Referenten in der Fortbildung Medizinrecht

Hans-Günter Ernst

Vors. Richter am OLG Düsseldorf (vormals Fachsenat für Arzthaftungssachen)

.... nach Studium in Erlangen und Köln, Referendariat in Köln und München. Von 1988 bis 2002 war Herr Ernst als Richter am LG und OLG Köln tätig. Von 2003 bis Mitte 2011 war er Mitglied des 1. Zivilsenats des OLG Düsseldorf (Fachsenat für Verkehrsrecht), bis zum 30.04.2016 des 8. Zivilsenats des OLG Düsseldorf (Fachsenat für Arzthaftungssachen). Seit dem 02.05.2016 ist Herr Ernst Vorsitzender Richter am OLG Düsseldorf. Über 10 Jahre hinaus reichen seine Erfahrungen als Leiter von zivilrechtlichen Referendararbeitsgemeinschaften.

Er ist darüber hinaus seit vielen Jahren in der juristischen Fortbildung, der Fachanwaltsausbildung und bei Fachtagungen (z.B: VGT Goslar 2011) als Referent tätig, insbesondere im Bereich des Haftungs- und Schadensrechts (Grundlagen der verkehrsrechtlichen, ärztlichen Haftung, Abrechnung des Fahrzeugschadens, Abrechnung des Personenschadens bei Verkehrsunfällen/ nach ärztlichen Behandlungsfehlern).

Herr VROLG Hans-Günter Ernst ist Autor/Mitautor zahlreicher Fachbeiträge und Mitherausgeber. Zu seinen Veröffentlichungen in neuerer Zeit zählen:

  • Rentenkürzungsschaden nach Verkehrsunfall trotz vollem Beitragsausgleich durch den Schädiger?, Verkehrsrecht aktuell 2017, 118f
  • Die Feststellung des groben Behandlungsfehlers, H.-D. Steinmeyer et al. (Hrsg.), Medizin - Haftung - Versicherung, Festschrift für Karl-Otto Bergmann zum 70. Geburtstag, 1. Aufl. 2016, 21 ff.
  • Kinder als Unfallgeschädigte, Verkehrsrecht aktuell 2013, 6 ff.
  • Arbeitshilfe: Abrechnung des Fahrzeugschadens nach BGH, (Eggert/Ernst) Verkehrsrecht aktuell 10/2012
  • Der Betrieb des Kraftfahrzeugs, SVR 2011, 247 ff.
  • Schmerzensgeld bei Schwerstverletzten – Wo liegen die Grenzen?, PSaktuell 2011, 1 ff.
  • Unsichtbare Verletzungen nach leichten Verkehrsunfällen (aktualisiert), Forum Medizinische Begutachtung 2/2010, 32 ff. x
  • Der Abfindungsvergleich beim Personenschaden: Chancen und Risiken, Verkehrsrecht aktuell 2010, 149 ff.
  • Arbeitshilfe: Abrechnung des Fahrzeugschadens nach BGH, (Eggert/Ernst) Verkehrsrecht aktuell 8/2010, 128.
  • Psychosomatische Schäden und deren Folgen aus zivilrichterlicher Sicht, PSaktuell, 1/2010, 4 ff.
  • BGH U. v. 08.12.2009, VI ZR 119/09: Teilreparatur innerhalb der 130%-Grenze – Folgen für die Praxis, DAR 2010, 231 ff.
  • Anmerkung zu BGH, U. v. 09.06.2009, VI ZR 110/08 (Fiktive Abrechnung auf Neuwagenbasis), DAR 2009, 452 ff.
  • Anmerkung zu BGH, U. v. 03.02.2009, VI ZR 183/08 (Haushaltsführungsschaden), DAR 2009, 263 ff.
  • Mietwagenkosten aktuell, (Eggert/Ernst) Verkehrsrecht aktuell 2009, 23 ff.
  • Arbeitshilfe: Abrechnung des Fahrzeugschadens nach BGH, (Eggert/Ernst) Verkehrsrecht aktuell 2008, 28; 2009, 41.
  • Anmerkung zu BGH, U. v. 03.02.2009, VI ZR 183/08 (Haushaltsführungsschaden), DAR 2009, 263, 264 ff.
  • Anmerkung zu BGH, U. v. 09.06.2009, VI ZR 110/08 (Fiktive Abrechnung auf Neuwagenbasis), DAR 2009, 452 ff.
  • Unsichtbare Verletzungen nach leichten Verkehrsunfällen, in: Hans-Günter Ernst / Christian Huber / Rolf Krücker / Kurt Reinking (Hrsg.): Festschrift für Christoph Eggert zum 65. Geburtstag, 1. Aufl. 2008, 195 ff.
  • Medizinische Begutachtung von PTBS aus zivilgerichtlicher und verkehrsunfallrechtlicher Sicht, Forum Medizinische Begutachtung 2007, 40 ff.
  • Die 24 wichtigsten Punkte zur optimalen Durchsetzung des Haushaltsführungsschadens, Verkehrsrecht aktuell 2008, 42 ff.
  • Die 12 wichtigsten Punkte zur Erfassung und Durchsetzung des Erwerbsschadens, Verkehrsrecht aktuell 2008, 132 ff.
  • Erfolgreicher Nachweis von Unfallverletzungen und deren Folgen, Verkehrsrecht aktuell 2008, 186 ff.

