Referenten Fachanwaltslehrgänge Arbeitsrecht

Unsere Referenten...

sind praxisorientierte und erfahrene Profis.

Fachliche Leitung: Prof. Klaus Bepler

Vors. Richter am Bundesarbeitsgericht (4. Senat) i.R.

....ist seit 1980 Arbeitsrichter in Aachen, Bonn, Cottbus, Köln und Potsdam. Seit Mai 1993 ist Prof. Klaus Bepler Richter am Bundesarbeitsgericht, zunächst als Mitglied des 3. Senats (Betriebliche Altersversorgung) und seit 1.1.2005 Vorsitzender Richter des 4. Senats (Tarifvertragsrecht, Ein-, Höher-, Um- und Rückgruppierungen sowie Beschäftigung nach bestimmten Vergütungs- und Lohngruppen).

Neben seinen Vortragstätigkeiten zu arbeitsrechtlichen Fragen war Herr Prof. Bepler mehrere Jahre Lehrbeauftragter für Arbeitsrecht an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und ist heute Lehrbeauftragter und Honorarprofessor für Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Aufgrund der Vollendung des 65. Lebensjahres schied Prof. Klaus Bepler aus der Arbeitsgerichtsbarkeit am 31.Mai 2012 aus. Am 1. Juni 2012 wurde ihm anläßlich seiner Abschiedsfeier in Erfurt die "Festschrift für Klaus Bepler zum 65. Geburtstag: Arbeitsgerichtsbarkeit und Wissenschaft" übergeben. Herausgeber sind Prof. Dr. Gregor Thüsing, Malte Creutzfeldt, Prof. Dr. Dres. h.c. Peter Hanau und Prof. Dr. Hellmut Wißmann. Sie enthält 50 Beiträge namhafter Autoren aus Wissenschaft und Praxis und ist im C.H. BECK Verlag mit der ISBN 978-3-406-63489-5 erscheinen.

Im Mai 2015 brachte Prof. Klaus Bepler Bahn und GDL an einen Tisch und beendete damit den Bahnstreik vor Pfingsten. "Geschafft hat das Topjurist Klaus Bepler – dessen Biografie ihn zum perfekten Mann für den Job machte." DIE WELT vom 21. Mai 2015. "Dass sich die Lokführergewerkschaft mit Bepler an den Verhandlungstisch zurücklocken ließ und diesen auch bis zu einer Einigung nicht mehr verließ, liegt wohl auch an den Grundsätzen, die der Topjurist vertritt. Diese Prinzipien sprechen der Spartengewerkschaft GDL aus dem Herzen – und dürften der Bahn im Grunde gar nicht gefallen. Klaus Bepler war Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht (BAG), und er ist nicht nur ein Spitzenjurist, sondern noch dazu einer, der sich mit Tarifrecht auskennt wie kaum ein anderer.
In seiner Zeit beim BAG fiel 2010 die Entscheidung, das Prinzip "ein Betrieb – ein Tarifvertrag" zu kippen.
Maßgeblich unter Einfluss von Bepler wurde damit festgeschrieben, dass tarifpolitische Platzhirsche – also vor allem die DGB-Gewerkschaften – die kleinen Gewerkschaften nicht mehr einfach ausbooten dürfen. Ohne diese Grundsatzentscheidung wäre der derzeitige Tarifkonflikt bei der Bahn wohl gar nicht möglich.
Seither gilt der Grundsatz, dass Tarifpluralität den Vorrang vor der Tarifeinheit hat. Was Gewerkschaften wie die GDL, die Pilotenvereinigung Cockpit oder den Marburger Bund freut – und zu hartnäckigen Arbeitskämpfen anstachelte.
Bepler, der inzwischen im Ruhestand ist, hat seine damalige Haltung dennoch nie revidiert, im Gegenteil. Er hält auch das geplante Gesetz zur Tarifeinheit für falsch. Die Koalitionsfreiheit habe grundsätzlich Priorität, so Bepler.
Dennoch setzte die Bahn voll auf den Juristen. Sein Renommee ist riesig, ebenso sein Wissen über die Materie, die Bepler selbst als "wahnsinnig schwierig" bezeichnet. Und nach seinem Grundsatzurteil von 2010 konnte es sich die GDL zudem kaum leisten, ein vermittelndes Gespräch mit dem ehemaligen BAG-Chef abzulehnen."

Herr Prof. Bepler ist Herausgeber/Mitautor in

  • Bepler/Böhle/Meerkampf/Stöhr (Hrsg.): Kommentar zum TVöD
  • Bepler/Böhle/Meerkampf/Stöhr (Hrsg.): Kommentar zum TV-L
  • Wolfgang Däubler (Hrsg.): Kommentar zum Tarifvertragsgesetz
  • Henssler/Kalb/Willemsen: Arbeitsrechts Kommentar und
  • Düwell/Lipke, ArbGG, jeweils zum Arbeitsgerichtsgesetz.

Ferner ist Herr Prof. Bepler Mitherausgeber der "RdA" und kann auf zahlreiche Veröffentlichungen zum Tarifvertragsrecht, Betriebsrentenrecht, Arbeitsvertragsrecht, Kirchenarbeitsrecht, arbeitsgerichtlichen Verfahren und zum Sportarbeitsrecht verweisen.

Herr Bepler referierte von 1996 bis 2006 selbst in unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht die Themenbereiche „Arbeitskampfrecht", "Tarifvertragsrecht" und das "Recht der betrieblichen Altersversorgung“.

Dr. Martina Ahrendt

Richterin am Bundesarbeitsgericht, Erfurt (3. Senat)

... war nach dem Studium und dem Referendariat zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Arbeits-, Unternehmens- und Sozialrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg tätig. Im Anschluss arbeitete sie drei Jahre als Rechtsanwältin in einer Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht, bevor sie 2001 als Richterin in die Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Berlin eintrat. Von 2009 bis 2010 war Frau Dr. Ahrendt als wissenschaftliche Mitarbeiter zum Bundesarbeitsgericht abgeordnet. Dort war sie für den 4. Senat und für den 1. Senat tätig. Seit dem 1. Oktober 2010 ist Frau Dr. Ahrendt an das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg abgeordnet. Am 21.03.2013 wurde Frau Dr. Martina Ahrendt zur Richterin am Bundesarbeitsgericht gewählt.

Frau Dr. Ahrendt verfügt über umfangreiche Erfahrungen als Fachreferentin und ist Autorin in verschiedenen arbeitsrechtlichen Publikationen, unter anderem in:

  • Däubler (Hrsg.), Tarifvertragsgesetz, 3. Aufl. 2012 (Kommentierung zu § 1 TVG: Der schuldrechtliche Teil des Tarifvertrags; Tarifliche Regelungen zur Konfliktlösung)
  • Däubler/Hjort/Schubert/Wolmerath (Hrsg.), Arbeitsrecht, Individualarbeitsrecht mit kollektivrechtlichen Bezügen, Handkommentar, 4. Aufl. 2013 (Kommentierung des Teilzeitrechts)
  • Grobys/Panzer (Hrsg.), Stichwortkommentar Arbeitsrecht, 2012 (Stichworte: Arbeitsgerichtsverfahren, Einstweiliger Rechtsschutz, Kündigungsschutzklage, Zwangsvollstreckung)
  • Düwell/Weyand (Hrsg.), Praxishandbuch Arbeitsrecht, 2011 (Stichwort: Personenbedingte Kündigung).

