Referenten Fachanwaltslehrgänge Strafrecht

Unsere Referenten...

sind praxisorientierte und erfahrene Profis. Durch die Teilnehmerbegrenzung auf maximal 40 Personen profitieren Sie vom persönlichen Kontakt mit den Referenten.



Fachliche Leitung: Dr. Bernd Wagner

Rechtsanwalt, Bürogemeinschaft Schulterblatt 124, Hamburg

... war nach dem Jurastudium in Tübingen und Freiburg zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am strafrechtlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Hans-Ludwig Günther und promovierte 1988 als wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Jürgen Baumann am Fachbereich Rechtswissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Von einer Habilitationsstelle an der Universität Hamburg folgte er 1995 einem Ruf der Universität Bremen auf den Lehrstuhl für Strafverfolgung, Strafvollzug, Strafrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft. Herr Dr. Wagner war bis 1997 als C3-Professor an der Universität Bremen tätig. Die Schwerpunkte seiner dortigen Arbeit lagen neben dem allgemeinen Strafrecht im Unterbringungsrecht / Psychiatrierecht (langjähriger Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Recht & Psychiatrie“) sowie beim Strafrecht in der multikulturellen Gesellschaft.

Dr. Bernd Wagner ist seit 1983 als Strafverteidiger tätig, während seiner Tätigkeit als Hochschullehrer gem. §138 Abs. 1 StPO, davor und danach als Rechtsanwalt in Tübingen und Hamburg. Er ist Mitbegründer der seit 1999 auf Strafrecht ausgerichteten Hamburger Bürogemeinschaft Schulterblatt 124 (BG 124). Näheres unter www.bg124.de. Er bearbeitet in dem Hamburger Büro vorwiegend strafrechtliche Revisionen, strafrechtliche Wiederaufnahmeverfahren, Verfassungsbeschwerden und Menschenrechtsbeschwerden im Strafrecht und verteidigt vor bundesdeutschen Strafgerichten überwiegend in Wirtschaftsstrafsachen und Kapitalstrafsachen. Einen weiteren Schwerpunkt besteht im Arztrecht/Medizinrecht.

Rechtsanwalt Dr. Wagner publiziert zu strafrechtlichen und medizinrechtlichen Themen:

  • Therapeutische Nachtstromsperre im Maßregelvollzug, Anmerkung zu dem Beschluss des Landgerichts Stendal vom 10.7.2003 – Az.: 504 StVK 39/03, in: Recht und Psychiatrie 2005, 39f
  • Kommentierung der Kapitel „Behandlung“, „Verwaltungsverfahren“ und „Rechtsschutz“ in: Kammeier (Hrsg.), Maßregelvollzugsrecht, 1. Auflage 1994, 2. Auflage 2002
  • Das Unterbringungsrecht der Länder, in: Saage/Göppinger, Freiheitsentziehung und Unterbringung; vollständige Neubearbeitung durch R. Marschner, B. Volckart und B. Wagner, 3. Auflage 1994,
  • Zu den Voraussetzungen und der Vermeidung einer Unterbringung nach § 64 StGB: Anmerkung zu dem Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 14.5.1992 – 4 Str 178/92, Strafverteidiger 1992, 302ff.
  • Welche Rechte haben Patienten während der Zwangsunterbringung?, in: Psychosoziale Umschau 1993, 2ff.
  • Die neue Entscheidung des BVerfG zur lebenslangen Freiheitsstrafe und ihre Folgen für die Maßregel nach § 63 StGB, in: Recht & Psychiatrie 1992, 131ff.
  • Effektiver Rechtsschutz im Maßregelvollzug, § 63 StGB – Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus -, 1. Auflage 1988, 2. überarbeitete Auflage 1992
  • Besprechung von „K. Beier (Hrsg.). Sexualität zwischen Medizin und Recht“, in: Recht & Psychiatrie 1992, 69f.
  • Strafvollzugspersonal im Dienst der Strafverfolgung? – Zur Strafbarkeit von Vollzugsbediensteten wegen Strafverfolgungsvereitelung durch Unterlassen (§§ 258 Abs. 1, 13 StGB), in: Festschrift zum 125jährigen Bestehen der Staatsanwaltschaft Schleswig-Holstein, 1992, 511ff.
  • Der verfassungsrechtliche Hintergrund der psychiatrischen Unterbringung, in: Ärzteblatt Thüringen 1992, 440ff.
  • Kriminalprognose bei neuem Tatverdacht, in: Recht & Psychiatrie 1992, 16ff.
  • Besprechung von „Jürgens/Kröger/Marschner, Das neue Betreuungsrecht“, in: Recht & Psychiatrie 1991, 191f.
  • Psychiatrische Zwangsbehandlung und rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB), in: Recht & Psychiatrie 1991, 192ff.
  • Sammelbesprechung von „Hamm/Lohberger, Beck´sches Formularbuch für den Strafverteidiger; Litwinski/Bublies, Strafverteidiger im Strafvollzug; Volckart, Verteidigung in der Strafvollstreckung und im Vollzug“, Monatsschrift für Kriminologie 1990, 192ff.
  • Gefährlichkeit im Psychiatrischen Krankenhaus, in: Bock/Mitzlaff, Von Langzeitpaienten für Akutpsychiatrie lernen, 1990
  • Zweifelhafter Rechtsschutz gegen zweifelhafte Therapiemaßnahmen, in: Recht & Psychiatrie 1990, 58ff.
  • Gleiches gleich – Ungleiches ungleich ? – Divergierende höchstrichterliche Entscheidungen zur Akteneinsicht nach öffentlichem und privatem Arztrecht, in: Recht & Psychiatrie 1989, 157ff.
  • Sind psychiatrische Therapiemethoden „gerecht“?, in: Recht & Psychiatrie 1989, 49ff.
  • Die Länderregelungen zur Ernennung, Entlassung und Suspendierung von Anstaltsbeiräten gemäß § 162 Abs. 3 StVollzG, in: Zeitschrift für Strafvollzug und Straffälligenhilfe 1986, 340ff.

