Referenten in der Fortbildung Strafrecht

Dr. Heiko Artkämper

Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Dortmund

.... studierte Rechtswissenschaften überwiegend an der Ruhr-Universität Bochum. Sein erstes juristisches Staatsexamen legte er 1984, sein zweites juristisches Staatsexamen 1988 ab. 1994 promovierte er zum Dr. jur. Von 1984 bis 1993 war er als wissenschaftliche Hilfskraft, wissenschaftlicher Mitarbeiter und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Straf- und Strafprozessrecht an der Ruhr-Universität Bochum tätig. 1991 erhielt er einen Lehrauftrag für die Fachhochschule für Recht und Verwaltung in Potsdam.

1993 trat Dr. Artkämper in den staatsanwaltschaftlichen Dienst ein. Seit Mai 1995 ist er Kapitaldezernent bei der Staatsanwaltschaft Dortmund und wurde 2006 zum Gruppenleiter ernannt. Seine Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich der Staatsanwaltschaft liegen in der Bearbeitung der Delikte: Mord, Totschlag, Brandstiftung, §§ 239 StGB, Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, Bergunfallsachen, tödliche Verkehrsunfälle, tödlicher Einsatz von Schusswaffen durch Exekutivbeamte.

Dr. Heiko Artkämper ist seit 1995 als Mitglied des Justizprüfungsamtes Hamm, Leiter von Referendararbeitsgemeinschaften und Fortbildungsveranstaltungen für junge Staatsanwälte und Staatsanwältinnen. Als weitere Nebentätigkeit hält er umfangreiche bundesweite Vorträge sowohl bei Polizeibeamten als auch vor Staatsanwälten und Richtern mit den Themenschwerpunkten Polizeibeamte als Zeugen vor Gericht, Belehrungen, Gegenüberstellungen, Konfliktverteidigung und deren Abwehr, Einsatz technischer Mittel im Ermittlungsverfahren. Von 2002 bis 2005 dozierte er im Ratslehrgang in Selm-Bork.

Dr. Heiko Artkämper ist Mitherausgeber des StrafRechtsReports (StRR). Darüber hinaus ist er Mitautor des im ZAP Verlag erschienen Werkes "Aufgabenfelder der Staatsanwaltschaft".

 

Dr. jur. Niklas Auffermann

Rechtsanwalt + Mediator, Fachanwalt für Strafrecht, Fachanwälte für Strafrecht am Potsdamer Platz, Berlin und Lehrbeauftragter für Straf- und Strafprozessrecht an der Universität Bremen

... hat sich seit Beginn seiner Rechtsanwaltstätigkeit für die Spezialisierung auf das Strafrecht entschieden. Er verteidigt seit 2004 als Strafverteidiger vornehmlich in Berlin, aber auch bundesweit, in allen Bereichen des Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit liegt im Wirtschaftsstrafrecht (Verteidigung von Einzelpersonen sowie Beratung von Unternehmen bei Vorwürfen der Korruption, Untreue, Bankrott, Insolvenzverschleppung, Steuerhinterziehung). Eine weitere Spezialisierung stellt das Arztstrafrecht dar (Abrechnungsbetrug, Korruption, Vorwürfe der fahrlässigen Körperverletzung sowie Tötung).

Nachdem Herr Dr. Auffermann sein erstes und zweites juristisches Staatsexamen in München absolvierte, wurde er 2004 in Berlin als Rechtsanwalt zugelassen und war von 2005 bis Juli 2010 in der Kanzlei Weimann & Meyer als Strafverteidiger tätig. Er ist seit 2005 Mediator. 2006 schloss er seine Promotion mit strafrechtlichem Thema ab.

Seit August 2010 ist Dr. Niklas Auffermann Partner in der Kanzlei „Fachanwälte für Strafrecht am Potsdamer Platz - Dr. Frank Dr. Auffermann Halbritter Dr. Horrer - Partnerschaft mbB". Näheres unter http://www.fachanwaelte-strafrecht-potsdamer-platz.de/rechtsanwaelte/dr-niklas-auffermann.html .

Rechtsanwalt Dr. Auffermann ist seit Juli 2014 Ombudsmann des Liegenschaftsfonds Berlin und seit März 2013 Mitglied des Vorstands der Rechtsanwaltskammer Berlin. Dort ist er tätig im Ausschuss "Informationstechnologie" sowie im Ausschuss "Syndikusanwälte". Daneben ist Rechtsanwalt Dr. Auffermann stellvertretender Beauftragter für Geldwäscheprävention.

Veröffentlichungen aus letzter Zeit:

  • Auffermann, Niklas/Weimann, Axel: Strafrechtliche Haftung, Teil F 5000 und F 5000R, in: Stellpflug/Meier/Tadayon (Hrsg.): Handbuch Medizinrecht - Loseblattwerk, 26. Auflage, Heidelberg 2013
  • Auffermann, Niklas: Rezensionen - Rafael Harnos: Geschäftsleiterhaftung bei unklarer Rechtslage, Korruptions- und Wettbewerbsstrafrecht und Kartellrecht, in WiJ 2015, S. 62 ff.
  • Auffermann, Niklas: Straftaten am Arbeitsplatz – Pflichten und Reaktionsmöglichkeiten des Arbeitgebers, in: AuA 2014, S. 695 ff.
  • Auffermann, Niklas: Zeugen von Zeitzeugen, in: Berliner Anwaltsblatt 2014, S. 158 f.
  • Auffermann, Niklas: Verordnungsentwurf zur zertifizierten Mediatorenausbildung, in: Mediator 2014, S. 27 f.
  • Auffermann, Niklas: PJ'ler wegen Tod eines Babys verurteilt - Klinik trifft Mitschuld, in: Chefärzte Brief 2014, Ausgabe 8, S. 8
  • Auffermann, Niklas: "Anmerkung zu KG v. 27.06.2013 - 20 U 19/12, Verdacht auf Kindemisshandlung vs. Schweigepflicht", in: GesundheitsRecht 2013, S. 726 - 728
  • Auffermann, Niklas: Freispruch aufgehoben: Beihilfe zur Abtreibung bereits durch Nennung einer Klinik möglich, in: Chefärzte Brief 2013, Ausgabe 6, S. 6
  • Auffermann, Niklas: Verdacht auf Kindewohlgefährdung: Ärzte dürfen Schweigepflicht brechen, in: Wirtschaftsforum Kinder- und Jugendärzte 2013, Ausgabe 8 
  • Auffermann, Niklas: Keine Strafbarkeit des Arztes bei einem eigenverantwortlichen Patientenzuizid, in: Chefärzte Brief 2012, Ausgabe 9, S. 6
  • Auffermann, Niklas: Keine Strafbarkeit des Arztes bei freiverantwortlichem Suizid des Patienten, in: Arzt- und Medizinrecht kompakt 2012, Asugabe 9, S. 18
  • Auffermann, Niklas: Für Inhaber von Zahnlaboren gilt nicht die ärztliche Schweigepflicht nach § 203 StGB, in: Arzt- und Medizinrecht kompakt 2012, Ausgabe 5, S. 16
  • Auffermann, Niklas: BGH-Grundsatzurteil zum Abrechnungsbetrug bei Verstoß gegen die persönliche Leistungserbringung, in: Chefärzte Brief 2012, Nr. 4, S. 3 ff. 
  • Auffermann, Niklas: Vetragsärzte als Krankenkassen-Beauftragte oder Amtsträger? Weitere Vorlage an den Großen Senat, in: Arzt- und Medizinrecht kompakt 2011, Ausgabe September
  • Interview mit Dr. Niklas Auffermann in der Financial Times Deutschland vom 02.05.2011 - "Mächtig Aufruhr in der Branche" - Bestechlichkeit von Ärzten
  • Interview im Tagesspiegel und auf zeit.online mit Dr. Niklas Auffermann vom 21.10.2010: "Provokation von Straftaten".

 

Prof. Dr. Jochen Buck

Dipl.-Ing. und Sachverständiger, Direktor des Instituts für forensisches Sachverständigenwesen (IfoSA), München und Lehrbeauftragter für Versicherungsrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

geb. am 28.10.1968 in Laupheim/Baden-Württemberg. Von der Regierung von Oberbayern öffentlich bestellt und beeidigt für Verletzungsmechanik. Professor für forensisches Sachverständigenwesen an der Hochschule Nürtingen-Geislingen (HfWU). Direktor des Inst. für forensisches Sachverständigenwesen und Studiendekan des Master of Laws (LL. M.) für Verkehrs-, Straf- und Versicherungsrecht an der HfWU (https://www.hfwu.de/hochschule/anlaufstellen/fakultaeten/vsv-interessierte/ ).

Herausgeber des Handbuches der „Sachverständigenbeweis im Verkehrsrecht“, NOMOS-Verlag, Baden-Baden.

Stefan Conen

Rechtsanwalt, Rechtsanwälte Nicolas Becker & Stefan Conen, Berlin

... dreijährige Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie von Prof. Eisenberg, FU Berlin. Als Anwalt seit 2001 zugelassen und seitdem ausschliesslich auf dem Gebiet des Strafrechts tätig. Partner in der Kanzlei Becker & Conen (Näheres unter www.becker-conen.de ). Forensische Erfahrungen und Tätigkeit im Bereich sowohl des Wirtschafts-, Kapital- als auch des BtM-Strafrechts.

Seit 2004 ist Rechtsanwalt Stefan Conen im Vorstand der Vereinigung der Berliner Strafverteidiger tätig. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift Strafrechtsreport (STRR Arbeitszeitschrift für das gesamte Strafrecht, Hrsg. Detlef Burhoff), Leiter von Arbeitsgruppen beim Strafverteidigertag (etwa Kronzeugenregelung) sowie bei den Bad Saarower Tagen.

Rechtsanwalt Stefan Conen hat regelmäßig sowohl im Bereich des materiellen Strafrechts als auch des Strafprozessrechts veröffentlicht:

  • Kommentierungen im "Münchener Kommentar zur StPO" (noch nicht erschienen)
  • Kommentierung Kapitel Revisionsrecht gemeinsam mit RiBGH a. D. Dr. Miebach im "Handbuch für Betäubungsmittelstrafrecht", C.H. Beck Verlag, erscheint 2012
  • Kommentierungen in: Leipold / Tsambikakis / Zöller: AnwaltKommentar StGB, Deutscher Anwaltverlag, 2010
  • Stefan Conen: Die neuere Rechtsprechung des EGMR zur unzulässigen Tatprovokation - Neue Chancen zur Verteidigung in entsprechenden Konstellationen?, in: StRR 2009, S. 84
  • Stefan Conen: Zur Disziplinierung der Strafverfolgungsorgane durch Beweisverwertungsverbote" in: Festschrift für Ulrich Eisenberg, 2009
  • Stefan Conen und Michael Tsambikakis: Der Bundesliga-Wettskandal und der Betrugstatbestand, in: StRR 2007, S. 204 - 210.
  • Stefan Conen: Zur anwaltlichen Vertretung mutmaßlicher Opfer von Straftaten, in: Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Berliner Forum Gewaltprävention, Ausgabe 12, 2003.
  • Stefan Conen und Michael Tsambikakis: Strafprozessuale Wahrheitsfindung mittels Sachverständiger im Spannungsfeld zwischen Aufklärungspflicht und Beweisantragsrecht, in: Goltdammer´s Archiv für Strafrecht, Ausgabe August 2000, S. 372ff.
  • Eisenberg/Conen: Legalitätsprinzip im gerichtsfreien Raum, in: NJW 1998, 2241.