 

Wolfgang Frahm

Vors. Richter am Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Schleswig

.... war als wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem für die Arzthaftung zuständigen VI. Zivilsenat des BGH tätig und ist danach seit 1999 beim OLG Schleswig mit Arzthaftungssachen befasst, seit 2013 Vorsitzender des dortigen für die Arzthaftung zuständigen Spezialsenats.

Herr Frahm ist Mitautor

  • des in der 5. Auflage erschienenen Buches Frahm/Nixdorf/Walter, Arzthaftungsrecht – Leitfaden für die Praxis, 2013 (Verlag Versicherungswirtschaft) und
  • des Buches Wenzel, Der Arzthaftungsprozess, 2012 (Luchterhand).

Zudem ist Herr Frahm Dozent u.a. für Rechtsanwaltskammern und Ärztekammern (dort in der Sachverständigenfortbildung). Daneben arbeitet er in der Expertengruppe „Medizinischer Standard“ des Instituts für Medizinrecht der Universität zu Köln mit und ist Mitglied der Arbeitsgruppe der Landesjustizministerien „Verbesserung des Arzthaftungsrechts“.

 

Dr. med. Helge Hölzer

Rechtsanwalt und Facharzt für Chirurgie, Ratajczak & Partner, Rechtsanwälte, Partnerschaftsgesellschaft, Sindelfingen

... Erstes juristisches Staatsexamen 1979, zweites juristisches Staatsexamen 1982. Ab 1986 Ausbildung zum Arzt für Chirurgie an den Städt. Kliniken Dortmund. 1987 Wechsel an die Chirurgische Klinik der Universität Tübingen. Juli 1989 Promotion über den „Einfluss der Pankreasdenervation auf die Freisetzung von Pankreatischem Polypeptid“. 1989 bis 1991 Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der University of California, Los Angeles. 1991 – 1994 Chirurgische Abteilung der Universitätsklinik Tübingen und Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen mit Prüfung zum Facharzt für Chirurgie.

Als Rechtsanwalt ist Herr Dr. Helge Hölzer seit 1994 ausschließlich im Medizinrecht tätig. Herr Rechtsanwalt Dr. Helge Hölzer ist als Rechtsanwalt in Sindelfingen in einer bekannten medizinrechtlichen Kanzlei tätig. Näheres www.rpmed.de  
Zudem ist er reguläres Mitglied des Prüfungsausschusses "Medizinrecht" der Rechtsanwaltskammer Stuttgart.

Durch seine Doppelqualifikation als Arzt/Chirurg und als Rechtsanwalt ist Dr. Helge Hölzer prädestiniert für das Tätigkeitsgebiet des Medizinrechts. Seine Tätigkeitsgebiete liegen im Recht der Heilberufe, insb. Kassenarztrecht, im Berufsrecht der Zahnärzte und Ärzte, im (Zahn)arzthaftungsrecht sowie im Krankenhausrecht.

