Referenten Fachanwaltslehrgänge Strafrecht

Unsere Referenten...

sind praxisorientierte und erfahrene Profis.

Fachliche Leitung und Referent: Dr. Bernd Wagner

Rechtsanwalt, Bürogemeinschaft Schulterblatt 124, Hamburg

... war nach dem Jurastudium in Tübingen und Freiburg zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am strafrechtlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Hans-Ludwig Günther und promovierte 1988 als wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Jürgen Baumann am Fachbereich Rechtswissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Von einer Habilitationsstelle an der Universität Hamburg folgte er 1995 einem Ruf der Universität Bremen auf den Lehrstuhl für Strafverfolgung, Strafvollzug, Strafrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft. Herr Dr. Wagner war bis 1997 als C3-Professor an der Universität Bremen tätig. Die Schwerpunkte seiner dortigen Arbeit lagen neben dem allgemeinen Strafrecht im Unterbringungsrecht / Psychiatrierecht (langjähriger Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Recht & Psychiatrie“) sowie beim Strafrecht in der multikulturellen Gesellschaft.

Dr. Bernd Wagner ist seit 1983 als Strafverteidiger tätig, während seiner Tätigkeit als Hochschullehrer gem. §138 Abs. 1 StPO, davor und danach als Rechtsanwalt in Tübingen und Hamburg. Er ist Mitbegründer der seit 1999 auf Strafrecht ausgerichteten Hamburger Anwaltskanzlei BG 124. Der Schwerpunkt seiner überregionalen Verteidigungstätigkeit liegt im Arzt- und Medizinstrafrecht, auf dem Gebiet des Kapitalstrafrechts und im Wirtschaftsstrafrecht. Rechtsanwalt Dr. Wagner publiziert zu strafrechtlichen und medizinrechtlichen Themen (vgl. www.bg124.de).

Rechtsanwalt Dr. Wagner fügt seine als Hochschullehrer erworbenen theoretischen Kenntnisse mit seinen langjährigen praktischen Erfahrungen als Strafverteidiger unter dem Stichwort „Handlungskompetenz“ zusammen. Ihm geht es stets um die Vermittlung praktischer Kompetenz auf der Grundlage eines sicheren Rechtsverständnisses. Die organisatorische Verantwortung in der von ihm begründeten Kanzlei BG124 mit derzeit 11 im Strafrecht tätigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten schärft zudem seinen Blick auf die spezifischen berufsrechtlichen und organisatorischen Aspekte der Strafverteidigung.

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Rechtsanwalt Dr. Wagner als fachlicher Leiter des Gebiets Strafrecht seit vielen Jahren in die Konzeption der Fachanwaltslehrgänge und der Fortbildungsveranstaltungen eingebunden. Er referiert zu „Recht und Methode der Strafverteidigung“, zur „Verteidigung in der Hauptverhandlung“, sowie zu Themen aus dem Wirtschaftsstrafrecht und Arztstrafrecht.

 

Stefan Conen

Rechtsanwalt, Rechtsanwälte Nicolas Becker & Stefan Conen, Berlin

... dreijährige Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie von Prof. Eisenberg, FU Berlin. Als Anwalt seit 2001 zugelassen und seitdem ausschliesslich auf dem Gebiet des Strafrechts tätig. Partner in der Kanzlei Becker & Conen (Näheres unter www.becker-conen.de ). Forensische Erfahrungen und Tätigkeit im Bereich sowohl des Wirtschafts-, Kapital- als auch des BtM-Strafrechts.

Seit 2004 ist Rechtsanwalt Stefan Conen im Vorstand der Vereinigung der Berliner Strafverteidiger tätig. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift Strafrechtsreport (STRR Arbeitszeitschrift für das gesamte Strafrecht, Hrsg. Detlef Burhoff), Leiter von Arbeitsgruppen beim Strafverteidigertag (etwa Kronzeugenregelung) sowie bei den Bad Saarower Tagen. 

Rechtsanwalt Stefan Conen hat regelmäßig sowohl im Bereich des materiellen Strafrechts als auch des Strafprozessrechts veröffentlicht:

  • Kommentierungen im "Münchener Kommentar zur StPO" (noch nicht erschienen)
  • Kommentierung Kapitel Revisionsrecht gemeinsam mit RiBGH a. D. Dr. Miebach im "Handbuch für Betäubungsmittelstrafrecht", C.H. Beck Verlag, erscheint 2012
  • Kommentierungen in: Leipold / Tsambikakis / Zöller: AnwaltKommentar StGB, Deutscher Anwaltverlag, 2010
  • Stefan Conen: Die neuere Rechtsprechung des EGMR zur unzulässigen Tatprovokation - Neue Chancen zur Verteidigung in entsprechenden Konstellationen?, in: StRR 2009, S. 84
  • Stefan Conen: Zur Disziplinierung der Strafverfolgungsorgane durch Beweisverwertungsverbote" in: Festschrift für Ulrich Eisenberg, 2009
  • Stefan Conen und Michael Tsambikakis: Der Bundesliga-Wettskandal und der Betrugstatbestand, in: StRR 2007, S. 204 - 210.
  • Stefan Conen: Zur anwaltlichen Vertretung mutmaßlicher Opfer von Straftaten, in: Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Berliner Forum Gewaltprävention, Ausgabe 12, 2003.
  • Stefan Conen und Michael Tsambikakis: Strafprozessuale Wahrheitsfindung mittels Sachverständiger im Spannungsfeld zwischen Aufklärungspflicht und Beweisantragsrecht, in: Goltdammer´s Archiv für Strafrecht, Ausgabe August 2000, S. 372ff.
  • Eisenberg/Conen: Legalitätsprinzip im gerichtsfreien Raum, in: NJW 1998, 2241.