Daneben kommentiert sie regelmäßig arbeitsgerichtliche Entscheidungen im JurisPraxisreport Arbeitsrecht und hat außerdem zu folgenden Themen publiziert:

  • Firmentarifvertrag und firmenbezogener Verbandstarifvertrag - Ein aktueller Rechtsprechungsüberblick, RdA 2012, 129
  • Der Durchführungsanspruch des Betriebsrats, NZA 2011, 774
  • Zum Anspruch der Gewerkschaft gegen den Arbeitgeberverband auf Auskunft über tarifgebundene und OT-Mitglieder, RdA 2010, 345
  • Zum Bemessungsdurchgriff beim Sozialplan, RdA 2012, 340.

Prof. Dr. Georg Annuß

Rechtsanwalt, Linklaters LLP., München und außerplanmäßiger Professor für die Fächer Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Universität Regensburg

... berät auf allen Gebieten des deutschen Arbeitsrechts sowie umfassend zu Geschäftsführer- und Vorstandsangelegenheiten. Schwerpunkte seiner Tätigkeit bilden komplexe Restrukturierungen einschließlich der Verhandlung von Interessenausgleichen und Sozialplänen sowie der Begleitung von Massenentlassungen, Compliance- und Amnestieprogramme, Betriebsübergänge, betriebsverfassungsrechtliche und tarifrechtliche Fragen sowie anspruchsvolle Prozessvertretung.

JUVE Rechtsmarkt 09/06, S. 21 kennzeichnet Prof. Dr. Georg Annuß: "Schon lange wird Georg Annuß von Wettbewerbern als einer der 'gescheitesten Arbeitsrechtler in Deutschland' gelobt. Seit Anfang dieses Jahres arbeitet er im Münchner Büro von Nörr Stiefenhofer Lutz und hat neue Dynamik in die arbeitsrechtliche Praxis der Traditionskanzlei gebracht. [...] 'Das Faszinierende am Arbeitsrecht ist, dass sich das Rechtsgestaltende mit den Verhandlungen und der Forensik hervorragend wie in keinem anderen Rechtsgebiet kombinieren lässt', sagt Annuß. Als Anwalt könne er 'etwas bewegen und das Recht als Werkzeug zur Erreichung eines wirtschaftlichen Ziels einsetzen'. Innerhalb des Arbeitsrechts liegen seine besonderen Stärken in der Beratung bei Restrukturierungen und zum Betriebsverfassungsrecht. Neben der häufigen Mandatsarbeit im Hintergrund tritt Annuß gern vor Gericht auf - wenn es um spannende Fälle geht. Ein Faible bleibt für den verheirateten Vater von zwei Töchtern das Kirchenarbeitsrecht. Annuß kombiniert die Erfahrung als Anwalt mit einem scharfen Intellekt, der ihm 2004 die Habilitation an der Universität Regensburg am Lehrstuhl von Professor Dr. Reinhard Richardi einbrachte. [...] Auch lange nach seiner Universitäts-Zeit sind Annuß wissenschaftliche Beiträge wichtig. Seine zahlreichen Publikationen und Vorträge haben ihn bundesweit bekannt gemacht."

zum 1. August 2012 wechselte Herr Prof. Dr. Georg Annuß zu Linklaters LLP, München. Er kommt von der Sozietät Noerr, für die er seit 2006 tätig war. „Wir freuen uns, mit Georg Annuß unsere integrierte Praxis und unser erfolgreiches Arbeitsrechtsteam durch eine marktführende Beraterpersönlichkeit zu verstärken und neue Impulse in unserem arbeitsrechtlichen Eigengeschäft zu setzen. Seine Expertise ergänzt die Arbeit mit unseren Corporate Mandanten in idealer Weise.“ sagte Dr. Carl-Peter Feick, Senior Partner von Linklaters in Deutschland. Seinen Wechsel beschreibt Dr. Georg Annuß so: „Nach mehr als sechs erfolgreichen Jahren bei Noerr, in denen ich mich sehr wohl gefühlt habe, freue ich mich darauf, für eine der weltweit führenden Kanzleien die arbeitsrechtliche Praxis in Deutschland insbesondere im Restrukturierungsbereich und in der Top-Level Beratung von Unternehmen weiter ausbauen zu dürfen.“ Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Bayreuth und Regensburg war Herr Prof. Dr. Georg Annuß zunächst wissenschaftlicher Assistent von Prof. Dr. Reinhard Richardi an der Universität Regensburg, wo er 1997 promovierte. Seine berufliche Laufbahn begann er bereits ein Jahr zuvor in einer internationalen Sozietät, zunächst in Düsseldorf. 2004 wechselte Annuß nach München zur Sozietät Noerr und habilitierte sich im gleichen Jahr an der Universität Regensburg. Der Experte für Arbeitsrecht, Dienstvertragsrecht, Sanierungsrecht und Recht der Unternehmensmitbestimmung ist Autor zahlreicher Publikationen, unter anderem:

  • Betriebsbedingte Kündigung und arbeitsvertragliche Bindung (Habil.-Schrift. 2004);
  • Kommentierung des § 613a BGB in Staudinger - Kommentar zum BGB;
  • Kommentierung zahlreicher Vorschriften in Richardi, BetrVG;
  • Mitherausgeber eines Kommentars zum TzBfG;
  • Kommentierung der Bestimmungen von AGG, InsO, SprAuG in Henssler/Willemsen/Kalb, Arbeitsrecht-Kommentar;
  • Arbeitsrechtliche Umstrukturierung in der Insolvenz (mit Mark Lembke).

Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist Herr Prof. Dr. Georg Annuß ein gefragter Referent und außerplanmäßiger Professor für die Fächer Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Universität Regensburg.

Dr. Jürgen Brand

Rechtsanwalt, Rechtsanwaltskanzlei Dr. Jürgen Brand, Hagen und Präsident des nordrhein-westfälischen Landessozialgerichts in Essen a.D. sowie Richter des Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen von 2006 bis 2012

... wurde in Berlebeck/Detmold geboren, wuchs in Hagen auf. Er trat nach einem Studium in Bonn und Münster seine erste Richterstelle 1973 beim Sozialgericht Gelsenkirchen an, wechselte 1978 zum Landessozialgericht in Essen. 1990 wurde er zum Präsidenten des Sozialgerichts Dortmund und 1997 zum Präsidenten des Landessozialgerichts in Essen ernannt. Dort leitet er den 1. Senat, der Berufungen aus dem Arbeitsförderungsrecht und der Sozialhilfe entscheidet. Zum Ende Mai 2010 ist Dr. Brand aus Altersgründen als Präsident ausgeschieden. Herr Dr. Brand führt nun die "Rechtsanwaltskanzlei Dr. Jürgen Brand, die Spezialisten im gesamten Sozialrecht und im Recht der sozialrechtlichen Betriebsprüfung" in Hagen, Tel. 02331 / 915 99 0 2, www.anwaltskanzlei-dr-brand.de .

2006 wurde Dr. Brand zudem zum Richter des Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen gewählt. Er ist einer von vier gewählten Mitglieder in dem 7-köpfigen Gremium.

