Dr. Joachim Bauer

Rechtsanwalt, Knauthe Rechtsanwälte Partnerschaft, Berlin

... ist seit 1988 Rechtsanwalt und seit 2002 tätig in der Knauthe Rechtsanwälte Partnerschaft in Berlin mit weiteren Niederlassungen in Dresden und München (Näheres unter http://www.knauthe.com ). Seine Haupttätigkeitsgebiete sind die Neuordnung und Sanierung von Unternehmen, das Insolvenzrecht, Gesellschaftsrecht und M & A.

Langjährige Erfahrungen hat Dr. Bauer als Seminarleiter und Referent an der Berufsakademie und der Ostdeutschen Sparkassenakademie sowie in Inhouseseminaren von Banken und Sparkassen. Er lehrt dabei praxisnah, kompakt und kompetent. Seine Zuhörer sind Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte und leitende Mitarbeiter von Kreditinstituten.

Zu seinen Publikationen zählen:

  • Gesellschafterhaftung in Krise und Insolvenz der GmbH, in: ZInsO 2011 ab Heft 29/11 dreiteilig
  • Die GmbH in der Krise, 3. Aufl., Verlag LexisNexis/ZAP, August 2010
  • Co-Autor in Sladek/Heffner/Graf Brockdorff (Hrsg.), Insolvenzrecht 2010/2011, Sparkassenverlag November 2010, Autor des Kapitels "Erfahrungen mit dem modernisierten Haftkapitalsystem nach der großen GmbH-Reform durch das MoMiG"
  • Co-Autor in: Wachter (Hrsg.), Fachanwaltshandbuch Handels- und Gesellschaftsrecht, 2. Auflage August 2010, Autor des Kapitels "Bezüge zum Insolvenz- und Strafrecht"
  • Insolvenzgläubiger als Einnahmequelle des Fiskus und der Sozialversicherungen?, ZinsO 2010, 1917 ff
  • Unzulässigkeit der Wiedereinführung eines Fiskusvorrechts im Insolvenzverfahren, ZinsO 2010, 1432 ff
  • Die schleichende Wiedereinführung von Insolvenzvorrechten zugunsten des Fiskus und der Sozialkassen, ZinsO 2008, 119 ff
  • Co-Autor in Sladek/Heffner/Graf Brockdorff (Hrsg.): Insolvenzrecht - Aktuelle Schwerpunkte aus Gläubigersicht, Sparkassenverlag September 2008, Autor des Kapitels "Verringerung des Gläubigerschutzes durch das MoMiG"
  • Ungleichbehandlung der Gläubiger im geltenden Insolvenzrecht, in: Schriften zum deutschen, europäischen und internationalen Insolvenzrecht, Band 9, April 2007
  • Insolvenz der Wohnungseigentümergemeinschaft - Neue Haftungsgefahren für den Wohnungseigentumsverwalter, WE 9 und 10/2006
  • Rechtsfragen der Unternehmenssanierung, ZAP-Verlag, Juli 2005
  • Haftungsdilemma des Geschäftsführers/Vorstandes bei Eintritt der Insolvenz der GmbH/AG - Vorenthalten von Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung oder verbotene Zahlung?, ZlnsO 2004, 645 ff
  • Ausdehnung der Vorsatzanfechtung durch die Rechtsprechung des BGH, ZlnsO 2004, 594 ff
  • Haftungsgefahren in Krise und Sanierung des Unternehmens, ZInsO 2002, 153 ff.


Dr. Jürgen Brand

Rechtsanwalt, Präsident des nordrhein-westfälischen Landesozialgerichts in Essen a.D. und Richter des Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen

... wurde in Berlebeck/Detmold geboren, wuchs in Hagen auf. Er trat nach einem Studium in Bonn und Münster seine erste Richterstelle 1973 beim Sozialgericht Gelsenkirchen an, wechselte 1978 zum Landessozialgericht in Essen. 1990 wurde er zum Präsidenten des Sozialgerichts Dortmund und 1997 zum Präsidenten des Landessozialgerichts in Essen ernannt. Dort leitet er den 1. Senat, der Berufungen aus dem Arbeitsförderungsrecht und der Sozialhilfe entscheidet. Zum Ende Mai 2010 ist Dr. Brandt aus Altersgründen als Präsident ausgeschieden. Er ist nunmehr als Rechtsanwalt zugelassen.