Professor Dr. Gerhard Dannecker

Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht unter besonderer Berücksichtigung europäischer und internationaler Bezüge der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

... 1972-1977 Studium der Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau und an der Georg-August-Universität in Göttingen. 1977 Erstes Juristisches Staatsexamen in Göttingen. 1978-1981 Referendariat 1978-1981 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Tiedemann, Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau 1981. Zweites Juristisches Staatsexamen in Freiburg/Breisgau. 1983 Promotion („Steuerhinterziehung im internationalen Wirtschaftsverkehr“). 1981 – 1992 Wissenschaftlicher Assistent, später Hochschulassistent am Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Tiedemann, Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau. 1991 Habilitation („Das intertemporale Strafrecht“). 1992 Erstruf an die Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Informationsrecht.

2007 erhielt Professor Dr. Gerhard Dannecker den Ruf an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg für den Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht unter besonderer Berücksichtigung europäischer und internationaler Bezüge.

Professor Dr. Gerhard Dannecker ist eine national und international geschätzte Persönlichkeit auf den Gebiet des Wirtschaftsstrafrechts. Sein Publikationsverzeichnis enthält Monographien wie

  • Insolvenzstrafrecht. Praxis der Strafverteidigung, Heidelberg 2009, 502 Seiten (gemeinsam mit Dr. Andrea Hagemeier und Thomas Knierim).
  • Strafrecht der Europäischen Gemeinschaft. Strafrechtsentwicklung in Europa 4.3, Freiburg i.Br. 1995, 188 Seiten.

Kommentierungen

  • Bilanzstraf– und -bußgeldvorschriften und Zwangsgeldvorschriften, in: Ulmer, Peter (Hrsg.), HGB-Bilanzrecht, Großkommentar, München, 2. Aufl. 2007, §§ 331 ff.
  • Straftaten gegen den Wettbewerb (§§ 298 – 301 StGB), in: Kindhäuser, Urs/Neumann, Ulf/Paeffgen, Hans-Ullrich (Hrsg.), Nomos Kommentar zum Strafgesetzbuch, Baden-Baden 2003.
  • Kartellordnungswidrigkeitenrecht der Europäischen Gemeinschaft, in: Immenga, Ulrich/Mestmäcker, Ernst-Joachim (Hrsg.), Das Europäische Kartellrecht. Kommentar, München 1997, Art. 15 – 17 VO 17/1963, S. 1753 – 1864.

Aufsätze

  • Betriebsausgabenabzug und Empfängerbenennung im österreichischen und deutschen Finanz- und Steuerstrafrecht, in: Roman Leitner (Hrsg.), Finanzstrafrecht. Aktualisierte Beiträge der Finanzstrafrechtlichen Tagungen, 1996 - 2002, Wien 2006, S. 470 – 492.
  • Rechts- und Amtshilfe in der EG – aktuelle Entwicklungen, in: Roman Leitner (Hrsg.), Finanzstrafrecht 2006, Wien 2007, S. 49 – 116 (zusammen mit Stefan Reinel)

sowie Urteilsanmerkungen, Fall-Lösungssammlungen, Lexikonartikel, Buchbesprechungen und Herausgeberschaften. Eine umfassende Veröffentlichungsliste finden Sie unter http://www.jura-hd.de/dannecker/kontakt.html .

Prof. Dr. Manzur Esskandari

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Strafrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Prof. Dr. Esskandari & Kollegen Rechtsanwälte, Osnabrück

… studierte in Göttingen und promovierte, nach Hochschulassistenz und berufsbegleitender steuerrechtlicher Zusatzausbildung, an der Universität des Saarlandes zum Thema „Zur Misere der Zinsbesteuerung“. Herr Dr. Esskandari ist Gründer der Anwaltskanzlei Dr. Esskandari + Kollegen in Osnabrück. - Näheres unter http://www.esskandari.de . Entsprechend seiner Fachanwaltschaften berät und vertritt Rechtsanwalt Dr. Esskandari bundesweit Unternehmen und Unternehmer sowie Privatpersonen im Steuer-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht. Im Steuerrecht liegt sein Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der Steuergestaltung, insbesondere der Erb- und Nachfolgeplanung, namentlich im unternehmerischen Klientel, einerseits und im streitigen Steuerrecht sowie Steuerstrafrecht andererseits.

Dr. Manzur Esskandari wurde im Febr. 2014 von der Universität des Saarlandes zum Honorarprofessor für "Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht" ernannt. Er ist ferner Berichterstatter Steuerstrafrecht der Zeitschrift Deutsche Steuer-Zeitung und ständiger Mitarbeiter der monatlich erscheinenden Fachpublikationen Erbschaftsteuer-Berater, AO-Steuerberater und Umsatzsteuer-Berater sowie Berichterstatter Europäisches Steuerrecht der Zeitschrift Steuerberater-Woche. Herr Dr. Esskandari ist Mitglied des Landesjustizprüfungsamts im Niedersächsischen Justizministerium.