Dr. Jürgen Brand hat zahlreiche Bücher und Kommentare zum Sozialversicherungsrecht sowie Gesellschafts- und Europarecht verfasst, u.a.:

  • Arens, Wolfgang; Brand, Jürgen: Arbeits- und Sozialrecht in der Insolvenz, Dt. Anwaltverlag, 2. Auflage 2010.
  • Brand, Jürgen (Hrsg.): SGB III • Sozialgesetzbuch - Arbeitsförderung. Kommentar, C. H. Beck, 7. Auflage 2015.
  • Berscheid / Kunz / Brand / Nebeling: Fachanwaltshandbuch Arbeitsrecht, ZAP-Verlag, 34. Aufl. 2012.
  • Brand, Jürgen (Hrsg.): Praxis des Sozialrechts, C. H. Beck, 2. Auflage 2011.
  • Brand/Lembke (Hrsg.), Der CGZP-Beschluss des BAG, Nomos 2012.
  • Mitautor im GmbH-Handbuch, Otto-Schmidt-Verlag 2012.
  • Mitautor in Westermann, Handbuch der Personengesellschaften, Otto-Schmidt-Verlag 2012.
  • Mitautor in Spellbrink / Eicher: Kasseler Handbuch des Arbeitsförderungsrechts. Das SGB III in Recht und Praxis, C. H. Beck, 2003.
  • Mitherausgeber der NZS (Neue Zeitschrift für Sozialrecht).

Ferner ist Herr Dr. Jürgen Brand ein ausgewiesener Experte und ein gefragter Dozent in der Anwaltsfortbildung.

Seit Nov. 2009 referiert Herr Dr. Jürgen Brand in den Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht die Themenbereiche "Grundzüge des Arbeitsförderungsrechts" und "Grundzüge des Sozialversicherungsrechts".

Prof. Dr. Michael Fuhlrott

Rechtsanwalt, Partner, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Römermann Rechtsanwälte Aktiengesellschaft, Hamburg und Professor für Arbeitsrecht und Studiendekan Wirtschaftsrecht der Hochschule Fresenius Hamburg

…war mehrere Jahre als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht in international tätigen Wirtschaftskanzleien ausschließlich arbeitsrechtlich tätig. Nach der Annahme eines Rufes auf eine ordentliche Professur für Arbeitsrecht an eine staatliche Fachhochschule im Jahr 2013 ist er seit 2014 Professor für Arbeitsrecht an der Hochschule Fresenius in Hamburg, wo er als Studiendekan den Bereich Wirtschaftsrecht leitet. Daneben ist er  Partner im Hamburger Büro der wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei Römermann Rechtsanwälte AG tätig und berät in allen Bereichen des Arbeitsrechts, insbesondere als Ansprechpartner für Arbeitgeber, sowohl im Rahmen laufender arbeitgeberseitiger Beratung, als auch bei Umstrukturierungsmaßnahmen einschließlich anschließender Prozessvertretung.

Prof. Dr. Fuhlrott ist Autor von rund 250 juristischen Fachartikeln und Zeitschriftenbeiträgen, u.a. als Herausgeber und (Mit-)Autor eines Praxishandbuchs zum Thema Low-Performance, Krankheit und Schwerbehinderung sowie als Autor des Kapitels zum Betriebsübergang in einem Anwaltshandbuch zum Arbeitsrecht.

Ausgewählte aktuelle Veröffentlichungen:

  • Aktuelle Rechtsprechungsanforderungen an Verdachtskündigungen, DB 2015, S. 1719 ff.
  • Die Auftraggeberhaftung bei Verstößen gegen das Mindestlohngesetz, NZA 2015, S. 392 ff.
  • Das Schicksal von Betriebsräten bei Betriebs(teil)übergängen, BB 2015, S. 1013 ff.
  • Update Antidiskriminierungsrecht – RechtsprechungsReport 2014, ArbR Aktuell 2015, S. 35 ff.
  • Verteidigung bei Inanspruchnahme durch AGG-Diskriminierungskläger, GWR 2014, S. 298 ff.
  • „Freie Stellen“ bei betriebsbedingter Kündigung – Grenzen der Weiterbeschäftigungspflicht, DB 2014, S. 1198 ff.
  • Besonderheiten der betriebsbedingten Kündigung von Leiharbeitnehmern, NZA 2014, S. 122 ff.
  • Das Schicksal von arbeitgebergebundenen Leistungen bei Betriebsübergängen, BB 2013, S. 1592 ff.
  • Die Übernahme von know-how-Trägern ohne Eingehung von Arbeitsverhältnissen als Betriebsübergang, NZA 2013, S. 183 ff.
  • Erwerberkonzeptkündigung als Alternative zum BQG-Modell bei Betriebsübergängen, BB 2013, S. 2042 ff.
  • Besonderheiten der Sozialauswahl und Weiterbeschäftigungspflicht in Konzern und Gemeinschaftsbetrieb, BB 2012, S. 253 ff.
  • Zwischengeschaltete Transfergesellschaften zur Vermeidung von Betriebsübergängen, NZA 2012, S. 549 ff.

 

 

Torsten Hasse

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Arbeitsrechtskanzlei Hamburg, Hamburg

… ist mit seiner Kanzlei ausschließlich im Bereich Arbeitsrecht tätig. Überwiegender Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die bundesweite Beratung in betriebsverfassungs- und personalvertretungsrechtlichen Angelegenheiten. Hierzu zählt insbesondere die Ausarbeitung und Verhandlung von Betriebsvereinbarungen sowie Interessenausgleichen und Sozialplänen und deren Durchsetzung ggf. in Einigungsstellenverfahren.

Rechtsanwalt Hasse ist seit mehr als zehn Jahren als Referent für überwiegend kollektives Arbeitsrecht bei verschiedenen Schulungsträgern tätig. Als Referent hat er das Ziel, rechtliche Zusammenhänge so einfach darzustellen, dass die Umsetzung von Arbeitsrecht in die betriebliche Praxis erleichtert wird.

Herr Rechtsanwalt Hasse referiert in unseren Fachanwaltslehrgängen den Themenbereich „Betriebsverfassungs-, Personalvertretungs- und Mitbestimmungsrecht".

Dr. Ewald Helml

Direktor des Arbeitsgerichtes Rosenheim

... wurde zum 1.5.2016 zum Direktor des Arbeitsgerichtes Rosenheim ernannt. Zuvor war er Richter und ständiger Vertreter des Direktors am Arbeitsgericht Passau, an dem er seit 1985 sein Richteramt wahrnahm. 1986 nahm er die Tätigkeit als Arbeitsgemeinschaftsleiter in der Ausbildung der Rechtsreferendare beim Landgericht Passau auf. Seit 1991 ist er Prüfer bei der Ersten Juristischen Staatsprüfung, seit 2013 bei der Zweiten Juristischen Staatsprüfung in Bayern.

Dr. Helml referiert im Rahmen der Fortbildung von Beamten und Angestellten des Freistaats Bayern, bei Betriebsratsschulungen, Arbeitgeberseminaren und Integrationsämtern. Er ist ferner einer der Präsidenten der Deutsch-Österreichischen Juristenvereinigung mit Sitz in Pocking.

Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, u.a.:

  • Arbeitshandbuch Personal, Kapitel: Personen- und verhaltensbedingte Kündigung, Verlag Huss, 8. Aufl. 2012;
  • 123 Fragen an den Betriebsrat. Praxisnahe Sachverhalte - auf den Punkt gebrachte Antworten, Bund Verlag, 5. Aufl. erscheint voraussichtlich im Juni 2016;
  • Hauck/Helml/Biebl: Kommentar zum ArbGG, Verlag C.H. Beck, 4. Aufl. 2011;
  • Kündigungen rechtssicher widersprechen, Verlag Turnus Kissing, 2005;
  • Graz/Bödecker: Kompetente Arbeitnehmerberatung - Arbeitnehmer fragen, Betriebsräte antworten, Bund Verlag, 2005;
  • Helml/Bödecker: Rechtswörterbuch für Betriebsräte, Verlag Turnus Kissing, 2004;
  • Helml/Bödecker: Arbeitszeitrecht, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst, Verlag Turnus Kissing, 2004;
  • Arbeitsrecht für Rechtsreferendare, Verlag C.H. Beck, 8. Aufl. 2004;
  • Kommentar zum Entgeltfortzahlungsgesetz, Verlag Recht und Wirtschaft, 1. Aufl. 1995;
  • Helml/Bödecker: Rechtsprechung konkret für den kompetenten Betriebsrat, Verlag Turnus Kissing, Loseblattausgabe, Mitbearbeitung seit der 5. Lieferung 2000 ff.;
  • Prüfungsaufgaben zum Arbeitsrecht der 1. und 2. Juristischen Staatsprüfungen in den Ausbildungszeitschriften JuS und JURA 
  • verschiedene Beiträge in den Zeitschriften Arbeitsrecht im Betrieb und Arbeit und Arbeitsrecht - Die Zeitschrift für den Personalprofi.

Herr Dr. Helml referiert für die Juristischen Fachseminare seit 1997 in den Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht das "arbeitsgerichtliche Verfahrensrecht".

Dr. jur. Sebastian Jean Georges Hopfner

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Hopfner Rechtsanwälte, München und Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Versicherungsunternehmen in Deutschland, München

.... Jahrgang 1973, ist seit Juli 1999 in München als Rechtsanwalt tätig und zugelassener Fachanwalt für Arbeitsrecht. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im Arbeitsrecht (insbesondere auch Recht der betrieblichen Altersversorgung).

Durch seine Tätigkeit als Geschäftsführer eines bundesweit operierenden Arbeitgeberverbandes besteht ein ständiger Austausch mit Personalpraktikern in Wirtschaft, Verbänden und Politik. Rechtsanwalt Dr. Sebastian Hopfner ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für betriebliche Altersversorgung, im Ausschuss für Europäische Sozialpolitik und in der Kommission Mitbestimmung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Außerdem ist er Vorsitzender der Kommission für Soziale Angelegenheiten der Conféderation Européen des Assurances (CEA) und Präsident des sektoralen Sozialen Dialogs der Versicherungswirtschaft bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Seit 1.11.2001 ist Dr. Hopfner ehrenamtlicher Richter in der Arbeitsgerichtsbarkeit. Diese Funktion übt er seit 1.8.2003 beim Landesarbeitsgericht München aus.

Rechtsanwalt Dr. Sebastian Hopfner publizierte bisher zu folgenden Themen:

  • Der neue Telefonkostenerlass (Betriebs-Berater 2000, S. 2131 ff.)
  • 30 Jahre Bildungsurlaub in Deutschland Eine Bilanz (Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht 2001, S. 6 ff.)
  • Der Ruhestand mit 60 in der Versicherungswirtschaft (Arbeit und Arbeitsrecht 2001, S. 68 ff.)
  • Verlängerung befristeter Arbeitsverhältnisse aus der Geltungszeit des § 1 Beschäftigungsförderungsgesetz (Betriebs-Berater 2001, S. 200 f.)
  • Das neue Recht für Teilzeitarbeitsverhältnisse (in: Hensel/Hopfner Das neue Arbeitsrecht für Teilzeitarbeit, befristete Arbeitsverträge und Elternzeit; Verlag Versicherungswirtschaft, Köln, 2001)
  • Formelle Wirksamkeitserfordernisse des Antrags des Arbeitnehmers auf Teilzeitarbeit (Der Betrieb 2001 S. 2144 )
  • Schon wieder Änderungen in § 1 BetrAVG? (Der Betrieb 2002, S. 1050)
  • Der "gerechte Preis" bei der Entgeltumwandlung - Eine Untersuchung zum Begriff der Wertgleichheit in § 1 Abs. 2 Nr. 3 BetrAVG (Verlag Dr. Kovac)
  • Die Gewerkschaften im elektronischen Netzwerk des Arbeitgebers (Der Betrieb 2004, S.1558 ff.)
  • Seifert/Hopfner, Tarifverträge für die private Versicherungswirtschaft, Kommentar, 7. Auflage, Karlsruhe 2006
  • Hopfner/Naumann, Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) - Ein Leitfaden für die arbeitsrechtliche Praxis, Karlsruhe 2007
  • Grenzen der Inhalts- und Preiskontrolle bei der Entgeltumwandlung ( Der Betrieb 2007, S.1810 ff.)
  • „Europäischer Arbeitnehmerbegriff“, Subunternehmerhaftung und andere Brennpunkte des Grünbuchs Arbeitsrechts, ZAAR-Schriftenreihe, Band 11, München 2008.

Im Rahmen seiner Tätigkeit referiert Herr Rechtsanwalt Dr. Sebastian Hopfner mindestens einmal wöchentlich vor größeren oder kleineren Personengruppen (Podiumsdiskussionen, Unternehmensinterne Vortragsveranstaltungen, Verbandsveranstaltungen, Vorträge an der Universität etc.). In unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht in München referiert er den Themenbereich „Befristung, Anfechtung, Aufhebung".

Dr. Esko Horn

Vizepräsident des Arbeitsgerichts Hamburg

... war mehrere Jahre als Rechtsanwalt tätig. Zugleich war er Repetitor beim juristischen Repetitorium Alpmann & Schmidt in Münster. Dort überarbeitete er mehrere zentrale Skripten und war für den Bereich Arbeitsrecht zuständig. Später war er im Arbeitgeberverband der iGz Justitiar, bevor er im Jahre 2004 in die Arbeitsgerichtsbarkeit nach Hamburg wechselte. 2013 war Dr. Horn am Justizsenat abgeordnet und vertrat damit die Freie und Hansestadt Hamburg, insbesondere auch in arbeitsgerichtlichen Verfahren als Parteivertreter. Herr Dr. Esko Horn wurde zum 1.11.2013 zum Vizepräsident des Arbeitsgerichts Hamburg ernannt.

Darüber hinaus ist er in der Ausbildung der Referendare für den Bereich des gesamten zivilgerichtlichen Verfahrens tätig. Seit 2005 ist er zudem Vorsitzender in zahlreichen Einigungsstellenverfahren und Tarifschlichtungen. Zudem ist er als Dozent für Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sowie für Betriebsräte und Personalverantwortliche zahlreich gefragt.

Dr. Esko Horn referiert seit 2009 in unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht das "Verfahren vor den Gerichten der Arbeitsgerichtsbarkeit" und "Schutz besonderer Personengruppen I".

Oliver Klose

Richter am Bundesarbeitsgericht (4. Senat), Erfurt

... war nach dem Studium mehrere Jahre als Mitarbeiter am Institut für Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherheit der Universität Bonn tätig. Anfang 2003 wurde Herr Klose Arbeitsrichter im Bezirk des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf. Von 2007 bis 2009 war Herr Klose als wissenschaftlicher Mitarbeiter zum Bundesarbeitsgericht abgeordnet, wo er für den 3. Senat und für den 1. Senat tätig war. Zum 1. Nov. 2011 wurde Herr Klose zum Richter am Bundesarbeitsgericht ernannt und dem 9. Senat zugewiesen (insbesondere zustänig für das Urlaubsrecht, Elternzeit, Zeugnisrecht sowie Bestehen, Begründung oder Änderung von Arbeitsverhältnissen). Seit Juni 2016 ist Herr Klose Mitglied des 4. Senats, dem vor allem die Themen Tarifvertragsrecht und Ein-, Höher-, Um- und Rückgruppierungen zugewiesen sind.