 

Christian Horak

Dipl.-Kfm., Sachverständiger für Verdienstausfallschäden, Institut für forensisches Sachverständigenwesen (IfoSA), München

Dr. Jan Luckey LL.M. LL.M.

Richter am Oberlandesgericht Köln

... hat in Bonn studiert, dort auch zum internationalen Deliktsrecht promoviert und seine Mastertitel in Cambridge (GB) sowie an der Universität Nürtingen/Geislingen (dort im Verkehrs-, Versicherungs- und Strafrecht) erworben.

Seit 2001 ist er im Staatsdienst. Im Rahmen seiner richterlichen Tätigkeit war er u.a. mit Verkehrsunfallrecht und dem Recht der Verkehrsordnungswidrigkeiten befasst. Er ist daneben mit Vortrags- und Schulungstätigkeiten in der Fortbildung der Justiz betraut und zudem auch als Dozent im Rahmen der anwaltlichen Fortbildung auf dem Gebiet des Schadens- und Haftungs- sowie Straßenverkehrsrechts tätig.

Herr Dr. Luckey ist zudem Lehrbeauftragter der Universität Nürtingen/Geislingen für den Bereich des Verkehrshaftungs- und Personenschadens. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift Verkehrsrechtsreport und arbeitet bei der Zeitschrift Straßenverkehrsrecht mit. Neben zahlreichen Aufsätzen ist Herr Dr. Luckey Autor / Mitautor folgender Werke:

  • Jaeger, Lothar; Luckey, Jan: Schmerzensgeld, 7. Aufl., Luchterhand, 2014;
  • Halm/Himmelreich (Hrsg.): Handbuch des Fachanwalts Verkehrsrecht, 5. Aufl., Luchterhand, 2014;
  • Luckey, Jan: Personenschaden, 1. Aufl., Luchterhand-Verlag 2013;
  • Wenzel (Hrsg.), Handbuch des Fachanwalts Medizinrecht, 3. Aufl., Luchterhand, 2012;
  •  Himmelreich/Halm (Hrsg.), Handbuch der Kfz-Schadensregulierung, 2. Aufl., Luchterhand, 2012;
  • Jaeger, Lothar; Luckey, Jan: Das neue Schadensersatzrecht, ZAP-Verlag, 2002.
  • Ferner kommentiert Dr. Luckey das Deliktsrecht im „Handbuch der Beweislast“ (Hrsg. Baumgärtel/Laumen/Prütting, 3. Aufl., Heymanns, 2010) und
  • im BGB-Kommentar von Prütting/Wegen/Weinreich.

Dr. Sven Marlow

Vors. Richter am Landgericht Berlin (Spezialkammer für Versicherungsrecht)

....war nach seinem 2. juristischen Staatsexamen zunächst Rechtsanwalt in Köln in der Kanzlei „Dres. Bach, Langheid & Dallmayr“ (BLD), einer versicherungsrechtlichen Spezialkanzlei. Er promovierte im Versicherungsrecht am Lehrstuhl Prof. Dr. Schirmer in Berlin, bei dem er als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Seit 1997 ist er Richter in Berlin. Von Ende 2000 war er beim Landgericht in der Zivilkammer 7, einer Spezialkammer, die sich mit dem Privatversicherungsrecht (mit Ausnahme der Kraftfahrtversicherung) befasst. Im Jahr 2008 war er an den Bundesgerichtshof (Versicherungssenat) abgeordnet. Nach einer weiteren Abordnung an das Kammergericht Berlin bis Anfang 2011 ist er am Landgericht Berlin in der dort seit Mitte April 2011 neu eingerichteten 2. Versicherungskammer (Zivilkammer 23) tätig, deren Vorsitz er seit Oktober 2011 übernommen hat.

Herr Dr. Marlow ist seit 2003 als Referent im Versicherungsrecht tätig. Von 2007 an war er mehrere Jahre als Lehrbeauftragter für das Personenversicherungsrecht an der FU Berlin und von 2009 zudem als Lehrbeauftragter der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin für den Bereich Versicherungsrecht tätig.