Rechtsanwalt Dr. Wagner ist ein "Allrounder im Strafrecht". Seine Themenbereiche, immer auf praktische Erfahrungen fußend, umfassen das Spektrum von

  • "Methodik und Recht der Strafverteidigung",
  • "Handlungskompetenz als Strafverteidiger in verschiedenen Verteidigungssituationen",
  • "Zwischenverfahren",
  • "Typische materiellrechtliche Verteidigungsfelder und ihre verfahrensrechtliche Verknüpfung",
  • "Verteidigung in der Hauptverhandlung/ Verteidigungsstrategie/ Beweisaufnahme/ Vernehmung",
  • "Kapitalstrafsachen mit Kriminalistik",
  • "Verteidigung nach Rechtskraft mit Strafvollzugsrecht/ Maßregelvollzugsrecht",
  • "Gnadenrecht" bis
  • "Menschenrechtsbeschwerde".

 



Dr. Niklas Auffermann

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Rechtsanwälte Weimann-Meyer, Berlin und Lehrbeauftragter für Straf- und Strafprozessrecht an der Universität Bremen

... ist forensisch als Verteidiger tätig und arbeitet ausschließlich im Bereich des Straf-, Strafvollstreckungs- und Strafvollzugsrechts.

Rechtsanwalt Dr. Niklas Auffermann ist zudem seit 2007 Lehrbeauftragter für Straf- und Strafprozessrecht an der Universität Bremen und lehrt Strafrecht im Rahmen von In-House-Schulungen an der Charite in Berlin.



Detlef Burhoff

Rechtsanwalt, Münster/Augsburg und Richter am OLG Hamm a.D.

... Jahrgang 1950, seit 1978 im Justizdienst, von 1995 bis zum 15. 10. 2008 RiOLG am OLG Hamm, dann auf eigenen Wunsch aus dem Justizdienst ausgeschieden. Nunmehr zugelassen als Rechtsanwalt im Kammerbezirk des OLG München. Zwischenzeitlich (1993-1994) war Herr Burhoff an den Landtag NRW als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses abgeordnet. Im Wintersemester 1997/1998 erhielt er einen Lehrauftrag an der Universität Bielefeld. 2002/2003 war Herr Burhoff Mitglied der Expertenkommission zu BRAGO-Strukturreform im BMJ. Zudem ist Herr Burhoff ein gefragter Referent.

Neben seiner umfangreichen Referententätigkeit auf den Gebieten des Straf-, Verkehrsstraf-, Verkehrsordnungswidrigkeiten- und Gebührenrechts ist Herr Burhoff überdies Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen, insbesondere:

  • Burhoff: Handbuch für die strafrechtliche Hauptverhandlung, 6. Aufl., 2010
  • Burhoff: Handbuch für das strafrechtliche Ermittlungsverfahren, 5. Aufl., 2010
  • Burhoff/Neidel/Grün (Hrsg.): Messungen im Straßenverkehr: Fehlerquellen bei Geschwindigkeits- und Abstandsmessung, Rotlichtüberwachung, Bildidentifikation, .2. Aufl. 2010
  • Burhoff (Hrsg.): Handbuch für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren, 2. Aufl., 2008
  • Gerold/Schmidt (Hrsg.): RVG, 18. Aufl., 2008 - Kommentierung der Teile 4 und 5 VV RVG
  • Ludovisy/ Eggert/Burhoff (Hrsg.): Praxis des Straßenverkehrsrechts, 4. Auflage, 2008
  • Burhoff (Hrsg.): RVG Straf- und Bußgeldsachen, 2. Aufl., 2007.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.burhoff.de/

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Burhoff seit 2005 tätig. Herr Burhoff referiert für die "Juristischen Fachseminare" neben den Fortbildungsseminare gem. § 15 FAO in den Fachanwaltslehrgängen im Verkehrsrecht die Themenbereiche "Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht, Besonderheiten der Verfahrens- und Prozessführung, Gebührenrecht (RVG)" sowie in den Fachanwaltslehrgängen im Strafrecht (ab 2010 ) die Themenbereiche  "Verkehrsstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenverfahren; Gebührenrecht (RVG)".



