Referenten in der Fortbildung Arbeitsrecht

Dr. Martina Ahrendt

Richterin am Bundesarbeitsgericht, Erfurt (3. Senat)

... war nach dem Studium und dem Referendariat zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Arbeits-, Unternehmens- und Sozialrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg tätig. Im Anschluss arbeitete sie drei Jahre als Rechtsanwältin in einer Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht, bevor sie 2001 als Richterin in die Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Berlin eintrat. Von 2009 bis 2010 war Frau Dr. Ahrendt als wissenschaftliche Mitarbeiter zum Bundesarbeitsgericht abgeordnet. Dort war sie für den 4. Senat und für den 1. Senat tätig. Seit dem 1. Oktober 2010 ist Frau Dr. Ahrendt an das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg abgeordnet. Am 21.03.2013 wurde Frau Dr. Martina Ahrendt zur Richterin am Bundesarbeitsgericht gewählt.

Frau Dr. Ahrendt verfügt über umfangreiche Erfahrungen als Fachreferentin und ist Autorin in verschiedenen arbeitsrechtlichen Publikationen, unter anderem in:

  • Däubler (Hrsg.), Tarifvertragsgesetz, 3. Aufl. 2012 (Kommentierung zu § 1 TVG: Der schuldrechtliche Teil des Tarifvertrags; Tarifliche Regelungen zur Konfliktlösung)
  • Däubler/Hjort/Schubert/Wolmerath (Hrsg.), Arbeitsrecht, Individualarbeitsrecht mit kollektivrechtlichen Bezügen, Handkommentar, 4. Aufl. 2013 (Kommentierung des Teilzeitrechts)
  • Grobys/Panzer (Hrsg.), Stichwortkommentar Arbeitsrecht, 2012 (Stichworte: Arbeitsgerichtsverfahren, Einstweiliger Rechtsschutz, Kündigungsschutzklage, Zwangsvollstreckung)
  • Düwell/Weyand (Hrsg.), Praxishandbuch Arbeitsrecht, 2011 (Stichwort: Personenbedingte Kündigung).

Daneben kommentiert sie regelmäßig arbeitsgerichtliche Entscheidungen im JurisPraxisreport Arbeitsrecht und hat außerdem zu folgenden Themen publiziert:

  • Firmentarifvertrag und firmenbezogener Verbandstarifvertrag - Ein aktueller Rechtsprechungsüberblick, RdA 2012, 129
  • Der Durchführungsanspruch des Betriebsrats, NZA 2011, 774
  • Zum Anspruch der Gewerkschaft gegen den Arbeitgeberverband auf Auskunft über tarifgebundene und OT-Mitglieder, RdA 2010, 345
  • Zum Bemessungsdurchgriff beim Sozialplan, RdA 2012, 340.

Prof. Dr. Georg Annuß

Rechtsanwalt, Linklaters LLP., München und außerplanmäßiger Professor für die Fächer Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Universität Regensburg

... berät auf allen Gebieten des deutschen Arbeitsrechts sowie umfassend zu Geschäftsführer- und Vorstandsangelegenheiten. Schwerpunkte seiner Tätigkeit bilden komplexe Restrukturierungen einschließlich der Verhandlung von Interessenausgleichen und Sozialplänen sowie der Begleitung von Massenentlassungen, Compliance- und Amnestieprogramme, Betriebsübergänge, betriebsverfassungsrechtliche und tarifrechtliche Fragen sowie anspruchsvolle Prozessvertretung.

JUVE Rechtsmarkt 09/06, S. 21 kennzeichnet Prof. Dr. Georg Annuß: "Schon lange wird Georg Annuß von Wettbewerbern als einer der 'gescheitesten Arbeitsrechtler in Deutschland' gelobt. Seit Anfang dieses Jahres arbeitet er im Münchner Büro von Nörr Stiefenhofer Lutz und hat neue Dynamik in die arbeitsrechtliche Praxis der Traditionskanzlei gebracht. [...] 'Das Faszinierende am Arbeitsrecht ist, dass sich das Rechtsgestaltende mit den Verhandlungen und der Forensik hervorragend wie in keinem anderen Rechtsgebiet kombinieren lässt', sagt Annuß. Als Anwalt könne er 'etwas bewegen und das Recht als Werkzeug zur Erreichung eines wirtschaftlichen Ziels einsetzen'. Innerhalb des Arbeitsrechts liegen seine besonderen Stärken in der Beratung bei Restrukturierungen und zum Betriebsverfassungsrecht. Neben der häufigen Mandatsarbeit im Hintergrund tritt Annuß gern vor Gericht auf - wenn es um spannende Fälle geht. Ein Faible bleibt für den verheirateten Vater von zwei Töchtern das Kirchenarbeitsrecht. Annuß kombiniert die Erfahrung als Anwalt mit einem scharfen Intellekt, der ihm 2004 die Habilitation an der Universität Regensburg am Lehrstuhl von Professor Dr. Reinhard Richardi einbrachte. [...] Auch lange nach seiner Universitäts-Zeit sind Annuß wissenschaftliche Beiträge wichtig. Seine zahlreichen Publikationen und Vorträge haben ihn bundesweit bekannt gemacht."

zum 1. August 2012 wechselte Herr Prof. Dr. Georg Annuß zu Linklaters LLP, München. Er kommt von der Sozietät Noerr, für die er seit 2006 tätig war. „Wir freuen uns, mit Georg Annuß unsere integrierte Praxis und unser erfolgreiches Arbeitsrechtsteam durch eine marktführende Beraterpersönlichkeit zu verstärken und neue Impulse in unserem arbeitsrechtlichen Eigengeschäft zu setzen. Seine Expertise ergänzt die Arbeit mit unseren Corporate Mandanten in idealer Weise.“ sagte Dr. Carl-Peter Feick, Senior Partner von Linklaters in Deutschland. Seinen Wechsel beschreibt Dr. Georg Annuß so: „Nach mehr als sechs erfolgreichen Jahren bei Noerr, in denen ich mich sehr wohl gefühlt habe, freue ich mich darauf, für eine der weltweit führenden Kanzleien die arbeitsrechtliche Praxis in Deutschland insbesondere im Restrukturierungsbereich und in der Top-Level Beratung von Unternehmen weiter ausbauen zu dürfen.“ Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Bayreuth und Regensburg war Herr Prof. Dr. Georg Annuß zunächst wissenschaftlicher Assistent von Prof. Dr. Reinhard Richardi an der Universität Regensburg, wo er 1997 promovierte. Seine berufliche Laufbahn begann er bereits ein Jahr zuvor in einer internationalen Sozietät, zunächst in Düsseldorf. 2004 wechselte Annuß nach München zur Sozietät Noerr und habilitierte sich im gleichen Jahr an der Universität Regensburg. Der Experte für Arbeitsrecht, Dienstvertragsrecht, Sanierungsrecht und Recht der Unternehmensmitbestimmung ist Autor zahlreicher Publikationen, unter anderem:

  • Betriebsbedingte Kündigung und arbeitsvertragliche Bindung (Habil.-Schrift. 2004);
  • Kommentierung des § 613a BGB in Staudinger - Kommentar zum BGB;
  • Kommentierung zahlreicher Vorschriften in Richardi, BetrVG;
  • Mitherausgeber eines Kommentars zum TzBfG;
  • Kommentierung der Bestimmungen von AGG, InsO, SprAuG in Henssler/Willemsen/Kalb, Arbeitsrecht-Kommentar;
  • Arbeitsrechtliche Umstrukturierung in der Insolvenz (mit Mark Lembke).

Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist Herr Prof. Dr. Georg Annuß ein gefragter Referent und außerplanmäßiger Professor für die Fächer Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Universität Regensburg.

Dunja Barkow-von Creytz

Richterin am Bayerischen Landessozialgericht

... arbeitete während des Jurastudium an der Ludwig-Maximilian-Universität München und der anschließenden Referendarzeit von 1983 bis 1992 fortlaufend in einem großen Versicherungsunternehmen, in einer Rechtsanwaltskanzlei für Urheber-, Verlags- und Medienrecht und in einem Notariat in München. Anschließend war sie bis 2001 im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordung als Referentin tätig. Von der Zeit von November 1996 bis Februar 2005 absolvierte sie zudem neben ihrer beruflichen Tätigkeit ein Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München, daran anknüpfend ein Postgraduiertenstudium „Bildnerisches Gestalten und Therapie“ von 2009 bis 2011.

Frau Barkow von Creytz war zunächst von 2001 bis 2010 Richterin am Sozialgericht München bis sie 2010 zur Richterin am Bayerischen Landessozialgericht München berufen wurde.

Zu den Themenbereichen der Schnittstellen zwischen Arbeits- und Sozialrecht ist Frau Barkow von Creytz seit vielen Jahren als Autorin und als Referentin tätig.

Dr. Alexander Bartz

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, vangard Arbeitsrecht, Düsseldorf

... …ist Partner der Arbeitsrechtsboutique vangard Arbeitsrecht in Düsseldorf. Näheres unter www.vangard.de !

Dr. Bartz berät und vertritt Arbeitgeber und Führungskräfte in allen Belangen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts. Einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit bildet das Arbeitsrecht im Rahmen von Umstrukturierungen und die Beratung in betriebsverfassungsrechtlichen Fragestellungen und Auseinandersetzungen. Darüber hinaus ist er spezialisiert auf Fragen des Tarifrechts, insbesondere des Tarifausstiegs, und des Arbeitskampfrechts. Dr. Bartz ist regelmäßiger Referent auf arbeitsrechtlichen Fachseminaren. Er ist Lehrbeauftragter für Arbeitsrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und an der Bucerius Law School in Hamburg.

Dr. Bartz ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, u.a.:

  • Zum gesetzlichen Urlaubs­anspruch nach unbezahltem Sonder­urlaub (gemeinsam mit Christopher Weuthen), Kurzkommentar zu BAG vom 6.5.2014, EWiR 2014, S 661 f.

  • Zeit der Teil­nahme an einer Betriebs­versammlung - "Ruhezeit" im Sinne des Arbeits­zeitgesetzes (gemeinsam mit Tim Stratmann), NZA-RR 2013, S. 281 ff.

  • Aktuelle Urlaubs­recht­sprechung - Was gilt (vorerst) für 2013? (gemeinsam mit Tim Stratmann), AuA 2013, S. 348 ff.

  • Zur Vergütungs­pflicht von Umkleide­zeiten, Kurzkommentar zu BAG vom 19.9.2012; EWiR 2013, S. 237 f.

  • Dienstvertragsrecht in der GmbH, in: Saenger/Aderhold/Lenkaitis/Speckmann (Hrsg.), Handels- und Gesellschaftsrecht, Praxishandbuch, 2. Auflage 2011
  • Kein Anspruch des Arbeitnehmers auf dienstlich erworbene Bonusmeilen – Kurzkommentar zu BAG vom 11.4.2006; EWiR 2006, S. 695 f.
  • Änderungskündigung schwer gemacht (gemeinsam mit Prof. Dr. Georg Annuß), NJW 2006, S. 2153 ff.
  • Zulässigkeit eines Antrags auf Elternteilzeit auch bei zunächst in Anspruch genommener völliger Freistellung – Kurzkommentar zu BAG vom 19.4.2005 (gemeinsam mit Dr. Wolfgang Schelling), EWiR 2006, S. 37 f.
  • Unwirksamkeit eines unbeschränkten Widerrufsvorbehalts für übertarifliche Lohnbestandteile in Formulararbeitsverträgen – Kurzkommentar zu BAG vom 12.1.2005 (gemeinsam mit Till Oberschäfer), EWiR 2005, S. 379 f.
  • Wirksamkeit von Vertragsstrafen in Formulararbeitsverträgen – Kurzkommentar zu BAG vom 4.3.2004, EWiR 2004, 1017 f.
  • Reichweite und Grenzen gewerkschaftlicher Friedenspflicht aus Tarifverträgen – Neue Erkenntnisse im Lichte aktueller BAG-Rechtsprechung?, ZTR 2004, S. 1 ff.
  • Corporate Governance in Deutschland - Eine Einführung, JA 2003, S, 827 ff,
  • Streik um Firmentarifvertrag gegen verbandsangehörigen Arbeitgeber – Urteilsbesprechung zu BAG v. 10.12.2002, JA 2003, S. 905 ff.
  • Kopftuch als Kündigungsgrund – Urteilsbesprechung zu BAG v. 10.10.2002, JA 2003, S. 622 ff.
  • Die Friedenspflicht der Gewerkschaft bei Verbandswechsel des Arbeitgebers, Frankfurt a.M. 2002
  • AGB-Kontrolle nun auch im Arbeitsrecht, AuA 2002, S. 62 ff.
  • Grundrechtsbindung der Tarifvertragsparteien – Urteilsbesprechung zu BAG, NZA 2001, 617 ff., JA-R 2001, S. 175 ff.

