Dr. Jürgen Brand

Rechtsanwalt, Präsident des nordrhein-westfälischen Landesozialgerichts in Essen a.D. und Richter des Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen

... wurde in Berlebeck/Detmold geboren, wuchs in Hagen auf. Er trat nach einem Studium in Bonn und Münster seine erste Richterstelle 1973 beim Sozialgericht Gelsenkirchen an, wechselte 1978 zum Landessozialgericht in Essen. 1990 wurde er zum Präsidenten des Sozialgerichts Dortmund und 1997 zum Präsidenten des Landessozialgerichts in Essen ernannt. Dort leitet er den 1. Senat, der Berufungen aus dem Arbeitsförderungsrecht und der Sozialhilfe entscheidet. Zum Ende Mai 2010 ist Dr. Brand aus Altersgründen als Präsident ausgeschieden. Er ist nunmehr als Rechtsanwalt zugelassen.

2006 wurde Dr. Brand zudem zum Richter des Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen gwählt. Er ist einer von vier gewählten Mitglieder in dem 7-köpfigen Gremium.

Dr. Jürgen Brand hat zahlreiche Bücher und Kommentare zum Sozialversicherungsrecht sowie Gesellschafts- und Europarecht verfasst, u.a.:

  • Arens, Wolfgang; Brand, Jürgen: Arbeits- und Sozialrecht in der Insolvenz, Dt. Anwaltverlag, 2. Auflage 2010.
  • Niesel, Klaus; Brand, Jürgen: SGB III • Sozialgesetzbuch - Arbeitsförderung. Kommentar, C. H. Beck, 5. Auflage 2010.
  • Berscheid / Kunz / Brand / Nebeling: Fachanwaltshandbuch Arbeitsrecht, ZAP-Verlag, 3. Auflage 2010.
  • Brand, Jürgen (Hrsg.): Praxis des Sozialrechts, C. H. Beck, München 2007
  • Mitautor in Niesel, Klaus (Hrsg.): Kommentar SGB III - Sozialgesetzbuch • Arbeitsförderung, , C. H. Beck, München 2007.
  • Mitautor in Spellbrink / Eicher: Kasseler Handbuch des Arbeitsförderungsrechts. Das SGB III in Recht und Praxis, C. H. Beck, 2003.

Ferner ist Herr Dr. Jürgen Brand als ausgewiesener Experte ein gefragter Dozent in der Anwaltsfortbildung.



Frank Götsche

stellvertretender Vorsitzender des 1. Familiensenats des OLG Brandenburg

... ist seit 1994 Richter, ab 1995 Familienrichter am AG Potsdam, ab 1998 Mitglied des 1. Familiensenats des OLG Brandenburg, seit 2002 Richter am OLG Brandenburg und seit 2011 stellvertretender Vorsitzender des 1. Familiensenats des OLG Brandenburg. Herr Götsche ist zudem Prüfer im 1. + 2. Juristischen Staatsexamen und in der Rechtsanwaltsfortbildung seit 2005 tätig.

Herr Götsche kann auf zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften zum Familienrecht verweisen. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift FamRB und des FamExpress (Deubner-Verlag) sowie Mitarbeiter des juris Praxisreports zum Familienrecht. Ferner kommentiert er in mehreren familienrechtlichen Werken das materielle Recht und Verfahrensrecht, so im

  • Friederici/Kemper, Handkomm. Familienrecht, 2. Aufl. 2011 - Bearbeitung der Versorgungsausgleichssachen (§§ 217 – 229 FamFG)
  • NOMOS-Kommentar zum Familienrecht 2010 - Bearbeitung des VersAusglG (§§ 1 – 29, 31, 33f., 51 – 53)
  • Klein, Michael [Hrsg]: Handbuch des Familienvermögensrechts, 2011 - Bearbeitung "Vorsorgende Gestaltung und Auseinandersetzung", 1. Auflage, Luchterhand Verlag, Köln 2011, S. 1056-1234
  • Rahm/Künkel, Handbuch Familien- und Familienverfahrensrecht, Loseblattwerk - Bearbeitung des Sozialrechts
  • Götsche/Rehbein/Breuers, Versorgungsausgleichsrecht, Nomos-Komm., 2012 - Bearbeitung der Einleitung, der §§ 1 – 29, 31, 33, 34, 51 – 53 VersAusglG und der §§ 217 – 229 FamFG
  • Garbe/Oelkers, Praxishandbuch Familienrecht, Loseblattwerk (Volljährigenunterhalt, Versorgungsausgleich, Übergangsrecht zum 01.09.2009),
  • Horndasch/Viefhues, FamFG, 2. Aufl., 2010 (§§ 76 – 85 FamFG).