Stefan Conen

Rechtsanwalt, Rechtsanwälte Nicolas Becker & Stefan Conen, Berlin

... dreijährige Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie von Prof. Eisenberg, FU Berlin. Als Anwalt seit 2001 zugelassen und seitdem ausschliesslich auf dem Gebiet des Strafrechts tätig. Partner in der Kanzlei Becker & Conen (Näheres unter www.becker-conen.de ). Forensische Erfahrungen und Tätigkeit im Bereich sowohl des Wirtschafts-, Kapital- als auch des BtM-Strafrechts.

Seit 2004 ist Rechtsanwalt Stefan Conen im Vorstand der Vereinigung der Berliner Strafverteidiger tätig. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift Strafrechtsreport (STRR Arbeitszeitschrift für das gesamte Strafrecht, Hrsg. Detlef Burhoff), Leiter von Arbeitsgruppen beim Strafverteidigertag (etwa Kronzeugenregelung) sowie bei den Bad Saarower Tagen. 

Rechtsanwalt Stefan Conen hat regelmäßig sowohl im Bereich des materiellen Strafrechts als auch des Strafprozessrechts veröffentlicht:

  • Kommentierungen im Anwaltskommentar StGB sowie im Münchener Kommentar zur StPO (jeweils noch nicht erschienen)
  • Stefan Conen: Die neuere Rechtsprechung des EGMR zur unzulässigen Tatprovokation - Neue Chancen zur Verteidigung in entsprechenden Konstellationen?, in: StRR 2009, S. 84
  • Stefan Conen: Zur Disziplinierung der Strafverfolgungsorgane durch Beweisverwertungsverbote" in: Festschrift für Ulrich Eisenberg, 2009
  • Stefan Conen und Michael Tsambikakis: Der Bundesliga-Wettskandal und der Betrugstatbestand, in: StRR 2007, S. 204 - 210.
  • Stefan Conen: Zur anwaltlichen Vertretung mutmaßlicher Opfer von Straftaten, in: Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Berliner Forum Gewaltprävention, Ausgabe 12, 2003.
  • Stefan Conen und Michael Tsambikakis: Strafprozessuale Wahrheitsfindung mittels Sachverständiger im Spannungsfeld zwischen Aufklärungspflicht und Beweisantragsrecht, in: Goltdammer´s Archiv für Strafrecht, Ausgabe August 2000, S. 372ff.
  • Eisenberg/Conen: Legalitätsprinzip im gerichtsfreien Raum, in: NJW 1998, 2241.


Professor Dr. Gerhard Dannecker

Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht unter besonderer Berücksichtigung europäischer und internationaler Bezüge der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

... 1972-1977 Studium der Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau und an der Georg-August-Universität in Göttingen. 1977 Erstes Juristisches Staatsexamen in Göttingen. 1978-1981 Referendariat 1978-1981 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Tiedemann, Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau 1981. Zweites Juristisches Staatsexamen in Freiburg/Breisgau. 1983 Promotion („Steuerhinterziehung im internationalen Wirtschaftsverkehr“). 1981 – 1992 Wissenschaftlicher Assistent, später Hochschulassistent am Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Tiedemann, Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau. 1991 Habilitation („Das intertemporale Strafrecht“). 1992 Erstruf an die Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Informationsrecht.

2007 erhielt Professor Dr. Gerhard Dannecker den Ruf an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg für den Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht unter besonderer Berücksichtigung europäischer und internationaler Bezüge.

Professor Dr. Gerhard Dannecker ist eine national und international geschätzte Persönlichkeit auf den Gebiet des Wirtschaftsstrafrechts. Sein Publikationsverzeichnis enthält Monographien wie

  • Insolvenzstrafrecht. Praxis der Strafverteidigung, Heidelberg 2009, 502 Seiten (gemeinsam mit Dr. Andrea Hagemeier und Thomas Knierim).
  • Strafrecht der Europäischen Gemeinschaft. Strafrechtsentwicklung in Europa 4.3, Freiburg i.Br. 1995, 188 Seiten.

Kommentierungen

  • Bilanzstraf– und -bußgeldvorschriften und Zwangsgeldvorschriften, in: Ulmer, Peter (Hrsg.), HGB-Bilanzrecht, Großkommentar, München, 2. Aufl. 2007, §§ 331 ff.
  • Straftaten gegen den Wettbewerb (§§ 298 – 301 StGB), in: Kindhäuser, Urs/Neumann, Ulf/Paeffgen, Hans-Ullrich (Hrsg.), Nomos Kommentar zum Strafgesetzbuch, Baden-Baden 2003.
  • Kartellordnungswidrigkeitenrecht der Europäischen Gemeinschaft, in: Immenga, Ulrich/Mestmäcker, Ernst-Joachim (Hrsg.), Das Europäische Kartellrecht. Kommentar, München 1997, Art. 15 – 17 VO 17/1963, S. 1753 – 1864.