Die gesamte Bandbreite seiner Tätigkeit und sein steuerrechtlicher Schwerpunkt spiegeln sich in der Vielzahl seiner zahlreichen Veröffentlichungen wider:

Bücher (aus jüngster Zeit):

  1. Praktiker-Kommentar Erbschaftsteuer, 1. Aufl. 2013
  2. Zivilprozessrecht, 1. Aufl. 2012
  3. Steuerliche Bearbeitung des Stichwortkommentars Arbeitsrecht, Hrsg. von Grobys/Panzer, Nomos Verlag, 2. Aufl., erscheint Januar 2014
  4. Mitautor in Herrler (Hrsg.), Gesellschaftsrecht in der Notar- und Gestaltungspraxis, Verlag C.H. Beck, erscheint März 2014
  5. Steuerstrafrecht, Kommentar, Verlag C.H. Beck, erscheint Ende 2014
  6. Steuerstrafrecht, Handbuch, Nomos Verlag, erscheint Ende 2014

Artikel zum Steuerstrafrecht:

  1. Zum Rechtsschutz bei prozessualer Überholung (§§ 304 ff., 33a StPO) - Überlegungen im Anschluss an BVerfG, Neue Juristische Wochenschrift 1997, 2163 ff., Strafverteidiger Forum 1997, 289 ff.
  2. Die rechtliche Problematik der (rechtswidrigen) Beschaffung (steuerlich) relevanter Informationen durch Dritte gegen Bezahlung, Deutsche Steuer-Zeitung 1999, 322 ff.
  3. "Misere der Zinsbesteuerung" und § 154 AO, Deutsche Steuer-Zeitung 2001, 761 ff.
  4. Vom Sinn oder Unsinn des Freistellungsverfahrens, Deutsche Steuer-Zeitung 2001, 1596 ff.
  5. Luxemburg - Amts- und Rechtshilfe in Steuer- und Steuerstrafsachen, Zeitschrift für Wirtschafts- und Steuerstrafrecht 2002, 87 ff.
  6. Gewinnabschöpfung und Steuergeheimnis, Unabhängige Zeitschrift für die kriminalistische Wissenschaft und Praxis 2002, 127 ff.
  7. Beruht das Urteil auf dem Verstoß gegen das Vereidigungsverbot des § 60 Nr. 2 StPO, wenn das Gericht der Aussage des Zeugen keinen Glauben schenkt?, Strafverteidiger 2002, 51 ff.
  8. Steuerstrafrecht - Rechtsprechung der Strafgerichte 2002/2003, Deutsche Steuer-Zeitung 2003, 713 ff.
  9. Steuerstrafrecht - Rechtsprechung der Strafgerichte 2003/2004, Deutsche Steuer-Zeitung 2004, 704 ff.
  10. Steuerstrafrecht - Rechtsprechung der Strafgerichte 2004/2005, Deutsche Steuer-Zeitung 2005, 811 ff.
  11. Steuerstrafrecht - Rechtsprechung der Strafgerichte 2005/2006, Deutsche Steuer-Zeitung 2006, 717 ff.
  12. Steuerstrafrecht - Rechtsprechung der Strafgerichte 2007/2008, Deutsche Steuer-Zeitung 2009, 75 ff.
  13. Steuerstrafrecht - Rechtsprechung der Strafgerichte 2008/2009, Deutsche Steuer-Zeitung 2010, 40 ff.
  14. CD mit Daten von Steuerhinterziehern aus der Schweiz, AO-Steuerberater 2010, 67
  15. Nachrangigkeit des Vorlageverlangens von Urkunden (§ 97 AO) ggü. dem Auskunftsverlangen nach § 93 AO, AO-Steuerberater 2010, 136 f.
  16. Steuerstrafrecht - Rechtsprechung der Strafgerichte 2009/2010, Deutsche Steuer-Zeitung 2011, 65 ff.
  17. FA darf angekaufte "Steuer-CD" verwerten, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 184 f.
  18. Lohnsummenregelung des § 13a Abs. 4 ErbStG, Erbschaftsteuer-Berater 2011, 194 ff.
  19. Das perfekte Urteil in Steuerstrafsachen, AO-Steuerberater 2011, 271 ff.
  20. Keine Versagung der Steuerfreiheit bei i.g. Lieferungen aufgrund Einbindung in ein Karussell, Umsatzsteuer-Berater 2011, 247 f.
  21. Verneinung eines besonders schweren Falls bei Überschreitung der 100.000 €-Grenze, AO-Steuerberater 2011, 237 f.
  22. Innergemeinschaftliche Lieferung: Steuerpflicht bei Täuschung über Abnehmer, Umsatzsteuer-Berater 2011, 341 f.
  23. Innergemeinschaftliche Lieferung: Beteiligung an Steuerhinterziehung, Umsatzsteuer-Berater 2011, 372 f.
  24. Steuerstrafrecht - Rechtsprechung der Strafgerichte 2011, Deutsche Steuer-Zeitung 2012, 45 ff.
  25. Keine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung bei bewusster Verschleierung der Identität des tatsächlichen Abnehmers, Umsatzsteuer-Berater 2012, 70 f.
  26. Wann beginnt die Verjährung bei der Hinterziehung von Erbschaft- und Schenkungsteuer?, Erbschaftsteuer-Berater 2012, 108 ff.
  27. Lieferung auch bei Betrugsabsicht des Lieferers, Umsatzsteuer-Berater 2012, 99 f.
  28. Innergemeinschaftliche Lieferungen - Zur „um...zu”-Formel des EuGH in der Rechtsprechung von BFH und BGH; Umsatzsteuer-Berater 2012, 139 ff.

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Rechtsanwalt Dr. Esskandari seit 2006 tätig. Im Fachanwaltslehrgang im Strafrecht referiert er das Thema "Steuerstrafrecht".

Dr. Ingo Flore

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht und Steuerberater, FLORE Rechtsanwälte Steuerberater, Dortmund

....ist Inhaber der gleichnamigen Kanzlei in Dortmund und einer Niederlassung in Warstein. Näheres unter www.flore-do.eu . Dr. Flore verbindet in exzellenter Weise Steuer-, Steuerstraf-, Gesellschaftsrecht und Steuerberatung, insbesondere aufgrund seiner langjährigen praktischen Erfahrungen in Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaften. Als selbständiger Fachanwalt und Steuerberater ist er mit der Beratung gesellschaftsrechtlicher Gestaltungsoptionen, insbesondere von klein- und mittelständischen Unternehmen, aufs Engste vertraut.