Prof. Dr. Frank Bayreuther

Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht an der Universität Passau

- Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg
- Referendariat in Augsburg und New York, 2. juristische Staatsprüfung in München
- Promotion an der Freien Universität Berlin mit einer fächerübergreifenden Arbeit über die rechtliche Einordnung deswirtschaftlich-existenziell abhängigen Unternehmens (Betreuer: Prof. Dr. Dr. Franz-Jürgen Säcker)
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Arbeitsrecht der Universität Erlangen-Nürnberg (Schwerpunkte neben dem Arbeitsrecht: Kartellrechtrecht, Urheberrecht, gewerblicher Rechtsschutz)
- Richter in der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Baden-Württemberg (Arbeitsgerichte Stuttgart und Ulm)
- Habilitation an der Universität Erlangen-Nürnberg ("Tarifautonomie als kollektiv ausgeübte Privatautonomie")
- 2004 bis 2006: Professor für Europäisches und Deutsches Bürgerliches und für Arbeitsrecht an der Technischen Universität Darmstadt
- 2006 bis 2010 Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht an der Freien Universität Berlin
- Seit Sommersemester 2010: Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht an der Universität Passau

Prof. Klaus Bepler

Vors. Richter am Bundesarbeitsgericht (4. Senat), Erfurt a.D.

....ist seit 1980 Arbeitsrichter in Aachen, Bonn, Cottbus, Köln und Potsdam. Seit Mai 1993 ist Prof. Klaus Bepler Richter am Bundesarbeitsgericht, zunächst als Mitglied des 3. Senats (Betriebliche Altersversorgung) und seit 1.1.2005 Vorsitzender Richter des 4. Senats (Tarifvertragsrecht, Ein-, Höher-, Um- und Rückgruppierungen sowie Beschäftigung nach bestimmten Vergütungs- und Lohngruppen).

Neben seinen Vortragstätigkeiten zu arbeitsrechtlichen Fragen war Herr Prof. Bepler mehrere Jahre Lehrbeauftragter für Arbeitsrecht an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und ist heute Lehrbeauftragter und Honorarprofessor für Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Aufgrund der Vollendung des 65. Lebensjahres schied Prof. Klaus Bepler aus der Arbeitsgerichtsbarkeit am 31.Mai 2012 aus. Am 1. Juni 2012 wurde ihm anläßlich seiner Abschiedsfeier in Erfurt die "Festschrift für Klaus Bepler zum 65. Geburtstag: Arbeitsgerichtsbarkeit und Wissenschaft" übergeben. Herausgeber sind Prof. Dr. Gregor Thüsing, Malte Creutzfeldt, Prof. Dr. Dres. h.c. Peter Hanau und Prof. Dr. Hellmut Wißmann. Sie enthält 50 Beiträge namhafter Autoren aus Wissenschaft und Praxis und ist im C.H. BECK Verlag mit der ISBN 978-3-406-63489-5 erscheinen.

Herr Prof. Bepler ist Herausgeber/Mitautor in

  • Bepler/Böhle/Meerkampf/Stöhr (Hrsg.): Kommentar zum TVöD
  • Bepler/Böhle/Meerkampf/Stöhr (Hrsg.): Kommentar zum TV-L
  • Wolfgang Däubler (Hrsg.): Kommentar zum Tarifvertragsgesetz
  • Henssler/Kalb/Willemsen: Arbeitsrechts Kommentar und
  • Düwell/Lipke, ArbGG, jeweils zum Arbeitsgerichtsgesetz.

Ferner ist Herr Prof. Bepler Mitherausgeber der "RdA" und kann auf zahlreiche Veröffentlichungen zum Tarifvertragsrecht, Betriebsrentenrecht, Arbeitsvertragsrecht, Kirchenarbeitsrecht, arbeitsgerichtlichen Verfahren und zum Sportarbeitsrecht verweisen.

Herr Prof. Bepler war von 1996 bis 2006 Referent in unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht. In den Fortbildungsveranstaltungen gem. 15 FAO erläutert Prof. Bepler seit 1997 für uns die neue Gesetze im Arbeitsrecht und die aktuelle Rechtsprechung des BAG.

Dietrich Boewer

Vors. Richter am Landesarbeitsgericht Düsseldorf a.D., Rechtsanwalt, Anwaltskanzlei CMS Hasche Sigle, Köln

... ist seit 30 Jahren ein gefragter Referent. Insbesondere war ein Teil des legendäres Vortragsgespanns des DAI „Boewer-Bauer-Schwertner". Nach seiner Tätigkeit als zuletzt Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht Düsseldorf wurde er „anwaltlicher Arbeitrechtler“ zunächst bei der überregionalen Anwaltskanzlei Anwaltskanzlei Norton Rose Vieregge, Köln und ist heute für die renommierte Anwaltskanzlei CMS Hasche Sigle, Köln als Senior Consult tätig.

Nebenbei ist Herr Boewer an verschiedenen arbeitsrechtlichen Werken beteiligt:

  • Z.B. als Mitautor:
    Münchener Anwalts Handbuch Arbeitsrecht (Beck-Verlag) 2009
    Münchener Handbuch Arbeitsrecht (Beck-Verlag) 2009
    Aktuelles Arbeitsrecht (Dr. Otto Schmidt-Verlag) 2010
    Gaul, Björn (Hrsg.) "Aktuelles Arbeitsrecht (Dr. Otto Schmidt-Verlag) erscheint seit 2000 jährlich in zwei Bänden
  • Ferner als Herausgeber und Mitherausgeber sowie Autor:
    Aktuelle Aspekte des Arbeitsrechts, Springer-Verlag, 1987
    Festschrift für Dieter Gaul zum 70. Geburtstag, Hermann Luchterhand-Verlag, Neuwied, 1992
    Festschrift für Peter Schwerdtner zum 65. Geburtstag, Luchterhand, 2003
  • Bücher und Kommentare als Alleinautor, u.a.
    Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten und bei der Unternehmens- und Personalplanung, Recht und Wirtschaft, Heidelberg
    Kommentar zum Teilzeit- und Befristungsgesetz, Datakontext, 2002
    Handbuch Lohnpfändung unter Berücksichtigung von Abtretung und Restschuldbefreiung, Datakontext 2004.

Für die Juristischen Fachseminare ist Herrn Rechtsanwalt Dietrich Boewer seit 2003 tätig.

Dr. Jürgen Brand

Rechtsanwalt, Rechtsanwaltskanzlei Dr. Jürgen Brand, Hagen und Präsident des nordrhein-westfälischen Landessozialgerichts in Essen a.D. sowie Richter des Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen von 2006 bis 2012

... wurde in Berlebeck/Detmold geboren, wuchs in Hagen auf. Er trat nach einem Studium in Bonn und Münster seine erste Richterstelle 1973 beim Sozialgericht Gelsenkirchen an, wechselte 1978 zum Landessozialgericht in Essen. 1990 wurde er zum Präsidenten des Sozialgerichts Dortmund und 1997 zum Präsidenten des Landessozialgerichts in Essen ernannt. Dort leitet er den 1. Senat, der Berufungen aus dem Arbeitsförderungsrecht und der Sozialhilfe entscheidet. Zum Ende Mai 2010 ist Dr. Brand aus Altersgründen als Präsident ausgeschieden. Herr Dr. Brand führt nun die "Rechtsanwaltskanzlei Dr. Jürgen Brand, die Spezialisten im gesamten Sozialrecht und im Recht der sozialrechtlichen Betriebsprüfung" in Hagen, Tel. 02334 4452155, www.anwaltskanzlei-dr-brand.de .

2006 wurde Dr. Brand zudem zum Richter des Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen gewählt. Er ist einer von vier gewählten Mitglieder in dem 7-köpfigen Gremium.

Dr. Jürgen Brand hat zahlreiche Bücher und Kommentare zum Sozialversicherungsrecht sowie Gesellschafts- und Europarecht verfasst, u.a.:

  • Arens, Wolfgang; Brand, Jürgen: Arbeits- und Sozialrecht in der Insolvenz, Dt. Anwaltverlag, 2. Auflage 2010.
  • Brand, Jürgen (Hrsg.): SGB III • Sozialgesetzbuch - Arbeitsförderung. Kommentar, C. H. Beck, 6. Auflage 2012.
  • Berscheid / Kunz / Brand / Nebeling: Fachanwaltshandbuch Arbeitsrecht, ZAP-Verlag, 34. Aufl. 2012.
  • Brand, Jürgen (Hrsg.): Praxis des Sozialrechts, C. H. Beck, 2. Auflage 2011.
  • Brand/Lembke (Hrsg.), Der CGZP-Beschluss des BAG, Nomos 2012.
  • Mitautor im GmbH-Handbuch, Otto-Schmidt-Verlag 2012.
  • Mitautor in Westermann, Handbuch der Personengesellschaften, Otto-Schmidt-Verlag 2012.
  • Mitautor in Spellbrink / Eicher: Kasseler Handbuch des Arbeitsförderungsrechts. Das SGB III in Recht und Praxis, C. H. Beck, 2003.

Ferner ist Herr Dr. Jürgen Brand ein ausgewiesener Experte und ein gefragter Dozent in der Anwaltsfortbildung.

Joachim Cornelius-Winkler

Rechtsanwalt, Fachanwalt und Lehrbeauftragter für Versicherungsrecht (HWR Berlin), Berlin

.... hat in Freiburg/ Breisgau Rechtswissenschaft studiert und 1983 seine Ausbildung mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abgeschlossen. Vor seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt war er langjährig in leitender Stellung in der Versicherungswirtschaft tätig, u. a. als Schadenleiter/ Abteilungsdirektor der GENERALI Rechtsschutzversicherung AG. Das Versicherungsrecht stellt zusammen mit dem Haftungs- bzw. Schadensersatzrecht auch den Schwerpunkt seiner anwaltlichen Beratungs- und Vertretungstätigkeit in der Anwaltskooperation fa- konzept dar. Im Bereich der Rechtsschutzversicherung ist Joachim Cornelius-Winkler einer der wenigen anwaltlichen Spezialisten und im ganzen Bundesgebiet beratend und forensisch tätig. RA Cornelius-Winkler ist stellvertretender Vorsitzender des Fachanwaltsausschusses Versicherungsrecht der RAK Berlin und Mit-Aktuelle Infos und Kontaktdaten unter www.cornelius-winkler.de . Ab Januar 2016 Berufung in den Ausschuss Versicherungsrecht der Bundesrechtsanwaltskammer.