Herr Klose verfügt über umfangreiche Erfahrungen als Fachreferent und ist Autor verschiedener arbeitsrechtlicher Publikationen, u.a. ist er Mitautor im Gemeinschaftskommentar zum Kündigungsschutzgesetz und zu sonstigen kündigungsrechtlichen Vorschriften (KR) sowie im Kommentar zum gesamten Arbeitsrecht (AR) und kommentiert Teile des Arbeitsgerichtsgesetzes im BeckOnline-Kommentar. Ferner gehört er zum Autorenkreis des Antragslexikons Arbeitsrecht.

Herr Klose referiert seit 2008 in unseren Fachanwaltslehrgängen die Themenbereiche „Arbeitskampfrecht", "Tarifvertragsrecht" und das "Recht der betrieblichen Altersversorgung“.

Prof. Dr. Ulrich Koch

Vors. Richter am Bundesarbeitsgericht (2. Senat), Erfurt

... ist seit 1991 Arbeitsrichter, zunächst in Schleswig-Holstein und von 1994 bis Mai 2005 in der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Direktor des Arbeitsgerichts Stralsund, Vizepräsident des Landesarbeitsgerichts Rostock). Seit Juni 2005 ist Herr Prof. Dr. Koch als Richter am BAG tätig, zunächst im 7. Senat, der für formelles Betriebsverfassungsrecht sowie die Beendigung von Arbeitsverhältnissen aufgrund einer Befristung zuständig ist. Zum 1. August 2009 wechselte Herr Prof. Dr. Koch in den 1. Senat, zu dessen Zuständigkeit u.a. das materielle Betriebsverfassungsrecht, Fragen der Tariffähigkeit und Tarifzuständigkeit sowie das Arbeitskampfrecht gehören.

Zum 1. Febr. 2016 wurde Prof. Dr. Ulrich Koch zum Vorsitzenden Richter des 2. Senats am Bundesarbeitsgericht in Erfurt ernannt. Der 2. Senat ist zuständig für Entscheidungen über die Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung sowie daran anschließende Abfindungs- und Weiterbeschäftigungsansprüche.

Seit 2010 ist Herr Prof. Dr. Koch Honorarprofessor an der Georg-August-Universität in Göttingen.

Herr Prof. Dr. Koch ist Autor bzw. Mitautor von zahlreichen Veröffentlichungen (Auszug):

  • "Schaub", Arbeitsrechts-Handbuch, Verlag C. H. Beck, 16. Auflage 2015;
  • Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht, 15. Auflage 2015;
  • Großkommentar zum Kündigungsschutzrecht, 4. Auflage 2012;
  • Die Betriebsbedingte Kündigung, 2000;
  • Tarifautonomie für eines neues Jahrhundert (Festschrift für Günter Schaub zum 65. Geburtstag), 1998.

Prof. Dr. Koch referiert seit Bestehen der Juristischen Fachseminare (1996) in unserem Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht. Derzeit unterrichtet er das Thema "Kündigungsschutzprozessrecht".

 

Dr. Rüdiger Linck

Vors. Richter am Bundesarbeitsgericht (10. Senat), Erfurt

....arbeitete von 1987 bis 1989 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht (Professor Dr. Gerrick von Hoyningen-Huene) an der Universität Heidelberg. 1989 promovierte er mit dem Thema „Die soziale Auswahl bei betriebsbedingter Kündigung“. Ab 1989 war er Richter an den Arbeitsgerichten Pforzheim und Stuttgart und von 1996 bis 2001 Vorsitzender Richter am Sächsischen Landesarbeitsgericht in Chemnitz.

Seit 1. Juli 2001 ist Dr. Linck Richter am Bundesarbeitsgericht und gehörte dort zunächst dem 5. Senat (Arbeitnehmerstatus, Entgeltfortzahlung sowie Mutterschutz) an. Anfang 2007 wechselte Dr. Linck in den 6. Senat, der u.a. für den Kündigungsschutz außerhalb des KSchG, Aufhebungsverträge, das Insolvenzrecht und das Recht des öffentlichen Dienstes zuständig ist. Zum 1. Nov. 2009 wechselte Dr. Linck in den 1. Senat mit den Geschäftsfeldern: Materielles Betriebsverfassungs-, Personalvertretungs- und kirchliches Mitarbeitervertretungsrecht, Vereinigungsfreiheit, Tariffähigkeit und Tarifzuständigkeit, Arbeitskampfrecht.

Mit Wirkung vom 1. 5. 2014 wurde Herr Dr. Rüdiger Linck zum Vorsitzenden Richter am BAG ernannt. Er steht dem 10. Senat vor, der zuständig ist für "Gratifikationen, Aktienoptionen und Sondervergütungen, Tätigkeitszulagen und Erschwerniszulagen, Entgeltfortzahlung bei Krankheit und an Feiertagen, ergebnisorientierte Zahlungen und Zielvereinbarungen, Wettbewerbs-, Handelsvertreter- und Zwangsvollstreckungsrecht, Arbeitspflicht, Beschäftigungspflicht".

Dr. Rüdiger Linck ist Mitautor u.a.

  • "Schaub", Arbeitsrechts-Handbuch, Verlag C. H. Beck, 16. Auflage 2015;
  • Ascheid/Preis/Schmidt, Kündigungsrecht, 5. Aufl. 2017 
  • von Hoyningen-Huene/Linck, Kommentar Kündigungsschutzgesetz, 15. Aufl. 2013

Ferner ist er Mitglied im Herausgeberbeirat der Zeitschrift „Fachanwalt für Arbeitsrecht“.

In unserem Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht referiert er seit 2002 den Themenbereich „Beendigung des Arbeits- und Berufsausbildungsverhältnisses durch Kündigung“.

Dr. Martin Lüderitz

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Rechtsanwälte Bryan Cave LLP, Hamburg

... berät als Fachanwalt für Arbeitsrecht seit vielen Jahren Unternehmen des Mittelstands sowie nationale und internationale Konzerne in allen arbeitsrechtlichen Fragen. Er vertritt Arbeitgeber in komplexen individual- und betriebsverfassungsrechtlichen Streitigkeiten sowie Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte. Den Mittelpunkt seiner Tätigkeit bildet die dauerhafte arbeitsrechtliche Beratung von Unternehmen. Besondere Schwerpunkte sind die Gestaltung von Arbeitsverträgen sowie die Beratung bei Umstrukturierungen, Betriebsübergängen sowie (Massen-)Entlassungen. Näheres unter http://www.bryancave.com.

Dr. Martin Lüderitz studierte an der Universität München. 2005 promovierte er zum Thema Altersdiskriminierung durch Altersgrenzen bei Prof. Dr. M. Heinze an der Universität Bonn und Prof. Dr. D. W. Belling, M.C.L. (U. of Ill.) an der Universität Potsdam. Nach dem Referendariat mit Stationen u.a. in München und Los Angeles (USA) begann er als Rechtsanwalt in Reutlingen und wechselte später nach Hamburg. Dort war er mehrere Jahre in einer Arbeitsrechtsboutique tätig, bevor er in die internationale Wirtschaftskanzlei Bryan Cave wechselte.