Aufsätze

  • Betriebsausgabenabzug und Empfängerbenennung im österreichischen und deutschen Finanz- und Steuerstrafrecht, in: Roman Leitner (Hrsg.), Finanzstrafrecht. Aktualisierte Beiträge der Finanzstrafrechtlichen Tagungen, 1996 - 2002, Wien 2006, S. 470 – 492.
  • Rechts- und Amtshilfe in der EG – aktuelle Entwicklungen, in: Roman Leitner (Hrsg.), Finanzstrafrecht 2006, Wien 2007, S. 49 – 116 (zusammen mit Stefan Reinel)

sowie Urteilsanmerkungen, Fall-Lösungssammlungen, Lexikonartikel, Buchbesprechungen und Herausgeberschaften. Eine umfassende Veröffentlichungsliste finden Sie unter http://www.jura-hd.de/dannecker/kontakt.html .



Dr. Manzur Esskandari

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Strafrecht, Osnabrück

… studierte in Göttingen und promovierte, nach Hochschulassistenz und berufsbegleitender steuerrechtlicher Zusatzausbildung, an der Universität des Saarlandes zum Thema „Zur Misere der Zinsbesteuerung“. Herr Dr. Esskandari ist in eigener Kanzlei tätig. Bei vorwiegend mittelständischem Klientel liegt sein Tätigkeitsschwerpunkt im Wirtschafts- und Steuerrecht.

Seit seiner Zulassung zur Rechtsanwaltschaft veröffentlicht Dr. Esskandari Beiträge zu unterschiedlichen steuerrechtlichen Themen. Auf dem Gebiet der Erbschaftsteuer sind insbesondere seine Mitkommentierung am Gürsching/Stenger, dem Großkommentar zum Bewertungsgesetz und zum Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz, sowie eine in Vorbereitung befindliche Monographie zur Erbschaft- und Schenkungsteuer zu nennen.

Bei diesen Veröffentlichungen kommt Dr. Esskandari seine langjährige Tätigkeit in der Juristenausbildung zu Gute. Seit 2005 hat Dr. Esskandari u.a. in über 50 Fachanwaltslehrgängen referiert. 

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Rechtsanwalt Dr. Manzur Esskandari seit 2006 tätig. Im Fachanwaltslehrgang im Strafrecht referiert er das Thema "Steuerstrafrecht".



Dr. Ingo Flore

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht und Steuerberater, FLORE Rechtsanwälte Steuerberater, Dortmund

....ist Inhaber der gleichnamigen Kanzlei in Dortmund und einer Niederlassung in Warstein. Näheres unter www.flore-do.eu . Dr. Flore verbindet in exzellenter Weise Steuer-, Steuerstraf-, Gesellschaftsrecht und Steuerberatung, insbesondere aufgrund seiner langjährigen praktischen Erfahrungen in Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaften. Als selbständiger Fachanwalt und Steuerberater ist er mit der Beratung gesellschaftsrechtlicher Gestaltungsoptionen, insbesondere von klein- und mittelständischen Unternehmen, aufs Engste vertraut.

Seine Zuhörerschaft kennt ihn neben seinem breiten Fachwissen als eloquenten und kurzweiligen Referenten.

Dr. Flore ist Verfasser zahlreicher steuer-, straf- und unternehmensrechtlicher Publikationen u.a.:

  • Flore, Ingo; Traut, Ulrike E.: Die Unternehmergesellschaft. Gründung, Bilanzierung, Besteuerung, Haftung, Insolvenz, Schäfer-Poeschel-Verlag, Stuttgart 2009.
  • Mitautor in: Grotherr, Siegfried (Hrsg.): Handbuch der internationalen Steuerplanung, NWB Verlag; 3. Aufl, Nov. 2008.
  • Eggers/Flore/Harenberg (Hrsg.): Handbuch des Fachanwalts Steuerrecht, Verlag Hermann Luchterhand, 2006.
  • Flore/Dörn/Gillmeister (Autoren): Steuerfahndung und Steuerstrafverfahren: Handbuch für die Strafverteidigung, Verlag Hermann Luchterhand, 3. Aufl. 2002.
  • Flore, Ingo; Schmidt, Andreas: Checkbuch Geschäftsführer-Vergütungen. 19 Checklisten von Vereinbarung über Änderung bis Krise, Verlag Dr. Otto Schmidt, 2002.

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Dr. Flore seit 2003 in Fortbildungsseminaren und Fachanwaltslehrgängen tätig.



Nicole Friedrich

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht, Nicole Friedrich & Ursus Koerner von Gustorf, Berlin

...hat sich von Beginn ihrer Tätigkeit an auf das Strafrecht spezialisiert. Ihre anwaltliche Tätigkeit begann sie im Büro des Rechtsanwaltes Gerhard Jungfer. Sie ist Partnerin der ausschließlich auf das Strafrecht spezialisierten Kanzlei der Rechtsanwälte Friedrich und Koerner von Gustorf. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind Wirtschaftsstrafrecht, Jugendstrafrecht, Betäubungsmittelstrafrecht und Revisionsrecht. Seit dem Jahr 2002 ist Rechtsanwältin Friedrich Vorstandsmitglied der Berliner Strafverteidiger e.V.