2007 wurde Dr. Brandt zudem zum Richter des Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen gwählt. Er ist einer von vier gewählten Mitglieder in dem 7-köpfigen Gremium.

Dr. Jürgen Brand hat zahlreiche Bücher und Kommentare zum Sozialversicherungsrecht sowie Gesellschafts- und Europarecht verfasst, u.a.:

  • Arens, Wolfgang; Brand, Jürgen: Arbeits- und Sozialrecht in der Insolvenz, Dt. Anwaltverlag, 2. Auflage 2010 (erscheint im August 2010).
  • Niesel, Klaus; Brand, Jürgen: SGB III • Sozialgesetzbuch - Arbeitsförderung. Kommentar, C. H. Beck, 5. Auflage 2010.
  • Berscheid / Kunz / Brand / Nebeling: Fachanwaltshandbuch Arbeitsrecht, ZAP-Verlag, 3. Auflage 2010
  • Brand, Jürgen (Hrsg.): Praxis des Sozialrechts, C. H. Beck, München 2007
  • Mitautor in Niesel, Klaus (Hrsg.): Kommentar SGB III - Sozialgesetzbuch • Arbeitsförderung, , C. H. Beck, München 2007.
  • Mitautor in Spellbrink / Eicher: Kasseler Handbuch des Arbeitsförderungsrechts. Das SGB III in Recht und Praxis, C. H. Beck, 2003.

Ferner ist Herr Dr. Jürgen Brand als ausgewiesener Experte ein gefragter Dozent in der Anwaltsfortbildung.



Prof. Dr. Heribert Heckschen

Notar, Heckschen & van de Loo Notare, Dresden und Honorarprofessor für Handelsrecht, Gesellschaftsrecht und Notarrecht an der TU Dresden

... studierte in Freiburg i. Brsg. Rechtswissenschaften. Während der Referendarzeit in Düsseldorf und Karlsruhe legte er seine Promotion bei Prof. Dr. Harm-Peter Westermann ab. Nach dem zweiten Staatsexamen erhielt er die Anwaltszulassung und arbeitete wie bereits schon während der Referendarzeit bei dem Rechtsanwalt am Bundesgerichtshof, Herrn Dr. Rößler, und anschließend bei Herrn Dr. Osterloh als freiberuflich beschäftigter Rechtsanwalt. 1986 schloss er an ein Kurzstudium in den USA den Beginn der Notarassessorenzeit im rheinischen Notariat an (Notar Dr. van Randenborgh, Düsseldorf; Notar Welskop, Duisburg).

1990 wurde er zum Notar in Dresden in Sozietät mit Herrn Dr. van de Loo bestellt. Seit 1988 beschäftigt sich Prof. Dr. Heckschen in Veröffentlichungen vor allem mit Fragen des Kapitalgesellschaftsrechts. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen bei Fragen des Konzern- und Umwandlungsrechts sowie des Aktien- und GmbH-Rechts und dem des Unternehmenskaufs.

Prof. Dr. Heckschen hat nach seiner Promotion die Monographie zur "Verschmelzung von Kapitalgesellschaften" und 2009 die Monographie "Das MoMiG in der notariellen Praxis" verfasst. Er ist Mitkommentator des Standardwerks zum Umwandlungsrecht "Widmann/Mayer" und Mitautor der Werke: Heckschen/Simon "Umwandlungsrecht - Gestaltungsschwerpunkte in der Praxis"; Heckschen/Heidinger "GmbH in der Gestaltungspraxis"; des beim Erich Schmidt Verlag erschienenen Werks "Handelsregisterrecht", des beim Verlag C.H. Beck herausgegebenen Werkes Reul/Heckschen/Wienberg "Insolvenzrecht in der Gestaltungspraxis" sowie des Beck´schen Kurzkommentars zum Erbrecht. Er bearbeitet im "Beck´schen Notarhandbuch" u.a. das Kapitel zum Aktienrecht, zum Recht des Unternehmenskaufs, zum Konzern- und Umwandlungsrecht sowie Teilbereiche des Grundstücksrechtes. In der Neubearbeitung des Handbuchs der Personengesellschaften ist er Autor des Abschnitts "Umwandlung von Personengesellschaften". In verschiedenen Werken bearbeitet er darüber hinaus das Recht der Europäischen Gesellschaft (SE), das er ausführlich im "Widmann/Mayer" kommentiert hat.