Rechtsanwalt Cornelius-Winkler ist Autor/Mitautor folgender Buchveröffentlichungen:

  • Veith/Gräfe (Hrsg.): Der Versicherungsprozess, Nomos Verlag, 3. Aufl. 2015
  • Cornelius-Winkler, Kompendium Versicherungsrecht und Rechtskunde, C.H. Beck, 2014
  • Cornelius-Winkler, Die Rechtsschutzversicherung im Mietrecht, in: Lützenkirchen (Hrsg): Mietrecht (erscheint 2014)
  • Cornelius-Winkler: Rechtsschutzversicherung - Ein Leitfaden für die Praxis mit Übungsaufgaben, Kontrollfragen und Checklisten. Verlag Versicherungswirtschaft, 3. Aufl., Karlsruhe 2008 (Neuauflage in Vorbereitung)
  • Harbauer, Rechtsschutzversicherung, ARB- Kommentar, C.H. Beck Verlag, 8. Aufl. 2010
  • Cornelius-Winkler / Ennemann: Rechtsschutzversicherung und Gebühren im Arbeitsrecht, 1. Aufl., Münster 2008

sowie Veröffentlichungen in Fachzeitschriften (Auszug):

  • Mitversicherungskonstellationen in der Verkehrsrechtsschutzversiche-rung, SVR 2005, 321
  • Deckungszusage im Arbeitsrechtsschutz unter Vorbehalt? in: VersR 06, 194 ff.
  • Anmerkung zu OLG München 25 W 999/05 (Ausschlusstatbestand Insolvenz-verfahren) in: r +s 2007, 375;
  • Zur Unwirksamkeit des § 17 Abs. 5 c) cc) ARB 2000 in: r+s 2010,89
  • Zur Neufassung der Obliegenheiten nach Eintritt eines Versicherungsfalls in den ARB 2010 in: r+s 2011, 141.
  • Die Rechtsschutzversicherung im Verkehrsrecht SVR 2011, 41
  • Nochmals: Die Schadenminderungsobliegenheit des VN in der RSV, VersR 2012, 1224
  • Anm. zu BGH IV ZR 213/11 in r+s 2013, 71 (Vergleichsklausel)
  • Schadenmanagement der Rechtsschutzversicherer im Verkehrsrecht, SVR 2013, 201 (Tagungsbeitrag zum Verkehrsgerichtstag 2013)
  • Der Versicherungsfall im Vertragsrechtsschutz, NJW 2013, 3060
  • Schadenfreiheitsrabatte und „aktives Schadenmanagement“ - Paradigmenwechsel in der Rechtsschutzversicherung? in NJW 2014, 588
  • Ständige Urteilsbesprechungen bei juris-Versicherungsrecht.

Dr. Mario Eylert

Vors. Richter am Bundesarbeitsgericht (4. Senat), Erfurt

.... trat nach Studium der Rechtswissenschaft und einer wissenschaftlichen Tätigkeit an der Freien Universität Berlin im April 1984 als Richter in die Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Berlin ein. 1993 wurde er zum Vorsitzenden Richter am damaligen, inzwischen aufgelösten Landesarbeitsgericht Brandenburg ernannt. Im Mai 2001 folgte seine Ernennung zum Richter am Bundesarbeitsgericht, wo er zunächst dem 2. Senat und ab September 2010 dem 10. Senat angehörte. Dort hatte er auch die Position des stellvertretenden Vorsitzenden inne. Seit 2004 war ihm als richterlicher Referent die Aufgabe übertragen, die Kontakte des BAG zu internationalen Juristenvereinigungen zu pflegen. Zum 1. Juni 2012 wurde Eylert zum Vorsitzenden Richter am Bundesarbeitsgericht ernannt und übernahm den Vorsitz im 4. Senat.

Veröffentlichungen:

  • Mitautor in "Bepler / Böhle / Meerkamp / Russ": TVöD. Band I: Kommentar zum Tarifrecht der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst im Bereich des Bundes und der VKA. Band II: Entgeltordnungen. Kommentar zu den Entgeltordnungen der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst im Bereich des Bundes und der VKA, 33. Auflage, C.H.BECK, 2016.

 

Prof. Dr. Michael Fuhlrott

Rechtsanwalt, Partner, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Römermann Rechtsanwälte Aktiengesellschaft, Hamburg und Professor für Arbeitsrecht und Studiendekan Wirtschaftsrecht der Hochschule Fresenius Hamburg

…war mehrere Jahre als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht in international tätigen Wirtschaftskanzleien ausschließlich arbeitsrechtlich tätig. Nach der Annahme eines Rufes auf eine ordentliche Professur für Arbeitsrecht an eine staatliche Fachhochschule im Jahr 2013 ist er seit 2014 Professor für Arbeitsrecht an der Hochschule Fresenius in Hamburg, wo er als Studiendekan den Bereich Wirtschaftsrecht leitet. Daneben ist er  Partner im Hamburger Büro der wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei Römermann Rechtsanwälte AG tätig und berät in allen Bereichen des Arbeitsrechts, insbesondere als Ansprechpartner für Arbeitgeber, sowohl im Rahmen laufender arbeitgeberseitiger Beratung, als auch bei Umstrukturierungsmaßnahmen einschließlich anschließender Prozessvertretung.

Prof. Dr. Fuhlrott ist Autor von rund 250 juristischen Fachartikeln und Zeitschriftenbeiträgen, u.a. als Herausgeber und (Mit-)Autor eines Praxishandbuchs zum Thema Low-Performance, Krankheit und Schwerbehinderung sowie als Autor des Kapitels zum Betriebsübergang in einem Anwaltshandbuch zum Arbeitsrecht.

Ausgewählte aktuelle Veröffentlichungen:

  • Aktuelle Rechtsprechungsanforderungen an Verdachtskündigungen, DB 2015, S. 1719 ff.
  • Die Auftraggeberhaftung bei Verstößen gegen das Mindestlohngesetz, NZA 2015, S. 392 ff.
  • Das Schicksal von Betriebsräten bei Betriebs(teil)übergängen, BB 2015, S. 1013 ff.
  • Update Antidiskriminierungsrecht – RechtsprechungsReport 2014, ArbR Aktuell 2015, S. 35 ff.
  • Verteidigung bei Inanspruchnahme durch AGG-Diskriminierungskläger, GWR 2014, S. 298 ff.
  • „Freie Stellen“ bei betriebsbedingter Kündigung – Grenzen der Weiterbeschäftigungspflicht, DB 2014, S. 1198 ff.
  • Besonderheiten der betriebsbedingten Kündigung von Leiharbeitnehmern, NZA 2014, S. 122 ff.
  • Das Schicksal von arbeitgebergebundenen Leistungen bei Betriebsübergängen, BB 2013, S. 1592 ff.
  • Die Übernahme von know-how-Trägern ohne Eingehung von Arbeitsverhältnissen als Betriebsübergang, NZA 2013, S. 183 ff.
  • Erwerberkonzeptkündigung als Alternative zum BQG-Modell bei Betriebsübergängen, BB 2013, S. 2042 ff.
  • Besonderheiten der Sozialauswahl und Weiterbeschäftigungspflicht in Konzern und Gemeinschaftsbetrieb, BB 2012, S. 253 ff.
  • Zwischengeschaltete Transfergesellschaften zur Vermeidung von Betriebsübergängen, NZA 2012, S. 549 ff.

 

 

Dr. Esko Horn

Vizepräsident des Arbeitsgerichts Hamburg

... war mehrere Jahre als Rechtsanwalt tätig. Zugleich war er Repetitor beim juristischen Repetitorium Alpmann & Schmidt in Münster. Dort überarbeitete er mehrere zentrale Skripten und war für den Bereich Arbeitsrecht zuständig. Später war er im Arbeitgeberverband der iGz Justitiar, bevor er im Jahre 2004 in die Arbeitsgerichtsbarkeit nach Hamburg wechselte. 2013 war Dr. Horn am Justizsenat abgeordnet und vertrat damit die Freie und Hansestadt Hamburg, insbesondere auch in arbeitsgerichtlichen Verfahren als Parteivertreter. Herr Dr. Esko Horn wurde zum 1.11.2013 zum Vizepräsident des Arbeitsgerichts Hamburg ernannt.

Darüber hinaus ist er in der Ausbildung der Referendare für den Bereich des gesamten zivilgerichtlichen Verfahrens tätig. Seit 2005 ist er zudem Vorsitzender in zahlreichen Einigungsstellenverfahren und Tarifschlichtungen. Zudem ist er als Dozent für Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sowie für Betriebsräte und Personalverantwortliche zahlreich gefragt.

Prof. Dr. Björn Gaul

Fachanwalt für Arbeitsrecht, CMS Hasche Sigle, Köln

..... ist Fachanwalt für Arbeitsrecht. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen auf allen Gebieten des Arbeitsrechts, insbesondere bei der Beratung nationaler und internationaler Mandanten im Zusammenhang mit Umstrukturierungen, dem Outsourcing von Geschäftsbereichen, Tarifwechsel und Personalabbau, der Einführung und Änderung von Vergütungsstrukturen, der Arbeitszeitflexibilisierung und Veränderungen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung. Hierzu gehören auch die Beratung im Bereich der Unternehmensmitbestimmung und der Umgang mit dem Europäischen Betriebsrat. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die strategische Vorbereitung und Begleitung von Tarifvertragsverhandlungen sowie Restrukturierungsmaßnahmen und die Durchführung der damit verbundenen Verhandlungen mit Gewerkschaften und Betriebsräten über Interessenausgleich, Sozialplan und Überleitungsvereinbarungen.

Referenzen:
Björn Gaul wird konstant als einer der führenden Arbeitsrechtsanwälte in Deutschland genannt. JUVE benennt Björn Gaul stets bei den "Führenden Partnern im Arbeitsrecht", Who's Who Legal (2015) rechnet ihn zu den "most highly regarded" practitioners. Er ist "Employment Lawyer of the year Germany" 2011 (Who's Who), "Employment Lawyer of the year Germany" 2014 (employment-lawexperts.com). Bjoern Gaul ist der "go-to-lawyer" für Restrukturierung und herausragende Arbeit, er ist anerkannt für seinen "practical and solutions-oriented advice" (Who's Who Legal 2015). Legal 500 zitiert die Empfehlung als "in allen Belangen herausragend". Mandanten beschreiben ihn als "praxisnah, gut erreichbar, flexibel" (JUVE 2012/2013), "absolut verlässlich, viel Gespür für Stimmungen" (JUVE 2014/2015). Chambers Europe zitiert Marktbeobachter, die Björn Gaul "for his expertise and market presence" schätzen und ihn als "genius for employment law" beschreiben. Wettbewerber bezeichnen Björn Gaul als "brillanter Kopf, 1a Qualität, sehr sympathisch" (JUVE 2013/2014), "versierter Allrounder mit hohem Anspruch" (JUVE 2012/2013).

Prof. Dr. Björn Gaul ist außerplanmäßiger Professor an der Universität zu Köln mit der venia legendi für Bürgerliches Recht, Handels- und Arbeitsrecht. Ferner ist er Aufsichtsratsvorsitzender und Beiratsmitglied in der Logistik und Dienstleistungsbranche.

Monographien, u. a.

  • Gaul/Ludwig/Forst, Europäisches Mitbestimmungsrecht (SE, SCE, SPE und Grenzüberschreitende Verschmelzung), C.H. Beck 2015
  • Sonderleistungen und Fehlzeiten - Zulässigkeit und Grenzen einer Kürzung von arbeitgeberseitigen Sonderzahlungen bei Fehlzeiten des Arbeitnehmers, Heidelberg 1994 (zugl. Dissertation Universität zu Köln, 1993)
  • Aktuelles Arbeitsrecht, halbjährlich erscheinende Zusammenfassung der aktuellen Rechtsentwicklung im Arbeits- und Sozialversicherungsrecht, (begründet von Dieter Gaul, seit 1994/1 fortgeführt von Björn Gaul, bearbeitet mit Dietrich Boewer), zuletzt 2011, Band 1
  • Gaul/Otto, Arbeitsrecht: Leitfaden für Führungskräfte, Planegg 2000
  • Das Arbeitsrecht der Betriebs- und Unternehmensspaltung: Gestaltung von Betriebsübergang, Outsourcing, Umwandlung, Köln 2002 (zugl.: Köln, Univ., Habil.-Schrift)

Ferner gibt er als Autor das halbjährlich erscheinende Handbuchs „Aktuelles Arbeitsrecht“ heraus und ist regelmäßig im Rahmen der unternehmensinternen und externen Fortbildung als Dozent tätig.