Dr. Hans-Joachim Gerst

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Kanzlei Michaelis Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft, Hamburg

... als Fachanwalt für Strafrecht ist Herr Dr. Hans-Joachim Gerst als Strafverteidiger in allen Deliktsbereichen auch überregional forensisch tätig. Fälle der Alltagskriminalität gehören hierbei ebenso zu dessen Tätigkeitsfeld, wie die Verteidigung Beschuldigter in Kapitalstrafsachen, Wirtschafts- und Steuerstrafsachen. Darüber hinaus widmet sich Herr Dr. Gerst ausgesuchten Fragestellungen des Versicherungsrechtes, insbesondere der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. Seit dem Jahre 2002 Dr. Hans-Joachim Gerst Partner der "Kanzlei Michaelis" in Hamburg. Näheres unter www.Kanzlei-Michaelis.de

Veröffentlicht hat Herr Dr. Gerst unter anderem in der Zeitschrift „Kriminalistik“ („Zur Erstellung von Täter-Profilen“, Heft 5/2000, S. 315-321), als Co-Autor einer Anthologie zum Thema „Serienmord“ („Die rechtliche Bedeutung von Interviews mit inhaftierten Serienmördern für Deutschland“, in: Serienmord. Kriminologische und kulturwissenschaftliche Skizzierungen eines ungeheuerlichen Phänomens, S. 166 - 186, Bellevelle 2004), womit in Fortführung dessen Promotionsthemas rechtliche Grundlagen zur „Täterprofilerstellung“ (operativen Fallanalyse) bereitet werden. Herr Dr. Gersts Dissertation „Profiler - Vom Täterprofilersteller in den USA und der Implementierbarkeit einzelner Aspekte seiner Tätigkeit in das deutsche Rechtssystem", Herbert Utz Verlag München, 2. Auflage 2005“, ist Grundlage und Referenz zu den umfangreichen juristischen Bezugspunkten des Sujets.

Herr Dr. Gerst ist darüber hinaus "DAV-Ausbilder und nebenamtlicher Arbeitsgemeinschaftsleiter für die Hanseatische Rechtsanwaltskammer, in deren Rahmen er angehende Juristen an die strafrechtliche Mandatsbearbeitung heranführt.



Ralph Gübner

Fachanwalt für Strafrecht, Anwaltskanzlei Jung. Meyer-Grage Gübner, Kiel

... seit 1999 ist Herr Rechtsanwalt Ralph Gübner Fachanwalt für Strafrecht und arbeitet als Sozius ich in einer Kieler Kanzlei, die überwiegend strafrechtliche ausgerichtet ist. Neben dem Verkehrsrecht zählen zu seinen weiteren Tätigkeitsschwerpunkte das Arztstrafrecht sowie das (vertrags-)ärztliche Disziplinar- und Berufsrecht.

Als Referent (u.a. Universität Bielefeld) und Autor ist er seit vielen Jahren auf dem Gebiet des Verkehrsstraf-, Ordnungswidrigkeiten- und Fahrerlaubnisrechts tätig. Er ist

  • Mitautor des Handbuchs für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren (Herausgeber: Burhoff) und
  • Mitherausgeber des Verkehrsrechtsreports (VRR).  

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Rechtsanwalt Ralph Gübner seit 2006 in den Fachanwaltslehrgängen im Verkehrsrecht tätig. Im Fachanwaltslehrgang im Strafrecht referiert Herr Rechtsanwalt Ralph Gübner das Thema "Verkehrsstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenverfahren".



Prof. Dr. rer. nat. Günter Köhnken

Lehrstuhl für Rechtspsychologie, Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie an der Universität Kiel, Direktor des Zentrums für Rechtspsychologie, Kriminalwissenschaften und forensische Psychopathologie an der Universität Kiel

... nach einer Ausbildung zum Verwaltungsbeamten in Bremen Studium der Psychologie in Kiel, Promotion und Habilitation in Kiel, 1989 - 1991 Lehrstuhlvertretung an der Universität Marburg, 1991 - 1994 Department of Psychology an der University of Portsmouth, GB, seit 1994 Direktor des Instituts für Psychologie der Universität Kiel, Direktor des Zentrums für Rechtspsychologie, Kriminalwissenschaften und forensische Psychopathologie an der Universität Kiel.

Gutachtertätigkeit für zahlreiche Gerichte in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweiz, England zu Fragen der Glaubhaftigkeit von Aussagen, der Zuverlässigkeit von Tatverdächtigenidentifizierungen und der Glaubhaftigkeit von Geständnisaussagen.

Ausgewählte Publikationen:

  • Köhnken, G. (1990). Glaubwürdigkeit. München: Psychologie Ver­lags Union.
  • Köhnken, G. & Sporer, S. (Hrsg.) (1990). Identifizierung von Tatverdächtigen durch Augenzeugen: Psychologische Erkenntnisse, Probleme und Per­spek­tiven. Göt­tingen: Hogrefe.
  • Malpass, R.M., Sporer, S.L. & Köhnken, G. (Hrsg.) (1996). Psychological issues in eyewitness identification. Mahwah, NJ: Erlbaum.
  • Lempp, R., Schütze, G. & Köhnken, G. (2003). Forensische Psychiatrie und Psychologie des Kindes- und Jugendalters. Darmstadt: Steinkopff.
  • Ostendorf, H., Köhnken, G. & Schütze, G. (Hrsg.) (2002). Agression und Gewalt. Frankfurt/Main: Lang.
  • Köhnken G. & Bliesener, Th. (2005). Forensische Psychologie. In D. Frey & C. Graf Hoyos (Hrsg.), Psychologie in Gesellschaft, Kultur und Umwelt, S. 3-10.
  • Bliesener, Th. & Köhnken G. (2005). Kriminalpsychologie. In D. Frey & C. Graf Hoyos (Hrsg.), Psychologie in Gesellschaft, Kultur und Umwelt, S. 11-17.
  • Bliesener, Th. & Köhnken, G. (2006). Rechtspsychologie. In K. Pawlik (Hrsg.), Hand­buch Psychologie. Heidelberg: Springer.
  • Köhnken. G. (2006). Glaubwürdigkeit. In Widmaier, G. (Hrsg.), Münchner Anwalts­hand­buch Strafverteidigung. München: C.H. Beck Verlag.
  • Deckers, R. & Köhnken, G. (Hrsg.) (2007). Die Erhebung von Zeugenaussagen im Strafprozess. Juristische, aussagepsychologische und psychiatrische Aspekte. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag.
  • Kraus, U. vom Schemm, K. & Köhnken, G. (2007). Sind ältere Menschen schlechtere Zeugen? Erinnerungsgenauigkeit und Folgen suggestiver Befragung im Altersvergleich. C. Lorei (Hrsg.), Polizei und Psychologie.
  • Köhnken, G., Kraus, U. & vom Schemm, K. (2007). Fünfzig Jahre und kein bisschen weise - gibt es wirklich Lügensymptome im nonverbalen Verhalten? In C. Lorei (Hrsg.), Polizei und Psychologie.
  • Köhnken, G. (2007). Fehlerquellen in aussagepsychologischen Gutachten. In Deckers, R. & Köhnken, G. (Hrsg.), Die Erhebung von Zeugenaussagen im Strafprozess. Juristische, aussagepsychologische und psychiatrische Aspekte. S. 1 - 41. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag.
  • vom Schemm, K., Dreger, B. & Köhnken, G. (2008). Suggestion und konfirmatorisches Testen sozialer Hypothesen in Befragungssituationen. Forensische Psychiatrie, Psychologie und Kriminologie, 2, 20-27.
  • Köhnken, G., Kraus, U. & vom Schemm, K. (2008). Das Kognitive Interview (S. 232 - 243). In R. Volbert & M. Steller (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie, Göttingen: Hogrefe.
  • vom Schemm, K., Dreger, B. & Köhnken, G. (2008). Suggestion und konfirmatorisches Testen sozialer Hypothesen in Befragungssituationen. Forensische Psychiatrie, Psychologie und Kriminologie, 2, 20-27.
  • Vom Schemm, K. & Köhnken, G. (2008). Voreinstellungen und das Testen sozialer Hypothesen im Interview (S. 322 - 330). In R. Volbert & M. Steller (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie, Göttingen: Hogrefe.
  • Sporer, S.L. & Köhnken, G. (2008). Nonverbale Indikatoren von Täuschung (S. 353 - 363). In R. Volbert & M. Steller (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie, Göttingen: Hogrefe.


Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Kröber

Direktor des Instituts für Forensische Psychiatrie der Charité Universitätsmedizin Berlin

... Medizinstudium an der Universität Münster, 1977 medizinisches Staatsexamen, 1978 Approbation als Arzt. 1980 Promotion an der Universität Münster mit einer Dissertation über "Schizophrenie-ähnliche Psychosen bei Epilepsie". 1978-1983 Facharztausbildung in Bielefeld-Bethel, ab 1984 an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. 1985 Facharzt-Anerkennung als Nervenarzt, 1992 Zusatztitel "Psychotherapie". 1989 Habilitation mit einer Arbeit über "Einflüsse auf den Verlauf bipolarer Erkrankungen" an der Fakultät für Klinische Medizin der Universität Heidelberg; Ernennung zum Privatdozent. 1987 bis Februar 1994 Leiter der Poliklinik der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg und Leiter des Bereichs Forensische Psychiatrie. März 1994 Ernennung zum Universitätsprofessor an der Psychiatrischen Klinik der Universität Hamburg (C3-Professur für Klinische Psychiatrie, Schwerpunkt Psychopathologie).

Seit 1. März 1996 ist Herr Dr. med. Hans-Ludwig Kröber Universitätsprofessor für Forensische Psychiatrie (C4) und Direktor des Instituts für Forensische Psychiatrie der Freien Universität Berlin und Sprecher des Referats "Forensische Psychiatrie" der psychiatrischen Fachgesellschaft "Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)".

