellschaft für Transportrecht und leitender Mitarbeiter der
gleichnamigen Zeitschrift. Derzeit ist Dr. Thume Vorsitzender der
"Deutschen Gesellschaft für Vertriebsrecht". Ferner ist er Obmann und
Richter in diversen Schiedsgerichtsverfahren. Als Rechtsanwalt ist er in der
Nürnberger Sozietät Fries Rechtsanwälte (näheres unter http://www.friesrae.de/
) tätig.
Neben seiner langjährigen anwaltlichen Tätigkeit, speziell im Speditions- und
Frachtrecht sowie im Vertriebsrecht kann Herr RA Dr. Thume auf eine Vielzahl an
Veröffentlichungen zurückgreifen, u.a.:
- Thume / de la Motte / Ehlers: Transportversicherungsrecht -
Kommentar, 2. Aufl., C. H. Beck 2010
- Thume, Transport- und Vertriebsrecht 2000 - Festgabe für
Herber, Neuwied, Kriftel/Ts. 1999
- Thume, Karl-Heinz (Hrsg.): Kommentar zur CMR.
Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen
Straßengüterverkehr, 2. Auflage 2007
- Küstner/Thume, Handbuch des gesamten Außendienstrechts, 3
Bände, Heidelberg
• Band 1: Handelsvertreterrecht, 3.
Auflage 2000 (4. Aufl. in Vorbereitung für 2010) • Band 2:
Ausgleichanspruch, 8. Auflage 2008 • Band 3:
Vertriebsrecht: Reisende, Vertragshändler, Kommissionsagenten,
Versicherungsmakler, Franchising und Direktvertrieb, 3. Auflage 2009
- Thume, Karl-Heinz: Kommentierung §§ 84 bis 92 c HGB
(Handelsvertreterrecht), in: Röhricht/Graf v. Westphalen, HGB
Kommentar, 3. Auflage 2008
- Thume, Karl-Heinz: Internationales Vertriebsrecht, in:
Kronke/Melis/Schnyder (Hrsg.): Handbuch des Internationalen Wirtschaftsrechts,
Köln, 2005
Herr Dr. Thume war Vorsitzender des Fachprüfungsausschusses
"Versicherungsrecht" und Vorsitzender des "Fachprüfungsausschuss Transport - und
Speditionsrecht“ der RA-Kammer Nürnberg und Bamberg.
Für die Juristische Fachseminare referiert Dr. Thume seit 2003 in
den Fachanwaltslehrgängen im Versicherungsrecht den Themenbereich
„Transport- und
Speditionsversicherungsrecht“.
Herbert Tschersich
Vorsitzender Richter am Landgericht Dortmund (Versicherungsspezialkammer)
1968 – 1973 Studium der Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum
1973/1974 Promotion an der Ruhr-Universität Bochum 1974 -1977
Referendarzeit Seit 1977 Richter beim Landgericht Dortmund Seit 1997
Vorsitzender der 2. Zivilkammer des LG Dortmund (Versicherungsspezialkammer)
Dozent für Versicherungsrecht für die Deutschen Richterakademie
Veröffentlichungen:
- Marlow/Tschersich, Die private Unfallversicherung –
Aktuelles aus Rechtsprechung, Praxis und VVG-Reform, r+s 2011, 367 ff. (Teil
1) und r+s 2011, 453 ff. (Teil 2)
- Tschersich in: Beckmann/Matusche Beckmann,
Versicherungsrecht-Handbuch, 2. Aufl. (2009), § 45: Krankentagegeld- und
Krankenhaustagegeldversicherung
- Marlow/Tschersich, Die private Unfallversicherung –
Aktuelles aus Rechtsprechung, Praxis und VVG-Reform, r+s 2009, 441ff.
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Letzte Aktualisierung am 01.02.2012
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