Umfangreiche Informationen auch unter http://www.cms-hs.com/bjoern-gaul

Dr. Jochen Keilich, LLM (Exeter)

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner bei PUSCH WAHLIG LEGAL, Berlin

... berät Unternehmen zu allen Fragen des Individual- und Kollektivarbeitsrechts, insbesondere bei Umstrukturierungen, Personalabbaumaßnahmen, Betriebsübergängen sowie Verhandlungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften. Dr. Jochen Keilich hat besondere Erfahrung bei der Beratung öffentlicher Arbeitgeber, auch im Personalvertretungsrecht sowie bei Privatisierungen. Er vertritt Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte bei der Gestaltung ihrer Anstellungsverträge und bei dem Wechsel ihrer Anstellung. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Tätigkeit bildet das Datenschutzrecht. Er referiert regelmäßig zu arbeitsrechtlichen Themen. Dr. Jochen Keilich wird von JUVE 2015/2016 als häufig empfohlener Anwalt ausgezeichnet („umsichtig“, „präzise und sehr kompetent“). Besondere Anerkennung findet er auch bei Legal 500 2016 („bewegt sich fachlich auf höchstem Niveau“).

1994-1999 Studium der Rechtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
1999-2000 Studium an der University of Exeter, LL.M. European Legal Studies
2002-2003 Freshfield Bruckhaus Deringer Frankfurt am Main
2004 Dissertation bei Prof. Dr. Manfred Weiss an der Universität Frankfurt am Main
2003-2011 Rechtsanwalt, seit 2009 Partner bei Beiten Burkhardt Hamburg und Berlin
2007 Fachanwalt für Arbeitsrecht
2011 Partner bei PUSCH WAHLIG LEGAL

Veröffentlichungen (Auszug aus letzter Zeit):

  • Dr. Jochen Keilich, LL.M. (Exeter): Straftaten am Arbeitsplatz, Arbeit und Arbeitsrecht 5/15, S. 273 ff.
  • Dr. Jochen Keilich, LL.M. (Exeter): Die Bemessung der Betriebsratsvergütung – Gut gemeint ist das Gegenteil von gut, Betriebs-Berater 09/2014, S. 2229 ff.
  • Dr. Jochen Keilich, LL.M. (Exeter), Dr. Michael Witteler: Betriebliche Praxis und Konfliktsituationen – der Umgang mit dem Betriebsrat, Arbeit und Arbeitsrecht 09/2014, S. 508 ff.
  • Dr. Jochen Keilich, LL.M. (Exeter): Verdachtskündigung und Kündigung wegen Whistleblowing – Klassiker des Kündigungsrecht, Arbeit und Arbeitsrecht 09/2013, S. 522 ff.
  • Dr. Jochen Keilich, LL.M. (Exeter), Paul Brummer: Aufsatz „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold – Geheimhaltungspflichten auch für die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat“, Betriebs-Berater 14/2012, S. 897 ff.

Näheres auch unter http://pwlegal.net/anwaelte-attorneys/jochen-keilich/

Oliver Klose

Richter am Bundesarbeitsgericht (4. Senat), Erfurt

... war nach dem Studium mehrere Jahre als Mitarbeiter am Institut für Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherheit der Universität Bonn tätig. Anfang 2003 wurde Herr Klose Arbeitsrichter im Bezirk des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf. Von 2007 bis 2009 war Herr Klose als wissenschaftlicher Mitarbeiter zum Bundesarbeitsgericht abgeordnet, wo er für den 3. Senat und für den 1. Senat tätig war. Zum 1. Nov. 2011 wurde Herr Klose zum Richter am Bundesarbeitsgericht ernannt und dem 9. Senat zugewiesen (insbesondere zustänig für das Urlaubsrecht, Elternzeit, Zeugnisrecht sowie Bestehen, Begründung oder Änderung von Arbeitsverhältnissen). Seit Juni 2016 ist Herr Klose Mitglied des 4. Senats, dem vor allem die Themen Tarifvertragsrecht und Ein-, Höher-, Um- und Rückgruppierungen zugewiesen sind.

Herr Klose verfügt über umfangreiche Erfahrungen als Fachreferent und ist Autor verschiedener arbeitsrechtlicher Publikationen, u.a. ist er Mitautor im Gemeinschaftskommentar zum Kündigungsschutzgesetz und zu sonstigen kündigungsrechtlichen Vorschriften (KR) sowie im Kommentar zum gesamten Arbeitsrecht (AR) und kommentiert Teile des Arbeitsgerichtsgesetzes im BeckOnline-Kommentar. Ferner gehört er zum Autorenkreis des Antragslexikons Arbeitsrecht.

Herr Klose referiert seit 2008 in unseren Fachanwaltslehrgängen die Themenbereiche „Arbeitskampfrecht", "Tarifvertragsrecht" und das "Recht der betrieblichen Altersversorgung“.

 

Martin Krömer

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Kanzlei RUGE • KRÖMER, Hamburg, www.rugekroemer.de

Prof. Dr. Ulrich Koch

Vors. Richter am Bundesarbeitsgericht (2. Senat), Erfurt

... ist seit 1991 Arbeitsrichter, zunächst in Schleswig-Holstein und von 1994 bis Mai 2005 in der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Direktor des Arbeitsgerichts Stralsund, Vizepräsident des Landesarbeitsgerichts Rostock). Seit Juni 2005 ist Herr Prof. Dr. Koch als Richter am BAG tätig, zunächst im 7. Senat, der für formelles Betriebsverfassungsrecht sowie die Beendigung von Arbeitsverhältnissen aufgrund einer Befristung zuständig ist. Zum 1. August 2009 wechselte Herr Prof. Dr. Koch in den 1. Senat, zu dessen Zuständigkeit u.a. das materielle Betriebsverfassungsrecht, Fragen der Tariffähigkeit und Tarifzuständigkeit sowie das Arbeitskampfrecht gehören.

Zum 1. Febr. 2016 wurde Prof. Dr. Ulrich Koch zum Vorsitzenden Richter des 2. Senats am Bundesarbeitsgericht in Erfurt ernannt. Der 2. Senat ist zuständig für Entscheidungen über die Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung sowie daran anschließende Abfindungs- und Weiterbeschäftigungsansprüche.

Seit 2010 ist Herr Prof. Dr. Koch Honorarprofessor an der Georg-August-Universität in Göttingen.

Herr Prof. Dr. Koch ist Autor bzw. Mitautor von zahlreichen Veröffentlichungen (Auszug):

  • "Schaub", Arbeitsrechts-Handbuch, Verlag C. H. Beck, 16. Auflage 2015;
  • Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht, 15. Auflage 2015;
  • Großkommentar zum Kündigungsschutzrecht, 4. Auflage 2012;
  • Die Betriebsbedingte Kündigung, 2000;
  • Tarifautonomie für eines neues Jahrhundert (Festschrift für Günter Schaub zum 65. Geburtstag), 1998.

Prof. Dr. Koch referiert seit 1996 in unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht, zur Zeit das Thema "Kündigungsschutzprozessrecht".

Dr. Frank Lansnicker

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeits- und Verwaltungsrecht, Lansnicker Rechtsanwälte, Berlin

... vertritt als Rechtsanwalt seit 1987 Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Betriebs- und Personalräte. Daneben zählen auch Beamte in verwaltungsrechtlichen Verfahren zu seinen Mandanten. Er betreut Mandate in Verfahren bis zum BAG, BVerwG und vor dem BVerfG und dem EGMR.

Dr. Frank Lansnicker ist Autor verschiedener Fachartikel, Referent juristischer Fortbildungen sowie Herausgeber und Autor des in der 3. Aufl. (2013) im NOMOS Verlag erschienenen Handbuchs "Prozesse in Arbeitssachen."

Weitere zahlreiche auch aktuelle Veröffentlichungen auf der kanzleieigenen Homepage www.advo-l-s.de und unter dem Anwaltsprofil bei www.anwalt24.de .

 

Dr. Mark Lembke, LL.M. (Cornell)

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner bei GREENFORT in Frankfurt am Main und Lehrbeauftragter der juristischen Fakultät der Universität Heidelberg

... studierte und promovierte an der Universität Heidelberg. Von 1993 bis 1999 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht von Prof. Dr. G. v. Hoyningen-Huene (Universität Heidelberg). Anschließend studierte er an der Cornell University in Ithaca, New York (USA) und erwarb den Abschluss des Master of Laws (LL.M.).

Mark Lembke ist seit 1999 als Rechtsanwalt in Deutschland zugelassen sowie seit 2001 als Attorney-at-Law in New York (USA). Mark Lembke berät namhafte deutsche und internationale Unternehmen in allen rechtlichen, strukturellen und strategischen Fragen des Arbeitsrechts, etwa bei Umstrukturierungen und Transaktionen, in Angelegenheiten der Betriebsverfassung und Mitbestimmung, bei der Gestaltung von Vergütungssystemen, Anstellungs- und Auflösungsvereinbarungen, bei individuellen und kollektiven Arbeitsstreitigkeiten und in Fragen des Beschäftigtendatenschutzes.

Mark Lembke hält regelmäßig Fachvorträge und ist Autor in führenden Fachzeitschriften und Kommentaren. Zudem ist er ständiger Mitarbeiter bei der Zeitschrift "Betriebs-Berater". Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen z.B.:

I. Monographien

  • Lembke/Oberwinter, Arbeitsvertrag für Führungskräfte, 5. Aufl. 2011 (in Vorbereitung – bis zur 4. Aufl. 2001 verfasst von Kopp)
  • Annuß/Lembke, Arbeitsrechtliche Umstrukturierung in der Insolvenz, 2. Aufl. 2011 (in Vorbereitung)
  • Mediation im Arbeitsrecht, Verlag Recht und Wirtschaft, 2001
  • Die Arbeitskampfbeteiligung von Außenseitern, (Diss. Heidelberg 1999), Springer-Verlag, 2000

II. Kommentare

  • Thüsing/Laux/Lembke, Kommentar zum KSchG, Haufe-Verlag, 2. Aufl. 2011: Herausgeberschaft und Kommentierung von § 623 BGB , §§ 17 bis 22 KSchG (mit Jens-Wilhelm Oberwinter), § 4f BDSG
  • Henssler/Willemsen/Kalb, Arbeitsrecht Kommentar, Verlag Dr. Otto Schmidt KG, 4. Aufl. 2010: Kommentierung von §§ 106 bis 110 BetrVG (mit Heinz Josef Willemsen), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), §§ 105 bis 108 GewO und des Pflegezeitgesetzes (PflegeZG)
  • Boemke/Lembke, Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, Kommentar, Verlag Recht und Wirtschaft, 3. Aufl. 2011 (in Vorbereitung)
  • Heise/Lembke/von Steinau-Steinrück, Kommentar zum BetrVG, Haufe-Verlag, 1. Aufl. 2008: Kommentierung der §§ 47 bis 53 BetrVG (mit Julia Fesenmeyer), Einführung zu §§ 81 ff. BetrVG und §§ 84 bis 86a BetrVG.

III. Beiträge in Handbüchern und Festschriften

  • Liebers (Hrsg.), Formularbuch des Fachanwalts Arbeitsrecht, Kapitel H (Fremdpersonaleinsatz), J III (Änderungskündigung) und J VI (Massenentlassung) (zusammen mit Julia Fesenmeyer), 1. Aufl. 2011
  • Thüsing/Braun, Handbuch zum Tarifrecht, 12. Kapitel (Prozessuales), 1. Aufl. 2011.
  • Die Fusion von Arbeitgeberverbänden der Zeitarbeitsbranche – Die tarifrechtlichen Folgen der Verschmelzung von INZ und MVZ auf AMP –, in: Festschrift für Prof. Dr. Wolfgang Leinemann, 2006, S. 427-447.