Seine Zuhörerschaft kennt ihn neben seinem breiten Fachwissen als eloquenten und kurzweiligen Referenten.

Dr. Flore ist Verfasser zahlreicher steuer-, straf- und unternehmensrechtlicher Publikationen u.a.:

  • Ingo Flore / Michael Tsambikakis (Hrsg.): Steuerstrafrecht. Kommentar, 1. Auflage, Carl Heymanns Verlag, Köln 2012.
  • Flore, Ingo; Traut, Ulrike E.: Die Unternehmergesellschaft. Gründung, Bilanzierung, Besteuerung, Haftung, Insolvenz, Schäfer-Poeschel-Verlag, Stuttgart 2009.
  • Mitautor in: Grotherr, Siegfried (Hrsg.): Handbuch der internationalen Steuerplanung, NWB Verlag; 3. Aufl, Nov. 2008.
  • Eggers/Flore/Harenberg (Hrsg.): Handbuch des Fachanwalts Steuerrecht, Verlag Hermann Luchterhand, 2006.
  • Flore/Dörn/Gillmeister (Autoren): Steuerfahndung und Steuerstrafverfahren: Handbuch für die Strafverteidigung, Verlag Hermann Luchterhand, 3. Aufl. 2002.
  • Flore, Ingo; Schmidt, Andreas: Checkbuch Geschäftsführer-Vergütungen. 19 Checklisten von Vereinbarung über Änderung bis Krise, Verlag Dr. Otto Schmidt, 2002.

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Dr. Flore seit 2003 in Fortbildungsseminaren und Fachanwaltslehrgängen tätig.

Nicole Friedrich

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht, Kanzlei Versick & Friedrich, Minden

....ist als Anwältin seit 1998 als Rechtsanwältin zugelassen und seitdem ausschließlich auf dem Gebiet des Strafrechts tätig. Seit 2003 ist sie Fachanwältin für Strafrecht. Ihre anwaltliche Tätigkeit begann Sie im Büro des Rechtanwaltes Gerhard Jungfer in Berlin. Danach war sie Partnerin der auf Strafverteidigung spezialisierten Kanzlei der Rechtsanwälte Friedrich & Koerner von Gustorf in Berlin. Seit dem 1. Januar 2013 ist Frau Rechtsanwältin Friedrich Sozia der Kanzlei Versick & Friedrich, einer ausschließlich auf das Strafrecht ausgerichten Rechtsanwaltskanzlei, in Minden. Näheres unter www.ra-versick.de.

Rechtsanwältin Friedrich verfügt über bundesweite forensische Erfahrung u.a. auch in wirtschaftsstrafrechtlichen Umfangsverfahren und unterhält seit 2013 zur Unterstützung dieser bundesweiten Tätigkeit eine Zweigstelle in Nordrhein-Westfalen. Sie ist dort Partnerin der strafrechtlich und verkehrsrechtlich ausgerichteten Kanzlei Versick & Friedrich. Rechtsanwältin Friedrich war von 2002 bis 2014 im Vorstand der Vereinigung Berliner Strafverteidiger, zuletzt als 2. Vorsitzende. Rechtsanwältin Friedrich ist auch in der Referendarausbildung tätig und ist nebenamtliche Prüferin des Justizprüfungsamtes Berlin-Brandenburg.

Für die juristischen Fachseminare referiert Rechtsanwältin Friedrich seit 2008 im Fachanwaltslehrgang Strafrecht zur „Verteidigung im Ermittlungsverfahren“.

Robert Grain

Richter am Amtsgericht München

Ralph Gübner

Fachanwalt für Strafrecht, Die Anwälte, Kiel

... seit 1999 ist Herr Rechtsanwalt Ralph Gübner Fachanwalt für Strafrecht und arbeitet als Sozius ich in einer Kieler Kanzlei, die überwiegend strafrechtliche ausgerichtet ist. Neben dem Verkehrsrecht zählen zu seinen weiteren Tätigkeitsschwerpunkte das Arztstrafrecht sowie das (vertrags-)ärztliche Disziplinar- und Berufsrecht.

Als Referent (u.a. Universität Bielefeld) und Autor ist er seit vielen Jahren auf dem Gebiet des Verkehrsstraf-, Ordnungswidrigkeiten- und Fahrerlaubnisrechts tätig. Er ist

  • Mitautor des Handbuchs für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren (Herausgeber: Burhoff) und
  • Mitherausgeber des Verkehrsrechtsreports (VRR).  

Für die Juristischen Fachseminare ist Herr Rechtsanwalt Ralph Gübner seit 2006 in den Fachanwaltslehrgängen im Verkehrsrecht tätig. Im Fachanwaltslehrgang im Strafrecht referiert Herr Rechtsanwalt Ralph Gübner das Thema "Verkehrsstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenverfahren".

Dr. Thorsten Junker

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, maxkanzlei. Rechtsanwälte Dühring. Eberle. Junker, Augsburg

... von 1996 bis Juni 2000 war Herr Dr. Junker wissenschaftlicher Mitarbeiter und Rechtsanwalt in der Strafrechtskanzlei Prof. Dr. Widmaier und Rosenthal in Karlsruhe mit Tätigkeitsschwerpunkt "Revision" in Strafsachen zum Bundesgerichtshof. Seine Dissertation aus dem Jahr 2001 lautete "Die Ausdehnung der eigenen Sachentscheidung in der strafrechtlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs". Seit Juli 2000 tätig als Rechtsanwalt in Augsburg. Näheres unter www.maxkanzlei.de . Er verteidigt mit Schwerpunkt im Wirtschafts-, Steuer- und Revisionsrecht.