Er hat zahlreiche Veröffentlichungen publiziert (u.a. als ständiger Mitarbeiter von Versicherung und Recht kompakt in den Bereichen Kranken- und Lebensversicherung sowie seit 2004 jährliche / seit 2009 zweijährliche Beiträge zu aktuellen Fragen in der Unfallversicherung in r+s), in jüngster Zeit u.a.:

  • Beck'scher Online-Kommentar VVG, Marlow/Spuhl, Okt. 2016 (unter Mitarbeit u.a. von Prof. Dr. Oliver Brand, LL.M. Holger Filthuth, RiOLG Karlsruhe, Dr. Gerold R. Gramse, RiLG Berlin, Dr. Markus Jacob, RA, Dr. Dominik Klimke, Privatdozent an der FU Berlin, Kurt Günter Mangen, RiOLG Köln, Dr. Sven Marlow, VorsRiLG Berlin, Dr. Knut Pilz, RA, Dr. Torsten Reich, RA, Udo Spuhl, RiLG Berlin, Prof. Dr. Ansgar Staudinger, Dr. René Steinbeck, RA, Christian W. Terno, RA)
  • Marlow, in Beckmann/Matusche-Beckmann, Versicherungsrechts-Handbuch, C.H. Beck Verlag, 3. Aufl. 2015, § 13 Grundlagen zu den Obliegenheiten des Versicherungsnehmers
  • Marlow, in Veith/Gräfe, Der Versicherungsprozess, § 8 Unfallversicherung, Nomos Verlag, 3. Aufl. 2015
  • Marlow/Spuhl, Das Neue VVG kompakt, Ein Handbuch für die Rechtspraxis, 4. erweiterte Aufl., Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, Juni 2010 (unter Mitarbeit u.a. von Prof. Dr. Helmut Schirmer (Mitglied der VVG-Reformkommission): Kraftfahrtversicherung, und Dr. Joachim Grote: Lebensversicherung)
  • Marlow, Unwirksame Rechtsfolgenregelungen in Alt- und Neuverträgen - Einige Anmerkungen, r+s 2015. 591
  • Marlow, Anmerkung zu LG Braunschweig v. 5.8.2014 in r+s 2015, 86
  • Marlow/Tschersich, Die private Unfallversicherung - Aktuelles aus Rechtsprechung und Praxis - Teil II, r+s 2013, 365 ff.
  • Marlow/Tschersich, Die private Unfallversicherung - Aktuelles aus Rechtsprechung und Praxis -Teil I, r+s 2013, 157
  • Marlow/Spuhl, Anmerkung zum Urteil des BGH vom 07.12.2011 (IV ZR 50/11) – Zur Zulässigkeit einer außerordentlichen Kündigung einer Krankenversicherung wegen einer nicht im Prämienverzug liegenden schweren Vertragsverletzung, VersR 2012, 222 ff.
  • Marlow/Tschersich, Die private Unfallversicherung – Aktuelles aus Rechtsprechung, Praxis und VVG-Reform, r+s 2011, 367 ff. (Teil 1) und r+s 2011, 453 ff. (Teil 2)
  • Marlow, Auszubildender: Umfang der Bindungswirkung des Anerkenntnisses bei der Verweisungsprüfung (BGH v. 30.3.2011). VK 2011, 116 ff.
  • Marlow, Arbeitsunfähigkeit kann auch bei - empfundener - Mobbingsitaution vorliegen (BGH v. 9.3.2011), VK 2011, 82 ff.
  • Marlow, Anmerkung zu LG Dortmund v. 28.05. und 12.8.2009 (Zur Frage, ob die Klagefrist des § 12 Absatz 3 VVG alter Fassung bei Alterverträgen auch 2008 noch wirksam gesetzt werden kann) VersR 2010, 198 ff.
  • Marlow, Anmerkung zu LG Dortmund v. 16.11.2009 (Zur Geltung des neuen VVG für Altfälle) VersR 2010, 516 f.
  • Marlow, Anmerkung zu LG Dortmund v. 17.12.2009 (Anforderungen an den Hinweis nach § 19 Abs. 5 S. 1 VVG über die Rechtsfolgen einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung) VersR 2010, 468 f.
  • Marlow, Lebensversicherung – Versicherungsschein: Gilt auch bei einer gefälschten Kündigung die Legitimationswirkung? (BGH), VK 2009, 170
  • Marlow, Krankentagegeldversicherung - Arbeitsunfähigkeit trotz möglicher Arbeitsumorganisation? (BGH), VK 2009, 136 ff.
  • Marlow/Spuhl, Die Neuregelungen der Privaten Krankenversicherung durch das VVG09 – Einige versicherungs- und verfassungsrechtliche Betrachtungen, VersR 2009, 593 ff.
  • Marlow/Spuhl, Zur (Un-)Wirksamkeit von Ausschlussklauseln für „bekannte ernstliche Erkrankungen“ in Restschuldversicherungsverträgen, r+s 2009, 177 ff.
  • Marlow, Transparenzmangel von AVB: Heilung durch Übergabe eines Versicherungsverlaufs?, VK 2008, 206 ff.
  • Marlow,Intransparenz und Rückkaufswertberechnung auch bei fondsgebundener Lebensversicherung?, VK 2008, 44 ff.