IV. Aufsätze

  • Aktuelle Brennpunkte in der Zeitarbeit, BB 2010, 1533-1541. § Arbeitnehmerdatenschutz – Quo vadis?, NZA 10/2010, Editorial.
  • Das Modell des mehrgliedrigen Tarifvertrags, AMP-Info 1/2010, S. 5.
  • Die Gestaltung von Vergütungsvereinbarungen (Teil 2), NJW 2010, 321-326.
  • Die Gestaltung von Vergütungsvereinbarungen (Teil 1), NJW 2010, 257-263.
  • Sozialversicherungsrechtliche Fragen bei der Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen, BB 2009, 2594-2600.
  • Grundzüge der AGB-Kontrolle arbeitsvertraglicher Regelungen, FA 2009, 336-341.

Dr. Rüdiger Linck

Vors. Richter am Bundesarbeitsgericht (10. Senat), Erfurt

....arbeitete von 1987 bis 1989 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht (Professor Dr. Gerrick von Hoyningen-Huene) an der Universität Heidelberg. 1989 promovierte er mit dem Thema „Die soziale Auswahl bei betriebsbedingter Kündigung“. Ab 1989 war er Richter an den Arbeitsgerichten Pforzheim und Stuttgart und von 1996 bis 2001 Vorsitzender Richter am Sächsischen Landesarbeitsgericht in Chemnitz.

Seit 1. Juli 2001 ist Dr. Linck Richter am Bundesarbeitsgericht und gehörte dort zunächst dem 5. Senat (Arbeitnehmerstatus, Entgeltfortzahlung sowie Mutterschutz) an. Anfang 2007 wechselte Dr. Linck in den 6. Senat, der u.a. für den Kündigungsschutz außerhalb des KSchG, Aufhebungsverträge, das Insolvenzrecht und das Recht des öffentlichen Dienstes zuständig ist. Zum 1. Nov. 2009 wechselte Dr. Linck in den 1. Senat mit den Geschäftsfeldern: Materielles Betriebsverfassungs-, Personalvertretungs- und kirchliches Mitarbeitervertretungsrecht, Vereinigungsfreiheit, Tariffähigkeit und Tarifzuständigkeit, Arbeitskampfrecht.

Mit Wirkung vom 1. 5. 2014 wurde Herr Dr. Rüdiger Linck zum Vorsitzenden Richter am BAG ernannt. Er steht dem 10. Senat vor, der zuständig ist für "Gratifikationen, Aktienoptionen und Sondervergütungen, Tätigkeitszulagen und Erschwerniszulagen, Entgeltfortzahlung bei Krankheit und an Feiertagen, ergebnisorientierte Zahlungen und Zielvereinbarungen, Wettbewerbs-, Handelsvertreter- und Zwangsvollstreckungsrecht, Arbeitspflicht, Beschäftigungspflicht".

Dr. Rüdiger Linck ist Mitautor u.a.

  • "Schaub", Arbeitsrechts-Handbuch, Verlag C. H. Beck, 16. Auflage 2015;
  • von Hoyningen-Huene/Linck, Kommentar Kündigungsschutzgesetz, 15. Aufl. 2013;
  • Großkommentar zum Kündigungsrecht, Hrsg. Ascheid/Preis/Schmidt (APS-Kündigungsrecht), 4. Aufl. 2013 (5. Aufl. erscheint 2016).

Ferner ist er Mitglied im Herausgeberbeirat der Zeitschrift „Fachanwalt für Arbeitsrecht“.

Dr. Martin Lüderitz

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Rechtsanwälte Bryan Cave LLP, Hamburg

... berät als Fachanwalt für Arbeitsrecht seit vielen Jahren Unternehmen des Mittelstands sowie nationale und internationale Konzerne in allen arbeitsrechtlichen Fragen. Er vertritt Arbeitgeber in komplexen individual- und betriebsverfassungsrechtlichen Streitigkeiten sowie Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte. Den Mittelpunkt seiner Tätigkeit bildet die dauerhafte arbeitsrechtliche Beratung von Unternehmen. Besondere Schwerpunkte sind die Gestaltung von Arbeitsverträgen sowie die Beratung bei Umstrukturierungen, Betriebsübergängen sowie (Massen-)Entlassungen. Näheres unter http://www.bryancave.com.

Dr. Martin Lüderitz studierte an der Universität München. 2005 promovierte er zum Thema Altersdiskriminierung durch Altersgrenzen bei Prof. Dr. M. Heinze an der Universität Bonn und Prof. Dr. D. W. Belling, M.C.L. (U. of Ill.) an der Universität Potsdam. Nach dem Referendariat mit Stationen u.a. in München und Los Angeles (USA) begann er als Rechtsanwalt in Reutlingen und wechselte später nach Hamburg. Dort war er mehrere Jahre in einer Arbeitsrechtsboutique tätig, bevor er in die internationale Wirtschaftskanzlei Bryan Cave wechselte.

Dr. Martin Lüderitz leitet regelmäßig Seminare zu verschiedenen arbeitsrechtlichen Themen, unter anderem für Führungskräfte und Geschäftsführer sowie für Personalleiter und Personalreferenten. Er wirkte an Veröffentlichungen zum Betriebsverfassungsrecht und zum Arbeitsrecht im Öffentlichen Dienst mit und publizierte bisher zu folgenden Themen:

  • Lüderitz/Pawlak, Das Annahmeverzugsrisiko des Arbeitnehmers, NZA 2011, 313
  • Lüderitz, Rückforderung von Vergütung, brutto oder netto?, BB 2010, 2629
  • Pawlak/Lüderitz, Führung auf Probe und Führung auf Zeit im Tarifrecht des öffentlichen Dienstes, ZTR 2008, 642
  • Altersdiskriminierung durch Altersgrenzen, Auswirkungen der Antidiskriminierungsrichtlinie 2000/78/EG auf das deutsche Arbeitsrecht, Verlag Peter Lang, 2005.

Im Rahmen seiner Tätigkeit referiert Dr. Martin Lüderitz in unseren Fortbildungsveranstaltungen für Fachanwälte für Arbeitsrecht nach § 15 FAO.

Dr. Daniel Ludwig

Fachanwalt für Arbeitsrecht, CMS Hasche Sigle, Hamburg

... ist Partner und Fachanwalt für Arbeitsrecht bei CMS Hasche Sigle in Hamburg. Er berät nationale und internationale Unternehmen in allen Fragen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts. Beratungsschwerpunkte sind Ausgliederungs- und Restrukturierungsvorhaben sowie die Begleitung der damit verbundenen Verhandlungen mit Gewerkschaften und betrieblichen Arbeitnehmervertretern. Herr Dr. Ludwig ist Mitglied der Excellenzcluster "Betriebsänderung und Betriebsübergang" sowie "Tarifrecht" des Geschäftsbereichs Arbeitsrecht.

Herr Dr. Ludwig veröffentlicht regelmäßig zu aktuellen arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Er ist Herausgeber des Handbuchs Europäisches Mitbestimmungsrecht und Dozent im Rahmen der unternehmensinternen und externen Fortbildung.

Publikationen u. a.:

  • Gaul/Ludwig/Forst, Europäisches Mitbestimmungsrecht (SE, SCE, SPE und Grenzüberschreitende Verschmelzung), C.H. Beck 2015
  • Zum Unterlassungsanspruch des Betriebsrats in wirtschaftlichen Angelegenheiten - Gestaltungsmittel "gemeinsamer Betrieb", ArbRB 2014, S. 309
  • Sicherstellung ordnungsgemäßer Betriebsratswahlen aus Arbeitgebersicht, ArbRB 2014, S. 29
  • Betriebsübergang: Vereinbarungen über nachvertragliche Wettbewerbsverbote, NZA 2013, S. 489
  • Betriebsbedingte Kündigung trotz Kurzarbeit? Was es bei Restrukturierungsvorhaben zu beachten gilt, ArbRB 2013, S. 29
  • Neues zu arbeitsvertraglichen Bezugnahmeklauseln – Fallstrick Änderungsvereinbarung und Bezugnahme auf mehrgliedrige Tarifverträge, ArbRB 2012, S. 283
  • Compliance und arbeitsrechtliche Implementierung, in: Renz/Hense, Organisation der Wertpapier-Compliance-Funktion 2012
  • Freistellung unter Anrechnung von Urlaubsansprüchen - Wirksamkeitsanforderungen nach der aktuellen Rechtsprechung, ArbRB 2011, S. 379
  • "Freistellung des Arbeitnehmers während einer jahresübergreifenden Kündigungsfrist", Kommentierung zu BAG v. 17.05.2011 - 9 AZR 189/10, ArbRB 2011, S. 258
  • Zulässigkeit der Altersdifferenzierung bei Sozialplanabfindung - welche Gestaltungsspielräume verbleiben nach "Andersen" und Co.?, ArbRB 2011, S. 218 ff
  • Arbeitnehmerüberlassung - neue Schranken für den Einsatz von Leiharbeitnehmern, GmbHR im Blickpunkt 2011, S. 65
  • Der Chef sagt, wo gearbeitet wird, Financial Times Deutschland, 04.01. 2011, S. 20
  • Wird § 613 a BGB jetzt uferlos? - Neues von EuGH und BAG zu Leiharbeitnehmern beim Betriebsübergang -, DB 2011, S. 298 ff
  • Betriebsbedingte Kündigung trotz des Einsatzes von Leiharbeitnehmern, DB 2010, S. 2334 ff
  • Der Geschäftsführer als Verbraucher - Anwendung der AGB-Kontrolle auf Dienstverträge, GmbHR 2010, S. 321
  • Uneingeschränkte AGB-Kontrolle bei dynamischer Bezugnahme im Arbeitsvertrag bei arbeitgeberseitigen Regelungswerken - Richtlinien und Arbeitsordnungen des Arbeitgebers, BB 2010, S. 55

Umfangreiche Informationen auch unter http://www.cms-hs.com/daniel-ludwig

Dr. Paul Melot de Beauregard LL.M.

Fachanwalt für Arbeitsrecht, McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP, München/Düsseldorf

... leitet als Partner den Fachbereich Arbeitsrecht am Standort München von McDermott Will & Emery. Er berät in allen Fragen des nationalen und internationalen Arbeitsrechts sowie den angrenzenden Rechtsgebieten. Insbesondere verfügt er über langjährige Erfahrung bei Restrukturierungen sowie im Betriebsverfassungs- und Tarifrecht einschließlich dem kirchlichen Dienstrecht. Weitere Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in der Beratung bei der Gestaltung von Vergütungsmodellen, bei Abschluss und Beendigung von Dienstverträgen mit Vorständen, Geschäftsführern und Führungskräften, im Bereich der betrieblichen Altersversorgung und im Outsourcing. Neben dem Arbeitsrecht berät Dr. Melot de Beauregard regelmäßig im Datenschutzes sowie in allen Fragen der Compliance, insbesondere der Organhaftung (einschließlich D&O-Versicherung) und der Gewährleistung rechtlicher Rahmenbedingungen im Konzern. Dabei vertritt er gerichtlich und außergerichtlich Unternehmen und Aufsichtsräte als auch Vorstände und Geschäftsführer im Hinblick auf Schadensvermeidung und Schadensersatzforderungen. Näheres unter http://www.mwe.com.

Dr. Melot de Beauregard studierte an den Universitäten München und Würzburg sowie an der London School of Economics. 2001 promovierte er zu einem tarifrechtlichen Thema bei Professor Dr. C.W. Hergenröder. Nach dem Referendariat mit Stationen u.a. in Düsseldorf, Köln und Kapstadt (Südafrika) war er als Rechtsanwalt in Berlin und Düsseldorf tätig.