Professor Dr. Gerhard Dannecker

Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht unter besonderer Berücksichtigung europäischer und internationaler Bezüge der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

... 1972-1977 Studium der Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau und an der Georg-August-Universität in Göttingen. 1977 Erstes Juristisches Staatsexamen in Göttingen. 1978-1981 Referendariat 1978-1981 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Tiedemann, Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau 1981. Zweites Juristisches Staatsexamen in Freiburg/Breisgau. 1983 Promotion („Steuerhinterziehung im internationalen Wirtschaftsverkehr“). 1981 – 1992 Wissenschaftlicher Assistent, später Hochschulassistent am Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Tiedemann, Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau. 1991 Habilitation („Das intertemporale Strafrecht“). 1992 Erstruf an die Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Informationsrecht.

2007 erhielt Professor Dr. Gerhard Dannecker den Ruf an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg für den Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht unter besonderer Berücksichtigung europäischer und internationaler Bezüge.

Professor Dr. Gerhard Dannecker ist eine national und international geschätzte Persönlichkeit auf den Gebiet des Wirtschaftsstrafrechts. Sein Publikationsverzeichnis enthält Monographien wie

  • Insolvenzstrafrecht. Praxis der Strafverteidigung, Heidelberg 2009, 502 Seiten (gemeinsam mit Dr. Andrea Hagemeier und Thomas Knierim).
  • Strafrecht der Europäischen Gemeinschaft. Strafrechtsentwicklung in Europa 4.3, Freiburg i.Br. 1995, 188 Seiten.

Kommentierungen

  • Bilanzstraf– und -bußgeldvorschriften und Zwangsgeldvorschriften, in: Ulmer, Peter (Hrsg.), HGB-Bilanzrecht, Großkommentar, München, 2. Aufl. 2007, §§ 331 ff.
  • Straftaten gegen den Wettbewerb (§§ 298 – 301 StGB), in: Kindhäuser, Urs/Neumann, Ulf/Paeffgen, Hans-Ullrich (Hrsg.), Nomos Kommentar zum Strafgesetzbuch, Baden-Baden 2003.
  • Kartellordnungswidrigkeitenrecht der Europäischen Gemeinschaft, in: Immenga, Ulrich/Mestmäcker, Ernst-Joachim (Hrsg.), Das Europäische Kartellrecht. Kommentar, München 1997, Art. 15 – 17 VO 17/1963, S. 1753 – 1864.

Aufsätze

  • Betriebsausgabenabzug und Empfängerbenennung im österreichischen und deutschen Finanz- und Steuerstrafrecht, in: Roman Leitner (Hrsg.), Finanzstrafrecht. Aktualisierte Beiträge der Finanzstrafrechtlichen Tagungen, 1996 - 2002, Wien 2006, S. 470 – 492.
  • Rechts- und Amtshilfe in der EG – aktuelle Entwicklungen, in: Roman Leitner (Hrsg.), Finanzstrafrecht 2006, Wien 2007, S. 49 – 116 (zusammen mit Stefan Reinel)

sowie Urteilsanmerkungen, Fall-Lösungssammlungen, Lexikonartikel, Buchbesprechungen und Herausgeberschaften. Eine umfassende Veröffentlichungsliste finden Sie unter http://www.jura-hd.de/dannecker/kontakt.html .

Prof. Dr. Manzur Esskandari

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Strafrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Prof. Dr. Esskandari & Kollegen Rechtsanwälte, Osnabrück

… studierte in Göttingen und promovierte, nach Hochschulassistenz und berufsbegleitender steuerrechtlicher Zusatzausbildung, an der Universität des Saarlandes zum Thema „Zur Misere der Zinsbesteuerung“. Herr Dr. Esskandari ist Gründer der Anwaltskanzlei Dr. Esskandari + Kollegen in Osnabrück. - Näheres unter http://www.esskandari.de . Entsprechend seiner Fachanwaltschaften berät und vertritt Rechtsanwalt Dr. Esskandari bundesweit Unternehmen und Unternehmer sowie Privatpersonen im Steuer-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht. Im Steuerrecht liegt sein Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der Steuergestaltung, insbesondere der Erb- und Nachfolgeplanung, namentlich im unternehmerischen Klientel, einerseits und im streitigen Steuerrecht sowie Steuerstrafrecht andererseits.

Dr. Manzur Esskandari wurde im Febr. 2014 von der Universität des Saarlandes zum Honorarprofessor für "Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht" ernannt. Er ist ferner Berichterstatter Steuerstrafrecht der Zeitschrift Deutsche Steuer-Zeitung und ständiger Mitarbeiter der monatlich erscheinenden Fachpublikationen Erbschaftsteuer-Berater, AO-Steuerberater und Umsatzsteuer-Berater sowie Berichterstatter Europäisches Steuerrecht der Zeitschrift Steuerberater-Woche. Herr Dr. Esskandari ist Mitglied des Landesjustizprüfungsamts im Niedersächsischen Justizministerium.

Die gesamte Bandbreite seiner Tätigkeit und sein steuerrechtlicher Schwerpunkt spiegeln sich in der Vielzahl seiner zahlreichen Veröffentlichungen wider:

Bücher (aus jüngster Zeit):

  1. Praktiker-Kommentar Erbschaftsteuer, 1. Aufl. 2013
  2. Zivilprozessrecht, 1. Aufl. 2012
  3. Steuerliche Bearbeitung des Stichwortkommentars Arbeitsrecht, Hrsg. von Grobys/Panzer, Nomos Verlag, 2. Aufl., erscheint Januar 2014
  4. Mitautor in Herrler (Hrsg.), Gesellschaftsrecht in der Notar- und Gestaltungspraxis, Verlag C.H. Beck, erscheint März 2014
  5. Steuerstrafrecht, Kommentar, Verlag C.H. Beck, erscheint Ende 2014
  6. Steuerstrafrecht, Handbuch, Nomos Verlag, erscheint Ende 2014

Einige Artikel zur Unternehmens- und Vermögensnachfolge:

  1. Abfindungs- und Auseinandersetzungsansprüche bei Ausscheiden aus GmbH und GmbH & Co. KG sowie deren Geltendmachung, GmbH-Rundschau 2007, 137 ff.
  2. Zur Besteuerung von Renten, Nutzungen und Leistungen nach dem Erbschaftsteuergesetz, Zeitschrift für Erbrecht und Vermögensnachfolge 2008, 323 ff.
  3. Übertragung unter Nießbrauchsvorbehalt, NWB Steuer- und Wirtschaftsrecht 2008, 3493 ff.
  4. Steuerwert eines Nießbrauchsrechts an GmbH-Anteilen, NWB Steuer- und Wirtschaftsrecht 2009, 930 ff.
  5. Keine Anwendung von § 15 Abs. 1a ErbStG bei ehemaligem Adoptionsverhältnis, Erbschaftsteuer-Berater 2010, 200 f.
  6. Inländische Erbschaftsteuerpflicht bei Anwachsung nach französichem Recht, Erbschaftsteuer-Berater 2010, 263
  7. Nachweis eines niedrigeren gemeinen Grundstückswerts, Erbschaftsteuer-Berater 2010, 299 f.
  8. Einzahlungen auf sog. Oder-Konto als freigebige Zuwendung an den Ehegatten, Erbschaftsteuer-Berater 2010, 330 f.
  9. Steuerfreiheit von Zuwendungen unter Lebenden bzgl. Familienheim, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 37
  10. Schenkweise begründete Darlehensforderungen zwischen Angehörigen und im Gesellschaftsverhältnis, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 74 f.
  11. Europarecht: Ermäßigter Erbschaftsteuersatz, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 92 f.
  12. Diskriminierende Erbschaftsteuer in Deutschland: Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission wegen europarechtswidriger Freibetragsdifferenzierung, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 133 ff.
  13. Jahreserbschaftsteuer: Kein Abzug als dauernde Last, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 157 f.
  14. Abfindung aufgrund Erbschaftsvertrages, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 161 f.
  15. Lohnsummenregelung des § 13a Abs. 4 ErbStG, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 194 ff.
  16. Abfindung an weichenden Erbprätendenten nach Erbvergleich steuerfrei, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 214 f.
  17. Feriendomizil: Keine Steuerbefreiung für Ehegattenschenkung eines Familienwohnheims, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 246 f.
  18. Teilentgeltlichkeit beim Erwerb durch Vermächtnis, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 272 f.
  19. Unentgeltliche Übertragung eines Mitunternehmeranteils bei gleichzeitiger abweichender Überführung des SBV, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 306 f.
  20. Ganz in Schwarz - erbschaftsteuerliche Folgen beim Ausscheiden aus der Anwaltssozietät, Zeitschrift für Erbrecht und Vermögensnachfolge 2011, 575 ff.
  21. Tod eines Einzelunternehmers - Steuerfolgen nicht nur i.R.d. Erbschaftsteuer, Teil 1, Erbschaftsteuer-Berater 2012, 17 ff.
  22. Die Geschichte von der Verfassungswidrigkeit der Erbschaftsteuer in zehn Beispielen, Steuerberaterwoche 2012, 81 ff.Die Geschichte von der Verfassungswidrigkeit der Erbschaftsteuer in zehn Beispielen, Steuerberater-Woche 2012, 81 ff.
  23. Tod eines Einzelunternehmers - Steuerfolgen nicht nur im ErbStG, Teil 2, Erbschaftsteuer-Berater 2012, 52 ff.
  24. Schenkung zum Nachteil des Vertragserben: Lebzeitiges Eigeninteresse des Erblassers, Erbschaftsteuer-Berater 2012, 69 f.
  25. Doppelte Erbschaft- bzw. Schenkungsteuerpflicht in Europa (Teil I), Erbschaftsteuer-Berater 2012, 142 ff.
  26. Einkommen- und gewerbesteuerliche Folgen bei Tod eines Personengesellschafters, Zeitschrift für Erbrecht und Vermögensnachfolge 2012, 249 ff.
  27. Einzahlungen auf gemeinsames sogenanntes Oder-Konto als freigebige Zuwendung an den anderen Ehegatten, Erbschaftsteuer-Berater 2012, 168 f.)
  28. Doppelte Erbschaft- bzw. Schenkungsteuerpflicht in Europa (Teil II), Erbschaftsteuer-Berater 2012, 183 ff.

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Rechtsanwalt Dr. Esskandari seit 2006 tätig.

Dr. Rainer Frank

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Fachanwälte für Strafrecht am Potsdamer Platz - Dr. Frank Dr. Auffermann Halbritter Dr. Horrer, Berlin

... arbeitet überwiegend als Berater und Vertreter von Unternehmen der Privatwirtschaft und des öffentlichen Sektors sowie der öffentlichen Hand auf den Gebieten Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht und criminal Compliance. Dazu gehört die Verteidigung von Mitarbeitern ebenso wie die Beratung und Vertretung von Unternehmen, die selbst Opfer von Wirtschaftsstraftaten wurden oder den Verdacht von Rechtsverstößen in der eigenen Organisation haben. Zu den Auftraggebern gehören Unternehmen der verschiedensten Branchen - Versorger, Anlagenbau, Logistik, Medizin, Medien, Finanzen.Dr. Rainer Frank verteidigt in Berlin und bundesweit in Fällen des Wirtschaftsstrafrechts und des Umweltschutz- und Arbeitsschutzstrafrechts sowie des Medizinstrafrechts.