Seit dem Sommersemester 2005 war Dr. Junker Lehrbeauftragter der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg, Lehrstuhl Prof. Dr. Helmut Satzger und seit dem Wintersemester 2006 Lehrbeauftragter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Henning Rosenau. Ferner kann er umfangreiche Referententätigkeit auf dem Gebiet des Strafrechts sowohl im Rahmen von Fachanwaltslehrgängen als auch Fortbildungsseminaren nach § 15 FAO aufweisen.

Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a. folgenden Werken:

  • Junker, Beweisantragsrecht im Strafprozess
  • Junker/Armatage, Praxiswissen Strafverteidigung
  • Bross/Flohr, Vertragshandbuch Geschäftsführer – Vorstand – Aufsichtsrat, Kapitel Strafrecht
  • Burhoff, Handbuch für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren, Kapitel Rechtsbeschwerde.

Seit 2007 ist Dr. Junker ständiger Mitarbeiter der Fachzeitschrift „StRR – Strafrechtsreport“.

Für die Juristischen Fachseminare referiert Herr Rechtsanwalt Dr. Thorsten Junker ab 2012 neben Dr. Ralf Ritter in den Fachanwaltslehrgängen im Strafrecht den Themenbereich  "Revisionsrecht".

Leif Hermann Kroll

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verkehrsrecht, HAHN | KROLL | GÜNTHER Rechtsanwälte, Berlin

... ist Partner einer traditionsreichen Verkehrsrechtskanzlei mit über 60jähriger Geschichte und überwiegend in der Verteidigung in Bußgeld- und Strafverfahren tätig. Er lernte sein Verteidigerhandwerk bei einem ausgewiesenen Praktiker aus der Berliner „Verteidigerschule“ und übertrug dieses Wissen über engagierte, auch wenn nötig auch konfrontative Verteidigung mit Erfolg auf die Verkehrssachenverteidigung. Seit 2012 ist Rechtsanwalt Kroll Referent in der Rechtsanwaltsfortbildung und hat sich einen Namen als Praktiker gemacht, der mit Tipps und Tricks nicht „hinterm Berg hält“.

Diverse von RA/FAVerkehrsR Kroll erstrittene Entscheidungen, von Amts- und Landgerichten, vorwiegend aber von Oberlandesgerichten bis hin zu einer Verfassungsbeschwerde wurden veröffentlicht und in einschlägigen Medien kommentiert.

Näheres unter http://hkg-recht.de/de/Anwaelte/RA-Kroll .

Prof. Dr. rer. nat. Günter Köhnken

Lehrstuhl für Rechtspsychologie, Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie an der Universität Kiel, Direktor des Zentrums für Rechtspsychologie, Kriminalwissenschaften und forensische Psychopathologie an der Universität Kiel

... nach einer Ausbildung zum Verwaltungsbeamten in Bremen Studium der Psychologie in Kiel, Promotion und Habilitation in Kiel, 1989 - 1991 Lehrstuhlvertretung an der Universität Marburg, 1991 - 1994 Department of Psychology an der University of Portsmouth, GB, seit 1994 Direktor des Instituts für Psychologie der Universität Kiel, Direktor des Zentrums für Rechtspsychologie, Kriminalwissenschaften und forensische Psychopathologie an der Universität Kiel.

Gutachtertätigkeit für zahlreiche Gerichte in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweiz, England zu Fragen der Glaubhaftigkeit von Aussagen, der Zuverlässigkeit von Tatverdächtigenidentifizierungen und der Glaubhaftigkeit von Geständnisaussagen.

Ausgewählte Publikationen:

  • Köhnken, G. (1990). Glaubwürdigkeit. München: Psychologie Ver­lags Union.
  • Köhnken, G. & Sporer, S. (Hrsg.) (1990). Identifizierung von Tatverdächtigen durch Augenzeugen: Psychologische Erkenntnisse, Probleme und Per­spek­tiven. Göt­tingen: Hogrefe.
  • Malpass, R.M., Sporer, S.L. & Köhnken, G. (Hrsg.) (1996). Psychological issues in eyewitness identification. Mahwah, NJ: Erlbaum.
  • Lempp, R., Schütze, G. & Köhnken, G. (2003). Forensische Psychiatrie und Psychologie des Kindes- und Jugendalters. Darmstadt: Steinkopff.
  • Ostendorf, H., Köhnken, G. & Schütze, G. (Hrsg.) (2002). Agression und Gewalt. Frankfurt/Main: Lang.
  • Köhnken G. & Bliesener, Th. (2005). Forensische Psychologie. In D. Frey & C. Graf Hoyos (Hrsg.), Psychologie in Gesellschaft, Kultur und Umwelt, S. 3-10.
  • Bliesener, Th. & Köhnken G. (2005). Kriminalpsychologie. In D. Frey & C. Graf Hoyos (Hrsg.), Psychologie in Gesellschaft, Kultur und Umwelt, S. 11-17.
  • Bliesener, Th. & Köhnken, G. (2006). Rechtspsychologie. In K. Pawlik (Hrsg.), Hand­buch Psychologie. Heidelberg: Springer.
  • Köhnken. G. (2006). Glaubwürdigkeit. In Widmaier, G. (Hrsg.), Münchner Anwalts­hand­buch Strafverteidigung. München: C.H. Beck Verlag.
  • Deckers, R. & Köhnken, G. (Hrsg.) (2007). Die Erhebung von Zeugenaussagen im Strafprozess. Juristische, aussagepsychologische und psychiatrische Aspekte. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag.
  • Kraus, U. vom Schemm, K. & Köhnken, G. (2007). Sind ältere Menschen schlechtere Zeugen? Erinnerungsgenauigkeit und Folgen suggestiver Befragung im Altersvergleich. C. Lorei (Hrsg.), Polizei und Psychologie.
  • Köhnken, G., Kraus, U. & vom Schemm, K. (2007). Fünfzig Jahre und kein bisschen weise - gibt es wirklich Lügensymptome im nonverbalen Verhalten? In C. Lorei (Hrsg.), Polizei und Psychologie.
  • Köhnken, G. (2007). Fehlerquellen in aussagepsychologischen Gutachten. In Deckers, R. & Köhnken, G. (Hrsg.), Die Erhebung von Zeugenaussagen im Strafprozess. Juristische, aussagepsychologische und psychiatrische Aspekte. S. 1 - 41. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag.
  • vom Schemm, K., Dreger, B. & Köhnken, G. (2008). Suggestion und konfirmatorisches Testen sozialer Hypothesen in Befragungssituationen. Forensische Psychiatrie, Psychologie und Kriminologie, 2, 20-27.
  • Köhnken, G., Kraus, U. & vom Schemm, K. (2008). Das Kognitive Interview (S. 232 - 243). In R. Volbert & M. Steller (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie, Göttingen: Hogrefe.
  • vom Schemm, K., Dreger, B. & Köhnken, G. (2008). Suggestion und konfirmatorisches Testen sozialer Hypothesen in Befragungssituationen. Forensische Psychiatrie, Psychologie und Kriminologie, 2, 20-27.
  • Vom Schemm, K. & Köhnken, G. (2008). Voreinstellungen und das Testen sozialer Hypothesen im Interview (S. 322 - 330). In R. Volbert & M. Steller (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie, Göttingen: Hogrefe.
  • Sporer, S.L. & Köhnken, G. (2008). Nonverbale Indikatoren von Täuschung (S. 353 - 363). In R. Volbert & M. Steller (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie, Göttingen: Hogrefe.