Herr Dr. Marlow referiert in unseren Fachanwaltslehrgängen im Versicherungsrecht die Themenbereiche "Allgemeines Versicherungsvertragsrecht" und "Private Personenversicherung".

 

Prof. Dr. Martin Rehborn

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht, rehborn.rechtsanwälte, Dortmund

... studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bochum und Bonn. Er ist seit 1983 als Rechtsanwalt in Dortmund niedergelassen. Von 1992 bis 1995 lehrte er „Medizinrecht“ an der Universität Leipzig, seit 2003 „Gesundheitsrecht“ an der Universität zu Köln (Juristische Fakultät). Im Jahre 2009 ernannte ihn die Universität zu Köln zum Honorarprofessor.

Prof. Dr. Rehborn ist seit Begründung Mitglied, seit einigen Jahren Vorsitzender des Fachausschusses „Medizinrecht“ der Rechtsanwaltskammer Hamm. Er ist zudem seit vielen Jahren Mitglied, seit einigen Jahren Vorsitzender des Verwaltungsrates (vergleichbar einem Aufsichtsrat) der Kath. St.-Johannes gGmbH Dortmund (Krankenund Pflegeeinrichtungen). Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind das Arzthaftungs-, Krankenhaus-, Gesellschafts- und Vertragsarztrecht.

Herr Prof. Dr. Rehborn ist Gründungs- und Mitherausgeber der seit 2002 erscheinenden Fachzeitschrift „Gesundheitsrecht“. Er ist zudem Herausgeber/Autor bzw. Mitautor (u.a.) folgender Veröffentlichungen:

  • Berchtold/Huster/Rehborn, Gesundheitsrecht: Kommentar zum SGB V und SGB XI 2015
  • Rehborn/Thomae: Krankenhausplanung, Krankenhausfinanzierung, Versorgungsverträge, in: Ratzel/Luxenburger (Hrsg.) Handbuch Medizinrecht 2015
  • Arzthaftung, in Vorwerk (Hrsg.): Das Prozess-Formular-Buch 2015
  • Rehborn/Gescher, Kommentierung der §§ 630a bis 630h BGB (Patientenrechtegesetz), in: Erman, Kommentar 14. Auflage 2014
  • Kommentierung der Muster-Berufsordnung-Ärzte (MBOÄ) in: Prütting (Hrsg.), Fachanwaltskommentar Medizinrecht 2014
  • Das Patientenrechtegesetz, GesR 2013, 257
  • Patientenrechtegesetz 2013, MDR 2013, 497 (Teil 1) bzw. MDR 2013, 565 (Teil 2)
  • Kommentierung von Art. 74 Abs. 1 Nr. 19, Nr. 19 a und Nr. 26 GG (Gesundheitsrechtliche Kompetenzvorschriften), in: Friauf/Höfling (Hrsg.), Berliner Kommentar zum Grundgesetz, 2010 - 2012
  • Leitlinien und Haftung – Die Sicht der Praxis, GesR 2011, 391
  • Die Einwilligung Minderjähriger, in: Arbeitsgemeinschaft Rechtsanwälte im Medizinrecht eV (Hrsg.), 25 Jahre Arbeitsgemeinschaft (Festschrift) 2011
  • Beendigung Medizinischer Versorgungszentren, MedR 2010, 290
  • Krankenhausbehandlungsvertrag in: Huster/Kaltenborn (Hsrg.), Krankenhausrecht 2010
  • Rechtsfragen der Krankenhausaufsicht, GesR 2009, 519
  • Neue ärztliche Kooperationsformen und arzthaftungsrechtliche Passivlegitimation, ZMGR 2008, 296
  • Bürgschaften für die Gründung Medizinischer Versorgungzentren in: Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht (Hrsg.), Festschrift 2008
  • Streitgegenstand, Rechtskraft und Amtsermittlung im Arzthaftungsrecht, GesR 2004, 403
  • Berufsgerichtliche Verfahren gegen Ärzte – grundlegende Rechtsfragen, GesR 2004, 170.