Dr. Melot de Beauregard ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu allen Bereichen des Arbeitsrechts. Seit 2012 ist er Lehrbeauftragter der FernUniversität in Hagen. Hier ein Auszug aus seiner Veröffentlichungsliste:

  • Mitgliedschaft in Arbeitgeberverbänden und Tarifbindung, Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main, 2002
  • Gleichheit durch Gesetz? Ein Beitrag über die Versuche des südafrikanischen Gesetzgebers, die Gleichstellung aller ethnischen Bevölkerungsteile im Arbeitsrecht zu erreichen, ZfRV 2002, 66-70
  • Die Entwicklung der Staatlichen Souveränität im Spiegel der Kanonistischen Völkerrechtslehre, Der Staat 2003, 459-472 (zusammen mit C. Stumpf)
  • Der Nießbrauch an beweglichen Sachen und Grundstücken im Römischen Recht, JA 2003, 886-891
  • Das Arbeitskampfrecht im Spiegel der jüngeren Rechtsprechung, NZA-RR 2003, 617-621
  • Die Rechtsfigur des implied term im britischen Recht am Beispiel der Pflicht des Arbeitge­bers, das Vertrauensverhältnis zum Arbeitnehmer nicht zu verletzen, ZfRV 2004, 3-9
  • Das Zweite Gesetz zur Vereinfachung der Wahl der Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat, DB 2004, 1430-1431
  • Rechtswahl bei Aktienoptionsplänen und damit in Zusammenhang stehenden nachvertraglichen Wettbewerbsverboten, BB 2004, 2350-2353 (zusammen mit O. Driver-Polke)
  • Die Unternehmensmitbestimmung in der Europäischen Gesellschaft, GmbHR 2005, 195-200 (zusammen mit T. Müller-Bonanni) Der kollektive Widerspruch der Arbeitnehmer beim Betriebsübergang, BB 2005, 826-829
  • Fluch und Segen arbeitsvertraglicher Verweisungen auf Tarifverträge, NJW 2006, 2522-2525
  • Die Rechtsprechung zum Arbeitskampfrecht in den Jahren 2004-2006, NZA-RR 2007, 393-397
  • Diskriminierungsschutz ohne Ende?, RIW 2009, 18-22
  • Die neue Richtlinie über Europäische Betriebsräte, BB 2009, 1417-1422 (zusammen mit R. Buchmann)
  • Verbandsaustritt und Tarifbindung, ZTR 2009, 514-517
  • Die Rechtsprechung zum Arbeitskampfrecht in den Jahren 2007-2009, NZA-RR 2010, 453-456
  • Das Anstellungsverhältnis des GmbH-Geschäftsführers, Beck-Verlag, München, Juli 2011
  • Netzwerke: Rechtsformen und Folgen für die Zusammenarbeit von Unternehmen, DB 2011, 2701-2709 (zusammen mit J. Glückler und S. Nemeth)
  • Ende eines Sonderwegs? – Zum Stand des kirchlichen Arbeitsrechts in Deutschland, NZA-RR 2012, 225-232
  • Social Media am Arbeitsplatz – Chancen und Risiken, DB 2012, 2044-2048 (zusammen mit C. Gleich)
  • Rechtsformen und Governance von Netzwerken, in: J. Glückler, W. Dehning, M. Janneck, T. Armbrüster (Hrsg.): Unternehmensnetzwerke, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg, 2012, 121-137 (zusammen mit J. Glückler und S. Nemeth)
  • Tarifpluralität und Sanierung, in F.-W. Lehmann (Hrsg.), Deutsche und Europäische Tariflandschaft im Umbruch, Betriebs-Berater Schriftenreihe Arbeitsrecht, Fachbuchverlag Recht und Wirtschaft, Frankfurt am Main, 2012, 100-109
  • Variable Vergütung im Trennungsprozess mit Vorständen und Geschäftsführern, Teil 1 (zu­sammen mit A. Schwimmbeck und C. Gleich), DB 2012, 2792-2197
  • Variable Vergütung im Trennungsprozess mit Vorständen und Geschäftsführern, Teil 2 (zu­sammen mit A. Schwimmbeck und C. Gleich), DB 2012, 2853-2857
  • Aktuelle Problemfelder in der D&O-Versicherung, NJW 2013, 824-829 (zusammen mit C. Gleich).

Wilhelm Mestwerdt

Präsident des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen

Eintritt in Niedersächsische Arbeitsgerichtsbarkeit 1991
Direktor Arbeitsgericht Nienburg 2005 bis 2007
Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht Niedersachsen 2007 bis 2009
Richter am Bundesarbeitsgericht (2009 bis 2014), Mitglied des 10. Senats des BAG
Präsident Landesarbeitsgericht Niedersachsen (seit 19.05.2014)
Vorsitzender Richter des 2. Senats des Kirchengerichtshofs der Evangelischen Kirche in Deutschland

Veröffentlichungen (u.a.):

  • Mitherausgeber/Autor Gallner, Mestwerdt, Nägele, HaKo KSchR (Befristungsrecht TzBfG § 14 ff.)
  • Anwaltkommentar Arbeitsrecht (BGB, §§ 104 ff, 125 ff, 611).

Olaf Möllenkamp

Richter und stellvertretender Direktor am Arbeitsgericht in Lübeck und Datenschutzbeauftragter der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Schleswig-Holstein

... war nach Berufsausbildung zum Bankkaufmann und Tätigkeit als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht zunächst Richter in der ordentlichen Gerichtsbarkeit des Landes Schleswig-Holstein und wechselte 2003 an das Arbeitsgericht Lübeck.

Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Referendarausbildung und als Repetitor ist Herr Möllenkamp langjährig gefragter Fachreferent im Bereich Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht. Neben der Dozententätigkeit für Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände schult Herr Möllenkamp regelmäßig Betriebsräte, Personalverantwortliche und Führungskräfte.

Er ist außergerichtlicher Mediator und Güterichter nach dem Mediationsgesetz sowie Vorsitzender zahlreicher betrieblicher Einigungsstellen mit Schwerpunkt auf Arbeitszeitregelungen, EDV/Datenschutz und Verhandlung von Sozialplänen. Herr Möllenkamp ist Dozent für Wirtschaftsmediation im Rahmen des Hochschulstudiengangs Betriebspsychologie in Lübeck.

Herr Möllenkamp referiert ab 2015 in unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht die Themenbereiche „Arbeitskampfrecht", "Tarifvertragsrecht", "Recht der betrieblichen Altersversorgung“ sowie "Betriebsverfassungs-, Personalvertretungs- und Mitbestimmungsrecht".

Dr. Klaus Pawlak

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Kanzlei RUGE · KRÖMER, Hamburg

… ist geschäftsführender Partner der ausschließlich im Arbeitsrecht tätigen Kanzlei RUGE • KRÖMER in Hamburg. Näheres unter www.rugekroemer.de.

RUGE • KRÖMER gehört mit derzeit über 20 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten zu den größten Arbeitsrechtskanzleien in Deutschland und berät und vertritt bundesweit insbesondere Unternehmen und Konzerne sowie Top-Führungskräfte. Näheres unter www.rugekroemer.de. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die Beratung über Betriebsänderungen einschließlich Interessenausgleichs- und Sozialplanverhandlungen sowie das Aushandeln von Vertragsbeendigungen bei Führungskräften. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotion an der Universität Hamburg ist er seit Beginn seiner anwaltlichen Tätigkeit im Jahre 1999 auf dem gesamten Gebiet des Arbeitsrechts beratend und forensisch tätig und hat insbesondere diverse Verfahren erfolgreich vor dem Bundesarbeitsgericht geführt. Seit vielen Jahren führt er arbeitsrechtliche Fachanwaltskurse und Seminare durch, insbesondere zu den Themen Betriebsverfassungsrecht, Tarifrecht, Umstrukturierung und Betriebsänderung, Teilzeit- und Befristungsrecht, Kündigungsrecht, Betriebsübergang, Direktionsrecht sowie Haftung im Arbeitsverhältnis. Er ist Mentor im Rahmen des Mentoring-Programms an der Bucerius Law School und wurde vom Hanseatischen Oberlandesgericht als Arbeitsgemeinschaftsleiter für das Arbeitsrecht in der Juristenausbildung bestellt.

Zu seinen Veröffentlichungen als Herausgeber und/oder Autor bzw. Mitautor gehören u.a.:

  • Betriebsverfassungsrecht, Erich Schmidt Verlag;
  • Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst, rehm Verlag;
  • Handbuch Kündigungsrecht, DeutscherAnwaltVerlag;
  • Zeitschrift für das öffentliche Arbeits- und Tarifrecht (öAT), Verlag C.H. Beck;
  • Aufsätze, Beiträge und Urteilsanmerkungen, verschiedene arbeitsrechtliche Fachzeitschriften.

Herr Rechtsanwalt Dr. Pawlak referiert in unseren Fachanwaltslehrgängen die Themenbereiche „Betriebsübergang und Umstrukturierung“ und „Haftung im Arbeitsverhältnis“ sowie in Fortbildungsveranstaltungen für Fachanwälte für Arbeitsrecht gemäß § 15 FAO.

Stephan Rittweger

Vors. Richter am Bayerischen Landessozialgericht, München

... arbeitete nach seinem Jurastudium an der Ludwig-Maximilian-Universität München von 1986 bis 1988 als Rechtsanwalt. Anschließend war er bis 1992 im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales - Abt. Krankenhauswesen, im Referat Rechtsetzung tätig.

Herr Rittweger war zunächst von 1993 bis 2001 Richter am Sozialgericht München bis er zum Richter am Bayerischen Landessozialgericht München berufen wurde. Seit 2010 ist Herr Rittweger dort Vorsitzender Richter.

Zu den Themenbereichen der Schnittstellen zwischen Arbeits- und Sozialrecht ist Herr Rittweger seit langem als Autor und als Referent tätig.

Björn Retzlaff

Vors. Richter am Landgericht Berlin

 ... Studium der Rechtswissenschaften und der Philosphie in Freiburg und Dijon.

Seit 2010 Vorsitzender einer Kammer für Handelssachen am Landgericht Berlin, zuvor Tätigkeit in diversen Zivilkammern des Landgerichts und in einem Bausenat des Kammergerichts.

Fachliche Schwerpunkte: Privates Baurecht und Gesellschaftsrecht.

Langjährige Tätigkeit als Dozent in der Aus- und Fortbildung von Fachanwälten im Bau- und Architektenrecht sowie im Handels- und Gesellschaftsrecht, an der Deutschen Richterakademie in Trier und der Justizakademie Berlin-Brandenburg.

Zahlreiche Veröffentlichungen (Aufsätze und Entscheidungsbesprechungen) zu bau- und gesellschaftsrechtlichen Themen,

  • vgl. BauR 2015, 384; 2013, 1184; 2013, 515; 2012, 718; 2011, 735; NJW 2013, 2854;
  • laufend Entscheidungsbesprechungen im juris-Praxisreport Privates Baurecht, juris-Praxisreport Handels- und Gesellschaftsrecht und im juris-Praxisreport BGH-Zivilrecht
  • Mitautor in Franke/Kemper/Zanner/Grünhagen: VOB-Kommentar (2013)
  • Mitautor in Siebert/Eichberger AnwaltFormulare Bau- und Architektenrecht (2014).

Prof. Dr. Martin Reufels

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek, Köln

 ... studierte an den Universitäten Köln und Heidelberg (dort Promotion), mit Auslandsaufenthalten an der Universität Barcelona und der Georgetown University, Washington D.C. Prof. Dr. Martin Reufels ist Partner der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek (näheres unter www.heuking.de ). Er berät dort als Fachanwalt für Arbeitsrecht umfänglich im Arbeits- und Dienstvertragsrecht, insbesondere bei arbeits- und gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen.

Prof. Dr. Martin Reufels lehrt an der Hochschule Fresenius in Köln und an der Universität Münster und ist Mitglied zahlreicher in- und ausländischer Berufsvereinigungen. Zu seinen Buchveröffentlichungen aus jüngster Zeit zählen:

  • Prozeßtaktik im Arbeitsrecht, Nomos Verlag Baden-Baden, 3. Auflage 2015
  • Hümmerich / Reufels (Hrsg.): Gestaltung von Arbeitsverträgen. Kommentierte Klauseln und Musterverträge, Nomos Verlag Baden-Baden, 3. Auflage 2015
  • Compliance in der arbeitsrechtlichen Praxis, Euroforum Verlag, Düsseldorf, 6. Aufl. 2011.