Dr. Denis Matthies

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Rechtsanwaltskanzlei in Deutschland und Polen, Frankfurt (Oder)

.... 2002 Zweites Juristisches Staatsexamen an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Anschliessend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozeßrecht und Kriminologie (Prof. Dr. Dr. Uwe Scheffler) an der Europa-Universität Viadrina. 2008 erlangte er dort den Doktortitels (Dr. jur.) mit dem Thema: „Exemplifikationen und Regelbeispiele - Eine Untersuchung zum 100-jährigen Beitrag von Adolf Wach zur "Legislativen Technik".

2004 liess sich Dr. Denis Matthies zur Anwaltschaft zu. Die zusammen mit seiner Frau, Rechtsanwältin Dr. Kamila Matthies LL.M, Fachanwältin für Strafrecht, geführte "Rechtsanwaltskanzlei in Deutschland und Polen" ist ausschließlich im Strafrecht tätig mit Sitz in Frankfurt (Oder), Berlin und Slubice (Polen). Näheres unter http://www.anwalt-strafrecht.net .

Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a.

  • K. Matthies / D. Matthies: "Hände Weg von der StPO!", in: HRRS Dezember 2006
  • U.Scheffler/D.Matthies: "Zum rechtlichen Gehör bei Verkehrsordnungswidrigkeiten" in: NZV 2007, 607
  • Mitautor des Handbuches zum Strafverfahren - Das Urteil und seine Anfechtbarkeit (Hrsg. Heghmanns/Scheffler), C.H. Beck München 2008.

Dr. Frank Nobis

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Dr. Nobis & Collegen Rechtsanwälte, Iserlohn

... Jahrgang 1965, Studium an der Ruhr-Universität Bochum, Rechtsanwalt seit 1996, Fachanwalt für Strafrecht seit 1999, Promotion zum Dr. jur. 1999, 2. Vorsitzender der Strafverteidigervereinigung NRW e.V., wissenschaftliche Mitarbeit am strafrechtlichen Lehrstuhl Prof. Dr. Bemmann und Prof. Dr. Dr. Vormbaum (1992 – 1995), Preisträger des DAV-Ehrenpreis „Pro Reo“ 2005.

Herr Rechtsanwalt Dr. jur. Nobis ist auf allen Gebieten des Strafrechts und des Ordnungswidrigkeitenrechts tätig. Schwerpunkte der Arbeit von Rechtsanwalt Dr. Nobis sind neben dem allgemeinen Strafrecht das das Betäubungsmittelstrafrecht, das Wirtschafts- und Umweltstrafrecht, Steuerstrafrecht, Sexualdelikte sowie strafrechtliche Revisionen. Näheres auch unter www.drnobis.de .

Zu den Veröffentlichungen von Dr. Frank Nobis zählen:

a. Einzelwerke:

  • Untersuchungshaft – mit Erläuterungen zu den UVollzG der Länder, C.F.Müller-Verlag, 5. Aufl. 2016 (gemeinsam mit Reinhold Schlothauer)
  • Strafverteidigung vor dem Amtsgericht, Beck- Verlag 2011
  • Strafprozessgesetzgebung der späten Weimarer Republik, Nomos-Verlag 2000

b. Beiträge zu Sammelwerken:

  • BtM-Verfahren, in: Handbuch für die strafrechtliche Nachsorge, ZAP-Verlag 2016
  • Verteidigung vor dem Amtsgericht, in: Münchener Anwaltshandbuch Strafverteidigung, Beck-Verlag, 2. Aufl. 2014
  • Der Streit um die Einschränkung der Berufung, in: Strafverteidigung im Rechtsstaat, Festschrift der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des DAV, Nomos-Verlag 2009

c. Fachaufsätze und Urteilsanmerkungen:

  • Reform des Strafprozessrechts – Neue Ufer oder ausgetretene Pfade?, StV 2015, S. 56ff.
  • Anmerkung zum Beschluss BGH 3 StR 124/13 und 1 StR 388/13 (Handeltreiben mit Betäubungsmittelgrundstoffen), StRR 2014, S. 110ff.
  • Plädoyer zur Abschaffung des Haftgrundes der Fluchtgefahr, StraFo 2013, S. 318ff.
  • Rezension: Betäubungsmittelgesetz (Körner/Patzak/Volkmer), StraFo 2013, S. 42ff.
  • Ende der Märchenstunde – Weltweit wächst die Einsicht in das Scheitern des „war on drugs“, Freispruch 2/2013, S. 1ff.
  • Anmerkung zum Beschluss OLG Hamm III-2 RBs 50/12 (Subjektiver Tatbestand der Drogenfahrt), VRR 2012, 351ff. = StRR 2012, 395ff. 
  • „Legal-High“-Produkte – wirklich illegal? Oder: wie ein Aufsatz sich verselbstständigt, NStZ 2012, S. 422ff.
  • „U-Haft schafft Fakten“ – Verteidigung gegen Untersuchungshaft, StraFo 2012, S. 45ff.
  • 2 Jahre praktische Erfahrungen mit der gesetzlichen Regelung zur Verständigung im Strafverfahren, StRR 2012, S. 84ff.
  • Rezension: Verkehrsordnungswidrigkeiten (Krumm), zfs 2012, S. 369ff.
  • Anmerkung zum Beschluss LG Essen 51 Qs 86/09, StRR 2010, S. 36f. (Unverhältnismäßigkeit eines Haftbefehls)
  • Der Entwurf eines Untersuchungshaftsvollzugsgesetzes NRW – Ein rechtliches und politisches Ärgernis (gemeinsam mit Piel, Püschel, Tsambikakis, Wallau, Paeffgen, Lesch, Minoggio, Schmitz und Sommer), ZRP 2009, S. 33ff.
  • Überlegungen zum Strafzumessungsrecht bei älteren Angeklagten de lege lata und de lege ferenda, Schriftenreihe der Strafverteidigervereinigungen, Bd. 31, 2008, S. 109ff.
  • Rezension: Strafprozessuale Zwangsmaßnahmen (Leitner/Michalke), NJW 2007, S. 2095f.
  • Rezension: NS-Gedankengut und Strafrecht – die §§ 86, 86a StGB und § 130 StGB zwischen Abwehr neonazistischer Gefahren und symbolischem Strafrecht (von Dewitz), HRRS 2007, S. 262ff.
  • Strafobergrenze durch hohes Alter, NStZ 2006, S. 489ff.
  • Anmerkung zum Beschluss des BVerG 1 BvR 2652/03, StraFo 2005, S.238ff. (Wirkungs-und Nachweiszeit von Cannabis/THC im Blut).
  • Ordnungshaft gegen den Verteidiger - Eine Justizposse aus Hagen, StraFo August 2003.
  • Anmerkung zum Beschluss OLG Hamm 2Ws 271/01, StraFo 2002,Seite 100 ff (Entscheidung zum Recht der Untersuchungshaft).
  • Beweisverwertungsverbot bei Weitergabe eines Lichtbildes durch die Meldebehörde, DAR 2002 Seite 1188 ff.
  • Die Reform der Rechtsmittel im Strafprozess, StV 2000, 449 ff.

 

Dr. Ralf Ritter

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht, Bürogemeinschaft Schulterblatt 124, Hamburg

... arbeitete von 1996 bis 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg, Fachbereich Rechtswissenschaft II, im Teilbereich Kriminalität und Soziale Kontrolle (Prof. Dr. Heinz Giehring und Prof. Dr. Rüdiger Sonnen) insbesondere in den Themenbereichen Strafverfahrensrecht und Strafvollzugsrecht. Er promovierte bei Prof. Dr. Rainer Keller an der Universität Hamburg zu dem revisionsrechtlichen Thema: "Die Begründungsanforderungen bei der Erhebung der Verfahrensrüge gemäß § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO."

Herr Dr. Ralf Ritter ist seit 1999 als Strafverteidiger tätig sowohl in Tatsacheninstanzen als auch in Revisionsverfahren beim Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg und beim Bundesgerichtshof. Umfangreiche Revisionsverfahren werden gemeinsam mit den Rechtsanwälten Dr. Bernd Wagner und Carsten Gericke bearbeitet. 

Zu seinen Veröffentlichen zählen:

  • Die große Kronzeugenregelung, in: Müller-Heidelberg et. al. (Hrsg.), Grundrechte-Report 2010, S. 173 ff.
  • Die Begründungsanforderungen bei der Erhebung der Verfahrensrüge gemäß § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO, Schriften zum Strafrecht, Heft 184 des Verlags Duncker & Humblot, 2007.
  • Zu den rechtlichen Grundlagen der Urinkontrollen im Strafvollzug: Anmerkung zu dem Beschluss des Landgerichts Hamburg vom 8.12.1995, Zeitschrift für Strafvollzug und Straffälligenhilfe 1997, 108 ff.
  • Zum Verfahren der Aussetzung der Vollstreckung der Reststrafe bei lebenslanger Freiheitsstrafe: Anmerkung zu dem Beschluss des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 30.11.1995, Strafverteidiger 1996, 677ff.

Prof. Dr. Hartmut Schneider

Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof, Leipzig und Honorarprofessor an der FU Berlin

  • Kommentator des Münchner Kommentars StGB "Tötungsdelikte"
  • Schriftleiter der Fachzeitschrift NStZ
  • Dozententätigkeit u.a. für den Deutschen Richterbund, die Justiz und Strafverfolgungsbehörden
  • Forschungsschwerpunkt ist das Beweisantragsrecht!