Dr. Martin Lüderitz leitet regelmäßig Seminare zu verschiedenen arbeitsrechtlichen Themen, unter anderem für Führungskräfte und Geschäftsführer sowie für Personalleiter und Personalreferenten. Er wirkte an Veröffentlichungen zum Betriebsverfassungsrecht und zum Arbeitsrecht im Öffentlichen Dienst mit und publizierte bisher zu folgenden Themen:

  • Lüderitz/Pawlak, Das Annahmeverzugsrisiko des Arbeitnehmers, NZA 2011, 313
  • Lüderitz, Rückforderung von Vergütung, brutto oder netto?, BB 2010, 2629
  • Pawlak/Lüderitz, Führung auf Probe und Führung auf Zeit im Tarifrecht des öffentlichen Dienstes, ZTR 2008, 642
  • Altersdiskriminierung durch Altersgrenzen, Auswirkungen der Antidiskriminierungsrichtlinie 2000/78/EG auf das deutsche Arbeitsrecht, Verlag Peter Lang, 2005.

Im Rahmen seiner Tätigkeit referiert Dr. Martin Lüderitz in unseren Fortbildungsveranstaltungen für Fachanwälte für Arbeitsrecht nach § 15 FAO.

Justus Maerker, LL.M. (Stellenbosch)

Rechtsanwalt  und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Kanzlei RUGE · KRÖMER, Hamburg

…ist Partner in der der ausschließlich im Arbeitsrecht tätigen Kanzlei RUGE • KRÖMER in Hamburg. RUGE • KRÖMER gehört zu den größten Arbeitsrechtskanzleien in Deutschland und berät und vertritt bundesweit insbesondere öffentliche und private Unternehmen und Konzerne sowie Top-Führungskräfte. Näheres unter www.rugekroemer.de.

Justus Maerker studierte Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sowohl im ersten als auch im zweiten Staatsexamen belegte er das Wahlfach Arbeitsrecht. Zwischen 2001 und 2002 absolvierte er ein auf das Arbeitsrecht ausgerichtetes LL.M. Studium an der University of Stellenbosch in Südafrika. 

Justus Maerker führt seit Jahren arbeitsrechtliche Seminare gem. § 15 FAO durch. Ferner führt er arbeitsrechtliche Seminare für Personalleiter und Führungskräfte mit Personalverantwortung durch, insbesondere in den Themenbereichen Umgang mit personenbedingt bzw. verhaltensbedingt leistungsgewandelten Arbeitnehmern, Abmahnung/Kündigung, Aufhebung von Arbeitsverhältnissen, Weisungs- und Direktionsrecht, Umgang mit krankheitsbedingt arbeitsunfähigen Arbeitnehmern, Schwerbehinderung, Urlaub sowie Tarifrecht des öffentlichen Dienstes.

Justus Maerker ist Mitautor des Lexikons Ruge/Krömer/Pawlak/Rabe v. Pappenheim (Hrsg.) "Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst", 8. Auflage 2015, rehm Verlag, Kapitel Direktionsrecht, Internet am Arbeitsplatz, Leistungsorientierte Bezahlung, Personalakte, Personalvertretung, Personalvertretungsrechtliche Beteiligung, Sparkasse.

Olaf Möllenkamp

Richter und stellvertretender Direktor am Arbeitsgericht in Lübeck und Datenschutzbeauftragter der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Schleswig-Holstein

... war nach Berufsausbildung zum Bankkaufmann und Tätigkeit als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht zunächst Richter in der ordentlichen Gerichtsbarkeit des Landes Schleswig-Holstein und wechselte 2003 an das Arbeitsgericht Lübeck.

Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Referendarausbildung und als Repetitor ist Herr Möllenkamp langjährig gefragter Fachreferent im Bereich Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht. Neben der Dozententätigkeit für Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände schult Herr Möllenkamp regelmäßig Betriebsräte, Personalverantwortliche und Führungskräfte.

Er ist außergerichtlicher Mediator und Güterichter nach dem Mediationsgesetz sowie Vorsitzender zahlreicher betrieblicher Einigungsstellen mit Schwerpunkt auf Arbeitszeitregelungen, EDV/Datenschutz und Verhandlung von Sozialplänen. Herr Möllenkamp ist Dozent für Wirtschaftsmediation im Rahmen des Hochschulstudiengangs Betriebspsychologie in Lübeck.

Herr Möllenkamp referiert ab 2015 in unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht die Themenbereiche „Arbeitskampfrecht", "Tarifvertragsrecht", "Recht der betrieblichen Altersversorgung“ sowie "Betriebsverfassungs-, Personalvertretungs- und Mitbestimmungsrecht".

Dr. Klaus Pawlak

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Kanzlei RUGE · KRÖMER, Hamburg

… ist geschäftsführender Partner der ausschließlich im Arbeitsrecht tätigen Kanzlei RUGE • KRÖMER in Hamburg. Näheres unter www.rugekroemer.de.

RUGE • KRÖMER gehört mit derzeit über 20 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten zu den größten Arbeitsrechtskanzleien in Deutschland und berät und vertritt bundesweit insbesondere Unternehmen und Konzerne sowie Top-Führungskräfte. Näheres unter www.rugekroemer.de. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die Beratung über Betriebsänderungen einschließlich Interessenausgleichs- und Sozialplanverhandlungen sowie das Aushandeln von Vertragsbeendigungen bei Führungskräften. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotion an der Universität Hamburg ist er seit Beginn seiner anwaltlichen Tätigkeit im Jahre 1999 auf dem gesamten Gebiet des Arbeitsrechts beratend und forensisch tätig und hat insbesondere diverse Verfahren erfolgreich vor dem Bundesarbeitsgericht geführt. Seit vielen Jahren führt er arbeitsrechtliche Fachanwaltskurse und Seminare durch, insbesondere zu den Themen Betriebsverfassungsrecht, Tarifrecht, Umstrukturierung und Betriebsänderung, Teilzeit- und Befristungsrecht, Kündigungsrecht, Betriebsübergang, Direktionsrecht sowie Haftung im Arbeitsverhältnis. Er ist Mentor im Rahmen des Mentoring-Programms an der Bucerius Law School und wurde vom Hanseatischen Oberlandesgericht als Arbeitsgemeinschaftsleiter für das Arbeitsrecht in der Juristenausbildung bestellt.

Zu seinen Veröffentlichungen als Herausgeber und/oder Autor bzw. Mitautor gehören u.a.:

  • Betriebsverfassungsrecht, Erich Schmidt Verlag;
  • Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst, rehm Verlag;
  • Handbuch Kündigungsrecht, DeutscherAnwaltVerlag;
  • Zeitschrift für das öffentliche Arbeits- und Tarifrecht (öAT), Verlag C.H. Beck;
  • Aufsätze, Beiträge und Urteilsanmerkungen, verschiedene arbeitsrechtliche Fachzeitschriften.

Herr Rechtsanwalt Dr. Pawlak referiert in unseren Fachanwaltslehrgängen die Themenbereiche „Betriebsübergang und Umstrukturierung“ und „Haftung im Arbeitsverhältnis“ sowie in Fortbildungsveranstaltungen für Fachanwälte für Arbeitsrecht gemäß § 15 FAO.

 

Prof. Dr. Martin Reufels

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek, Köln

 ... studierte an den Universitäten Köln und Heidelberg (dort Promotion), mit Auslandsaufenthalten an der Universität Barcelona und der Georgetown University, Washington D.C. Prof. Dr. Martin Reufels ist Partner der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek (näheres unter www.heuking.de ). Er berät dort als Fachanwalt für Arbeitsrecht umfänglich im Arbeits- und Dienstvertragsrecht, insbesondere bei arbeits- und gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen.