Dr. Rainer Frank verfügt über besondere Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet Compliance. Vattenfall, airberlin group, Charité -Universitätsmedizin Berlin, GASAG-Gruppe, 50Herz Transmission GmbH, Deutsche Klassenlotterie Berlin, MVV Energie AG Mannheim, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Kieback & Peter GmbH & Co. KG, Scout24-Gruppe sowie die Landeshauptstadt Potsdam haben ihn zum anwaltlichen Ombudsmann / Vertrauensanwalt bestellt und mit der Entgegennahme vertraulicher Hinweise auf Rechtsverstöße beauftragt.

Vita:
1977-1983 Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin
1986 Verleihung des akademischen Grades Dr. iur. durch Freie Universität Berlin, Dissertation über Amtsträgerstrafbarkeit im Umweltstrafrecht
1987 Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
1987-1993 selbständiger Rechtsanwalt in Berlin
1993 Gründung der Sozietät Dr. Frank & Partner
2010 Umzug zum Potsdamer Platz, Umbenennung und Erweiterung in Fachanwälte für Strafrecht am Potsdamer Platz - Dr. Frank Dr. Auffermann Halbritter Dr. Horrer.

Näheres unter http://fachanwaelte-strafrecht-potsdamer-platz.de/de/anwaelte/dr-rainer-frank

Prof. Dr. Thomas Fischer

Vorsitzender Richter am BGH (2. Strafsenat), Karlsruhe a.D.

Studium Germanistik an der Universität Frankfurt a.M.
Studium Rechtswissenschaft an der Universität Würzburg
Studium Soziologie an der Universität Würzburg

1986 Promotion zum Dr. iuris utriusque an der Universität Würzburg am Lehrstuhl Prof. Dr. Ulrich Weber
1988 bis 1990 Strafrichter an den Amtsgerichte Ansbach und Weißenburg i.B.
1993 Richter am Landgericht Leipzig; Vorsitzender einer allgemeinen großen Strafkammer und der Schwurgerichtskammer
1994 bis 1996 Vorsitzender Richter am Landgericht Leipzig; Vorsitzender der Schwurgerichtskammer
1996 bis 2000 Ministerialrat im Sächsischen Staatsministerium der Justiz; Referatsleiter "Strafprozessrecht, strafrechtlicher Datenschutz, strafrechtliche Aufarbeitung des SED-Unrechts, Rehabilitierung"; stellvertretender Abteilungsleiter Strafrecht
seit 1991 Lehrbeauftragter Universität Würzburg (Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtssoziologie)
1993 bis 2000 Lehrbeauftragter Universität Leipzig (Strafrecht, Strafprozessrecht)
1996 bis 2000 Prüfer im 1. Staatsexamen,
1994 bis 2000 im 2. Staatsexamen; nebenamtlicher Referendarausbilder
seit 1998 Honorarprofessor an der Universität Würzburg (Strafrecht, Strafprozessrecht)
Seit 1999 Mitherausgeber “Neue Zeitschrift für Strafrecht”
seit 2000 Richter am Bundesgerichtshof; Mitglied des 2. Strafsenats; seit 2008 stellvertretender Vorsitzender
2000 bis 2003 Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs
2007 bis 2011 ständ. Beisitzer des Richterdienstgerichts des Bundes
von 2008 bis 2017 Mitglied des Großen Senats für Strafsachen des BGH
von Juni 2013 bis April 2017 Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof (2. Strafsenat), Mitglied des gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes
1. Mai 2017 Eintritt in den Ruhestand

Veröffentlichungen - Auszug aus http://www.fischer-stgb.de/

Kommentare

  • Karlsruher Kommentar zur Strafprozessordnung, 6. Auflage 2008: §§ 1 bis 31a StPO (Zuständigkeit; Ausschließung von Gerichtspersonen) §§ 244 bis 246a StPO (Beweisantragsrecht); 7. Auflage 2013: Einleitung vor § 1 (S. 1-101)
  • Pfeiffer / Fischer, Strafprozessordnung. Kommentar, 1. Auflage München 1995 Bearbeitung: §§ 209 bis 477
  • Strafgesetzbuch und Nebengesetze. Kommentar (Beck’sche Kurzkommentare, Bd. 10), ab 55. Auflage (2008) unter der Autorenbezeichnung: Fischer

Aufsätze

  • Zur Reform der Tötungsdelikte Mord und Totschlag – Überblick und eigener Vorschlag (zusammen mit Rüdiger Deckers, Stefan König, Klaus Bernsmann), in: NStZ 2014, S. 9-15
  • Kommentatoren. Bemerkungen zum Versuch, 1000 Schmetterlinge zu fangen, in: Heger u.a., Festschrift für Kristian Kühl zum 70. Geburtstag, 2014
  • Beweisen, Bewerten, Verurteilen. Antwort auf Puppes Polemik über die “Methoden der Rechtsfindung des BGH” (ZIS 2014, 66), in: ZIS-online, Ausgabe 03/2014, S. 97 ff.

Urteilsanmerkungen und Rezensionen

Magazine und Zeitungen

  • Geruch von Denunziation, in: Die ZEIT Nr. 6/2013, 31. Januar 2013, S. 50
  • Der Deal zerstört das Recht, in: Die ZEIT Nr. 6/2013, 31. Januar 2013, S. 50
  • Interview: Wer die Menschen nicht mag, versteht nichts, in: Thomas Darnstädt, Der Richter und sein Opfer, 2013, S. 265-280
  • Wahn und Willkür, Die ZEIT Nr. 35/2013, 22. August 2013, S. 13
  • Rechtsfrage. Was meinen Sie, Herr Fischer?, Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP) 2013, Heft 6, S. 191
  • Völkisches Recht. Plädoyer für eine überfällige Rechtsreform, Die ZEIT Nr. 51/2013 vom 12. Dezember 2013, S. 8
  • Strafrechtliche Aufarbeitung der Finanzmarktkrise – Diskussionsforum I, in: Schiedeck / Rönnau (Hrsg.), Wirtschaftsstrafrecht: Plage oder Gewinn für den Standort Deutschland? (Tagungsband), 2013, S. 35-41
  • Täter, die sich für Opfer halten, Die ZEIT Nr. 7/2014 vom 6. Februar 2014, S. 23
  • Bitte entschuldigen Sie, Herr Edathy, Die ZEIT Nr. 10/2014 vom 27. Februar 2014, S. 4
  • Rechtsgespräch, in: Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP), Heft 2/2014, S. 58-61
  • Steuerhinterziehung, Steuerfahndung, Selbstanzeige - Interview, in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 9. März 2014, S. Bonus für Fremde?, in: Die ZEIT Nr. 15/2014 vom 3. April 2014, S. 1

Herausgeberschaft

  • Seit 2001: Mitherausgeber „Neue Zeitschrift für Strafrecht“ (NstZ)

Print und Online-Kolumnen

Herr Prof. Dr. Thomas Fischer schreibt u.a. für ZEIT und ZEIT ONLINE über Rechtsfragen: Lesen Sie seine Kolumnen unter http://www.zeit.de/serie/fischer-im-recht .

Habe die Ehre!
15.04.2015, ZEIT ONLINE

Zufall, Schuld, Depression
08.04.2015, ZEIT ONLINE

Über die Schwierigkeit, einen Raub zu begehen
01.04.2015, ZEIT ONLINE

Unsinn im Strafgesetzbuch
26.03.2015, ZEIT ONLINE

Der Reeder und sein Richter
18.03.2015, ZEIT ONLINE

Geständnis für 5.000 Euro
11.03.2015, ZEIT ONLINE

Ist Gotteslästerung ein notwendiger Straftatbestand?
04.03.2015, ZEIT ONLINE

Höchststrafe: Schafft Lebenslang ab!
24.02.2015, ZEIT ONLINE

Höchststrafe: Warum der Staat seine Bürger nicht töten darf
17.02.2015, ZEIT ONLINE

Sexuelle Gewalt: Es gibt keinen Skandal
10.02.2015, ZEIT ONLINE

Sexuelle Gewalt: Die Schutzlückenkampagne
10.02.2015, ZEIT ONLINE

Umgang mit Terrorismus: Nein, die Welt ist nicht im Konflikt der Religionen
27.01.2015, ZEIT ONLINE

Sind die Terroristen nun Feinde oder Bürger?
20.01.2015, ZEIT ONLINE

Fischer im Recht – Der Beginn
13.01.2015, ZEIT ONLINE

 

Dr. Ingo Flore

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht und Steuerberater, FLORE Rechtsanwälte Steuerberater, Dortmund

....ist Inhaber der gleichnamigen Kanzlei in Dortmund und einer Niederlassung in Warstein. Näheres unter http://www.flore-do.eu . Dr. Flore verbindet in exzellenter Weise Steuer-, Steuerstraf-, Gesellschaftsrecht und Steuerberatung, insbesondere aufgrund seiner langjährigen praktischen Erfahrungen in Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaften. Als selbständiger Fachanwalt und Steuerberater ist er mit der Beratung gesellschaftsrechtlicher Gestaltungsoptionen, insbesondere von klein- und mittelständischen Unternehmen, aufs Engste vertraut.

Ferner ist Dr. Flore Lehrbeauftragter für Steuerstrafrecht an der FH Bielefeld. Seine Zuhörerschaft kennt ihn neben seinem breiten Fachwissen als eloquenten und kurzweiligen Referenten.

Dr. Flore ist Verfasser zahlreicher steuer-, straf- und unternehmensrechtlicher Publikationen u.a.:

  • Ingo Flore / Michael Tsambikakis (Hrsg.): Steuerstrafrecht. Kommentar, 1. Aufl., Carl Heymanns Verlag, Köln 2012.
  • Flore, Ingo; Traut, Ulrike E.: Die Unternehmergesellschaft. Gründung, Bilanzierung, Besteuerung, Haftung, Insolvenz, Schäfer-Poeschel-Verlag, Stuttgart 2009.
  • Mitautor in: Grotherr, Siegfried (Hrsg.): Handbuch der internationalen Steuerplanung, NWB Verlag; 3. Aufl, Nov. 2008.
  • Eggers/Flore/Harenberg (Hrsg.): Handbuch des Fachanwalts Steuerrecht, Verlag Hermann Luchterhand, 2006.
  • Flore/Dörn/Gillmeister (Autoren): Steuerfahndung und Steuerstrafverfahren: Handbuch für die Strafverteidigung, Verlag Hermann Luchterhand, 3. Aufl. 2002.
  • Flore, Ingo; Schmidt, Andreas: Checkbuch Geschäftsführer-Vergütungen. 19 Checklisten von Vereinbarung über Änderung bis Krise, Verlag Dr. Otto Schmidt, 2002.

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Dr. Flore seit 2003 in Fortbildungsseminaren und Fachanwaltslehrgängen tätig.