 

Prof. Dr. med. Rolf Schneider, MBA, FESO

Chefarzt der Neurologischen Klinik am Klinikum Aschaffenburg (Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg)

Ausbildung und beruflicher Werdegang (Auszug)

1973-1979 Medizinstudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen
1987 Facharzt für Nervenheilkunde
1993 Facharzt für Neurologie
1994 Zusatzbezeichnung „Spezielle Neurologische Intensivmedizin“ Zusatzbezeichnung „Klinische Geriatrie“
Seit 01/1994 Chefarzt der Neurologischen Klinik am Klinikum Aschaffenburg
1999 Verkehrsmedizinische Qualifikation
2000 Zertifikat „Klinische Neuropsychologie“ der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neuropsychologie
2003 Zertifizierter Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
2005 Zertifizierter Gutachter cpu" (Universität zu Köln, Ärztekammer Nordrhein, GenRe)
2012-2014 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung, aktuell 2. Vorsitzender.  

Akademischer und wissenschaftlicher Werdegang (Auszug)

1985 Promotion über die Biophysik des Blutes: „Zur Anwendung rheologischer Methoden in Physiologie, Pathophysiologie und Klinik“
1989 Habilitation über die „Epidemiologie und Pathophysiologie zerebraler Mikroangiopathien“
1994 apl. Professur für Neurologie (RWTH Aachen)
05/2006-05/2008 Berufsbegleitendes, gesundheitsökonomisches Aufbaustudium an der Universität Bayreuth (Prof. Dr. Oberender) mit dem Abschluss MBA (Health Care Management); Thema der Masterarbeit: „Sind die Vorgaben des InEK als Steuerungsgröße für die neurologische Komplexbehandlung des Schlaganfalls geeignet?“
Ständig Vorlesungstätigkeit am Klinikum der RWTH Aachen und der Universitätsklinik Würzburg.
Teilnahme an mehreren internationalen, klinischen, randomisierten Studien, überwiegend auf dem Gebiet des Schlaganfalls.

Ferner (Auszug)

Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfallgesellschaft im Amt des Schatzmeisters
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der GenRe Business School (Kölner Rückversicherung) seit 2009. Entwicklung von Standards für die professionelle medizinische Begutachtung.

 

Udo Spuhl

Vorsitzender Richter am Landgericht Berlin und Lehrbeauftragter der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin Bereich Versicherungsrecht

.... studierte von 1992 bis 1995 an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Sozialversicherung mit dem Abschluss als Diplom – Verwaltungswirt (FH). Von 1995 bis 1999 absolvierte er das Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin, Wahlfach: Privat- und Sozialversicherungsrecht.

Seit 2002 ist Herr Udo Spuhl als Richter tätig, dabei seit 2005 am Landgericht Berlin als Mitglied der dortigen, für das Privatversicherungsrecht zuständigen Spezialkammer. Seit 2006 ist er zudem Dozent für Versicherungsrecht für die Deutsche Richterakademie und für das gemeinsame Juristische Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg. Herr Spuhl ist zudem Lehrbeauftragter der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin für den Bereich "Versicherungsrecht".