 

Werner Rühl

Vors. Richter am Landesarbeitsgericht Hamburg

... nach Studium in Bonn und Basel und Referendariat beim OLG Köln arbeitete Herr Rühl zunächst 2 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesarbeitsgericht tätig, bevor er 1990 in den Dienst der hamburgischen Justiz eintrat. Neben der richterlichen Tätigkeit beim Landgericht und beim HansOLG hat Herr Rühl mehrfach im Rahmen von Abordnungen bzw. Sonderdienstverträgen Verwaltungsaufgaben wahrgenommen (Einführung des EDV-Grundbuchs in Hamburg, Reorganisation der Justizkasse, zuletzt: Justizmanager beim Amtsgericht Hamburg). Seit 2003 ist Herr Rühl Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht.

Zu seinen Lehrtätigkeiten zählen: Referendar-AG im Arbeitsrecht (seit 1991), Lehrbeauftragter der Universität Hamburg und der Bucerius Law School. Darüber hinaus zahlreiche Veranstaltungen für Betriebsräte und Personalverantwortliche.

Dr. Sebastian Roloff

Richter am Bundesarbeitsgericht, Erfurt

Beruflicher Werdegang

  • 2000 Erste juristische Staatsprüfung
  • 2002 Promotion in Köln bei Prof. Dr. Peter Hanau
  • 2004 Richter am Arbeitsgericht Bonn
  • Richter am Arbeitsgericht Köln
  • 2012 - 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesarbeitsgericht
  • 2015 Richter am Landesarbeitsgericht Köln
  • 2016 zum Richter am Bundesarbeitsgericht gewählt

Herr Dr. Roloff ist u.a. Mitautor

  • Schaub / Koch: Arbeitsrecht von A-Z, Beck im dtv, 20.Auflage 2016
  • Wlotzke / Preis / Kreft: Betriebsverfassungsgesetz: BetrVG, 4. Auflage, C.H.BECK, 2009
  • Rolfs / Giesen / Kreikebohm / Udsching: Arbeitsrecht, C.H.BECK, 2008.

Jan Ruge

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Kanzlei RUGE • KRÖMER, Hamburg, www.rugekroemer.de

... ist Gründungspartner von RUGE • KRÖMER und gilt als einer der renommiertesten Arbeitsrechtler Deutschlands. Das Branchenmagazin JUVE nennt ihn im „JUVE Handbuch 2013/2014 WirtschaftsKanzleien Rechtsanwälte für Unternehmen“ als „führenden Namen“ im Bereich „Führungsberatung“. JUVE schreibt: „… genießt RUGE • KRÖMER im Öffentlichen Dienstrecht und in der Führungskräfteberatung, in der insbesondere Jan Ruge aktiv ist, überregionales Renommee.“ Laut Focus „Anwaltsliste 2014“ gehört er zu den Top-Anwälten in ganz Deutschland im Bereich Arbeitsrecht.

RUGE • KRÖMER gehört mit derzeit 23 Rechtsanwälten, von denen 15 Fachanwälte für Arbeitsrecht sind, zu den größten Arbeitsrechtskanzleien in Deutschland. Jan Ruge vertritt bundesweit öffentliche und private Unternehmen und Konzerne sowie Top-Führungskräfte. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind das Arbeits- und Tarifrecht des öffentlichen Dienstes. Er hat für seine Mandanten bereits diverse Verfahren erfolgreich beim Bundesarbeitsgericht und beim Europäischen Gerichtshof geführt. 

Rechtsanwalt Ruge führt seit Jahren u. a. für das EUROFORUM, die Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, das Personalamt der Freien und Hansestadt Hamburg, den Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL), die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg (AVH), den Kommunalen Arbeitgeberverband Berlin (KAV), den Hamburgischen Anwaltverein (HAV), die Hamburger Fachanwaltsseminare Arbeitsrecht (H.F.A) und die Bundesvereinigung Öffentliches Recht (BÖR) sowie verschiedene private und öffentliche Unternehmen arbeitsrechtliche Seminare durch. Er hält an der Bucerius Law School (BLS) Gastvorträge zu arbeitsrechtlichen Themen und ist langjähriges Mitglied der Auswahlkommission für deren Studenten. Ferner nimmt er regelmäßig als Redner an renommierten Arbeitsrechts- und Personalkongressen teil, z.B. an der Handelsblatt-Tagung „Personal im 21. Jahrhundert“ sowie am „Personalkongress für den Öffentlichen Dienst (mic). Rechtsanwalt Ruge referiert seit 1997 in den Fachanwaltslehrgängen Arbeitsrecht der Juristischen Fachseminare.

Jan Ruge ist Herausgeber bzw. Autor bzw. Mitautor folgender Publikationen:

  • Ruge/Krömer/Pawlak/Rabe v. Pappenheim (Hrsg.) "Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst", 8. Auflage 2015, rehm Verlag;
  • Mitherausgeber der "Zeitschrift für das öffentliche Arbeits- und Tarifrecht (öAT)", Verlag C.H. Beck.
  • "Handbuch Kündigungsrecht", 4. Auflage 2014, DeutscherAnwaltVerlag, Kapitel: "Der allgemeine Kündigungsschutz nach dem KSchG", "Beendigung durch Befristung", "Beendigung durch auflösende Bedingung und Anspruchsdurchsetzung gegenüber der Rechtsschutzversicherung";
  • "Betriebsverfassungsrecht", 2. Auflage 2014, ERICH SCHMIDT VERLAG GmbH & Co. KG;
  • "Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung in der Pflege", 1. Auflage 2001, Kohlhammer-Verlag, Kapitel: "Mitbestimmung der Betriebs- und Personalräte.

Rechtsanwalt Ruge unterrichtet seit Bestehen der Juristischen Fachseminare (1996) die Themenbereiche Individualarbeitsrecht und Befristung / Anfechtung / Aufhebungsvertrag. Für die Juristischen Fachseminare referiert er zudem in den Fortbildungsveranstaltungen für Fachanwälte für Arbeitsrecht gemäß § 15 FAO.

 

Dr. Steffen Scheuer

Rechtsanwalt, Partner, Baker & McKenzie Partnerschaft von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern mbB, München

... ist seit 2003 im Arbeitsrecht bei Baker&McKenzie tätig und seit 2008 Partner. Er berät Unternehmen in allen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich der Restrukturierung. Betriebsübergänge und Outsourcing sowie Arbeitnehmerüberlassung gehören ebenfalls zum Kernbereich meiner Tätigkeit. Zu meinen Mandanten gehören sowohl Dax 30 Unternehmen als auch größere Mittelständler und Tochtergesellschaften großer internationaler Konzerne. Weiteres unter http://www.bakermckenzie.com/SteffenScheuer/ !

Dr. jur. h. c. Reinhard Schinz

Vorsitzender Richter am LAG Berlin-Brandenburg und Lehrauftragter an den Universitäten Potsdam und Kopenhagen

.... von 1985 bis 1986 als Staatsanwalt tätig; seit 1986 Richter am Arbeitsgericht Berlin; seit 1994 Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht Brandenburg, seit 2007 am Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.

Herr Dr. Reinhard Schinz hat Lehraufträge an den Universitäten Potsdam und Kopenhagen; ferner ist er seit 1996 Gastprofessor an der Universität Lund (Schweden). Er ist Prüfer beim Justizprüfungsamt Berlin-Brandenburg  und seit vielen Jahren tätig in der Richterfortbildung sowie Fachanwaltsaus- und fortbildung.  2005 wurde ihm der Titels Dr. jur. h.c. durch die Universität Lund (Schweden) verliehen.

Dr. Schinz ist Co-Autor im

  • Hennsler/Willemsen/Kalb (Hrsg.): Arbeitsrecht Kommentar, Otto Schmidt Verlag, 5. Auflage 2012 sowie
  • Hümmerich, Klaus; Spirolke, Matthias(Hrsg.): Das arbeitsrechtliche Mandat, Deutscher Anwaltverlag; 4. Aufl. 2006.

Dr. Aino Schleusener

Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht Berlin Brandenburg

... war nach dem Studium und dem Referendariat zunächst als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Bürgerliches Rechts, Arbeits- und Sozialrecht an der Freien Universität tätig. Im Jahr 1999 trat er in die Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Berlin ein. Von 2003 bis 2005 war Herr Dr. Schleusener als wissenschaftliche Mitarbeiter zum Bundesarbeitsgericht abgeordnet. Dort war er für den 4. Senat und für den 1. Senat tätig. Im Jahr 2010 wurde er zum Vorsitzenden Richter am LAG ernannt.

Herr Dr. Schleusener lehrt seit mehreren Jahren an der Freien Universität Berlin im Bereich des Kollektiven Arbeitsrechts und Individualarbeitsrecht. Er hält weiterhin als Dozent zahlreiche Seminare und Schulungen im Bereich des Arbeits- und Betriebsverfassungsrechts.

Herr Dr. Schleusener ist u.a. Mitautor in

  • Schleusener/Suckow/Voigt: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
  • Bader/Dörner/Mikosch/Schleusener/Schütz/Vossen: GK-ArbGG
  • Küfner-Schmitt/Schleusener: Handbuch Betriebsverfassungsrecht
  • Handbuch Betrieb und Personal.

Daneben hat Herr Dr. Schleusener eine Vielzahl von Aufsätzen und Urteilsanmerkungen (in der AP und SAE) verfasst.

Er ist Vorstandsvorsitzender des Instituts für Arbeitsrecht Berlin-Bochum, einem gemeinnütziger Verein, der sich die Unterstützung der Arbeitsrechtswissenschaft mit ihren europäischen und internationalen Bezügen zur Aufgabe gemacht hat und der zugleich den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis fördern will.

Bettina Schmidt

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeits- und Sozialrecht, Bonn

... ist seit 1997 in eigener Kanzlei tätig (näheres unter www.kanzlei-bettina-schmidt.de).

Frau Rechtsanwältin Bettina Schmidt hat zahlreiche Bücher und andere Publikationen im Arbeits- und Sozialrecht zu den Themen Scheinselbständigkeit, Freie Mitarbeit und sozialversicherungsrechtliche Betriebsprüfung durch die Rentenversicherungsträger veröffentlicht, u.a.:

  • "Sozialversicherungsrecht in der arbeitsrechtlichen Praxis", C. H. Beck, 3. Auflage 2015
  • "Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen nach dem SGB IX", Schriftenreihe des LVR Rheinland, 11. Auflage 2015
  • "Schwerbehindertenarbeitsrecht", Nomos-Verlag, 2. Auflage 2014
  • "Gestaltung und Durchführung des BEM", C. H. Beck, 2014
  • "Rehabilitationsrecht" in: Abels / Brandts / Klatt / Richter (Hrsg.) / Ritter / Schmidt, Nomos-Verlag, 1. Aufl. 2008
  • "Die sozialen Rechte der jungen Familie" in: Richter / Schmidt / Klatt / Doering - Striening / Schafhausen / Köhler, Nomos-Verlag, 1. Aufl. 2007
  • "Seniorenrecht in der anwaltlichen Praxis" in: Richter / Schmidt / Klatt / Doering - Striening (Hrsg.), Nomos-Verlag, 1. Aufl. 2006
  • "Das sozialrechtliche Mandat" von Hartmut Kilger, Bettina Schmidt und Matthias Bünger, Anwaltsverlag, 1. Auflage 2005
  • "DAV-Anwaltsausbildung / Das Anwaltsmandat - Sozialrecht", Berliner Wissenschafts-Verlag, 2005
  • "Freie Mitarbeiterverträge" von Bettina Schmidt, RWS Verlag Kommunikationsforum, 2003
  • "Betriebsprüfung durch die Rentenversicherungsträger", Verlag Recht und Wirtschaft, 2001
  • "Scheinselbstständigkeit in Arbeitsrecht - Sozialrecht" von Bettina Schmidt; Peter Schwerdtner, 2. Auflage, Jehle-Rehm, 2000.