Prof. Dr. Martin Reufels lehrt an der Hochschule Fresenius in Köln und an der Universität Münster und ist Mitglied zahlreicher in- und ausländischer Berufsvereinigungen. Zu seinen Buchveröffentlichungen aus jüngster Zeit zählen:

  • Prozeßtaktik im Arbeitsrecht, Nomos Verlag Baden-Baden, 3. Auflage 2015
  • Hümmerich / Reufels (Hrsg.): Gestaltung von Arbeitsverträgen. Kommentierte Klauseln und Musterverträge, Nomos Verlag Baden-Baden, 3. Auflage 2015
  • Compliance in der arbeitsrechtlichen Praxis, Euroforum Verlag, Düsseldorf, 6. Aufl. 2011.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Reufels referiert seit 2008 in unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht die Themenbereiche "Haftung im Arbeitsverhältnis", "Betriebsübergang" und "Umstrukturierung".

Jan Ruge

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Kanzlei RUGE • KRÖMER, Hamburg, www.rugekroemer.de

... ist Gründungspartner von RUGE • KRÖMER und gilt als einer der renommiertesten Arbeitsrechtler Deutschlands. Das Branchenmagazin JUVE nennt ihn im „JUVE Handbuch 2013/2014 WirtschaftsKanzleien Rechtsanwälte für Unternehmen“ als „führenden Namen“ im Bereich „Führungsberatung“. JUVE schreibt: „… genießt RUGE • KRÖMER im Öffentlichen Dienstrecht und in der Führungskräfteberatung, in der insbesondere Jan Ruge aktiv ist, überregionales Renommee.“ Laut Focus „Anwaltsliste 2014“ gehört er zu den Top-Anwälten in ganz Deutschland im Bereich Arbeitsrecht.

RUGE • KRÖMER gehört mit derzeit 23 Rechtsanwälten, von denen 15 Fachanwälte für Arbeitsrecht sind, zu den größten Arbeitsrechtskanzleien in Deutschland. Jan Ruge vertritt bundesweit öffentliche und private Unternehmen und Konzerne sowie Top-Führungskräfte. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind das Arbeits- und Tarifrecht des öffentlichen Dienstes. Er hat für seine Mandanten bereits diverse Verfahren erfolgreich beim Bundesarbeitsgericht und beim Europäischen Gerichtshof geführt. 

Rechtsanwalt Ruge führt seit Jahren u. a. für das EUROFORUM, die Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, das Personalamt der Freien und Hansestadt Hamburg, den Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL), die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg (AVH), den Kommunalen Arbeitgeberverband Berlin (KAV), den Hamburgischen Anwaltverein (HAV), die Hamburger Fachanwaltsseminare Arbeitsrecht (H.F.A) und die Bundesvereinigung Öffentliches Recht (BÖR) sowie verschiedene private und öffentliche Unternehmen arbeitsrechtliche Seminare durch. Er hält an der Bucerius Law School (BLS) Gastvorträge zu arbeitsrechtlichen Themen und ist langjähriges Mitglied der Auswahlkommission für deren Studenten. Ferner nimmt er regelmäßig als Redner an renommierten Arbeitsrechts- und Personalkongressen teil, z.B. an der Handelsblatt-Tagung „Personal im 21. Jahrhundert“ sowie am „Personalkongress für den Öffentlichen Dienst (mic). Rechtsanwalt Ruge referiert seit 1997 in den Fachanwaltslehrgängen Arbeitsrecht der Juristischen Fachseminare.

Jan Ruge ist Herausgeber bzw. Autor bzw. Mitautor folgender Publikationen:

  • Ruge/Krömer/Pawlak/Rabe v. Pappenheim (Hrsg.) "Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst", 8. Auflage 2015, rehm Verlag;
  • Mitherausgeber der "Zeitschrift für das öffentliche Arbeits- und Tarifrecht (öAT)", Verlag C.H. Beck.
  • "Handbuch Kündigungsrecht", 4. Auflage 2014, DeutscherAnwaltVerlag, Kapitel: "Der allgemeine Kündigungsschutz nach dem KSchG", "Beendigung durch Befristung", "Beendigung durch auflösende Bedingung und Anspruchsdurchsetzung gegenüber der Rechtsschutzversicherung";
  • "Betriebsverfassungsrecht", 2. Auflage 2014, ERICH SCHMIDT VERLAG GmbH & Co. KG;
  • "Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung in der Pflege", 1. Auflage 2001, Kohlhammer-Verlag, Kapitel: "Mitbestimmung der Betriebs- und Personalräte.

Rechtsanwalt Ruge unterrichtet seit Bestehen der Juristischen Fachseminare (1996) die Themenbereiche Individualarbeitsrecht und Befristung / Anfechtung / Aufhebungsvertrag. Für die Juristischen Fachseminare referiert er zudem in den Fortbildungsveranstaltungen für Fachanwälte für Arbeitsrecht gemäß § 15 FAO.

 

Bettina Schmidt

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeits- und Sozialrecht, Bonn

... ist seit 1997 in eigener Kanzlei tätig (näheres unter www.kanzlei-bettina-schmidt.de).

Frau Rechtsanwältin Bettina Schmidt hat zahlreiche Bücher und andere Publikationen im Arbeits- und Sozialrecht zu den Themen Scheinselbständigkeit, Freie Mitarbeit und sozialversicherungsrechtliche Betriebsprüfung durch die Rentenversicherungsträger veröffentlicht, u.a.:

  • "Sozialversicherungsrecht in der arbeitsrechtlichen Praxis", C. H. Beck, 3. Auflage 2015
  • "Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen nach dem SGB IX", Schriftenreihe des LVR Rheinland, 11. Auflage 2015
  • "Schwerbehindertenarbeitsrecht", Nomos-Verlag, 2. Auflage 2014
  • "Gestaltung und Durchführung des BEM", C. H. Beck, 2014
  • "Rehabilitationsrecht" in: Abels / Brandts / Klatt / Richter (Hrsg.) / Ritter / Schmidt, Nomos-Verlag, 1. Aufl. 2008
  • "Die sozialen Rechte der jungen Familie" in: Richter / Schmidt / Klatt / Doering - Striening / Schafhausen / Köhler, Nomos-Verlag, 1. Aufl. 2007
  • "Seniorenrecht in der anwaltlichen Praxis" in: Richter / Schmidt / Klatt / Doering - Striening (Hrsg.), Nomos-Verlag, 1. Aufl. 2006
  • "Das sozialrechtliche Mandat" von Hartmut Kilger, Bettina Schmidt und Matthias Bünger, Anwaltsverlag, 1. Auflage 2005
  • "DAV-Anwaltsausbildung / Das Anwaltsmandat - Sozialrecht", Berliner Wissenschafts-Verlag, 2005
  • "Freie Mitarbeiterverträge" von Bettina Schmidt, RWS Verlag Kommunikationsforum, 2003
  • "Betriebsprüfung durch die Rentenversicherungsträger", Verlag Recht und Wirtschaft, 2001
  • "Scheinselbstständigkeit in Arbeitsrecht - Sozialrecht" von Bettina Schmidt; Peter Schwerdtner, 2. Auflage, Jehle-Rehm, 2000.

Seit 1997 referiert sie regelmäßig im Arbeits- und Sozialrecht für die Deutsche Anwaltsakademie, das Deutsche Anwaltsinstitut und andere Fortbildungsträger. Ab 2009 referiert sie in unseren Fachanwaltslehrgängen im Arbeitsrecht die „Grundzüge des Sozialversicherungsrechts“, "Grundzüge des Arbeitsförderungsrechts", "Schutz besonderer Personengruppen" bzw. "Recht der betrieblichen Altersversorgung". 