Nicole Friedrich

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht, Kanzlei Versick & Friedrich, Minden

....ist als Anwältin seit 1998 als Rechtsanwältin zugelassen und seitdem ausschließlich auf dem Gebiet des Strafrechts tätig. Seit 2003 ist sie Fachanwältin für Strafrecht. Ihre anwaltliche Tätigkeit begann Sie im Büro des Rechtanwaltes Gerhard Jungfer in Berlin. Danach war sie Partnerin der auf Strafverteidigung spezialisierten Kanzlei der Rechtsanwälte Friedrich & Koerner von Gustorf in Berlin. Seit dem 1. Januar 2013 ist Frau Rechtsanwältin Friedrich Sozia der Kanzlei Versick & Friedrich, einer ausschließlich auf das Strafrecht ausgerichten Rechtsanwaltskanzlei, in Minden. Näheres unter www.ra-versick.de.

Rechtsanwältin Friedrich verfügt über bundesweite forensische Erfahrung u.a. auch in wirtschaftsstrafrechtlichen Umfangsverfahren und unterhält seit 2013 zur Unterstützung dieser bundesweiten Tätigkeit eine Zweigstelle in Nordrhein-Westfalen. Sie ist dort Partnerin der strafrechtlich und verkehrsrechtlich ausgerichteten Kanzlei Versick & Friedrich. Rechtsanwältin Friedrich war von 2002 bis 2014 im Vorstand der Vereinigung Berliner Strafverteidiger, zuletzt als 2. Vorsitzende. Rechtsanwältin Friedrich ist auch in der Referendarausbildung tätig und ist nebenamtliche Prüferin des Justizprüfungsamtes Berlin-Brandenburg.

Für die juristischen Fachseminare referiert Rechtsanwältin Friedrich seit 2008 im Fachanwaltslehrgang Strafrecht zur „Verteidigung im Ermittlungsverfahren“.

Dr. Margarete Gräfin von Galen

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht, Galen Rechtsanwälte, Berlin

.... studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg, Lausanne, Bonn und München. Nach Referendarzeit in München und Berlin ist sie seit 1983 als Rechtsanwältin zugelassen. 2004 wurde sie an der Humboldt Universität zu Berlin promoviert. Seit 1998 ist sie Fachanwältin für Strafrecht.

Frau von Galen verfügt über eine große forensische Erfahrung. Sie verteidigt und berät bundesweit Unternehmen und Einzelpersonen auf dem Gebiet des Strafrechts und übernimmt die strafrechtliche Begleitung von unternehmerischen Untersuchungen. Nähreres unter http://www.galen.de. Außerdem ist sie als externe Ombudsstelle für Unternehmen wie die Deutsche Bahn AG und KPMG tätig.

Neben ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin ist Frau von Galen Richterin am Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin. Sie vertritt die Berliner Anwaltschaft im Richterwahlausschuss des Landes Berlin. Sie nimmt als Sachverständige an Anhörungen des Deutschen Bundestages und der Europäischen Kommission teil und berät die EU-Kommission in Fragen der EU-Strafrechtspolitik. Als Mitglied und Europabeauftragte des Strafrechtsausschusses des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hat sie zahlreiche Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben verfasst. Ebenso ist sie als Mitglied des Ausschusses Europarecht der Bundesrechtsanwaltskammer und als Vertreterin der deutschen Rechtsanwälte im Criminal Law Committee des CCBE (Council of Bars and Law Societies of Europe) mit Stellungnahmen zu europäischen Rechtsvorhaben befasst.

Von 1999 bis 2011 war sie im Vorstand der Rechtsanwaltskammer Berlin und von 2004 bis 2009 deren Präsidentin. Von 2000 bis 2004 war sie Geschäftsführerin des Organisationsbüros der Strafverteidigervereinigungen.

Frau von Galen ist

  • Mitherausgeberin der Neuen Zeitschrift für Strafrecht (NStZ),
  • im Beirat der Zeitschrift für Wirtschaftsstrafrecht und Haftung im Unternehmen (ZWH) und
  • Mitautorin des Handkommentars „Rechtshilferecht in Strafsachen“ (2014 bei Nomos) und
  • des Erbs/Kohlhaas, Strafrechtliche Nebengesetze.
  • Ferner hat sie u.a. auf dem Gebiet des Strafrechts und des anwaltlichen Berufsrechts Aufsätze und Entscheidungsanmerkungen veröffentlicht.

Ihre Vortragstätigkeit erstreckt sich auf strafrechtliche Fragestellungen, wie z.B. „Strafprozessuale Probleme in Wirtschaftsstrafverfahren“, und auch auf andere rechtspolitische Themen, wie „Richterliche Unabhängigkeit und Berufsethos aus Sicht der Anwaltschaft“.

 

Dr. iur. Philipp Horrer

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Fachanwälte für Strafrecht am Potsdamer Platz - Dr. Frank Dr. Auffermann Halbritter Dr. Horrer, Berlin

Näheres unter http://fachanwaelte-strafrecht-potsdamer-platz.de/de/anwaelte/dr-philipp-horrer

Dr. Hans-Joachim Gerst

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht, Counsel-ICC, Lehrbeauftragter an der Bucerius Law School in Hamburg

.... ist als Fachanwalt für Strafrecht in allen Deliktbereichen überregional als Strafverteidiger und Berater tätig. Als einer von nur etwa einem guten Dutzend deutscher Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger ist Dr. Gerst zudem als Verteidiger vor dem Internationalen Strafgerichtshof in den Haag (ICC) zugelassen und Gründungsmitglied der dort im Jahr 2016 etablierten berufsständischen Vereinigung (ICCBA). Insbesondere Verteidigungen auf den Gebieten des Wirtschafts-, Steuer- und Kapitalstrafrechts zählen zu seinem Tätigkeitsfeld.

Von der renommierten privaten Hochschule für Rechtswissenschaft Bucerius Law School in Hamburg ist er bereits 2011 zum Lehrbeauftragten bestellt worden. Ferner ist Dr. Gerst Mitglied des Justizprüfungsamtes bei dem Hanseatischen Oberlandesgericht.

Zu seinen Veröffentlichungen gehören:

Bücher:

  • „Zeugen in der Hauptverhandlung - Vernehmungsrecht, Vernehmungslehre, Vernehmungstaktik", ZAP-Verlag, 1. Aufl. 2016, 576 Seiten
  • "Profiler – Vom Täterprofilersteller in den USA und der Implementierbarkeit einzelner Aspekte seiner Tätigkeit in das deutsche Rechtssystem“, Herbert Utz Verlag München, 2. Auflage 2005, 1. Aufl. Dissertation, Hamburg, 2002. Hier hat Dr. Gerst hat die Grundlage und die Referenz für die juristische Besprechung des Sujets der operativen Fallanalyse gelegt.

Buchbeiträge:

  • „Die rechtliche Bedeutung von Interviews mit inhaftierten Serienmördern für Deutschland“, in: Serienmord. Kriminologische und kulturwissenschaftliche Skizzierungen eines ungeheuerlichen Phänomens, S. 166 – 186, Bellevelle Verlag 2004
  • „Produktstrafrecht“ in: Böttger (Hrsg.) Wirtschaftsstrafrecht in der Praxis, StRR Schriften für die Strafrechtspraxis ZAP-Verlag, 1. Aufl. 2011
  • „M & A - Rechtliche Grundlagen unter besonderer Berücksichtigung strafrechtlicher Aspekte“ in: Balz/Arlinghaus, 3. Auflage „Praxisbuch Mergers & Acquisitions", Balz/Arlinghaus, 3. Auflage „Praxisbuch Mergers & Acquisitions", 2014
  • Kommentierung §§ 198 ff. GVG und der EMRK (Art. 5 IV, 6 I u. II, 8, 11) in: „Praxiskommentar Wirtschaftsstrafrecht", Esser/Rübenstahl/Saliger/Tsambikakis (Hrsg.), Verlag Dr. Otto Schmidt KG, in Vorbereitung für 2017

Zeitschriften:

  • „Zur Erstellung von Täterprofilen“, in: „Kriminalistik“ Heft 5/2000, S. 315 – 321
  • „Dosis sola venenum facit – Aber welche Dosis?“, in: Neue Zeitschrift für Strafrecht Heft 3/2011, S. 136 - 140
  • „Zwischen Verkaufsgeschick und Betrug: Strafbarkeitsrisiken beim Vertrieb von Kapitalanlageprodukten am Beispiel offener Immobilienfonds“, in: Strafverteidiger Forum (StraFo), Heft 2/2011, S. 29 - 34 (gemeinsam mit Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dirk Meinicke)
  • „Wiederholungsfragen in der Hauptverhandlung - Alltägliches Prozessgeschehen im Brennglas von Rechtsprechung, Literatur und Praxis", in: Arbeitszeitschrift für das gesamte Strafrecht (StRR), Heft 5/2011, S. 168 -171
  • „Die strafrechtliche Relevanz der Kick-Back-Rechtsprechung des XI. BGH-Zivilsenates und die Folgen für eine ordnungsgemäße Compliance-Funktion", in: Corporate Compliance Zeitschrift (CCZ), Heft 3/2011, S. 96 - 101 (gemeinsam mit Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dirk Meinicke)
  • „Fang- und Suggestivfragen in der Hauptverhandlung – Alltägliches Prozessgeschehen im Brennglas von Rechtsprechung, Literatur und Praxis (Fortsetzung von StRR 5/2011, S. 168 ff.)“, in: Arbeitszeitschrift für das gesamte Strafrecht (StRR) Heft 11/2011, S. 408-410
  • „Unternehmensinteresse bei Internal Investigations - Problemskizze und praktische Lösungswege -“, in: Corporate Compliance Zeitschrift (CCZ) Heft 1/2012 , S. 1 - 5
  • „Das unterschätzte Verteidigungsmittel in der Hauptverhandlung - Protokollierungsanträge gemäß § 273 Abs. 3 Satz 1 StPO“, in: Arbeitszeitschrift für das gesamte Strafrecht (StRR) Heft 9/2012, S. 324 - 327
  • „Der Zeuge auf Skype – Verteidigung mit Videotechnik“, in: StraFo 2013, Heft 3 S.103 ff.
  • „Die Konventionsgarantie des Art. 6 Abs. 3 lit c und die Abwesenheitsverwerfung gemäß § 329 Abs. 1 S. 1 StPO - Ein kleiner Schritt für Straßburg, ein zu großer für Deutschland ?“, In: Neue Zeitschrift für Strafrecht, Heft 6/2013, S. 310-312
  • „Organuntreue und gesetzeswidrige Zahlungen“, WiJ – Journal der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung e.V., Ausgabe 4/2013
  • „Das Kreuzverhör gemäß § 239 StPO - Zur notwendigen Erweckung einer sinnvollen Idee", in: Arbeitszeitschrift für das gesamte Strafrecht (StRR), Heft 6/2014, S. 204 – 207

Anmerkungen:

  • Anmerkung zu OLG München, 4. Strafsenat, Beschluss vom 17.01.2013, 4 StRR (A) 18/12 in: Arbeitszeitschrift für das gesamte Strafrecht" (StRR), Heft 4 2013, S. 147
  • Anmerkung zu "Neziraj ./. Deutschland", Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, 08.11.2012, in: Arbeitszeitschrift für das gesamte Strafrecht" (StRR), Heft 1/2013, S. 23 ff.)
  • Anmerkung zu BGH, Beschluss vom 08.10.2013 (4 StR 272/13) in: Journal der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung (WiJ), 3/2014

Rezensionen:

  • Gercke/Kraft/Richter: „Arbeitsstrafrecht – Strafrechtliche Risiken und Risikomanagement“ Verlag C.F. Müller, 2012, in: Arbeitszeitschrift für das gesamte Strafrecht (StRR), Heft 12 / 2012, S. 547
  • Wolter, Kathleen Maja, „Vorabentscheidungsverfahren und Beschleunigungsgebot in Strafsachen“, Beiträge zum Internationalen und Europäischen Strafrecht, Band 12, Duncker & Humblot, 2011, WiJ – Journal der Wirtschaftstrafrechtlichen Vereinigung e.V., Ausgabe 1/2013
  • Helmert, Volker, „Der Straftatbegriff in Europa – Eine rechtsvergleichende Untersuchung der allgemeinen Voraussetzungen der Strafbarkeit in Deutschland, England, Frankreich und Polen“
  • Beiträge zum Internationalen und europäischen Strafrecht, Band 10, Duncker und Humblot, 2011, WiJ – Journal der Wirtschaftstrafrechtlichen Vereinigung e.V.
  • Burhoff, Detlef „Handbuch für das strafrechtliche Ermittlungsverfahren", 6. Auflage und „Handbuch für die strafrechtliche Hauptverhandlung", 7. Auflage, ZAP-Verlag, 2013 in: Arbeitszeitschrift für das gesamte Straßenverkehrsrecht" (VRR)
  • Kühne, Hans-Heiner „Strafprozessrecht - Eine systematische Darstellung des deutschen und europäischen Strafverfahrensrechts“, 9., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage 2015, C.F. Müller Verlag, Heidelberg, WiJ - Journal der Wirtschaftstrafrechtlichen Vereinigung e.V., Ausgabe 2/2016

 

Ralph Gübner

Fachanwalt für Strafrecht, Die Anwälte, Kiel

... seit 1999 ist Herr Rechtsanwalt Ralph Gübner Fachanwalt für Strafrecht und arbeitet als Sozius in einer Kieler Kanzlei, die überwiegend strafrechtlich ausgerichtet ist. Neben dem Verkehrsrecht zählen zu seinen weiteren Tätigkeitsschwerpunkten das Arztstrafrecht sowie das (vertrags-)ärztliche Disziplinar- und Berufsrecht.

Als Referent und Autor ist er seit vielen Jahren auf dem Gebiet des Verkehrsstraf-, Ordnungswidrigkeiten- und Fahrerlaubnisrechts tätig. Er ist

  • Mitautor des Handbuchs für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren (Herausgeber: Burhoff).

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Rechtsanwalt Ralph Gübner seit 2006 mit dem Themenbereich "Recht der Fahrerlaubnis, insb. Erwerb, Entziehung und Neuerteilung der Fahrerlaubnis" in den Fachanwaltslehrgängen im Verkehrsrecht tätig.

Dr. Christoph Knauer

Rechtsanwalt, Ufer Knauer Rechtsanwälte, München und Lehrbeauftragter für Straf- und Strafprozessrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München

...  war von 1995 bis 2000 als Assistent am Institut für die gesamten Strafrechtswisssenschaften an der Universität München bei Professor Dr. Dr. h.c. mult. Roxin tätig. Seit 2000 lehrt er an der LMU als Lehrbeauftragter im Straf- und Strafprozessrecht. Zusätzlich ist er regelmäßig Lehrbeauftragter an der Universität Hannover.

Rechtsanwalt Dr. Christoph Knauer ist Partner der Partner der Ufer Knauer Rechtsanwälte, München. Näheres unter http://www.ufer-knauer.de . Als Strafverteidiger ist Rechtsanwalt Dr. Knauer bundesweit aktiv. Er hat seinen Schwerpunkt in Bereich Wirtschaftsstrafrecht und im Revisionsrecht. Zudem übernimmt er Mandate im Medizinstrafrecht/Arztstrafrecht und Arzneimittelstrafrecht, im anwaltlichen Berufsrecht sowie in der strafrechtlichen Präventivberatung (Compliance). Rechtsanwalt Dr. Christoph Knauer verteidigte u.a.im sogenannten "Wildmoser/Allianz-Arena-Verfahren" und ist derzeit im sogenannten "Siemens-Verfahren" und den Korruptionsverfahren um Ferrostaal sowie Krauss-Maffei und MAN als Individualverteidiger mandatiert. Seit 01.01.2013 ist er Ombudsmann der Deutschen Bahn AG und nimmt als unabhängige Vertrauensperson interne und externe Hinweise auf Korruption entgegen.

In 2011 wurde er in der Wirtschaftswoche von einer unabhängigen Jury in das Ranking der 25 führenden Wirtschaftsstrafrechtler in Deutschland externer link gewählt. In 2013 wurde Dr. Christoph Knauer in die Focus-Anwaltsliste 2013 für den Bereich Strafrecht in die Liste „Deutschlands Top-Anwälte“ aufgenommen. Dr. Christoph Knauer gilt laut JUVE-Handbuch 2013/2014 als „kompetenter Ansprechpartner in Compliance-Fragen.“

Neben der wissenschaftlichen und anwaltlichen Tätigkeit im Strafrecht lag der zweite Schwerpunkt von RA Dr. Knauer über viele Jahre im juristischen Verlagswesen. Er war dort in verschiedenen Positionen als Führungskraft tätig, u.a. als Geschäftsführer des Carl Heymanns Verlages und im internationalen Verlagskonzern Wolters Kluwer sowie lange Jahre im führenden juristischen Fachverlag C.H. Beck (zuletzt als Verlagsbereichsleiter).

Dr. Christoph Knauer betreibt eine intensive Vortrags- und Veröffentlichungstätigkeit im Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Strafprozessrecht sowie zum anwaltlichen Berufsrecht.
Zu seinen Buchveröffentlichungen/Herausgeberschaften zählen:

  • Mitherausgeber des Münchener Kommentars zur Strafprozessordnung (gemeinsam mit Hans Kudlich und Hartmut Schneider), Verlag C.H. Beck
  • Mitherausgeber der Neuen Zeitschrift für Strafrecht (NStZ), Verlag C.H. Beck, München.
  • Strafverteidigung, Revision und die gesamten Strafrechtswissenschaften, Festschrift für Gunter Widmaier zum 70. Geburtstag am 28. September 2008, herausgegeben von Heinz Schöch, Helmut Satzger, Gerhard Schäfer, Alexander Ignor und Christoph Knauer, 2008.
  • Mitherausgeber der Juristischen Arbeitsblätter, JA, Luchterhand-Verlag, (2006-2007)
  • Kollegialentscheidung und Strafrecht, Verlag C.H. Beck, 2001 (zugl. Diss. Jur. 2000)
  • Herausgeberschaft des Bandes „Medizinstrafrecht“ (hrsg. von Claus Roxin, Ulrich Schroth, i.V.m. Harald Niedermair und Christoph Knauer), Boorberg-Verlag, 1. Aufl. Stuttgart 2000; 2. Aufl. 2001.

Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken (Auszug):

  • „Compliance-Management - Des Kaisers neue Kleider?“, Beitrag in Jubiläumsband Steinbeis-Management Reihe, Diskussionsbeiträge zu Compliance-, Fraud-, Forensic- und Sozial-Management, herausgegeben von School of Governance Risk & Compliance, 2013.
  • Die Entscheidung des BVerfG zur strafprozessualen Verständigung (Urteil vom 19. 3. 2013 – 2 BvR 2628/10 – 2 BvR 2883/10, 2 BvR 2155/11, NStZ 2013, 295) – Paukenschlag oder Papiertiger?, NStZ 2013, 433
  • Internal investigations und fair trial – Überlegungen zu einer Anwendung des Fairnessgedankens, gemeinsam mit Michael Gaul, NStZ 2013, 192
  • Anträge auf Beweiserhebung in der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, StraFo 2012, 473

 

 

Prof. Dr. rer. nat. Günter Köhnken

Lehrstuhl für Rechtspsychologie, Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie an der Universität Kiel, Direktor des Zentrums für Rechtspsychologie, Kriminalwissenschaften und forensische Psychopathologie an der Universität Kiel

... nach einer Ausbildung zum Verwaltungsbeamten in Bremen Studium der Psychologie in Kiel, Promotion und Habilitation in Kiel, 1989 - 1991 Lehrstuhlvertretung an der Universität Marburg, 1991 - 1994 Department of Psychology an der University of Portsmouth, GB, seit 1994 Direktor des Instituts für Psychologie der Universität Kiel, Direktor des Zentrums für Rechtspsychologie, Kriminalwissenschaften und forensische Psychopathologie an der Universität Kiel.

Gutachtertätigkeit für zahlreiche Gerichte in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweiz, England zu Fragen der Glaubhaftigkeit von Aussagen, der Zuverlässigkeit von Tatverdächtigenidentifizierungen und der Glaubhaftigkeit von Geständnisaussagen.

Ausgewählte Publikationen:

  • Köhnken, G. (1990). Glaubwürdigkeit. München: Psychologie Ver­lags Union.
  • Köhnken, G. & Sporer, S. (Hrsg.) (1990). Identifizierung von Tatverdächtigen durch Augenzeugen: Psychologische Erkenntnisse, Probleme und Per­spek­tiven. Göt­tingen: Hogrefe.
  • Malpass, R.M., Sporer, S.L. & Köhnken, G. (Hrsg.) (1996). Psychological issues in eyewitness identification. Mahwah, NJ: Erlbaum.
  • Lempp, R., Schütze, G. & Köhnken, G. (2003). Forensische Psychiatrie und Psychologie des Kindes- und Jugendalters. Darmstadt: Steinkopff.
  • Ostendorf, H., Köhnken, G. & Schütze, G. (Hrsg.) (2002). Agression und Gewalt. Frankfurt/Main: Lang.
  • Köhnken G. & Bliesener, Th. (2005). Forensische Psychologie. In D. Frey & C. Graf Hoyos (Hrsg.), Psychologie in Gesellschaft, Kultur und Umwelt, S. 3-10.
  • Bliesener, Th. & Köhnken G. (2005). Kriminalpsychologie. In D. Frey & C. Graf Hoyos (Hrsg.), Psychologie in Gesellschaft, Kultur und Umwelt, S. 11-17.
  • Bliesener, Th. & Köhnken, G. (2006). Rechtspsychologie. In K. Pawlik (Hrsg.), Hand­buch Psychologie. Heidelberg: Springer.
  • Köhnken. G. (2006). Glaubwürdigkeit. In Widmaier, G. (Hrsg.), Münchner Anwalts­hand­buch Strafverteidigung. München: C.H. Beck Verlag.
  • Deckers, R. & Köhnken, G. (Hrsg.) (2007). Die Erhebung von Zeugenaussagen im Strafprozess. Juristische, aussagepsychologische und psychiatrische Aspekte. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag.
  • Kraus, U. vom Schemm, K. & Köhnken, G. (2007). Sind ältere Menschen schlechtere Zeugen? Erinnerungsgenauigkeit und Folgen suggestiver Befragung im Altersvergleich. C. Lorei (Hrsg.), Polizei und Psychologie.
  • Köhnken, G., Kraus, U. & vom Schemm, K. (2007). Fünfzig Jahre und kein bisschen weise - gibt es wirklich Lügensymptome im nonverbalen Verhalten? In C. Lorei (Hrsg.), Polizei und Psychologie.
  • Köhnken, G. (2007). Fehlerquellen in aussagepsychologischen Gutachten. In Deckers, R. & Köhnken, G. (Hrsg.), Die Erhebung von Zeugenaussagen im Strafprozess. Juristische, aussagepsychologische und psychiatrische Aspekte. S. 1 - 41. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag.
  • vom Schemm, K., Dreger, B. & Köhnken, G. (2008). Suggestion und konfirmatorisches Testen sozialer Hypothesen in Befragungssituationen. Forensische Psychiatrie, Psychologie und Kriminologie, 2, 20-27.
  • Köhnken, G., Kraus, U. & vom Schemm, K. (2008). Das Kognitive Interview (S. 232 - 243). In R. Volbert & M. Steller (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie, Göttingen: Hogrefe.
  • vom Schemm, K., Dreger, B. & Köhnken, G. (2008). Suggestion und konfirmatorisches Testen sozialer Hypothesen in Befragungssituationen. Forensische Psychiatrie, Psychologie und Kriminologie, 2, 20-27.
  • Vom Schemm, K. & Köhnken, G. (2008). Voreinstellungen und das Testen sozialer Hypothesen im Interview (S. 322 - 330). In R. Volbert & M. Steller (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie, Göttingen: Hogrefe.
  • Sporer, S.L. & Köhnken, G. (2008). Nonverbale Indikatoren von Täuschung (S. 353 - 363). In R. Volbert & M. Steller (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie, Göttingen: Hogrefe.