Seit 1997 referiert sie regelmäßig im Arbeits- und Sozialrecht für verschiedene Fortbildungsträger. Ab 2009 referiert sie in unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht die „Grundzüge des Sozialversicherungsrechts“, "Grundzüge des Arbeitsförderungsrechts", "Schutz besonderer Personengruppen" bzw. "Recht der betrieblichen Altersversorgung". 

Markus Schmülling

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek, Köln

Dr. Wienhold Schulte

Rechtsanwalt & Notar, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Schulte & Karlsfeld Rechtsanwälte & Fachanwälte, Münster

... seit 1976 Rechtsanwalt, seit 1992 in von ihm gegründeter Fachanwaltssozietät für Arbeitsrecht, seit 1986 Fachanwalt für Arbeitsrecht, seit 1987 Fachanwalt für Verwaltungsrecht und seit 1990 Notar.

Dr. Schulte vertritt bundesweit Unternehmen im individuellen und kollektiven Arbeitsrecht, ferner Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Referent, auch in der Fachanwaltsausbildung und als fachlicher Leiter. Er ist Dozent der Hagen Law School.

Dr. Schulte ist ferner Autor zahlreicher Veröffentlichungen, u.a.

  • beim Otto Schmidt Verlag als ständiger Autor in der Zeitschrift "Der Arbeitsrechtsberater" seit ihrem Erscheinen,
  • Mitautor seit der 1. Auflage des demnächst in 8. Auflage erscheinenden "Anwalts-Handbuch Arbeitsrecht" (Tschöpe) und
  • des Handbuchs "Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst" (Gröger).

Er ist seit dessen Bestehen Mitglied des Fachprüfungsausschusses für Arbeitsrecht bei der Rechtsanwaltskammer Hamm.

Näheres unter www.schulteundkarlsfeld.de  

Manfred Stolz

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Sozialrecht, Stolz & Faust Rechtsanwälte, Gelsenkirchen

... seit 1976 Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und für Sozialrecht seit 1987. Seniorpartner der Anwaltssozietät Stolz, Faust und Zundel, Gelsenkirchen Tätigkeitsschwerpunkte: Individualarbeitsrecht, Betriebsverfassungsrecht, Sozialversicherungsrecht, Haftungsrecht der freien Berufe. Seit 1991 Vorsitzender des Ausschusses der RAK Hamm gemäß § 17 FAO für das Fachgebiet Sozialrecht.

Publikationen im Arbeits- und Sozialrecht, z.B. im

  • Anwaltshandbuch Sozialrecht, 4. Auflage 2013 zum Beitragsrecht Unfallversicherung.

Herr Manfred Stolz ist ein ausgewiesener Experte und ein gefragter Dozent auf dem Gebiet des Arbeits- und Sozialrechts.

Dr. Jens Suckow

Richter am Bundesarbeitsgericht (9. Senat), Erfurt

... geboren 1968 in Düsseldorf, legte die zweite juristische Staatsprüfung 1998 in Berlin ab und promovierte im gleichen Jahr zum Dr. jur. 1999 trat er in den Richterdienst des Landes Brandenburg ein und war an den Arbeitsgerichten Frankfurt/Oder und Cottbus tätig. Von 2003 bis 2005 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundesarbeitsgericht abgeordnet. 2006 wurde er zum Richter am Arbeitsgericht als der ständige Vertreter einer Direktorin am Arbeitsgericht Frankfurt/Oder und 2008 zum Vorsitzenden Richter am Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg ernannt.

Der Bundespräsident hat Dr. Jens Suckow mit Wirkung vom 1. November 2009 zum Richter am Bundesarbeitsgericht ernannt. Herr Dr. Suckow wurde dem Neunten Senat zugeteilt, der sich schwerpunktmäßig mit Urlaubs-, Teilzeit- und Zeugnisrecht beschäftigt. Ferner werden Konkurrentenstreitigkeiten und die Entschädigungsansprüche bei überlangen Gerichtsverfahren behandelt.

Herr Dr. Suckow veröffentlichte

  • Homann, Jutta, Suckow, Jens: Der Kurzvortrag im Assessorexamen Arbeitsrecht, Vahlen Verlag, 5. Auflage 2015
  • Schleusener, Aino; Suckow, Jens; Voigt, Burkhard: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG), 4. Aufl., Luchterhand, Köln 2012
  • Suckow, Jens: Der vorformulierte Arbeitsvertrag, Luchterhand, Köln 2011
  • Suckow, Jens: Gewerkschaftliche Mächtigkeit als Determinante korporatistischer Tarifsysteme, Duncker und Humblot, Berlin 2000.

Friedrich Schütz

Direktor des Arbeitsgerichts Bayreuth

... nach dem Studium und Referendarzeit 1978 bis 1986 in Regensburg arbeitete Herr Schütz 1986 bis 1990 als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Prof. Dr. Richardi. Ab September 1990 wurde er als Richter am Arbeitsgericht Würzburg berufen. In der Zeit von Oktober 1991 bis Oktober 1993 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesarbeitsgericht tätig. Seit September 2006 ist Herr Schütz Direktor des Arbeitsgerichts Bayreuth.

Zu seinen Veröffentlichungen gehören:

  • im HzA (Handbuch zum Arbeitsrecht, Luchterhand Verlag): Die Befristung von Arbeitsverhältnissen / Urlaubsrecht.
  • im GK-ArbGG: Kommentierung der Verfahrensvorschriften der ersten Instanz.

Prof. Dr. Gregor Thüsing LL.M. (Harvard)

Direktor des Instituts für Arbeitsrecht und Recht der sozialen Sicherheit der Universität Bonn

... ist seit dem Wintersemester 2004/2005 Direktor des Instituts für Arbeitsrecht und Recht der sozialen Sicherheit der Universität Bonn. Zuvor war er seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht und Rechtsvergleichung an der Bucerius Law School in Hamburg. 

Prof. Thüsing ist Mitglied der ständigen Deputation des Deutschen Juristentags, Mitglied des Vorstandes der Deutsch-Amerikanischen Juristenvereinigung sowie der Internationalen Gesellschaft für das Recht der Arbeit und der sozialen Sicherheit sowie Vorsitzender der Gesellschaft für Europäische Sozialpolitik und des Gemeinsamen Kirchlichen Arbeitsgerichts in Hamburg. Als Sachverständiger wird er regelmäßig vom Gesetzgeber in den jeweiligen Ausschussanhörungen zu Rate gezogen - bislang mehr als 15 mal.

Prof. Thüsing promovierte zu dem Thema "Der Außenseiter im Arbeitskampf", graduierte zum LL.M. an der Harward Law School und besitzt die Anwaltszulassung für den Staat New York.

Zudem ist er als Verfasser zahlreicher Kommentierungen u.a.

  • Richardi, BetrVG;
  • Wiedemann, TVG;
  • Henssler/Willemsen/Kalb, BGB;
  • Thüsing, AÜG;
  • Annuß/Thüsing, TzBfG

und Autor zahlreicher Artikel in den einschlägigen arbeitsrechtlichen Fachzeitschriften.

Für die Juristischen Fachseminare ist Prof. Dr. Thüsing seit 2005 tätig.

Prof. Dr. Reinhard Vossen

Vors. Richter am Landesarbeitsgericht Düsseldorf und Honorarprofessor an der Universität Düsseldorf a.D.

... Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln.
Nach dem 1. jur. Staatsexamen am 27.4.1971 vom 1.7.1971 - 31.12.1972 Verwalter der Stelle eines wissenschaftlichen Assistenten am Forschungsinstitut für Sozialrecht an der Universität zu Köln (Direktor Prof. Dr. P. Hanau).
Am 5.7.1973 Promotion an der Universität zu Köln bei Herrn Prof. Dr. Wiedemann (Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht) mit dem Thema „Tarifdispositives Richterrecht“.

Nach dem 2. Staatsexamen am 1.4.1976 Zulassung zum Rechtsanwalt bei dem Amts- und Landgericht Düsseldorf.
Am 2.10.1978 Ernennung zum Richter auf Probe in der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Nordrhein-Westfalen.
Am 30.6.1981 Ernennung zum Richter am Arbeitsgericht.
Vom 1.10.1980 - 30.9.1981 Wissenschaftliche Hilfskraft beim Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät an der Universität zu Köln. 1.10.1981 - 30.9.1987 Wissenschaftliche Hilfskraft am Forschungsinstitut für Sozialrecht an der Universität zu Köln (Direktor: Prof. Dr. P. Hanau).
Seit 1.10.1989 nebenamtliches Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes des Landes Nordrhein-Westfalen.
Seit WS 1995/96 Lehrbeauftragter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Am 14.6.2007 Verleihung der Honorarprofessur durch die Juristische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Am 31. Mai 2012: Aufgrund der Vollendung des 65. Lebensjahres schied Prof. Dr. Vossen aus der Arbeitsgerichtsbarkeit aus.

Prof. Dr. Reinhard Vossen ist Autor/Mitautor u.a. in

  • Eugen Stahlhacke, Ulrich Preis, Reinhard Vossen: Kündigung und Kündigungsschutz im Arbeitsverhältnis, C.H. Beck Verlag, 10., völlig neu bearbeitete Auflage 2010.
  • Gregor Dornbusch / Ernst Fischermeier / Manfred Löwisch (Hrsg.): Fachanwaltskommentar Arbeitsrecht, Luchterhand-Verlag, 1. Aufl. 2008
  • Bader / Dörner / Mikosch / Schleusener / Schütz / Vossen : Gemeinschaftskommentar zum Arbeitsgerichtsgesetz (GK-ArbGG), Luchterhand Verlag, Loseblattwerke, 3 Ordner
  • Reinhard Vossen: Entgeltfortzahlung bei Krankheit und an Feiertagen, Hermann Luchterhand-Verlag 1997.

Dr. Christian Zieglmeier

Richter am Bayerischen Landessozialgericht München

..... absolvierte sein Jurastudium an der Universität Regensburg. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst zwei Jahre (2004 - 2006) als Richter am Verwaltungsgericht Regensburg. Danach war er in den Jahren 2006 bis 2010 im Bayerischen Staatsministerium des Innern (Kommunalabteilung) und im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen (Personalabteilung) tätig. Im Jahre 2010 wechselte Herr Dr. Zieglmeier an das Sozialgericht Landshut (Kammer für Krankenversicherungs-, Betriebsprüfungsrecht und Sozialhilfe). Seit 2015 ist er Richter am Bayerischen Landessozialgericht München (Senat für Krankenversicherungs- und Beitragsrecht).

Dr. Zieglmeier ist Mitautor des Kasseler Kommentars zum Sozialversicherungsrecht (SGB IV und SGB V), publiziert zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften für den Bereich des Arbeits- und Sozialrechts und ist Prüfer im Ersten Bayerischen Staatsexamen.

Dr. Frank P. Zundel

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Mosbach/Sinsheim

… ist seit 1992 Rechtsanwalt in Mosbach/Baden und Sinsheim/Kraichgau, seit 2003 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Neben seinen Vortragstätigkeiten zu arbeitsrechtlichen Fragen vorallem des Individualarbeitsrechts ist Herr Dr. Zundel seit 1990 Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sowie seit Jahren Dozent an der der Hochschule Pforzheim. Seit 1998 agiert er auch als Arbeitsrechtsprüfer im zweiten juristischen Staatsexamen für das Justizministerium Baden-Württemberg. Außerdem ist Herr Dr. Zundel als Referent bei unseren Fachanwaltslehrgängen und Fortbildungsseminaren wie auch als Dozent in der Referendarausbildung tätig.

Herr Dr. Zundel ist Autor verschiedener Veröffentlichungen und zeichnet vor allem für die jährlichen Berichterstattungen über die Entwicklung des Arbeitsrechts in der NJW verantwortlich.

Weiteres zu dem Referenten finden Sie unter www.RAe-Dr-Zundel.de .