Seine Veröffentlichungen:

  • Beck'scher Online-Kommentar VVG, Marlow/Spuhl, Okt. 2016 (unter Mitarbeit u.a. von Prof. Dr. Oliver Brand, LL.M. Holger Filthuth, RiOLG Karlsruhe, Dr. Gerold R. Gramse, RiLG Berlin, Dr. Markus Jacob, RA, Dr. Dominik Klimke, Privatdozent an der FU Berlin, Kurt Günter Mangen, RiOLG Köln, Dr. Sven Marlow, VorsRiLG Berlin, Dr. Knut Pilz, RA, Dr. Torsten Reich, RA, Udo Spuhl, RiLG Berlin, Prof. Dr. Ansgar Staudinger, Dr. René Steinbeck, RA, Christian W. Terno, RA)
  • Marlow/Spuhl, Das Neue VVG kompakt, Ein Handbuch für die Rechtspraxis, 4. erweiterte Aufl., Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, Juni 2010 (unter Mitarbeit u.a. von Prof. Dr. Helmut Schirmer (Mitglied der VVG-Reformkommission): Kraftfahrtversicherung, und Dr. Joachim Grote: Lebensversicherung)
  • Marlow/Spuhl, Anmerkung zum Urteil des BGH vom 07.12.2011 (IV ZR 50/11) – Zur Zulässigkeit einer außerordentlichen Kündigung einer Krankenversicherung wegen einer nicht im Prämienverzug liegenden schweren Vertragsverletzung, VersR 2012, 222 ff.
  • Marlow/Spuhl, Die Neuregelungen der Privaten Krankenversicherung durch das VVG09 – Einige versicherungs- und verfassungsrechtliche Betrachtungen, VersR 2009, 593 ff.
  • Marlow/Spuhl, Zur (Un-)Wirksamkeit von Ausschlussklauseln für „bekannte ernstliche Erkrankungen“ in Restschuldversicherungsverträgen, r+s 2009, 177 ff.
  • Marlow/Spuhl, Aktuelles aus Rechtsprechung und VVG-Reform zum Begriff der medizinischen Notwendigkeit in der Privaten Krankenversicherung, VersR 2006, S. 1334.
  • Marlow/Spuhl, Künstliche Befruchtung und kein Ende, VersR 2006, S. 1193
  • Marlow/Spuhl, Zu den Voraussetzungen für die Erstattungsfähigkeit der Kosten einer auf die Geburt eines zweiten Kindes abzielenden homologen In-vitro-Fertilisation (Urteilsanmerkung), VersR 2005, S. 1673

Herr Udo Spuhl referiert in unseren Fachanwaltslehrgängen im Versicherungsrecht die Themenbereiche "Allgemeines Versicherungsvertragsrecht" und "Haftpflichtversicherungsrecht II (insb. private und betriebliche Haftpflicht, Haftpflichtversicherung der freien Berufe, Umwelt- und Produkthaftpflicht)".

Dr. Bernd Wagner

Rechtsanwalt, Bürogemeinschaft Schulterblatt 124, Hamburg

... war nach dem Jurastudium in Tübingen und Freiburg zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am strafrechtlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Hans-Ludwig Günther und promovierte 1988 als wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Jürgen Baumann am Fachbereich Rechtswissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Von einer Habilitationsstelle an der Universität Hamburg folgte er 1995 einem Ruf der Universität Bremen auf den Lehrstuhl für Strafverfolgung, Strafvollzug, Strafrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft. Herr Dr. Wagner war bis 1997 als C3-Professor an der Universität Bremen tätig. Die Schwerpunkte seiner dortigen Arbeit lagen neben dem allgemeinen Strafrecht im Unterbringungsrecht / Psychiatrierecht (langjähriger Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Recht & Psychiatrie“) sowie beim Strafrecht in der multikulturellen Gesellschaft.

Dr. Bernd Wagner ist seit 1983 als Strafverteidiger tätig, während seiner Tätigkeit als Hochschullehrer gem. §138 Abs. 1 StPO, davor und danach als Rechtsanwalt in Tübingen und Hamburg. Er ist Mitbegründer der seit 1999 auf Strafrecht ausgerichteten Hamburger Anwaltskanzlei BG 124. Der Schwerpunkt seiner überregionalen Verteidigungstätigkeit liegt im Arzt- und Medizinstrafrecht, auf dem Gebiet des Kapitalstrafrechts und im Wirtschaftsstrafrecht. Rechtsanwalt Dr. Wagner publiziert zu strafrechtlichen und medizinrechtlichen Themen (vgl. www.bg124.de).