Bettina Schmidt

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeits- und Sozialrecht, Bonn

... ist seit 1997 in eigener Kanzlei tätig (näheres unter www.kanzlei-bettina-schmidt.de).

Frau Rechtsanwältin Bettina Schmidt hat zahlreiche Bücher und andere Publikationen im Arbeits- und Sozialrecht zu den Themen Scheinselbständigkeit, Freie Mitarbeit und sozialversicherungsrechtliche Betriebsprüfung durch die Rentenversicherungsträger veröffentlicht, u.a.:

  • "Sozialrecht in der arbeitsrechtlichen Praxis", C. H. Beck, 2011
  • "Schwerbehindertenarbeitsrecht", Nomos-Verlag 2009
  • "Rehabilitationsrecht" in: Abels / Brandts / Klatt / Richter (Hrsg.) / Ritter / Schmidt, Nomos-Verlag, 1. Aufl. 2008
  • "Die sozialen Rechte der jungen Familie" in: Richter / Schmidt / Klatt / Doering - Striening / Schafhausen / Köhler, Nomos-Verlag, 1. Aufl. 2007
  • "Seniorenrecht in der anwaltlichen Praxis" in: Richter / Schmidt / Klatt / Doering - Striening (Hrsg.), Nomos-Verlag, 1. Aufl. 2006
  • "Das sozialrechtliche Mandat" von Hartmut Kilger, Bettina Schmidt und Matthias Bünger, Anwaltsverlag, 1. Auflage 2005
  • "Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen nach dem SGB IX", Schriftenreihe des LVR Rheinland, 8. Aufl. 2005
  • "DAV-Anwaltsausbildung / Das Anwaltsmandat - Sozialrecht", Berliner Wissenschafts-Verlag, 2005
  • "Freie Mitarbeiterverträge" von Bettina Schmidt, RWS Verlag Kommunikationsforum, 2003
  • "Betriebsprüfung durch die Rentenversicherungsträger", Verlag Recht und Wirtschaft, 2001
  • "Scheinselbstständigkeit in Arbeitsrecht - Sozialrecht" von Bettina Schmidt; Peter Schwerdtner, 2. Auflage, Jehle-Rehm, 2000.

Seit 1997 referiert sie regelmäßig im Arbeits- und Sozialrecht für die Deutsche Anwaltsakademie, das Deutsche Anwaltsinstitut und andere Fortbildungsträger. Seit 2009 referiert sie in unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht die „Grundzüge des Sozialversicherungsrechts“.



Prof. Dr. Dirk Zeranski

Professor für Sozial- und Arbeitsrecht an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg (Früher FH Hamburg)

Nach der Dissertation zunächst Tätigkeit als Rechtsanwalt, zunächst in Münster/Westf (1992 bis 1997), anschließend in Dresden (1998 bis 2001),  danach Professor für Sozial- und Arbeitsrecht an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Daneben seit mehreren Jahren Anwaltsfortbildungen für Fachanwälte des Sozial- und Arbeitsrechts sowie Betriebsratsschulungen. Seine Schwerpunktgebiete sind zur Zeit das Arbeitslosenrecht in seiner gesamten Bandbreite (Soziale Sicherung durch Alg I gemäß SGB III und Alg II/Sozialgeld gemäß SGB II, Arbeitsförderungsrecht).

Für die Juristischen Fachseminare referiert Prof. Dr. Zeranski seit 2006 in den Fortbildungsseminare gem. § 15 FAO aktuelle Themen des Arbeitsrechtes, insbesondere im Zusammenhang mit den HARTZ-Reformgesetzen.



Letzte Aktualisierung am 03.02.2012   -  Telefon (02 28) 9 14 08 19   Fax (02 28) 21 00 89