Dr. Sebastian Korts MBA M.I.Tax

Fachanwalt für Steuerrecht und Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, MBA - Master of Business Administration, M.I.Tax - Master of International Taxation, Korts Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Köln

... ist geschäftsführender Gesellschafter der Korts Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (Näheres unter http://www.korts.de ). Die Schwerpunkte der Kanzlei liegen auf den Gebieten: Steuerrecht, Steuerstrafrecht, Internationales Steuerrecht, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht und Nachfolgeplanung.

Die Veröffentlichungsliste ist lang. Besonders herzuheben sind die Bücher:

  • Sebastian Korts: Cash Pooling, Verlag Recht & Wirtschaft Frankfurt am Main, 3. Auflage 2012
  • Sebastian Korts: Die Kleine Aktiengesellschaft, Verlag Recht & Wirtschaft Frankfurt am Main, 6. Auflage 2012
  • Korts, Sebastian: Die Satzung der GmbH, Verlag Recht & Wirtschaft Frankfurt am Main, 14. neu bearbeitete Auflage 2012
  • Korts, Sebastian: Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Verlag Recht & Wirtschaft Frankfurt am Main; 3. Auflage 2012.
  • Korts, Petra/Korts, Sebastian: Heidelberger Musterverträge zu Kapitalgesellschaften, Verlag Recht und Wirtschaft Heidelberg 2009.
  • Dr. Klaus von Brocke, Andreas Jahn, Prof. Dr. Bert Kaminski, Sebastian Korts, Dr. Matthias Söffing, Dr. Martin Wulf Steueranwalt International 2011/2012, Richard Boorberg Verlag GmbH & Co, 2012

Aufsätze aus letzter Zeit:

  • Mitarbeiterentsendung mit Hinweisen zu China, Stbg 8/13
  • Dawn Raid und Compliance - Vorbereitung auf Durchsuchungsmaßnahmen bei Mandanten und der eigenen Kanzlei, Stbg 8/12
  • Das Steuerabkommen Deutschland Schweiz in der Form des Änderungsantrages vom 5. April 2012, Stbg 6/12
  • Verhaltensüberlegung bei steuerneutralen Anlagen in der Schweiz, Stbg 1/12
  • Corporate Compliance, PuR 9/11
  • Verjährung bei verschwiegenen Auslandskonten, Stbg 8/11
  • Harte Auslegung von Strafvorschriften - neue Hürden bei Selbstanzeige AnwBl 8 + 9/2010
  • Haftung des Geschäftsführers einer GmbH oder UG, Stbg 7/10
  • Die Besteuerung der Anwalts GmbH, Anwaltsblatt 6/2010
  • Strafbefreiende Selbstanzeige nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit steueranwaltsmagazin, 2009, S. 162
  • Zwischenstaatlicher Auskunftsverkehr am Beispiel neuer Entscheidungen des FG Köln, steueranwaltsmagazin, 2009, S. 162.
  • Haftung des Compliance Officers, BankenPraktiker, 2009, S. 448.
  • Cash-Pool auch nach der GmbH-Reform in der Praxis problematisch, BetriebsBerater, 2009, S. 2112.
  • Die Vereinbarung von Kontrollwechselklauseln in Vorstandsverträgen, BetriebsBerater, 2009, S. 1877.
  • Zwischenstaatlicher Auskunftsverkehr am Beispiel neuer Entscheidungen des FG Köln, steueranwaltsmagazin, 2009, S. 162.
  • Haftung des Compliance Officers, BankenPraktiker, 2009, S. 448.
  • Cash-Pool auch nach der GmbH-Reform in der Praxis problematisch, BetriebsBerater, 2009, S. 2112.
  • Die Vereinbarung von Kontrollwechselklauseln in Vorstandsverträgen, BetriebsBerater, 2009, S. 1877.

Dr. Frank Nobis

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Dr. Nobis & Collegen Rechtsanwälte, Iserlohn

... Jahrgang 1965, Studium an der Ruhr-Universität Bochum, Rechtsanwalt seit 1996, Fachanwalt für Strafrecht seit 1999, Promotion zum Dr. jur. 1999, 2. Vorsitzender der Strafverteidigervereinigung NRW e.V., wissenschaftliche Mitarbeit am strafrechtlichen Lehrstuhl Prof. Dr. Bemmann und Prof. Dr. Dr. Vormbaum (1992 – 1995), Preisträger des DAV-Ehrenpreis „Pro Reo“ 2005.

Herr Rechtsanwalt Dr. jur. Nobis ist auf allen Gebieten des Strafrechts und des Ordnungswidrigkeitenrechts tätig. Schwerpunkte der Arbeit von Rechtsanwalt Dr. Nobis sind neben dem allgemeinen Strafrecht das das Betäubungsmittelstrafrecht, das Wirtschafts- und Umweltstrafrecht, Steuerstrafrecht, Sexualdelikte sowie strafrechtliche Revisionen. Näheres auch unter www.drnobis.de .

Zu den Veröffentlichungen von Dr. Frank Nobis zählen:

a. Einzelwerke:

  • Untersuchungshaft – mit Erläuterungen zu den UVollzG der Länder, C.F.Müller-Verlag, 5. Aufl. 2016 (gemeinsam mit Reinhold Schlothauer)
  • Strafverteidigung vor dem Amtsgericht, Beck- Verlag 2011
  • Strafprozessgesetzgebung der späten Weimarer Republik, Nomos-Verlag 2000

b. Beiträge zu Sammelwerken:

  • BtM-Verfahren, in: Handbuch für die strafrechtliche Nachsorge, ZAP-Verlag 2016
  • Verteidigung vor dem Amtsgericht, in: Münchener Anwaltshandbuch Strafverteidigung, Beck-Verlag, 2. Aufl. 2014
  • Der Streit um die Einschränkung der Berufung, in: Strafverteidigung im Rechtsstaat, Festschrift der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des DAV, Nomos-Verlag 2009

c. Fachaufsätze und Urteilsanmerkungen:

  • Reform des Strafprozessrechts – Neue Ufer oder ausgetretene Pfade?, StV 2015, S. 56ff.
  • Anmerkung zum Beschluss BGH 3 StR 124/13 und 1 StR 388/13 (Handeltreiben mit Betäubungsmittelgrundstoffen), StRR 2014, S. 110ff.
  • Plädoyer zur Abschaffung des Haftgrundes der Fluchtgefahr, StraFo 2013, S. 318ff.
  • Rezension: Betäubungsmittelgesetz (Körner/Patzak/Volkmer), StraFo 2013, S. 42ff.
  • Ende der Märchenstunde – Weltweit wächst die Einsicht in das Scheitern des „war on drugs“, Freispruch 2/2013, S. 1ff.
  • Anmerkung zum Beschluss OLG Hamm III-2 RBs 50/12 (Subjektiver Tatbestand der Drogenfahrt), VRR 2012, 351ff. = StRR 2012, 395ff. 
  • „Legal-High“-Produkte – wirklich illegal? Oder: wie ein Aufsatz sich verselbstständigt, NStZ 2012, S. 422ff.
  • „U-Haft schafft Fakten“ – Verteidigung gegen Untersuchungshaft, StraFo 2012, S. 45ff.
  • 2 Jahre praktische Erfahrungen mit der gesetzlichen Regelung zur Verständigung im Strafverfahren, StRR 2012, S. 84ff.
  • Rezension: Verkehrsordnungswidrigkeiten (Krumm), zfs 2012, S. 369ff.
  • Anmerkung zum Beschluss LG Essen 51 Qs 86/09, StRR 2010, S. 36f. (Unverhältnismäßigkeit eines Haftbefehls)
  • Der Entwurf eines Untersuchungshaftsvollzugsgesetzes NRW – Ein rechtliches und politisches Ärgernis (gemeinsam mit Piel, Püschel, Tsambikakis, Wallau, Paeffgen, Lesch, Minoggio, Schmitz und Sommer), ZRP 2009, S. 33ff.
  • Überlegungen zum Strafzumessungsrecht bei älteren Angeklagten de lege lata und de lege ferenda, Schriftenreihe der Strafverteidigervereinigungen, Bd. 31, 2008, S. 109ff.
  • Rezension: Strafprozessuale Zwangsmaßnahmen (Leitner/Michalke), NJW 2007, S. 2095f.
  • Rezension: NS-Gedankengut und Strafrecht – die §§ 86, 86a StGB und § 130 StGB zwischen Abwehr neonazistischer Gefahren und symbolischem Strafrecht (von Dewitz), HRRS 2007, S. 262ff.
  • Strafobergrenze durch hohes Alter, NStZ 2006, S. 489ff.
  • Anmerkung zum Beschluss des BVerG 1 BvR 2652/03, StraFo 2005, S.238ff. (Wirkungs-und Nachweiszeit von Cannabis/THC im Blut).
  • Ordnungshaft gegen den Verteidiger - Eine Justizposse aus Hagen, StraFo August 2003.
  • Anmerkung zum Beschluss OLG Hamm 2Ws 271/01, StraFo 2002,Seite 100 ff (Entscheidung zum Recht der Untersuchungshaft).
  • Beweisverwertungsverbot bei Weitergabe eines Lichtbildes durch die Meldebehörde, DAR 2002 Seite 1188 ff.
  • Die Reform der Rechtsmittel im Strafprozess, StV 2000, 449 ff.

 

Max Rau

leitender Regierungsdirektor, Vorsteher des Finanzamts für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung, Köln

.... besitzt langjährige Außendiensterfahrungen und war Einkommensteuer - sowie Bp- und Steuerfahndungsreferent in der damaligen OFD Köln sowie Referatsleiter Ertragsteuern in der OFD Düsseldorf - Steuerabteilung Köln -.

Herr Rau ist seit vielen Jahren regelmäßiger Gastdozent bei der Bundesfinanzakademie in Brühl und hat in den letzten Jahren verstärkt auf Fachtagungen und Kongressen zum Steuerstrafrecht vorgetragen.