 

Dr. Dominique Schimmel

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht, Berlin

.... Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Trier sowie der Freien Universität Berlin, Referendariat in Berlin. Beide Examen jeweils mit "Prädikat" abgeschlossen. 5 Jahre Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für "Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzugsrecht" bei Prof. Dr. Ulrich Eisenberg an der Freien Universität Berlin. Mitarbeit an den Standardwerken "Kriminologie", "Kommentar zum Jugendgerichtsgesetz" sowie "Beweisrecht der StPO". Promotion mit dem Abschluss "magna cum laude".

Seit 1999 als selbständige Rechtsanwältin zugelassen und bis Mitte 2010 in der Kanzlei "Elfferding Palupski Schimmel Kempgens - Fachanwälte für Strafrecht" tätig. Seit Mitte 2010 ist Frau Rechtsanwältin Dr. Dominique Schimmel im Rahmen einer Bürogemeinschaft in Berlin-Mitte  tätig. Näheres unter www.dr-schimmel.com .

Frau Rechtsanwältin Dr. Schimmel ist seit 4 Jahren im Vorstand der Vereinigung Berliner Strafverteidiger e.V.. Neben diverse wissenschaftliche Fachveröffentlichungen übt sie eine Lehrtätigkeit für das Kammergericht Berlin aus. Zudem ist sie nebenamtlich Prüferin des Justizprüfungsamtes Berlin-Brandenburg sowie Mitglied im Fachanwaltsausschuss der Rechtsanwaltskammer Berlin.

Dr. Michael Tsambikakis

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für Medizinrecht, Tsambikakis & Partner Rechtsanwälte, Köln

.... u.a. Berufung als Sachverständiger durch den Deutschen Bundestag und den Landtag Nordrhein-Westfalen, Mitglied des Strafrechtsausschusses des KAV, Ständiger Mitarbeiter der Fachzeitschriften "Strafrechtsreport" und "Praxis Steuerstrafrecht", Schriftleiter "wistev-med".

Mehr Informationen finden Sie unter www.tsambikakis.com !

Publikationen (Auswahl):

Herausgeber:

  • Saliger / Tsambikakis: Strafrecht der Medizin. Handbuch für Wissenschaft und Praxis, C.H.BECK 2013.
  • Steuerstrafrecht. Kommentar (gemeinsam mit Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht Dr. Ingo Flore), Carl Heymanns Verlag, Köln 2012.
  • Anwaltkommentar StGB (gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Klaus Leipold und Prof. Dr. Mark Zöller) 2011
  • Freiheit, Gesetz und Toleranz (Hrsg.), Festschrift für Karl Heinz Kunert, 2006

Beiträge zu Sammelwerken:

  • Kommentierung der Vorschriften zur Untersuchungshaft (§§ 112 - 130 StPO), in Radtke/Hohmann (Hrsg.), Kommentar zur Strafprozessordnung, 2011
  • Besonderheiten in Wirtschaftsstrafverfahren, in: Böttger (Hrsg.), Praxishandbuch Wirtschaftsstrafrecht, 2011
  • Kommentierung der Vorschriften zur Verletzung von Privatgeheimnissen (§ 203 StGB), Betrug ( § 263 StGB), Untreue (§ 266 StGB) und Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB) in Prütting (Hrsg.), Fachanwaltskommentar Medizinrecht, 2010
  • Recht der medizinischen Behandlung (strafrechtliche Verantwortung), in: Münchener Anwaltshandbuch Medizinrecht, 2009, § 2 (gemeinsam mit Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Prof. Dr. Ulrich Sommer)

Aufsätze:

  • Übersicht zur Rechtsprechung des EGMR in den Jahren 2008 bis Mitte 2010 – Teil I, NStZ 2011, 78 (gemeinsam mit Professor Dr. Robert Esser, Univ. Passau u. Professor jun. Dr. Karsten Gaede, Bucerius Law School, Hamburg)
  • Rechtsprechungsübersicht zum Wirtschaftsstrafrecht (2008/2009), StRR 2011, 9 (gemeinsam mit Dr. Johannes Corsten)
  • Im Auftrag der Krankenkasse: Der Vertragsarzt im Wettbewerb, wistra 2010,418 (gemeinsam mit Rechtsanwälten Dr. Matthias Dann, LL.M., Dr. Matthias Brockhaus, Dr. Patrick Teubner)
  • Moderner Pranger: Die sog. Negativliste von Pankow, StraFo 2010, 177 (gemeinsam mit Rechtsanwalt Rochus Wallau)
  • Der "Bundesliga-Wettskandal" und der Betrugstatbestand, StRR 2007, 204 (gemeinsam mit Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Stefan Conen)

Entscheidungsanmerkungen:

  • Zur Vermögensbetreuungspflicht von Bankmitarbeitern, StRR 2010, 193
  • Zum Gefährdungsschaden beim Betrug, StRR 2009, 268
  • "Schwarze Kassen" bei Siemens, StRR 2009, 71

Rezensionen:

  • Kapitalmarktstrafrecht, StRR 2009, 57
  • Strafrecht Besonderer Teil I - Vermögensdelikte, GA 2008, 124

Sonstiges:

  • Die Risiken für Vertragsärzte bei Kooperation und Pharma-Marketing, Abrechnung aktuell Ärzte 6/2010, 193 (gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Patrik Teubner)
  • Bestechung und Bestechlichkeit von Vertragsärzten - Neue Risiken, Ärztliche Praxis Neurologie und Psychiatrie 8/2010, 37 (gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Matthias Dann, LL.M.)