Rechtsanwalt Dr. Wagner fügt seine als Hochschullehrer erworbenen theoretischen Kenntnisse mit seinen langjährigen praktischen Erfahrungen als Strafverteidiger unter dem Stichwort „Handlungskompetenz“ zusammen. Ihm geht es stets um die Vermittlung praktischer Kompetenz auf der Grundlage eines sicheren Rechtsverständnisses. Die organisatorische Verantwortung in der von ihm begründeten Kanzlei BG124 mit derzeit 11 im Strafrecht tätigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten schärft zudem seinen Blick auf die spezifischen berufsrechtlichen und organisatorischen Aspekte der Strafverteidigung.

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Rechtsanwalt Dr. Wagner als fachlicher Leiter des Gebiets Strafrecht seit vielen Jahren in die Konzeption der Fachanwaltslehrgänge und der Fortbildungsveranstaltungen eingebunden. Er referiert zu „Recht und Methode der Strafverteidigung“, zur „Verteidigung in der Hauptverhandlung“, sowie zu Themen aus dem Wirtschaftsstrafrecht und Arztstrafrecht.

 

Prof. Dr. med. Michael Wich

stellv. Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Unfallkrankenhaus Berlin (BG-Klinik) und Chefarzt der Abteilung für Chirurgie am Achenbachkrankenhaus

1984 Approbation als Arzt nach Studium an der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität Frankfurt am Main
1987 Doktorgrad der Medizin 1991 Facharzt für Chirurgie
1993 Teilgebietsbezeichnung Unfallchirurgie
1993 Leitender Notarzt 2006 Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie
2008 Hochschullehrer an der Alice Salomon Hochschule in Berlin, Gesundheitsmanagement Mitglied in der Kommission

Begutachtung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
Mitglied in der Arbeitsgruppe Begutachtung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
Beratender Arzt der BG der Bauwirtschaft Hannover
Beratender Arzt der BG Nahrungsmittel und Gastgewerbe Bezirksverwaltung Berlin
Beratender Arzt der DGUV Landesverband Nordost
Dozent für die Ärztekammer Berlin im Rahmen des Gutachtenkolloquiums

Mitherausgeber der Publikationen

  • „Unfallbegutachtung“ Mehrhoff, Ekkernkamp, Wich; 13. Auflage 2012, DeGruyter Verlag, Berlin
  • „Kompendium der medizinischen Begutachtung“ Ekkernkamp, Peters, Wich; Loseblattsammlung 2013. Spitta Verlag, Balingen

Veröffentlichungen und Vorträge zum Thema Begutachtung aus letzter Zeit:

  • M. Wich, C. Drechsel-Schlund „Qualität in der Begutachtung - Aktuelle Handlungsfelder der gesetzlichen Unfallversicherung.“ Trauma Berufskrankh 2013 Springer Verlag, Heidelberg.
  • J. Angenendt, B. Röhrich, A. Riering, N. Südkamp, M. Berger, M. Beirau, M. Wich, A. Ekkernkamp „Freiburger Arbeitsunfall-studie II (FAUST-II). Früherkennung, Diagnostik und Prävention psychischer Gesundheitsstörungen nach schweren Arbeitsunfällen: Auswirkungen auf die Rehabilitation.“ Trauma Berufskrankh 2011 13:56–64
  • M. Wich Die Begutachtung der Patellaluxation: anlagebedingt - traumatisch AGA-Kongress Regensburg 2011
  • M. Wich, H. Schnarbach, A. Ekkernkamp „Die Zusammenhangsfrage bei Kniegelenksverletzungen – in der Gesetzlichen Unfallversicherung.” Trauma und Berufskrankheit Supplement Dezember (2009)
  • M. Wich „Anforderungen an die ärztliche Begutachtung zum Ursachenzusammenhang bei der Knieverletzung” Vorsitz – 26. AGA-Kongress, Leipzig (2009).