Veröffentlichungen u.a.

  • Ausgewählte Grundsatzprobleme und Grenzbereiche der Selbstanzeige, in: Binnewies/Spatscheck (Hrsg.): Festschrift für Michael Streck zum 70.Geburtstag, Verlag Dr. Otto Schmidt 2011.

Martin Rubbert

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Berlin

... ist ein erfahrener und ausschließlich auf das Strafrecht spezialisierter Berliner Strafverteidiger, der in vielen Hauptverhandlungen auftritt. Er bildet eine Sozietät mit namhaften Berliner Kollegen wie Nicolas Becker, Stefan Conen, Dr. Dirk Lammer oder Peter Zuriel. Er ist Vorsitzender der Vereinigung Berliner Strafverteidiger und Mitglied des Strafrechtsausschusses des Deutschen Anwaltsvereines.

Prof. Dr. Hartmut Schneider

Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof, Leipzig und Honorarprofessor an der FU Berlin

  • Kommentator des Münchner Kommentars StGB "Tötungsdelikte"
  • Schriftleiter der Fachzeitschrift NStZ
  • Dozententätigkeit u.a. für den Deutschen Richterbund, die Justiz und Strafverfolgungsbehörden
  • Forschungsschwerpunkt ist das Beweisantragsrecht!

 

Prof. Dr. Ulrich Sommer

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht, strafverteidiger|büro, Köln

.... ist seit 1979 Anwalt und Strafverteidiger. Eine Hochschulkarriere gab er zugunsten der lebendigen Strafverteidigertätigkeit auf. Als Lehrbeauftragter der Universität Köln gibt er seine praktischen Erfahrungen heute in Vorlesungen an junge Studenten weiter. Er hat nicht nur mit wissenschaftlich fundierter Kompetenz in zahlreichen Strafverfahren für seine Mandanten engagiert gestritten. Er hat hierbei auch eine besondere Wahrnehmung für deren emotionale Aspekte entwickelt. Gute Strafverteidigung setzt nach seiner Einschätzung mindestens ebenso viel Psychologie wie juristisches Können voraus. Seine rechtswissenschaftliche Neugier und Kreativität hat er durch die Praxis nicht vernachlässigt.

Zuletzt interessierten ihn insbesondere die wirtschafts-strafrechtlichen Aspekte der Korruption und Geldwäsche sowie das Arztstrafrecht. Herzensangelegenheit ist und bleibt die Beschäftigung mit der europäischen Menschenrechtskonvention. Kaum ein anderer deutscher Strafverteidiger dürfte so umfangreich mit Menschenrechtsbeschwerden in Straßburg vertreten sein wie Prof. Dr. Sommer.

1970 - 1975 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bochum und Köln
1979 Zulassung als Rechtsanwalt
1998 Zulassung als Fachanwalt für Strafrecht
seit 2002 Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses der AG Strafrecht des DAV
seit 2004 Mitglied der European Criminal Bar Association (ECBA)
seit 2004 Lehrbeauftragter der Universität Köln
2010 verlieh die Universität Köln Dr. Sommer den Professorentitel

Prof. Dr. Ulrich Sommer hat viele strafprozessuale Schriften und Aufsätze veröffentlicht. Hier ein Auszug:

  • Anmerkung zu EGMR "Furcht ./. Deutschland", StraFo 2014, S. 504-510
  • "Befangenheit und tätige Reue", NStZ 2014, S. 615-617
  • "Das Märchen von der Funktionsuntüchtigkeit der Strafrechtspflege", StraFo 2014, S. 441-444
  • "Matrix der Komplizenschaft" in: StV 2014, 57
  • Effektive Strafverteidigung - ein Handbuch für Theorie und Praxis – mit grundlegenden Erläuterungen des Rechts, der Psychologie und der Überzeugungstechniken des Verteidigers, 2. Auflage 2013
  • "Der Anwalt als Compliance-Officer im Strafprozess", Anwaltsblatt 2013, S. 168 ff (zusammen mit Püschel)
  • "Teamverteidigung" in: StraFo 2013, S. 6-11
  • Die Verzögerungsrüge: "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" - die neuen §§ 198 - 201 GVG in: StV 2012 S.107-112
  • Anwaltkommentar StPO, Hrsg.: Krekeler/Löffelmann/Sommer, 2. Aufl. 2010. Kommentierung §§ 238-248 StPO sowie die Vorschriften der Europäischen Menschenrechtskonvention

 

Dr. Michael Tsambikakis

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für Medizinrecht, Tsambikakis & Partner Rechtsanwälte, Köln

.... u.a. Berufung als Sachverständiger durch den Deutschen Bundestag und den Landtag Nordrhein-Westfalen, Mitglied des Strafrechtsausschusses des KAV, Ständiger Mitarbeiter der Fachzeitschriften "Strafrechtsreport" und "Praxis Steuerstrafrecht", Schriftleiter "wistev-med".

Mehr Informationen finden Sie unter www.tsambikakis.com !

Publikationen (Auswahl):

Herausgeber:

  • Steuerstrafrecht. Kommentar (gemeinsam mit Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht Dr. Ingo Flore), Carl Heymanns Verlag, Köln 2011.
  • Anwaltkommentar StGB (gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Klaus Leipold und Prof. Dr. Mark Zöller) 2011
  • Freiheit, Gesetz und Toleranz (Hrsg.), Festschrift für Karl Heinz Kunert, 2006  

Beiträge zu Sammelwerken:

  • Kommentierung der Vorschriften zur Untersuchungshaft (§§ 112 - 130 StPO), in Radtke/Hohmann (Hrsg.), Kommentar zur Strafprozessordnung, 2011
  • Besonderheiten in Wirtschaftsstrafverfahren, in: Böttger (Hrsg.), Praxishandbuch Wirtschaftsstrafrecht, 2011
  • Kommentierung der Vorschriften zur Verletzung von Privatgeheimnissen (§ 203 StGB), Betrug ( § 263 StGB), Untreue (§ 266 StGB) und Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB) in Prütting (Hrsg.), Fachanwaltskommentar Medizinrecht, 2010
  • Recht der medizinischen Behandlung (strafrechtliche Verantwortung), in: Münchener Anwaltshandbuch Medizinrecht, 2009, § 2 (gemeinsam mit Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Prof. Dr. Ulrich Sommer)

Aufsätze:

  • Übersicht zur Rechtsprechung des EGMR in den Jahren 2008 bis Mitte 2010 – Teil I, NStZ 2011, 78 (gemeinsam mit Professor Dr. Robert Esser, Univ. Passau u. Professor jun. Dr. Karsten Gaede, Bucerius Law School, Hamburg)
  • Rechtsprechungsübersicht zum Wirtschaftsstrafrecht (2008/2009), StRR 2011, 9 (gemeinsam mit Dr. Johannes Corsten)
  • Im Auftrag der Krankenkasse: Der Vertragsarzt im Wettbewerb, wistra 2010,418 (gemeinsam mit Rechtsanwälten Dr. Matthias Dann, LL.M., Dr. Matthias Brockhaus, Dr. Patrick Teubner)
  • Moderner Pranger: Die sog. Negativliste von Pankow, StraFo 2010, 177 (gemeinsam mit Rechtsanwalt Rochus Wallau)
  • Der "Bundesliga-Wettskandal" und der Betrugstatbestand, StRR 2007, 204 (gemeinsam mit Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Stefan Conen)

Entscheidungsanmerkungen:

  • Zur Vermögensbetreuungspflicht von Bankmitarbeitern, StRR 2010, 193
  • Zum Gefährdungsschaden beim Betrug, StRR 2009, 268
  • "Schwarze Kassen" bei Siemens, StRR 2009, 71

Rezensionen:

  • Kapitalmarktstrafrecht, StRR 2009, 57
  • Strafrecht Besonderer Teil I - Vermögensdelikte, GA 2008, 124

Sonstiges:

  • Die Risiken für Vertragsärzte bei Kooperation und Pharma-Marketing, Abrechnung aktuell Ärzte 6/2010, 193 (gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Patrik Teubner)
  • Bestechung und Bestechlichkeit von Vertragsärzten - Neue Risiken, Ärztliche Praxis Neurologie und Psychiatrie 8/2010, 37 (gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Matthias Dann, LL.M.)

Dr. Sebastian T. Vogel

Rechtsanwalt, Fachanwälte für Strafrecht am Potsdamer Platz - Dr. Frank Dr. Auffermann Halbritter Dr. Horrer, Berlin

Dr. Sebastian T. Vogel arbeitet wie alle Rechtsanwälte der Kanzlei ausschließlich auf dem Gebiet des Strafrechts. Er verteidigt Einzelpersonen und ist in der Beratung von Unternehmen tätig. Schwerpunkt seiner Tätigkeit und seine Spezialisierung zugleich liegen im Arztstrafrecht und Medizinstrafrecht (Vorwürfe der fahrlässigen Körperverletzung und Tötung, Schwangerschaftsabbruch, Korruption, Abrechnungsbetrug). Insbesondere bei der Verteidigung gegen strafrechtliche Behandlungsfehler-, Aufklärungsfehler-, Diagnosefehler- und Befunderhebungsfehlervorwürfe ist die Kanzlei mit ihm führend.

Überdies verfügt Dr. Sebastian T. Vogel über besondere Kenntnisse im weiteren Medizinstrafrecht, insbesondere in den Bereichen Transplantationsrecht, Sterbehilfe und Patientenverfügung, Pränataldiagnostik und Patientenrechte sowie im Arzneimittel- und Medizinprodukterecht. Auf diesen Gebieten veröffentlicht Dr. Sebastian T. Vogel regelmäßig Beiträge in juristischen und medizinischen Fachpublikationen und ist redaktionelles Mitglied der Zeitschrift für Medizin-Ethik-Recht (ZfMER). Dr. Sebastian T. Vogel ist Mitbegründer und -organisator des Interdisziplinären Forums Medizin-Ethik-Recht (InFoMER) Berlin.

Dr. Sebastian T. Vogel ist Lehrbeauftragter für Strafprozessrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin im Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement. Seit dem Sommersemester 2016 hat er überdies einen Lehrauftrag zum Arztstrafrecht und Arzthaftungsrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Rahmen des interdisziplinären Studiengangs Medizin-Ethik-Recht.

Vita:
2004 Studium der Rechtswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)
2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Interdisziplinären Wissenschaftlichen Zentrum Medizin-Ethik-Recht (IWZ MER) der MLU
2012 Promotion mit medizinstrafrechtlichem Thema, betreut von Prof. Dr. Hans Lilie
2013 Zweite juristische Prüfung in Berlin
2013 Zulassung als Rechtsanwalt
2013 Associate in der Kanzlei Fachanwälte für Strafrecht am Potsdamer Platz - Dr. Frank Dr. Auffermann Halbritter Dr. Horrer

Publikationen unter http://fachanwaelte-strafrecht-potsdamer-platz.de/de/anwaelte/dr-sebastian-vogel

Dr. Bernd Wagner

Rechtsanwalt, Bürogemeinschaft Schulterblatt 124, Hamburg

... war nach dem Jurastudium in Tübingen und Freiburg zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am strafrechtlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Hans-Ludwig Günther und promovierte 1988 als wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Jürgen Baumann am Fachbereich Rechtswissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Von einer Habilitationsstelle an der Universität Hamburg folgte er 1995 einem Ruf der Universität Bremen auf den Lehrstuhl für Strafverfolgung, Strafvollzug, Strafrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft. Herr Dr. Wagner war bis 1997 als C3-Professor an der Universität Bremen tätig. Die Schwerpunkte seiner dortigen Arbeit lagen neben dem allgemeinen Strafrecht im Unterbringungsrecht / Psychiatrierecht (langjähriger Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Recht & Psychiatrie“) sowie beim Strafrecht in der multikulturellen Gesellschaft.