Seit 1988 ist Prof. Dr. Heckschen in weit über 300 Vortragsveranstaltungen als Referent vor allem zu Fragen des Kapitalgesellschaftsrechts, Umwandlungsrechts, Konzernrechts und Insolvenzrechts sowie zu Problemen aus dem Bereich des gewerblichen Grundstücksrechts und des Erbrechts aufgetreten. Er leitet mehrere Kongresse vor allem zu Fragen des Gesellschaftsrechts. Prof. Dr. Heckschen ist u.a. Mitglied des Ausschusses für Handels- und Gesellschaftsrecht bei der Bundesnotarkammer, sog. Patennotar des Deutschen Notarinstituts für den Bereich des Handels- und Gesellschaftsrechts, Mitglied im Herausgeberbeirat der "Zeitschrift für die notarielle Beratungs- und Beurkundungspraxis" und ist dort verantwortlich für das Handels- und Gesellschaftsrecht. Seit 1993 ist er im Verwaltungsbeirat der Ländernotarkasse, 1994 wurde er vom Justizminister des Freistaates Sachsen zum Prüfer im Zweiten juristischen Staatsexamen ernannt.

Prof. Dr. Heckschen ist zudem Honorarprofessor für Handelsrecht, Gesellschaftsrecht und Notarrecht an der TU Dresden und referiert zu Fragen der Vertragsgestaltung u.a. im Gesellschafts- und Erbrecht. Darüber hinaus ist er seit mehreren Jahren als Referent im Rahmen der Ausbildung von Fachanwälten für das Handels- und Gesellschaftsrecht tätig. Er ist Mitglied und Partner des Instituts für Erbrecht e. V.. Prof. Dr. Heckschen ist zudem Vertrauensnotar der Notarassessoren im Freistaat Sachsen und als Schiedsrichter in Schiedsgerichtsverfahren beim Sozialgerichtshof (SGH) und Vermittler in notariellen Vermittlungsverfahren tätig.



Dr. Andreas Olaf Schmidt

Richter am AG (Insolvenzgericht) Hamburg

... ist Insolvenzrichter am Amtsgericht Hamburg und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Er ist Prüfer im ersten und zweiten Staatsexamen und leitet diverse Kurse im Zivil- und Zivilprozessrecht, im Handels- und Gesellschaftsrecht sowie im Insolvenzrecht im Rahmen der Referendarausbildung.

Dr. Schmidt ist

  • Herausgeber des "Hamburger Kommentars zum Insolvenzrecht",
  • Autor in "Bork/Koschmieder, Fachanwaltshandbuch Insolvenzrecht" und
  • diverser Aufsätze in Fachzeitschriften.

Dr. Schmidt verbindet sein großes Praxiswissen mit einer lockeren Vortragsart.



Prof. Dr. Heinz Vallender

aufsichtführender Richter am Amtsgericht, Leiter der Insolvenzabteilung, Köln und Direktor des Instituts für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht der Universität zu Köln und Honorarprofessor an der Universität zu Köln

Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Insolvenzrecht, u.a.

  • Mitkommentator und Mitherausgeber des „Uhlenbruck“, Kommentar zur InsO, 12. Auflage
  • Gesamtverantwortlicher des „Handbuch zur Insolvenz
  • Mitautor einiger insolvenzrechtlicher Monographien und Handbücher, insb. Kölner Schrift zur Insolvenzordnung (Arbeitskreis Insolvenzwesen Köln e. V. - Hrsg.), 3. Aufl. Oktober 2009.

Mitherausgeber der Zeitschriften:

  • NZI (Neue Zeitschrift für das Recht der Insolvenz und Sanierung)
  • KTS (Zeitschrift für Insolvenzrecht)
  • ZIK (Zeitschrift für Insolvenzrecht und Kreditschutz).


Letzte Aktualisierung am 01.02.2012   -  Telefon (02 28) 9 14 08 19   Fax (02 28) 21 00 89