Markus Schmülling

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek, Köln

Friedrich Schütz

Direktor des Arbeitsgerichts Bayreuth

... nach dem Studium und Referendarzeit 1978 bis 1986 in Regensburg arbeitete Herr Schütz 1986 bis 1990 als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Prof. Dr. Richardi. Ab September 1990 wurde er als Richter am Arbeitsgericht Würzburg berufen. In der Zeit von Oktober 1991 bis Oktober 1993 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesarbeitsgericht tätig. Seit September 2006 ist Herr Schütz Direktor des Arbeitsgerichts Bayreuth.

Zu seinen Veröffentlichungen gehören:

  • im HzA (Handbuch zum Arbeitsrecht, Luchterhand Verlag): Die Befristung von Arbeitsverhältnissen / Urlaubsrecht.
  • im GK-ArbGG: Kommentierung der Verfahrensvorschriften der ersten Instanz.

Dr. Christoph T. Thies

Rechtsanwalt  und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Kanzlei RUGE · KRÖMER, Hamburg

…ist Partner der ausschließlich im Arbeitsrecht tätigen Kanzlei RUGE • KRÖMER in Hamburg. RUGE • KRÖMER gehört zu den größten Arbeitsrechtskanzleien in Deutschland und berät und vertritt bundesweit insbesondere öffentliche und private Unternehmen und Konzerne sowie Top-Führungskräfte. Näheres unter www.rugekroemer.de.

Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen neben allen individualarbeitsrechtlichen Fallgestaltungen in der Beratung von Unternehmensrestrukturierungen sowie dem Führen betriebsverfassungsrechtlicher Beschlussverfahren, hier vor allem von Zustimmungsersetzungsverfahren nach §§ 99, 100 BetrVG. Rechtsanwalt Dr. Thies berät und vertritt insbesondere Unternehmen aus den Branchen Banken und Versicherungen, Einzelhandel und dem Gesundheitswesen. Darüber hinaus verfügt er über besondere Kenntnisse im Arbeitsrecht des öffentlichen Dienstes.

Rechtsanwalt Dr. Thies referiert regelmäßig zu arbeitsrechtlichen Themen, unter anderem zu den Grundlagen des öffentlichen Tarifrechts, zum Befristungsrecht oder zu betriebsverfassungsrechtlichen Themen. Er führt Fortbildungsveranstaltungen unter anderem für das Zentrum für Aus- und Fortbildung der Freien und Hansestadt Hamburg durch.

Daneben veröffentlicht Herr Rechtsanwalt Dr. Christoph T. Thies zu arbeitsrechtlichen Themen. Er ist

  • Mitautor des "Formularbuch des Fachanwalts Arbeitsrecht", Luchterhand Verlag, 2. Auflage 2013, Kapitel: "Anbahnung des Arbeitsverhältnisses" und "Personalvertretungsrecht",
  • Mitautor des Lexikons "Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst“, 6. Auflage 2013, rehm Verlag, Kapitel "Arbeitsvertrag", "Beurteilung", "Dienstreisen", "Pflegezeit", "Probezeit" sowie "Zeugnis,
  • Autor der Monographie "Der Schutz des Arbeitnehmers bei Abschluss arbeitsrechtlicher Aufhebungsverträge“, Logos Verlag Berlin, 2007
  • sowie Autor verschiedener Beiträge und Urteilsanmerkungen in der „Zeitschrift für das öffentliche Arbeits- und Tarifrecht“ (öAT).

Rechtsanwalt Dr. Thies referiert in unseren Fachanwaltslehrgängen das Thema „Beendigung des Arbeitsverhältnisses außerhalb der Kündigung (Befristung, Aufhebung, Anfechtung)“.

Prof. Dr. Reinhard Vossen

Vors. Richter am Landesarbeitsgericht Düsseldorf und Honorarprofessor an der Universität Düsseldorf a.D.

... Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln.
Nach dem 1. jur. Staatsexamen am 27.4.1971 vom 1.7.1971 - 31.12.1972 Verwalter der Stelle eines wissenschaftlichen Assistenten am Forschungsinstitut für Sozialrecht an der Universität zu Köln (Direktor Prof. Dr. P. Hanau).
Am 5.7.1973 Promotion an der Universität zu Köln bei Herrn Prof. Dr. Wiedemann (Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht) mit dem Thema „Tarifdispositives Richterrecht“.

Nach dem 2. Staatsexamen am 1.4.1976 Zulassung zum Rechtsanwalt bei dem Amts- und Landgericht Düsseldorf.
Am 2.10.1978 Ernennung zum Richter auf Probe in der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Nordrhein-Westfalen.
Am 30.6.1981 Ernennung zum Richter am Arbeitsgericht.
Vom 1.10.1980 - 30.9.1981 Wissenschaftliche Hilfskraft beim Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät an der Universität zu Köln. 1.10.1981 - 30.9.1987 Wissenschaftliche Hilfskraft am Forschungsinstitut für Sozialrecht an der Universität zu Köln (Direktor: Prof. Dr. P. Hanau).
Seit 1.10.1989 nebenamtliches Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes des Landes Nordrhein-Westfalen.
Seit WS 1995/96 Lehrbeauftragter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Am 14.6.2007 Verleihung der Honorarprofessur durch die Juristische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Am 31. Mai 2012: Aufgrund der Vollendung des 65. Lebensjahres schied Prof. Dr. Vossen aus der Arbeitsgerichtsbarkeit aus.

Prof. Dr. Reinhard Vossen ist Autor/Mitautor u.a. in

  • Eugen Stahlhacke, Ulrich Preis, Reinhard Vossen: Kündigung und Kündigungsschutz im Arbeitsverhältnis, C.H. Beck Verlag, 10., völlig neu bearbeitete Auflage 2010.
  • Gregor Dornbusch / Ernst Fischermeier / Manfred Löwisch (Hrsg.): Fachanwaltskommentar Arbeitsrecht, Luchterhand-Verlag, 1. Aufl. 2008
  • Bader / Dörner / Mikosch / Schleusener / Schütz / Vossen : Gemeinschaftskommentar zum Arbeitsgerichtsgesetz (GK-ArbGG), Luchterhand Verlag, Loseblattwerke, 3 Ordner
  • Reinhard Vossen: Entgeltfortzahlung bei Krankheit und an Feiertagen, Hermann Luchterhand-Verlag 1997.

In unserem Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht referiert er seit 2008 den Themenbereich „Befristung/ Anfechtung/ Aufhebung/ Kündigung“.

Dr. Frank P. Zundel

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Mosbach/Sinsheim

… ist seit 1992 Rechtsanwalt in Mosbach/Baden und Sinsheim/Kraichgau, seit 2003 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Neben seinen Vortragstätigkeiten zu arbeitsrechtlichen Fragen vorallem des Individualarbeitsrechts ist Herr Dr. Zundel seit 1990 Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sowie seit Jahren Dozent an der der Hochschule Pforzheim. Seit 1998 agiert er auch als Arbeitsrechtsprüfer im zweiten juristischen Staatsexamen für das Justizministerium Baden-Württemberg.

Herr Dr. Zundel ist Autor verschiedener Veröffentlichungen und zeichnet vor allem für die jährlichen Berichterstattungen über die Entwicklung des Arbeitsrechts in der NJW verantwortlich.

Weiteres zu dem Referenten finden Sie unter www.RAe-Dr-Zundel.de .