Dr. Bernd Wagner ist seit 1983 als Strafverteidiger tätig, während seiner Tätigkeit als Hochschullehrer gem. §138 Abs. 1 StPO, davor und danach als Rechtsanwalt in Tübingen und Hamburg. Er ist Mitbegründer der seit 1999 auf Strafrecht ausgerichteten Hamburger Anwaltskanzlei BG 124. Der Schwerpunkt seiner überregionalen Verteidigungstätigkeit liegt im Arzt- und Medizinstrafrecht, auf dem Gebiet des Kapitalstrafrechts und im Wirtschaftsstrafrecht. Rechtsanwalt Dr. Wagner publiziert zu strafrechtlichen und medizinrechtlichen Themen (vgl. www.bg124.de).

Rechtsanwalt Dr. Wagner fügt seine als Hochschullehrer erworbenen theoretischen Kenntnisse mit seinen langjährigen praktischen Erfahrungen als Strafverteidiger unter dem Stichwort „Handlungskompetenz“ zusammen. Ihm geht es stets um die Vermittlung praktischer Kompetenz auf der Grundlage eines sicheren Rechtsverständnisses. Die organisatorische Verantwortung in der von ihm begründeten Kanzlei BG124 mit derzeit 11 im Strafrecht tätigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten schärft zudem seinen Blick auf die spezifischen berufsrechtlichen und organisatorischen Aspekte der Strafverteidigung.

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Rechtsanwalt Dr. Wagner als fachlicher Leiter des Gebiets Strafrecht seit vielen Jahren in die Konzeption der Fachanwaltslehrgänge und der Fortbildungsveranstaltungen eingebunden. Er referiert zu „Recht und Methode der Strafverteidigung“, zur „Verteidigung in der Hauptverhandlung“, sowie zu Themen aus dem Wirtschaftsstrafrecht und Arztstrafrecht.

 

Axel Wendler

Richter am Oberlandesgericht a.D. und Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen

Studium der Rechtswissenschaften sowie einige Semester Psychologie in Freiburg und Tübingen

Seit 1978 im Staatsdienst: Staatsanwalt mit Schwerpunkt Kapitaldelikte und Delikte mit Öffentlichkeitsbezug
Haftstaatsanwalt in der Vollzugsanstalt Stammheim im so genannten „Stuttgarter Haftrechtsmodell“
Amtsrichter: Zivil-, Straf-, Abschiebehaftrecht
Richter am Landgericht: Große Strafkammer und Jugendkammer, von 2000 bis 2014: Richter am Oberlandesgericht Stuttgart, 2. und 4. Strafsenat

Seit 1985 bundesweit und im Ausland in der Aus- und Weiterbildung u.a. für Richter/innen, Staatsanwälte/innen, Rechtsanwälte/innen, Referendare/innen, Versicherungen, Anwaltskanzleien, Firmen,  Deutscher Anwaltstag, Deutschen Richterakademien, Deutscher Verkehrsanwaltstag, Unterrichtung chinesischer Richter/innen (2009 und 2011) und Staatsanwälte/innen (2010) in Beijing tätig.

Seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen, 1995 bis 2003 zusätzlich Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen

Persönliche Weiterbildung in körperorientierter Psycho- und Gesprächstherapie, systemische Aufstellungen, Psycho-Drama, Coaching-Ausbildung Coaching und Seminare zu Themen wie Wege aus Motivationskrisen, Hilfe bei Burnout-Problemen, Selbstfindung, Der MENSCH in der Robe

Veröffentlichungen:

  • (2015) Technik und Taktik der Befragung. Wendler/Hoffmann. 2. erweiterte Aufl. Stuttgart: Kohlhammer
  • (2014) Die Vernehmung der Auskunftsperson in der Hauptverhandlung aus richterlicher Sicht. In: Deckers, R./Köhnken, G. (Hrsg.), Die Erhebung von Zeugenaussagen im Strafprozess - Juristische, aussagepsychologische und psychiatrische Aspekte. S. 379-403. Berlin: Juristische Weiterbildung - Berliner Wissenschafts-Verlag. 2. Aufl.
  • (2012) Übersetzung in die chinesische Sprache von: Technik und Taktik der Befragung. Wendler/Hoffmann. Beijing:
  • (2011) „Einen Schritt tiefer gehen…“ – Einzelne Situationen in der Kommunikation im Strafprozess, in denen früher erlebte Verletzungen wiederholt werden. In: Nagler, A. (Hrsg.), Kultur der Strafverteidigung. S. 85-112. Die Schriftenreihe der Strafvereinigungen. Berlin: Verlag Thomas Uwer.
  • (2009) Technik und Taktik der Befragung. Wendler/Hoffmann. Stuttgart: Kohlhammer.
  • (2008) Wie ähnlich war der Unfall? - Die Überprüfung von Aussagen auf Glaubhaftigkeit und Irrtumsfreiheit. Erneut überarbeitet in: Der Verkehrsunfall im Versicherungsrecht (3). Schriftenreihe der ARGE Verkehrsrecht, ARGE Versicherungsrecht im Deutschen Anwaltverein. 3. Berliner Fachtagung 2008.
  • (2008) Wie ähnlich war der Unfall? - Die Überprüfung von Aussagen auf Glaubhaftigkeit und Irrtumsfreiheit. Neu überarbeitet in: StRR 2008, S. 12 ff., 58 ff.
  • (2007) Die Vernehmung der Auskunftsperson in der Hauptverhandlung aus richterlicher Sicht. In: Deckers, R./Köhnken, G. (Hrsg.), Die Erhebung von Zeugenaussagen im Strafprozess - Juristische, aussagepsychologische und psychiatrische Aspekte. S. 188-212. Berlin: Juristische Weiterbildung - Berliner Wissenschafts-Verlag.
  • (2003) Wie ähnlich war der Unfall? - Die Überprüfung von Aussagen auf Glaubhaftigkeit und Irrtumsfreiheit. In: Homburger Tage 2002. Schriftenreihe der ARGE Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein sowie in ZfS 2003, S. 529-536. Bonn: Deutscher Anwaltverlag. 
  • (2003) Vernehmungslehre. In: Römermann, V./Paulus, Chr. (Hrsg.)
  • (2003). Schlüsselqualifikationen für Jurastudium, Examen und Beruf, S. 298-331. München: Beck.
  • (2003) Argumente für eine Ersetzung des in der Aussagenanalyse gebräuchlichen Terminus durch die Bezeichnung . In: Gedächtnisschrift für Rolf Keller, S. 341-359. Tübingen: Mohr.
  • (2002) Bauprozess und Wahrheitsfindung - Zwei sich widersprechende Begriffe? In: ARGE Baurecht Mitteilungsblatt 1/2002, S. 6-17. Berlin: Deutscher Anwalt Verein.
  • (2000) Probleme bei der Wahrheitsfindung in Aussagen von Ausländern und Ausländerinnen. In: Wolf, G. (Hrsg.), Kriminalität im Grenzgebiet (Band 3). Ausländer vor deutschen Gerichten. S. 219-245. Berlin: Springer.
  • (1987) Das Modell Stuttgart - Darstellung der Haftrechtspraxis und persönliche Erfahrungen eines Haftstaatsanwalts“ in Protokoll der Tagung der Ev. Akademie Hofgeismar „Stimmt etwas nicht mit der Untersuchungshaft“.

verschiedene TV-Auftritte und zahlreiche Interviews

Dr. Uwe Wirsching

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht, Dr. Endress & Partner GbR Rechtsanwälte, Nürnberg

… ist seit 1988 als Rechtsanwalt zugelassen. 1991 promovierte er zum Dr. jur.. Herr Rechtsanwalt Dr. Wirsching wurde 1993 zum ADAC-Vertragsanwalt ernannt und ist spezialisiert auf Verkehrs- und Verkehrsstrafrecht. Seit 1999 ist er Mitglied des Vorstandes der Rechtsanwaltskammer Nürnberg und seit 2014 deren 1. Vizepräsident. Ferner ist Herr Rechtsanwalt Dr. Wirsching Vorsitzender des "Fachprüfungsausschuss Verkehrsrecht I“ der Rechsanwaltskammern Bamberg und Nürnberg. Im Jahr 2006 erfolgte die Ernennung zum Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Herr Rechtsanwalt Dr. Wirsching ist Autor der Handbücher

  • „Verteidigung Verkehrsstrafrecht“ und
  • „Verteidigung Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht“, beide erschienen im Haufe Verlag, Freiburg.

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Rechtsanwalt Dr. Wirsching seit 2005 tätig und referiert in den Fachanwaltslehrgängen im Verkehrsrecht den Themenbereich "Verkehrsstrafrecht".

Christian Weiß

Staatsanwalt, Gruppenleiter Staatsanwaltschaft München I

... nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Passau und dem Rechtsreferendariat in München war Herr Christian Weiß von 1999 bis 2000 als Rechtsanwalt in einer mittelgroßen Münchner Rechtsanwaltskanzlei mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Wirtschaftsrecht (insbesondere Gesellschaftsrecht, Bankrecht, Vertragsgestaltung und Steuerrecht) tätig.

Ende 2000 wechselte er zur bayerischen Justiz und hat hier verschiedene Tätigkeitsbereiche durchlaufen:
- Von 2000 bis 2004 bei der Staatsanwaltschaft München I als Staatsanwalt tätig in den Abteilungen Verkehrsstrafrecht, allgemeine Straftaten und Wirtschaftsstrafrecht (mit den Schwerpunkten umfangreiche Betrugs- und Untreueverfahren, Computer- und Internetkriminalität).
- Von Ende 2004 bis Oktober 2010 beim Landgericht München I als Richter am Landgericht tätig, zunächst für ca. 3 1/2 Jahre in einer für privates Baurecht und Architektenrecht zuständigen Zivilkammer und sodann ca. 2 1/2 Jahre in einer Großen Wirtschaftsstrafkammer, u.a. Berichterstatter in einem über ca. 2 Jahre dauernden Großverfahren wegen Untreue und Betrugs.
- Ab November 2010 Wechsel zur Staatsanwaltschaft München I – als Staatsanwalt als Gruppenleiter – zunächst zuständig für allgemeine Strafsachen und Geld- sowie Zahlungskartenfälschung und ab Juni 2012 Übernahme eines Referats für Großverfahren im Wirtschaftsstrafrecht. Zudem Ansprechpartner für Computer- und Internetkriminalität der Staatsanwaltschaft München I.

Seit 2007 hält Herr Christian Weiß regelmäßig Vorträge zum Thema „Erscheinungsformen der Computer- und Internetkriminalität - materielles Strafrecht“ an der Deutschen Richterakademie in Trier und Wustrau und seit Ende 2010 auch bei Fortbildungsveranstaltungen für Richter/innen und Staatsanwälte/innen in der Bayerischen Justiz.