Ferner ist Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Kröber Mitherausgeber des fünfbändigen "Handbuch der Forensischen Psychiatrie" und der neuen Zeitschrift "Forensische Psychiatrie Psychologie Kriminologie". Die Buch- und Zeitschriftenbeiträge sind sehr zahlreich. Nährers unter http://www.forensik-berlin.de/mitarbeiter/hkroeber.html . Hier einige Beispiele:

  • H.-L. Kröber, N. Leygraf, D. Dölling, H. Saß (Hrsg.) Handbuch der Forensischen Psychiatrie Bd. 3: Kriminalprognose und Kriminaltherapie, Darmstadt, 2006.
  • H.-L. Kröber, N. Leygraf, D. Dölling, H. Saß (Hrsg.) Handbuch der Forensischen Psychiatrie Bd. 1: Strafrechtliche Grundlagen der forensischen Psychiatrie, Darmstadt, 2006.
  • H.-L. Kröber, N. Leygraf, D. Dölling, H. Saß (Hrsg.) Handbuch der Forensischen Psychiatrie Bd. 2: Psychopathologische Grundlagen und Praxis der Forensischen Psychiatrie im Strafrecht, Darmstadt, 2007.
  • H.-L. Kröber, N. Leygraf, D. Dölling, H. Saß (Hrsg.) Handbuch der Forensischen Psychiatrie Bd. 4: Kriminologie und Forensische Psychiatrie, Darmstadt, 2007.
  • H.-L. Kröber, N. Leygraf, D. Dölling, H. Saß (Hrsg.) Handbuch der Forensischen Psychiatrie Bd. 5: Forensische Psychiatrie im Privatrecht und öffentlichen Recht, Darmstadt, 2007.
  • H. L. Kröber: Psychiatrische Aspekte der Sicherungsverwahrung. Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform 87 (2004) 72-74
  • A. Boetticher, H.-L. Kröber, R. Müller-Isberner, K.-M. Böhm, R. Müller-Metz, T. Wolf (2006) Mindestanforderungen für Prognosegutachten. Neue Zeitschrift für Strafrecht (NStZ) Heft 10.
  • H.-L. Kröber, Qualitätssicherung bei der Schuldfähigkeitsbegutachtung. In: H-L Kröber, M Steller (Hrsg) Psychologische Begutachtung im Strafverfahren, 2. erweiterte Aufl. Darmstadt, 2005, Steinkopff, S. 21-37.
  • Kröber, H.-L., Steller, M. (Hrsg.) Psychologische Begutachtung im Strafverfahren. Darmstadt (2000), Steinkopff-Verlag.


Dr. Werner Meyer

Vorsitzender Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth

 …  ist seit 1984 in der Bayerischen Justiz tätig. Promotion 1984 am Institut für Genossenschaftswesen der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen Nürnberg zu dem Thema: Die Haftung des Vorstandes der eingetragenen Genossenschaft, der GmbH und AG.

Von 1984 bis 1990 war Dr. Meyer Staatsanwalt in Ansbach mit Zuständigkeiten in Schwurgerichtssachen und strafrechtlichen Nebengesetzen (Waffenrecht, Lebensmittelrecht). Ab 1993 bis 1996 Vorsitz einer Jugendstrafkammer und Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Leipzig. Danach Tätigkeit in Baukammer am Landgericht Nürnberg-Fürth und Vorsitzender der 2. Kammer für Handelssachen, der auch Bausachen zugewiesen sind.

Ab 1995 Bestellung zum Prüfer der Ersten Juristischen Staatsprüfung in Bayern und Sachsen. Verschiedene Vortrags- und Dozententätigkeit im Baurecht, Handels- und gesellschaftsrechts und Strafrecht. Ferner Veröffentlichungen im Verkehrsstrafrecht.

Für die Juristischen Fachseminare referiert Herr Dr. Meyer seit 2006 in den Fachanwaltslehrgängen im Handels- und Gesellschaftsrecht. Im Fachanwaltslehrgang im Strafrecht referiert Herr Rechtsanwalt Themen die Themen "Materielles Strafrecht" und "Strafvollstreckungs- und Strafvollzugsrecht".



Dr. Frank Nobis

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Dr. Nobis & Collegen Rechtsanwälte, Iserlohn

... Jahrgang 1965, Studium an der Ruhr-Universität Bochum, Rechtsanwalt seit 1996, Fachanwalt für Strafrecht seit 1999, Promotion zum Dr. jur. 1999, wissenschaftliche Mitarbeit am strafrechtlichen Lehrstuhl Prof. Dr. Bemmann und Prof. Dr. Dr. Vormbaum (1992 – 1995).  

Herr Rechtsanwalt Dr. jur. Nobis ist auf allen Gebieten des Strafrechts und des Ordnungswidrigkeitenrechts tätig. Schwerpunkte der Arbeit von Rechtsanwalt Dr. Nobis sind neben dem allgemeinen Strafrecht das das Betäubungsmittelstrafrecht, das Wirtschafts- und Umweltstrafrecht, Steuerstrafrecht, Sexualdelikte sowie strafrechtliche Revisionen. Auszugsweise seien hier einige Verfahren aufgeführt, in welchen Rechtsanwalt Dr. Nobis tätig war:

  • Kapitaldelikte: zahlreiche Tötungsdelikte; Anstiftung zum Mord („Sammer“-Prozess)
  • Steuerstrafrecht: Europäischer Bandenschmuggel von Alkoholika
  • Wirtschafts- und Umweltstrafrecht: illegale Beschäftigung und Arbeitnehmerüberlassung; gewerbsmäßiger Betrug („Globudent“-Verfahren); „Strohmann“-GmbH (sogenannte Kölner Connection); „Gastwirte“-Prozesse
  • Sexualdelikte: Sexuelle Nötigung in besonders schwerem Fall und sexueller Missbrauch;Unterbringung gemäß § 63 StGB („Babysitter“-Prozess)
  • Betrug/Untreue: Spielsuchtproblematik (OLG Hamm StraFo 98, 309)
  • Betäubungsmittelstrafrecht: Straflosigkeit des Betäubungsmittelbesitzes bei Vernichtungswillen (OLG Hamm NStZ 2000, 600); - V-Mann-Problematik; Straflosigkeit bei staatlich veranlasster BtM-Einfuhr; Größter Fund an Rohopium in der Bundesrepublik Deutschland
  • Opa“-Prozess: Drei Senioren im Alter zwischen 64 und 74 Jahren hatten in 16 Jahren 14 Banküberfälle verübt.

Zu den Veröffentlichungen von Dr. Frank Nobis zählen:

  • Die Strafprozessgesetzgebung der späteren Weimarer Republik (1930-32); Nomos Verlag, Baden-Baden 2000.
  • Die Reform der Rechtsmittel im Strafprozess; StV 2000, S. 449 ff.
  • Beweisverwertungsverbot bei Weitergabe eines Lichtbildes durch die Meldebehörde; DAR 2002 Seite 1188 ff.
  • Urteilsanmerkung zum Beschluss OLG Hamm 2Ws 271/01; StraFo 2002, S. 100 ff (Entscheidung zum Recht der Untersuchungshaft)
  • Ordnungshaft gegen den Verteidiger - Eine Justizposse aus Hagen, StraFo, August 2003.


Dr. Ralf Ritter

Rechtsanwalt, Bürogemeinschaft Schulterblatt 124, Hamburg

... arbeitete von 1996 bis 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg, Fachbereich Rechtswissenschaft II, im Teilbereich Kriminalität und Soziale Kontrolle (Prof. Dr. Heinz Giehring und Prof. Dr. Rüdiger Sonnen) insbesondere in den Themenbereichen Strafverfahrensrecht und Strafvollzugsrecht. Er promovierte bei Prof. Dr. Rainer Keller an der Universität Hamburg zu dem revisionsrechtlichen Thema: "Die Begründungsanforderungen bei der Erhebung der Verfahrensrüge gemäß § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO."

Herr Dr. Ralf Ritter ist seit 1999 als Strafverteidiger tätig sowohl in Tatsacheninstanzen als auch in Revisionsverfahren beim Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg und beim Bundesgerichtshof. Umfangreiche Revisionsverfahren werden gemeinsam mit den Rechtsanwälten Dr. Bernd Wagner und Carsten Gericke bearbeitet. 

Zu seinen Veröffentlichen zählen:

  • Die Begründungsanforderungen bei der Erhebung der Verfahrensrüge gemäß § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO, Schriften zum Strafrecht, Heft 184 des Verlags Duncker & Humblot, 2007.
  • Zu den rechtlichen Grundlagen der Urinkontrollen im Strafvollzug: Anmerkung zu dem Beschluss des Landgerichts Hamburg vom 8.12.1995, Zeitschrift für Strafvollzug und Straffälligenhilfe 1997, 108 ff.
  • Zum Verfahren der Aussetzung der Vollstreckung der Reststrafe bei lebenslanger Freiheitsstrafe: Anmerkung zu dem Beschluss des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 30.11.1995, Strafverteidiger 1996, 677ff.


Dr. Dominique Schimmel

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht, Elfferding Palupski Schimmel Kempgens - Fachanwälte für Strafrecht, Berlin

.... Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Trier sowie der Freien Universität Berlin, Referendariat in Berlin. Beide Examen jeweils mit "Prädikat" abgeschlossen. 5 Jahre Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für "Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzugsrecht" bei Prof. Dr. Ulrich Eisenberg an der Freien Universität Berlin. Mitarbeit an den Standardwerken "Kriminologie", "Kommentar zum Jugendgerichtsgesetz" sowie "Beweisrecht der StPO". Promotion mit dem Abschluss "magna cum laude".

Seit 1999 als selbständige Rechtsanwältin zugelassen und seit dem in der Kanzlei "Elfferding Palupski Schimmel Kempgens - Fachanwälte für Strafrecht" tätig. Seit 2005 ist Frau Rechtsanwältin Dr. Dominique Schimmel Fachanwältin für Strafrecht. Näheres unter http://www.epsk.de .

Frau Rechtsanwältin Dr. Schimmel ist seit 4 Jahren im Vorstand der Vereinigung Berliner Strafverteidiger e.V.. Neben diverse wissenschaftliche Fachveröffentlichungen übt sie eine Lehrtätigkeit für das Kammergericht Berlin aus. Zudem ist sie nebenamtlich Prüferin des Justizprüfungsamtes Berlin-Brandenburg sowie Mitglied im Fachanwaltsausschuss der Rechtsanwaltskammer Berlin.



Letzte Aktualisierung am 29.07.2010   -  Telefon (02 28) 9 14 08 19   Fax (02 28) 21 00 89